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KLM stellt Bordservice um: Kostenlose Snacks auf Kurzstrecken enden 2026

12.08.2026 г.
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KLM stellt Bordservice um: Kostenlose Snacks auf Kurzstrecken enden 2026
KLM stellt Bordservice um: Kostenlose Snacks auf Kurzstrecken enden 2026
KLM stellt Bordservice um: Kostenlose Snacks auf Kurzstrecken enden 2026

Für viele Reisende gehörte das kostenlose Sandwich und ein Glas Wein oder Bier fest zum Flugerlebnis mit KLM Royal Dutch Airlines. Doch im Jahr 2026 wird sich dieses Bild grundlegend wandeln. Die renommierte niederländische Fluggesellschaft hat angekündigt, ab Oktober 2026 ihr Servicekonzept auf Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Europas vollständig zu reformieren. Damit folgt KLM dem globalen Trend in der Luftfahrtbranche und verabschiedet sich von der traditionellen Inklusiv-Verpflegung in der Economy Class.

Ein neues Zeitalter über den Wolken: Das Buy-on-Board-Modell

Die Umstellung bedeutet, dass Passagiere auf Flügen innerhalb des europäischen Kontinents sowie auf kürzeren Strecken in angrenzende Regionen für Speisen und Getränke bezahlen müssen. Das bisherige Angebot, das oft aus einem standardisierten Snack und einer begrenzten Auswahl an Getränken bestand, wird durch ein umfangreiches Buy-on-Board-Menü ersetzt. Laut Unternehmensangaben soll dies den Fluggästen eine größere Auswahl und eine höhere Qualität der Produkte ermöglichen.

Obwohl die Nachricht für viele Stammkunden überraschend kommen mag, argumentiert die Airline, dass dieser Schritt eine Reaktion auf die veränderten Kundenbedürfnisse und den steigenden Wettbewerbsdruck sei. Durch den Verkauf von Speisen könne man flexibler auf Ernährungstrends eingehen und gleichzeitig die Lebensmittelverschwendung reduzieren, da nur das geladen werde, was tatsächlich nachgefragt wird.

Was sich für Passagiere ab Oktober 2026 konkret ändert

Die Änderungen betreffen primär die Economy Class auf Kurzstreckenflügen. Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen:

  • Einstellung der kostenlosen Verteilung von Sandwiches, Wraps oder kleinen Snacks.
  • Alkoholfreie Getränke wie Softdrinks, Kaffee und Tee könnten ebenfalls kostenpflichtig werden oder in ihrem Umfang reduziert werden.
  • Alkoholische Getränke wie Wein und Bier sind künftig nicht mehr im Ticketpreis enthalten.
  • Einführung einer Karte mit frischen Speisen, warmen Snacks und einer Auswahl an Premium-Getränken.

Anpassung an den Branchenstandard

Mit dieser Entscheidung schließt KLM zu anderen großen europäischen Full-Service-Airlines auf. Fluggesellschaften wie Lufthansa, British Airways und Swiss haben bereits vor Jahren ähnliche Modelle eingeführt. Während diese Umstellung bei Vielfliegern oft kritisch gesehen wird, hat sie sich für die Airlines wirtschaftlich bewährt. KLM war eine der letzten großen Fluggesellschaften in Europa, die noch an einem kostenlosen Basisservice in der Economy Class festgehalten hatte.

Für Reisende bedeutet dies, dass sie ihre Flugreise im Jahr 2026 anders planen müssen. Während früher eine kleine Mahlzeit fest eingeplant werden konnte, lohnt es sich künftig, entweder am Flughafen vorzuspeisen oder das Budget für Einkäufe an Bord aufzustocken. Es bleibt abzuwarten, ob Inhaber eines hohen Status im Treueprogramm Flying Blue weiterhin von Privilegien oder Gutscheinen für das Bordmenü profitieren werden – Details hierzu stehen noch aus.

Qualität statt Standardverpflegung?

KLM betont, dass das neue kostenpflichtige Menü den Fokus auf Nachhaltigkeit und lokale niederländische Produkte legen wird. Ziel sei es, den Passagieren ein individuelleres Erlebnis in der Luft zu bieten, das qualitativ über das hinausgeht, was bisher in einer Standardverpackung serviert wurde. Dennoch markiert dieser Schritt das Ende einer Ära, in der der Full-Service-Gedanke untrennbar mit einem kostenlosen Sandwich verbunden war. Wer ab Ende 2026 mit den markanten blauen Flugzeugen innerhalb Europas verreist, sollte sich auf die neue Flexibilität und die damit verbundenen Kosten einstellen.

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