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Abriss angeordnet: Das Geister-Resort von Phu Quoc verschwindet endlich

31.07.2026 г.
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Abriss angeordnet: Das Geister-Resort von Phu Quoc verschwindet endlich
Abriss angeordnet: Das Geister-Resort von Phu Quoc verschwindet endlich
Abriss angeordnet: Das Geister-Resort von Phu Quoc verschwindet endlich

Die Urlaubsinsel Phu Quoc in Vietnam steht vor einer bedeutenden Veränderung in ihrem Landschaftsbild. Ein prominentes, aber unvollendetes Hotelprojekt, das seit Jahren als Bauruine bekannt ist, wird nun endgültig dem Erdboden gleichgemacht. Die örtlichen Behörden haben im Sommer 2026 den Abriss des unfertigen Sheraton Phu Quoc Resorts angeordnet, das sich in unmittelbarer Nähe zum internationalen Flughafen der Insel befindet und seit langem das Panorama der Region beeinträchtigt.

Seit den frühen 2010er Jahren war das Projekt ein ständiger Begleiter für Reisende, die die Insel erkundeten. Die massiven Betonstrukturen, die oft als Skelett bezeichnet wurden, prägten das Bild entlang der Küstenstraße. Trotz ursprünglicher Ambitionen, hier eine luxuriöse Unterkunft unter der renommierten Marke Sheraton zu etablieren, kamen die Bauarbeiten bereits vor Jahren zum Erliegen. Nun hat die Geduld der Stadtplaner ein Ende gefunden, da die unfertige Anlage nicht mehr in das moderne Konzept der Insel passt.

Vorbereitungen auf internationale Großereignisse

Ein wesentlicher Treiber für diese Entscheidung ist die bevorstehende APEC-Konferenz, die Ende nächsten Jahres auf Phu Quoc stattfinden soll. Um die Insel für internationale Delegationen und Touristen von ihrer besten Seite zu zeigen, investiert die Verwaltung massiv in die Verschönerung des öffentlichen Raums. Das Geisterhotel, das von vielen Anwohnern und Besuchern als Schandfleck empfunden wurde, passt nicht in das Bild einer erstklassigen Tourismusdestination. Die Behörden betonen, dass eine saubere und ästhetische Umgebung entscheidend für den langfristigen Erfolg der Insel im globalen Wettbewerb ist.

Hintergründe des Baustopps und der Entscheidung

Die Geschichte des Projekts ist von zahlreichen Verzögerungen geprägt. Nachdem der Investor im Jahr 2019 einige küstennahe Komponenten begonnen hatte, wurden die Arbeiten kurz darauf wieder eingestellt. Als Gründe wurden oft die Auswirkungen der globalen Pandemie sowie finanzielle Herausforderungen genannt. Obwohl den Verantwortlichen mehrfach Fristverlängerungen eingeräumt wurden, konnten die Termine für die Fertigstellung nicht eingehalten werden. Dies führte letztlich zur Entscheidung, die Genehmigungen zu entziehen.

Die aktuelle Anordnung ist strikt und sieht folgende Schritte vor:

  • Der Investor muss innerhalb von vier Monaten alle bestehenden Strukturen vollständig abreißen.
  • Das gesamte Gelände muss von Bauschutt und Restmaterialien befreit werden.
  • Die betroffene Fläche soll in ihren ursprünglichen, natürlichen Zustand zurückversetzt werden.

Ein Trend zur Revitalisierung der Urlaubsziele

Dieser Schritt auf Phu Quoc ist kein Einzelfall in der globalen Hotellerie, sondern spiegelt einen wachsenden Trend wider. In touristisch sensiblen Gebieten weltweit setzen Verwaltungen verstärkt darauf, gescheiterte Großprojekte zu entfernen, statt sie über Jahrzehnte verfallen zu lassen. Vergleichbare Ruinen in anderen tropischen Destinationen wie Bali zeigen, wie schwierig der Umgang mit verlassenen Baustellen sein kann. Vietnam demonstriert hier jedoch eine konsequente Haltung zugunsten des Umweltschutzes und der optischen Qualität seiner Küstenstreifen.

Für Urlauber bedeutet dies in Zukunft eine schönere Anreise vom Flughafen und einen ungetrübten Blick auf die tropische Natur der Insel. Phu Quoc festigt damit seinen Ruf als eines der führenden Reiseziele in Südostasien, das großen Wert auf eine geordnete Infrastrukturentwicklung und den Erhalt seiner natürlichen Schönheit legt. Das Verschwinden des Betonskeletts markiert somit einen Neuanfang für diesen Küstenabschnitt.

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