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Tansania

Information about Tansania

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Geographie und Geschichte Tansania

Tansania ist ein Land, das im Osten Afrikas liegt und durch seine schiere Größe beeindruckt. Es umfasst nicht nur das weite Festland, sondern auch die faszinierenden Inseln Sansibar, Pemba und Mafia, die wie Perlen im Indischen Ozean liegen. Direkt südlich des Äquators gelegen, bietet das Land eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften, die man so schnell nicht wieder vergisst.

Die Geografie hier ist wirklich atemberaubend, denn es gibt tiefe Süßwasserseen und salzige Gewässer, die die Natur prägen. Überall im Land findet man Nationalparks, die die wilde Schönheit Afrikas schützen sollen. Während das zentrale Plateau eher von weiten Savannen und lichten Wäldern bestimmt wird, ist das Landesinnere oft sehr trocken und karg.

An der Küste sieht es ganz anders aus, denn dort erstrecken sich über achthundert Kilometer hinweg üppige Palmenhaine. Auch auf den Inseln herrscht dieses paradiesische Bild vor, das viele Reisende anlockt. Ein echter Gigant ist der Kilimandscharo, der mit seinen fast sechstausend Metern nicht nur der höchste Punkt des Landes, sondern des ganzen Kontinents ist.

Der Viktoriasee ist das größte Gewässer des Landes, während der Rufidji als der wichtigste Fluss gilt. Tansania ist zudem unglaublich reich an natürlichen Ressourcen wie Gold, Diamanten und sogar Erdgas. Auch seltene Metalle wie Nickel und Kobalt sowie der einzigartige Edelstein Tansanit werden hier aus der Erde geholt.

Die politische Hauptstadt heißt Dodoma und liegt genau im Zentrum des Landes. Trotzdem findet ein Großteil der Regierungsgeschäfte immer noch in der Metropole Dar es Salaam statt. Die Geschichte der Menschen in dieser Region reicht Tausende von Jahren zurück, was man an vielen Orten spüren kann.

Vor etwa zweitausend Jahren siedelten sich die Bantu-Völker hier an, und später entstanden organisierte Stadtstaaten. Im achtzehnten Jahrhundert kamen arabische Händler und nutzten das Gebiet leider auch für den Sklavenhandel. Der Sultan von Oman machte Sansibar schließlich zu seinem Hauptsitz und kontrollierte die Küste.

Der erste Europäer, der hier landete, war der berühmte Entdecker Vasco da Gama im Jahr 1498. Die Portugiesen versuchten zwar, die Kontrolle über den Handel im Ozean zu behalten, wurden aber bald von den Arabern wieder verdrängt. Erst Ende des neunzehnten Jahrhunderts kamen Deutsche und Briten ins Spiel.

Nach dem Ersten Weltkrieg übernahmen die Briten die Verwaltung von Tanganjika, dem heutigen Festland. Es dauerte bis 1961, bis das Land endlich seine Unabhängigkeit erreichte. Nur zwei Jahre später folgte Sansibar, und kurz darauf schlossen sich beide Teile zur heutigen Republik Tansania zusammen.

Regionen und Resorts Tansania

Natur Tansania

Die Pflanzenwelt in Tansania ist einfach nur beeindruckend und steht der Tierwelt in ihrer Vielfalt in nichts nach. In den Bergen des sogenannten Eastern Arc gibt es kleine, aber feine Regenwaldgebiete, in denen Pflanzen wachsen, die man sonst nirgends findet. Wenn man sich von den Gebirgsketten entfernt, dominieren oft die Miombo-Wälder das Bild.

Man findet hier weite Ebenen, klassische Savannen und sanfte Hügel, die mit Bäumen bestanden sind. Am häufigsten sieht man jedoch verschiedene Arten von Brachystegia-Bäumen, die das Landschaftsbild maßgeblich prägen. Die typische Vegetation besteht oft aus einer Mischung aus hohen Gräsern und dichten Sträuchern.

In den geschützten Nationalparks gibt es riesige Schilffelder und Mangrovenwälder, die einen wichtigen Lebensraum bieten. Hier wachsen wilde Dattelpalmen, duftende Orchideen und sogar riesige Farne in den schattigeren Ecken. Besonders markant sind die mächtigen Affenbrotbäume und Akazien, die wie Wahrzeichen in der Landschaft stehen.

Auf den Inseln Sansibar und Pemba duftet es oft nach Nelken und Vanille, da dort viele Gewürze und exotische Früchte gedeihen. Aber Tansania ist natürlich vor allem für seine wilden Tiere weltberühmt. Man kann hier die legendären Big Five beobachten, zu denen Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel gehören.

Auch riesige Herden von Gnus und Zebras ziehen durch die Steppen, was ein einmaliges Naturschauspiel ist. An den Ufern der Flüsse und Seen lauern Krokodile, während sich Flusspferde im kühlen Nass erfrischen. Die Unterwasserwelt steht dem Ganzen in nichts nach und bietet farbenfrohe Korallenriffe direkt vor der Küste.

Dort tummeln sich unzählige bunte Fische, und mit etwas Glück kann man sogar Meeresschildkröten beim Schwimmen beobachten. Wer zur richtigen Zeit kommt und ein wenig Geduld hat, sieht vielleicht sogar Delfine oder Wale in der Ferne. Auch für Vogelliebhaber ist das Land ein wahres Paradies mit über tausend verschiedenen Arten.

Einige Vögel, wie der Usambara-Uhu oder die Udzungwa-Waldwachtel, leben ausschließlich hier in dieser Region. Man sieht aber auch häufiger bekannte Vögel wie Flamingos, Pelikane oder die imposanten Strauße. In der Tierwelt gibt es allerdings auch Schattenseiten, auf die man achten sollte.

Es existieren rund hundert Schlangenarten im Land, von denen einige durchaus gefährlich und giftig sind. Auch Skorpione und giftige Spinnen gehören zum Ökosystem, auch wenn man ihnen im Alltag eher selten begegnet. Trotzdem macht genau diese unberührte und wilde Natur den Reiz einer Reise nach Tansania aus.

Klima Tansania

Wenn man nach Tansania reist, muss man wissen, dass das Klima dort stark von der Lage und der Höhe abhängt. Da das Land südlich des Äquators liegt, ist es generell eher tropisch geprägt. Besonders an der Küste ist es oft sehr heiß und die Luftfeuchtigkeit ist spürbar hoch.

Im nordwestlichen Hochland weht dagegen oft ein kühlerer Wind, was die Temperaturen dort sehr angenehm macht. Das zentrale Plateau bleibt das ganze Jahr über eher trocken und fast schon wüstenähnlich karg. Man spricht hier nicht von klassischen Jahreszeiten, sondern unterscheidet zwischen der Trocken- und der Regenzeit.

Es gibt zwei Phasen im Jahr, in denen es verstärkt regnet, was für die Landwirtschaft extrem wichtig ist. Die ersten Schauer, oft als Mangoregen bezeichnet, fallen meistens zwischen Oktober und Dezember. Die richtige große Regenzeit mit heftigen Güssen findet dann von März bis Mai statt.

In den Bergen, besonders am Kilimandscharo, kann es nachts sogar richtig frieren, was man bei der Vorbereitung nicht unterschätzen sollte. An der Küste hingegen bleibt es mit Durchschnittswerten von dreißig Grad meistens sommerlich warm. Zwischen Juni und September weht eine angenehme Meeresbrise, die die Hitze sehr erträglich macht.

Diese Zeit gilt auch als eine der besten Phasen für einen Besuch, da das Wetter dann am stabilsten ist. Ein wichtiger Faktor im Süden und Zentrum des Landes ist die Nähe zu Gebieten, in denen tropische Wirbelstürme entstehen können. Das passiert meistens in der Zeit zwischen Ende Dezember und Mitte April.

Die absolut beste Zeit für eine Safari ist die Trockenzeit von Ende Juni bis weit in den Oktober hinein. Dann sammeln sich die Tiere an den Wasserlöchern, und man kann sie besonders gut beobachten. Die berühmte Wanderung der Gnus in der Serengeti findet meistens im Juni und Juli statt.

Wer das Glück haben möchte, die neugeborenen Jungtiere zu sehen, sollte eher zwischen Januar und Februar anreisen. Während man den Norden eigentlich das ganze Jahr über gut besuchen kann, ist für den Süden die Trockenzeit ideal. Dann sind die Wege besser befahrbar und die Wildnis zeigt sich von ihrer besten Seite.

Letztlich bietet jeder Monat seinen ganz eigenen Reiz, je nachdem, was man erleben möchte. Man sollte sich nur vorher genau überlegen, welche Region man erkunden will. Das Wetter kann dort nämlich wirklich von einem Extrem ins andere umschlagen.

Transport in Tansania

Das Thema Transport ist in Tansania eine ganz eigene Angelegenheit und bietet viele Facetten für Reisende. Der Landweg ist dabei die wichtigste Verbindung, egal ob man nun mit dem Bus oder der Bahn unterwegs ist. In den Städten sind große Busse und kleine Minibusse das tägliche Fortbewegungsmittel für die meisten Menschen.

Wenn man in kleinere Dörfer oder Vororte will, nutzt man oft Pick-ups, Rikschas oder einfache Sammeltaxis. Man sollte sich allerdings nicht auf feste Fahrpläne verlassen, da diese oft gar nicht existieren. Die Fahrzeuge fahren meistens dann los, wenn sie voll besetzt sind, was manchmal etwas Geduld erfordert.

Ein echtes Erlebnis ist die Fahrt mit einem Dalla-dalla, einem speziellen öffentlichen Verkehrsmittel, das oft ein umgebauter LKW ist. Diese Fahrten sind unschlagbar günstig und bringen einen auch an abgelegene Orte. Wer es bequemer mag, kann auf das Schienennetz zurückgreifen, das über viertausend Kilometer umfasst.

Die Züge bieten verschiedene Klassen an, von einfachen Sitzplätzen bis hin zu gemütlichen Schlafwagen für längere Strecken. Taxis sind ebenfalls eine gute Option, wobei man auf die Farbe der Nummernschilder achten sollte. Auf dem Festland sind diese meist weiß, während sie auf Sansibar gelb leuchten.

Am sichersten fährt man mit Taxis, die direkt von Hotels vermittelt werden oder an offiziellen Ständen warten. Wer lieber selbst am Steuer sitzt, kann sich ein Auto mieten und die Nationalparks auf eigene Faust erkunden. Besonders in Städten wie Arusha oder Dar es Salaam gibt es dafür viele Möglichkeiten.

Da Tansania aus vielen Inseln besteht, spielt der Verkehr auf dem Wasser eine zentrale Rolle. Die Fähren zwischen dem Festland und den Inseln wie Sansibar oder Pemba sind sehr beliebt. Je nachdem, für welches Schiff man sich entscheidet, dauert die Überfahrt zwischen drei und fünf Stunden.

Diese regelmäßigen Verbindungen machen es einfach, zwischen der Küste und den Inselparadiesen hin und her zu wechseln. Für weite Strecken innerhalb des riesigen Landes ist das Flugzeug oft die beste Wahl. Das Flugnetz ist wirklich gut ausgebaut und verbindet die wichtigsten Punkte miteinander.

Es gibt insgesamt fast sechzig Flughäfen und viele private Landepisten, die oft zu Minen oder Lodges gehören. Der größte Flughafen ist nach Julius Nyerere benannt und befindet sich in Dar es Salaam. Von dort aus kommt man eigentlich überall hin, wo man im Land hinmöchte.

Geld und Einkaufen in Tansania

Wenn man in Tansania bezahlen möchte, ist der Tansania-Schilling die offizielle Währung, die man überall findet. In den Gegenden, in denen viele Touristen unterwegs sind, werden aber auch US-Dollar sehr gerne angenommen. Geld wechseln kann man ganz unkompliziert bei Banken oder in den vielen Wechselstuben, die es in den Städten gibt.

Geldautomaten sind mittlerweile in den größeren Orten weit verbreitet, sodass man leicht an Bargeld kommt. Das Land ist zudem ein echtes Paradies für alle, die gerne nach besonderen Schätzen suchen. In Städten wie Arusha oder auf Sansibar gibt es unzählige kleine Läden, Basare und Märkte mit lokalem Kunsthandwerk.

In den modernen Vierteln von Dar es Salaam findet man sogar schicke Einkaufszentren mit internationalem Standard. Das wahre Erlebnis beim Shoppen hat man aber auf den traditionellen Märkten, wo man tief in die Kultur eintaucht. Ein absolutes Highlight ist der Tansanit, ein seltener Edelstein, den es nur hier gibt.

Dieser blau-violette Stein wird direkt am Fuße des Kilimandscharo abgebaut und ist weltweit heiß begehrt. Ein Besuch beim Juwelier gehört für viele Reisende einfach dazu, um ein Stück dieser Schönheit mitzunehmen. Auch Kaffeeliebhaber kommen voll auf ihre Kosten, da Tansania einer der größten Exporteure der Welt ist.

An den Hängen der großen Berge wachsen Sorten wie Bourbon oder Blue Mountain in erstklassiger Qualität. Man kann den Kaffee direkt vor Ort kaufen und so ein Stück afrikanisches Aroma mit nach Hause nehmen. Die Menschen vom Volk der Massai sind zudem für ihre tollen Arbeiten aus Leder und Holz bekannt.

Besonders wertvoll sind Schnitzereien aus Ebenholz, wie Masken oder kleine Figuren, die sehr detailreich gearbeitet sind. Auch handgeflochtene Körbe, bunte Sandalen und Ledertaschen sind beliebte Mitbringsel von den Märkten. Sansibar wiederum trägt den Beinamen Gewürzinsel völlig zu Recht, was man sofort riecht.

In der alten Steinstadt duftet es an jeder Ecke nach Zimt, Pfeffer, Muskatnuss oder frischem Zitronengras. Diese Gewürze sind nicht nur frisch, sondern auch ein tolles Geschenk für Freunde und Familie. Wer auf den Märkten einkauft, sollte allerdings eine wichtige Sache beachten und beherrschen.

Das Feilschen gehört in Tansania einfach zum guten Ton und macht einen Teil des Erlebnisses aus. Man sollte dabei immer freundlich bleiben, ein wenig Humor zeigen und geduldig über den Preis verhandeln. So bekommt man am Ende nicht nur ein schönes Souvenir, sondern auch ein Lächeln vom Verkäufer zurück.

Hauptattraktionen Tansania

Tansania ist ein Land voller Wunder, die sich über verschiedene Regionen verteilen und jeden Reisenden ins Staunen versetzen. Wenn man den Blick nach Norden richtet, entdeckt man eine Welt, die oft als das Herz der ostafrikanischen Wildnis bezeichnet wird. Hier liegen die berühmten Schätze wie der Serengeti Nationalpark und das Ngorongoro Schutzgebiet, die weltweit einen unvergleichlichen Ruf genießen. Auch der Tarangire Nationalpark und der Lake Manyara gehören zu dieser beeindruckenden Liste an Naturwundern, die man einfach gesehen haben muss.

Diese Gebiete sind vor allem für ihre schiere Größe und die unglaubliche Dichte an wilden Tieren bekannt. In der Serengeti findet man wahrscheinlich die höchste Artenvielfalt auf dem gesamten afrikanischen Kontinent, was jede Safari zu einem einmaligen Erlebnis macht. Man hat dort das Gefühl, mitten in einer Dokumentation zu stecken, während die Herden vorbeiziehen. Die Landschaft wird zusätzlich durch majestätische Gipfel wie den Kilimandscharo oder den Mount Meru geprägt, die den Horizont dominieren.

Auch der Ol Doinyo Lengai, ein heiliger Berg der Maasai, ragt in dieser Region empor und fasziniert durch seine einzigartige geologische Form. Das gesamte Gebiet ist eng mit dem Großen Afrikanischen Grabenbruch verbunden, der eine dramatische Kulisse aus steilen Klippen und weiten Ebenen bildet. Diese gewaltige Verwerfung sorgt für Landschaften, die man sein Leben lang nicht vergisst. Hier brodeln heiße Quellen, Geysire schießen in die Luft und stille Seen spiegeln den Himmel wider.

Einige der Vulkane in dieser Gegend sind sogar heute noch aktiv und erinnern uns an die rohe Kraft der Natur. Die Seen am Boden des Grabenbruchs sind ein echtes Highlight der Region und bieten einen Lebensraum für unzählige Vogelarten. Wer hier unterwegs ist, spürt die ursprüngliche Energie der Erde bei jedem Schritt. Es ist eine Reise zurück zu den Wurzeln unserer Welt, weit weg vom Lärm der modernen Zivilisation.

Tourismus in Tansania

Wer sich weiter in den Süden des Landes wagt, trifft auf eine ganz andere, fast unberührte Wildnis. Hier sind das Selous Reservat und der Ruaha Nationalpark die absoluten Stars der Region. Diese Parks sind weniger überlaufen als die im Norden und bieten daher ein besonders exklusives und intimes Naturerlebnis. Man kann stundenlang fahren, ohne einer anderen Menschenseele zu begegnen, was die Beobachtung der Tiere noch intensiver macht.

Im Westen Tansanias wartet ein weiteres Abenteuer, das vor allem Tierfreunde begeistert. In den Nationalparks Gombe und Mahale leben Schimpansen in ihrem natürlichen Lebensraum, hoch oben in den dichten Wäldern. Es ist ein tief bewegendes Gefühl, diese intelligenten Primaten aus nächster Nähe zu beobachten und ihr Sozialverhalten zu studieren. Diese abgelegenen Orte sind kleine Paradiese, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.

Ein absolutes Highlight für viele Besucher ist natürlich der Kilimandscharo Nationalpark. Hier steht der höchste Berg Afrikas, dessen schneebedeckter Gipfel fast schon surreal über der heißen Savanne thront. Während es in anderen Parks vor allem um die Beobachtung von Löwen oder Elefanten geht, steht hier die sportliche Herausforderung im Vordergrund. Viele Reisende träumen davon, einmal im Leben auf diesem legendären Berg zu stehen.

Der Aufstieg führt durch verschiedene Klimazonen, von tropischem Regenwald bis hin zu ewiger Eiswüste. Selbst wer nicht bis ganz nach oben klettert, wird von der majestätischen Ausstrahlung des Berges tief beeindruckt sein. Es ist ein Ort der Stille und der inneren Einkehr, der einen demütig werden lässt. Tansania zeigt sich hier von seiner kühlen und erhabenen Seite, die einen tollen Kontrast zur Hitze der Ebenen bildet.

Unterkunft in Tansania

Die Insel Sansibar entwickelt sich immer mehr zum Sehnsuchtsziel für Reisende, die Entspannung und Kultur suchen. Die Lage im Indischen Ozean macht sie zum perfekten Ort, um nach einer anstrengenden Safari die Seele baumeln zu lassen. Besonders Stone Town, das historische Herz der Insel, versprüht einen ganz eigenen Charme. Die Architektur dort ist eine faszinierende Mischung aus arabischen, indischen, persischen und europäischen Einflüssen.

Seit dem Jahr 2000 gehört Stone Town zum UNESCO-Welterbe, und wer durch die engen Gassen schlendert, versteht sofort, warum. Es ist ein kulturelles Zentrum, in dem die Geschichte an jeder Ecke spürbar ist. Überall duftet es nach Gewürzen, und die kunstvoll geschnitzten Holztüren erzählen Geschichten aus vergangenen Zeiten. Die Koralleninseln des Archipels bieten zudem einige der schönsten Strände, die man in ganz Afrika finden kann.

Kilometerlange weiße Sandstrände laden zum Verweilen ein, während die Kokospalmen sanft im Wind wehen. Das Wasser des Indischen Ozeans leuchtet in einem unglaublichen Türkis und ist kristallklar. Unter der Oberfläche verbirgt sich eine bunte Welt aus Korallenriffen, die Taucher und Schnorchler aus aller Welt anlockt. Es ist ein wahrer Spielplatz für Wassersportler, egal ob man mit Delfinen schwimmen oder Kitesurfen möchte.

Auch an Land gibt es viel zu entdecken, wie zum Beispiel die riesigen Gewürzplantagen, die der Insel ihren Beinamen gaben. Ein Ausflug in den Jozani-Wald bietet die Chance, seltene Affenarten in den Mangroven zu entdecken. Wer es lieber etwas ruhiger mag, kann bei einer Bootsfahrt den Sonnenuntergang genießen oder einen Ausritt zu Pferd unternehmen. Manche Touren bieten sogar die Möglichkeit, gemeinsam mit den Pferden im Meer zu baden, was ein absolut magisches Erlebnis ist.

Küche und Geschirr Tansania

Neben der Küste bietet Tansania auch im Landesinneren spektakuläre Wassererlebnisse, wie etwa am Viktoriasee. Er ist der größte See Afrikas und der zweitgrößte Süßwassersee der Welt, was ihn zu einem Ökosystem von globaler Bedeutung macht. Hier kann man ein entspanntes Wochenende verbringen, die lokalen Fischer beobachten oder einfach die Ruhe am Ufer genießen. Die Vielfalt der Fische und Vögel in dieser Region ist einfach überwältigend.

Für diejenigen, die den ultimativen Strandurlaub suchen, ist der Ort Nungwi ein absoluter Geheimtipp. Hier reihen sich luxuriöse Resorts aneinander, die keinen Wunsch offen lassen und direkten Zugang zum Traumstrand bieten. Der goldene Sand von Nungwi wurde bereits mehrfach zu einem der besten Strände weltweit gekürt. Aber es geht nicht nur um Faulenzen, denn Adrenalinjunkies kommen beim Jetski oder Paragliding voll auf ihre Kosten.

Wer die atemberaubende Landschaft Tansanias lieber vom Sattel aus erkundet, hat dazu an vielen Orten die Gelegenheit. Reitausflüge sind eine wunderbare Art, der Natur ganz nah zu kommen, ohne den Lärm eines Motors. Besonders intensiv erlebt man das Land auch auf dem Fahrrad, was jedoch eine gewisse sportliche Fitness voraussetzt. Die staubigen Pfade im Arusha Nationalpark oder die Wege durch die Kaffeeplantagen am Fuße des Kilimandscharo sind perfekt dafür.

Für alle, die es etwas schneller mögen, aber nicht selbst in die Pedale treten wollen, bieten sich Quad-Touren an. Es ist ein riesiger Spaß, mit diesen Gefährten durch die Bananenhaine oder entlang der Wildtierpfade am Lake Manyara zu flitzen. Nach so viel Action braucht man natürlich die richtige Unterkunft, und Tansania bietet hier eine riesige Auswahl. Von privaten Luxusvillen auf Sansibar bis hin zu gemütlichen Zelten im Hemingway-Stil mitten in der Savanne ist alles dabei.

Kultur und Traditionen Tansania

Das Essen in Tansania ist ein echtes Erlebnis für sich, denn es ist herzhaft, nahrhaft und unglaublich lecker. Die Basis vieler Gerichte bilden stärkehaltige Zutaten wie Maismehl, Hirse, Bohnen oder der allgegenwärtige Pilau-Reis. Kokosmilch wird fast überall verwendet, um den Speisen eine cremige Note zu verleihen, was besonders gut zu den lokalen Bananensorten passt. Jede Mahlzeit ist eine Kombination aus frischem Gemüse, Obst und oft auch Fleisch oder Fisch.

In den Restaurants können Mutige sogar exotische Spezialitäten wie Antilopensteak oder Krokodilfleisch probieren. Die einheimischen Köche wissen genau, wie man dieses Fleisch zubereiten muss, damit es zart und aromatisch wird. Fischliebhaber sollten unbedingt in Bananenblättern gebackenen Fisch oder den würzigen Oktopus-Eintopf testen. Meeresfrüchte wie Hummer und Garnelen werden fangfrisch serviert und oft mit lokalen Algen und Gewürzen verfeinert.

Tansania ist ein Schmelztiegel der Kulturen, in dem über 120 verschiedene Stämme friedlich zusammenleben. Die Maasai mit ihren roten Gewändern und den beeindruckenden Sprungtänzen sind wohl die bekannteste Gruppe. Die Menschen hier sind extrem gastfreundlich und legen großen Wert auf den Zusammenhalt in der Familie. Auch wenn Suaheli die offizielle Sprache ist, kommt man mit Englisch fast überall sehr gut zurecht.

Die religiöse Vielfalt ist ebenfalls prägend, wobei auf Sansibar der Islam dominiert, was man bei der Kleidung beachten sollte. Kunst spielt eine große Rolle, was man an den bunten TingaTinga-Gemälden oder den filigranen Holzschnitzereien der Makonde sieht. Musik und Tanz sind tief in der Gesellschaft verwurzelt und werden bei zahlreichen Festivals das ganze Jahr über gefeiert. Es ist diese lebendige Mischung aus Tradition und Moderne, die einen Besuch in Tansania so unvergesslich macht.

Wetter in Tansania

Wetter pro Monat

Januar

+31° С +29° С
+31
+29
Januar

Februar

+33° С +29° С
+33
+29
Februar

Marsch

+32° С +28° С
+32
+28
Marsch

April

+32° С +28° С
+32
+28
April

Mai

+31° С +29° С
+31
+29
Mai

Juni

+30° С +27° С
+30
+27
Juni

Juli

+31° С +27° С
+31
+27
Juli

August

+29° С +26° С
+29
+26
August

September

+31° С +27° С
+31
+27
September

Oktober

+31° С +26° С
+31
+26
Oktober

November

+32° С +28° С
+32
+28
November

Dezember

+32° С +29° С
+32
+29
Dezember

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