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Slowenien

Information about Slowenien

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Geographie und Geschichte Slowenien

Slowenien ist zwar ein recht kleiner Staat im Herzen Zentraleuropas, hat aber eine unglaublich spannende Geschichte hinter sich. Das ganze zwanzigste Jahrhundert über war das Land ein fester Teil des Vielvölkerstaates Jugoslawien. Davor stand das gesamte Gebiet lange Zeit unter der strengen Kontrolle der Habsburger-Dynastie. Diese herrschte bekanntlich über das Heilige Römische Reich und prägte die Region nachhaltig.

Als sich die jugoslawische Föderation im Jahr 1991 schließlich auflöste, nutzte Slowenien die Gunst der Stunde und erlangte seine volle Unabhängigkeit. Von diesem Moment an richtete sich das Land politisch und wirtschaftlich sehr konsequent in Richtung Westeuropa aus. Gegen Ende des Jahrhunderts erlebte die Wirtschaft einen richtigen Boom. Dieser Aufschwung führte dazu, dass viele Menschen aus anderen Balkanländern nach Slowenien kamen, um dort zu arbeiten und zu leben.

Im Jahr 2004 machte der Staat dann den nächsten großen Schritt auf der internationalen Bühne. Er trat sowohl der Europäischen Union als auch dem nordatlantischen Verteidigungsbündnis NATO bei. Die Hauptstadt und gleichzeitig das pulsierende Zentrum des Landes ist Ljubljana. Wer hingegen nach einem maritimen Zugang sucht, findet diesen in Koper. Dort liegt der wichtigste Hafen des Landes auf der Halbinsel Istrien.

Die geografische Lage ist wirklich interessant, da das Land von ganz unterschiedlichen Nachbarn umgeben ist. Im Westen grenzt es an Italien, während sich im Norden die Grenze zu Österreich erstreckt. Im Südosten teilt sich das Land eine lange Grenze mit Kroatien und im Nordosten liegt Ungarn. Insgesamt ziehen sich die Staatsgrenzen über eine beachtliche Länge von etwa 1086 Kilometern hin.

Man kann also sagen, dass Slowenien genau an der Nahtstelle zwischen dem Balkan und Mitteleuropa liegt. Im Nordwesten des Landes zeigen sich die Alpen von ihrer majestätischen Seite. Dort befindet sich auch der Triglav, der mit 2864 Metern der höchste Gipfel weit und breit ist. Im Nordosten flacht das Gelände dann ab und geht in die Pannonische Tiefebene über.

Südlich davon erstrecken sich die Ausläufer des Dinarischen Gebirges. Im Westen gibt es zudem einen kleinen, aber feinen Zugang zum Meer. Dort grenzt das Land an den Golf von Triest, der ein Teil der blauen Adria ist. Auch wenn die Küste nur etwa 30 Kilometer lang ist, hat sie für die Bewohner eine enorme Bedeutung. Fast vierzig Prozent des gesamten Staatsgebiets werden von gewaltigen Bergen eingenommen, was die Landschaft so einzigartig macht.

Zudem fließen einige bedeutende Ströme durch das Land, wie etwa die Save, die Sotscha oder die Drau. Die Drau ist dabei ein wichtiger Nebenfluss der Donau. Für die klassische Schifffahrt eignen sich diese Flüsse zwar eher weniger. Dafür bieten sie aber ein gewaltiges Potenzial für die Gewinnung von umweltfreundlicher Energie durch Wasserkraft.

Regionen und Resorts Slowenien

Natur Slowenien

In Slowenien sind die größten Seen vor allem in den Bergen zu finden, was ihnen eine besondere Atmosphäre verleiht. Bestes Beispiel dafür sind der weltberühmte Bleder See oder auch der etwas wildere Bohinj-See. Wer sich für die Unterwelt interessiert, kommt an den faszinierenden Karsthöhlen kaum vorbei. Die Höhle von Postojna oder die Skocjan-Höhlen sind Naturwunder, die man so schnell nicht vergisst.

Die slowenische Natur ist ohnehin eine Sache für sich und besticht durch ihre unglaubliche Vielfalt. Große Teile des Landes sind von dichten Wäldern bedeckt, was dem Ganzen ein sehr grünes Gesicht verleiht. Es gibt aber auch weite Steppenlandschaften zu entdecken, wenn man in die richtigen Regionen reist. In den höheren Lagen dominieren eher Nadelhölzer und wunderschöne Almwiesen die Szenerie.

An der Adriaküste hingegen zeigt sich die Vegetation von ihrer mediterranen Seite mit ganz anderen Pflanzenarten. Da so viel Waldfläche vorhanden ist, landet Slowenien in Europa sogar auf dem dritten Platz, was den Reichtum an Forstressourcen angeht. Das ist ein Wert, auf den die Einheimischen sichtlich stolz sind. In diesen grünen Oasen wachsen zudem viele Pflanzen, die man anderswo kaum noch findet.

Man zählt insgesamt über 3100 verschiedene Pflanzenvertreter, von denen über 300 unter einem ganz besonderen Schutz stehen. Obwohl schon fast alles mit Wald bedeckt ist, legen die Slowenen trotzdem Hand an. Sie pflanzen jedes Jahr etwa eine Million neue Bäume zusätzlich. Damit wollen sie sicherstellen, dass die ursprüngliche Natur für die kommenden Generationen erhalten bleibt.

Die Vielfalt der Wälder ist wirklich beeindruckend und reicht von Eichen und Hainbuchen bis hin zu Tannen und Buchen. Es ist fast unglaublich, dass auf dieser kleinen Fläche so viele verschiedene Lebewesen beheimatet sind. Obwohl Slowenien nur einen winzigen Bruchteil der Erdoberfläche ausmacht, beherbergt es einen überproportional hohen Anteil an Tierarten. In den Wäldern sprießen zudem unzählige Speisepilze, die von den Einheimischen gerne gesammelt werden.

Was viele Besucher überrascht, ist die Tatsache, dass hier eine der größten Bärenpopulationen Europas lebt. Wilde Tiere sind in den abgelegenen Regionen keine Seltenheit und man kann ihnen mit etwas Glück fast überall begegnen. Wenn man am Waldrand spazieren geht, kann es durchaus sein, dass man einen Wolf, einen Luchs oder eine Wildkatze sichtet. Auch Auerhähne und Fasane sind in der freien Natur noch regelmäßig anzutreffen.

All diese Tiere stehen unter dem Schutz des Staates, genau wie die flinken Steinböcke in den Felsregionen. Auch die Gewässer des Landes, egal ob Flüsse, Seen oder das Meer, sind voller Leben. In den besonders sauberen Bergbächen leben sogar seltene Krebse, die leider vom Aussterben bedroht sind. Für Vögel ist das Land ebenfalls ein Paradies, da sie hier ideale Bedingungen zum Nisten und Überwintern vorfinden.

Klima Slowenien

Das Klima in Slowenien ist ein spannendes Thema, da es hier gleich drei verschiedene Klimazonen auf engem Raum gibt. Man unterscheidet zwischen dem gemäßigten Kontinentalklima, dem mediterranen Einfluss und der alpinen Zone. Die Winter fallen meistens eher mild aus, während der Sommer warm ist, aber ohne diese unerträgliche Hitze auskommt. Große Temperaturschwankungen, die einen völlig unvorbereitet treffen, sind hier eher selten.

Im Winter muss man im Nordwesten mit durchschnittlich minus zwei Grad rechnen, während es an der Küste mit sechs Grad deutlich angenehmer bleibt. Der Dezember ist oft ein wenig unbeständig und zeigt sich von verschiedenen Seiten. In den Skigebieten kann das Thermometer tagsüber zwischen Null und minus zehn Grad hin- und herpendeln. In der Hauptstadt Ljubljana klettern die Werte dagegen oft noch auf etwa vier Grad über Null.

Man muss in dieser Zeit auch mit einigem an Schneefall rechnen, was die Landschaft in ein weißes Kleid hüllt. Der Januar ist oft von kühlen Temperaturen und dichten Nebelfeldern geprägt, besonders im Zentrum des Landes. Niederschläge sind in diesem Monat gar nicht so häufig, aber wenn es schneit, bleibt die Pracht im Norden liegen. Im Februar wird es an der Küste eigentlich nie kälter als sechs Grad plus.

In der Hauptstadt liegen die Werte im Februar tagsüber bei vier Grad, während es nachts um den Gefrierpunkt bleibt. Der Frühling verhält sich dann wie eine klassische Übergangszeit, in der alles zu blühen beginnt. Im März steigen die Temperaturen in den Flachlandregionen tagsüber schon auf etwa zehn Grad an. Regen ist in dieser Zeit eher Mangelware und lässt sich nur an wenigen Tagen im Monat blicken.

In den Bergen liegt die Temperatur im März oft noch bei acht Grad, während es nachts immer noch leicht frieren kann. Der Schnee beginnt langsam zu schmelzen, was das Ende der klassischen Skisaison in vielen Gebieten einläutet. Wenn dann der April kommt, wird es in der Hauptstadt mit bis zu 19 Grad schon richtig frühlingshaft. Allerdings muss man dann auch öfter mit Gewittern und kurzen Regenschauern rechnen.

Das Wetter wird insgesamt etwas wechselhafter, aber am Meer bleibt der Himmel oft strahlend blau und wolkenfrei. Sobald die Lufttemperatur die 20-Grad-Marke knackt, erwärmt sich auch das Meerwasser langsam auf etwa 15 Grad. Im Mai zeigt sich die Sonne dann von ihrer besten Seite und bringt der Hauptstadt warme 21 Grad. An der Küste ist es mit 23 bis 25 Grad sogar noch ein ganzes Stück sommerlicher.

Der Sommer ist insgesamt angenehm warm und nicht zu drückend, was viele Reisende sehr schätzen. In den Bergen bleibt es mit 15 bis 17 Grad eher erfrischend, während es im Vorland etwa 21 Grad warm wird. Im Juni geht die Badesaison dann so richtig los, wenn das Meer auf 22 Grad ansteigt. Die Lufttemperaturen erreichen dann oft Spitzenwerte von bis zu 30 Grad.

Im Juli muss man mit etwas mehr Regen rechnen, aber die Temperaturen bleiben mit 24 Grad am Tag sehr stabil. Das ist auch die Zeit, in der die Küstenorte am stärksten besucht werden und das Leben draußen tobt. Im August nehmen die Regenfälle meist noch etwas zu, aber es bleibt mit 25 Grad tagsüber weiterhin sehr warm. Der Herbst lässt sich meistens Zeit, da die Badesaison oft erst im Laufe des Oktobers so richtig endet.

Transport in Slowenien

Das Verkehrssystem in Slowenien ist aufgrund der überschaubaren Größe des Landes nicht extrem kompliziert, dafür aber hervorragend ausgebaut. Am wichtigsten ist definitiv der Straßenverkehr, auf den sich fast alles konzentriert. Wer flexibel sein möchte, mietet sich einfach einen Wagen oder nutzt das dichte Netz der Überlandbusse. Es gibt über hundert Grenzübergänge zu den Nachbarstaaten wie Italien oder Österreich, was das Reisen sehr einfach macht.

Wenn man günstig von A nach B kommen möchte, ist der Bus eigentlich immer die beste Wahl. Pro Fahrstunde zahlt man in der Regel etwa zwei Euro, was wirklich ein fairer Preis ist. Für größeres Gepäck muss man oft noch eine kleine Gebühr von etwa fünfzig Cent einplanen. Mit dem Bus erreicht man problemlos alle wichtigen Orte wie den Bleder See oder die Küstenregion Istrien.

An den Wochenenden kann es manchmal etwas voller werden, weshalb man sich die Fahrkarten am besten schon vorher besorgt. Das geht ganz unkompliziert an den Busbahnhöfen, direkt beim Fahrer oder in kleinen Kiosken für Zeitungen und Tabakwaren. Neben den normalen Einzelfahrscheinen gibt es in den Städten auch Zeitkarten. Diese kann man in markanten roten Kiosken kaufen und damit über einen gewissen Zeitraum beliebig oft fahren.

Mietwagenstationen findet man natürlich direkt an den Flughäfen oder in den größeren Städten wie Ljubljana und Maribor. Viele Leute entscheiden sich für einen Leihwagen, da die Preise für Taxis im Vergleich doch recht gesalzen sein können. Ein bekannter Anbieter vor Ort ist zum Beispiel Europcar, wo die Preise meist nach der Anzahl der Miettage berechnet werden. Das Gute ist, dass die Kilometer in der Regel unbegrenzt sind, sodass man das ganze Land erkunden kann.

Auch das Schienennetz ist in Slowenien gut entwickelt und verbindet die Hauptstadt mit vielen wichtigen Regionen. Man kommt mit dem Zug nicht nur quer durchs Land, sondern auch bis nach Kroatien, etwa nach Zagreb. Der gesamte Zugverkehr wird von einem einzigen Anbieter, der Slovenske zeleznice, gesteuert. Bei der Planung sollte man wissen, dass die Stationsnamen auf der Webseite meist nur auf Slowenisch stehen.

Der modernste und bequemste Zug im ganzen Land ist der InterCity Slovenia, den man oft unter dem Kürzel ICS findet. Diese Züge sind klimatisiert und verfügen sogar über ein kleines Bordbistro für den Hunger zwischendurch. Diese schnellen Verbindungen verkehren mehrmals täglich zwischen den großen Zentren des Landes. Für eine Fahrt von der Hauptstadt nach Maribor zahlt man in der zweiten Klasse etwa elf bis zwölf Euro.

Wer es etwas exklusiver mag, kann für rund sechzehn Euro in der ersten Klasse reisen. Es empfiehlt sich, vorher einen Platz zu reservieren, was man ganz einfach online oder direkt am Schalter erledigen kann. Neben den Schnellzügen gibt es auch noch Regionalzüge, die an wirklich jeder Milchkanne halten. Für Fahrten über die Landesgrenzen hinaus stehen zudem Eurocity- oder EuroNight-Züge bereit, die oft sogar Schlafwagen für lange Strecken haben.

Geld und Einkaufen in Slowenien

Seit Anfang 2007 bezahlt man in Slowenien ganz bequem mit dem Euro, der wie gewohnt in 100 Cent unterteilt ist. Wer noch andere Währungen wie Dollar dabei hat, kann diese in fast jeder Bank im Land umtauschen. Die Banken haben unter der Woche meist von acht Uhr morgens bis sechs Uhr abends geöffnet. Man sollte aber die Mittagspause zwischen zwölf und zwei Uhr im Hinterkopf behalten, da dann oft die Türen zu sind.

Samstags sind die Öffnungszeiten meist auf den Vormittag beschränkt, und sonntags bleibt alles geschlossen. Wer keine Bank in der Nähe findet, kann sein Geld auch bei der Post, in Hotels oder in Reisebüros wechseln. Dort muss man allerdings damit rechnen, dass eine Kommission von bis zu fünf Prozent fällig wird. Am Bahnhof in Ljubljana gibt es oft Möglichkeiten, ohne diese Zusatzgebühren zu tauschen, was sich bei größeren Beträgen lohnt.

Kreditkarten und auch Reisechecks werden in den meisten größeren Restaurants, Hotels und Supermärkten problemlos akzeptiert. Dennoch sollte man immer ein wenig Bargeld dabeihaben, da kleinere Läden oder ausländische Karten manchmal Probleme machen. Slowenien gilt allgemein als ein sehr lebenswertes Land, was auch die Touristen durch die freundliche Atmosphäre sofort spüren. Ein großer Teil dieses Erlebnisses sind die vielen Märkte, die mit ihren lokalen Waren locken.

Das Shoppen macht hier richtig Spaß, weil man abseits der großen Ketten viele kleine Verkaufsstände und lokale Marken entdecken kann. Besonders beliebt sind Antiquitäten oder kulinarische Köstlichkeiten wie handgemachte Schokolade und Produkte aus Honig. Viele Urlauber suchen nach handgefertigten Dingen, um ein Stück slowenische Tradition mit nach Hause zu nehmen. Ein absolutes Muss für jeden Besucher ist der Zentralmarkt in der Hauptstadt Ljubljana.

Dieser Markt ist teilweise unter freiem Himmel und erstreckt sich über mehrere bekannte Plätze der Stadt. Es gibt dort eine tolle Markthalle und viele kleine Stände entlang des Flusses, die frische Lebensmittel anbieten. Man kann dort viele slowenische Spezialitäten direkt probieren, was dem Ganzen einen tollen Jahrmarkt-Charakter verleiht. Ein weiteres Highlight ist ein spezielles Geschäft namens Schätze Sloweniens, wo man hochwertige lokale Produkte findet.

Die Regale dort sind voll mit den besten Pralinen, Keksen und Biersorten, die alle direkt im Land hergestellt werden. Wenn es um bleibende Erinnerungen geht, greifen viele Touristen bei handgefertigten Decken, Kissen oder Bettwäsche zu. Diese Textilien sind oft mit wunderschönen traditionellen Mustern bestickt und wirken sehr authentisch. Aber am allerbeliebtesten sind wahrscheinlich die kunstvollen Produkte aus Bergkristall.

Man findet alles Mögliche aus diesem Material, von filigranen Tassen und Gläsern bis hin zu dekorativen Vasen. Die slowenischen Kunsthandwerker sind für ihre hohe Qualität bekannt, und die Preise sind für diese Handarbeit oft erstaunlich günstig. Der einzige Haken ist die Zerbrechlichkeit dieser Stücke, weshalb man sie für den Rückweg sehr gut polstern sollte. Wer lieber etwas Essbares mitnimmt, sollte nach dem berühmten slowenischen Salz Ausschau halten.

Dieses Salz gilt als eines der besten in ganz Europa und wird sogar in die Gourmetküchen der Welt exportiert. Auch die süßen Figuren aus Teig, die man hier Letzen nennt, sind ein wunderbares Geschenk. Sie sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern haben auch eine lange Tradition als Mitbringsel. So findet eigentlich jeder ein passendes Souvenir, das ihn an die Zeit in diesem grünen Land erinnert.

Hauptattraktionen Slowenien

Slowenien ist so ein Land, das einen sofort verzaubert, sobald man die Grenze überquert. Es ist diese Mischung aus barocker Architektur in den kleinen Dörfern, den fast schon kitschig schönen Landschaften und den gewaltigen, schneebedeckten Gipfeln der Alpen, die einen einfach nicht loslässt. Überall glitzert Wasser, sei es in Form von tiefblauen Seen, wilden Flüssen oder tosenden Wasserfällen, die sich ihren Weg durch das Gestein bahnen.

Einer dieser Orte, die man einfach gesehen haben muss, ist der Bleder See. Er liegt malerisch eingebettet zwischen den Bergen im Nordwesten des Landes und sieht aus wie aus einem Märchenbuch entsprungen. Mitten im See liegt die kleine Insel mit der Marienkirche, auf der man die berühmte Wunschglocke läuten kann. Es heißt, wer sie zum Klingen bringt, dessen Wünsche gehen in Erfüllung. Am besten lässt man sich mit einer der traditionellen Pletna-Boote über das Wasser rudern, um die Stille und den Blick auf die umliegenden Berge so richtig zu genießen.

Ein ganz anderes Erlebnis erwartet einen unter der Erde, nämlich in der Postojna-Höhle. Dieses riesige System aus Karsthöhlen wurde über Jahrtausende vom Fluss Pivka geformt und ist heute eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Region. In den Höhlen herrscht das ganze Jahr über eine konstante Temperatur von etwa zehn Grad, was an heißen Sommertagen eine willkommene Abkühlung bietet. Neben den beeindruckenden Tropfsteinformationen gibt es dort ein ganz besonderes Wesen zu bestaunen: den Grottenolm, der wegen seiner hellen Haut oft als Menschenfisch bezeichnet wird.

Ganz in der Nähe findet man die Burg Predjama, die man gesehen haben muss, um zu glauben, dass sie wirklich existiert. Sie wurde direkt in eine über einhundert Meter hohe Felswand gebaut und wirkt fast so, als wäre sie mit dem Stein verschmolzen. Wegen dieser außergewöhnlichen Lage gilt sie als eine der kühnsten Festungen der Welt. Filmfans könnten die Burg übrigens aus dem Jackie-Chan-Film Der rechte Arm der Götter kennen, wo sie als Kulisse für ein geheimnisvolles Kloster diente. Heute ist die Burg ein Museum und zieht jedes Jahr Millionen von Menschen an, die sich in die Zeit der Ritter zurückversetzen lassen wollen.

Ein weiteres Highlight ist das Tal der Soča, das vor allem wegen seines smaragdgrünen Wassers bekannt ist. Der Fluss gilt als einer der schönsten im gesamten Alpenraum und ist ein echtes Paradies für alle, die gerne draußen aktiv sind. Man kann dort wunderbar wandern, sich beim Rafting in die Fluten stürzen oder ganz entspannt mit dem Kajak paddeln. Wer es lieber ruhiger mag, sucht sich ein schattiges Plätzchen am Ufer und versucht sein Glück beim Angeln auf die berühmte Marmorata-Forelle. Mutige können die atemberaubende Landschaft sogar aus der Vogelperspektive beim Gleitschirmfliegen erleben.

Nur ein paar Kilometer von Bled entfernt liegt die Vintgar-Klamm, ein weiteres Naturwunder, das man nicht verpassen sollte. Ein hölzerner Steg führt direkt an den Felswänden entlang über den rauschenden Fluss hinweg. Während man durch die Klamm wandert, kommt man an moosbewachsenen Steinen, tiefen Gumpen und wilden Strudeln vorbei. Am Ende der Strecke wartet ein beeindruckender Wasserfall, der den perfekten Abschluss für diesen Spaziergang durch die unberührte Natur bildet.

Tourismus in Slowenien

Slowenien ist ein Ziel, das Reisende aus aller Welt anzieht, und das liegt nicht nur an der bewegten Geschichte oder der hübschen Architektur. Es ist vor allem die Vielfalt auf so engem Raum, die dieses Land so besonders macht. Von der Adriaküste bis zu den Hochalpen ist es nur ein Katzensprung, und überall trifft man auf gastfreundliche Menschen, die stolz auf ihre Heimat und ihre Kultur sind.

Besonders der Nordosten des Landes hat seinen ganz eigenen Charme, vor allem wenn es ums Essen geht. Hier oben in der Ebene von Prekmurje liebt man es herzhaft und traditionell. Ein Gericht, das man dort fast überall findet, ist Bujta repa, ein deftiger Eintopf aus Schweinefleisch, Rüben und Hirsegrütze. Zum Nachtisch darf es dann gerne die Prekmurska gibanica sein, eine Schichttorte, die so reichhaltig ist, dass man danach erst einmal einen langen Spaziergang braucht. Ein wichtiger Anziehungspunkt in dieser Region ist der Ort Moravske Toplice, der für seine Thermalquellen bekannt ist und viele Gäste aus den Nachbarländern anlockt.

Ljubljana, die Hauptstadt, ist das Herz des Landes und versprüht eine unglaublich entspannte Atmosphäre. Das Stadtbild ist geprägt von prachtvollen Barockbauten und elegantem Jugendstil. Vor allem der Architekt Jože Plečnik hat hier seine Spuren hinterlassen und die Stadt mit seinen Entwürfen maßgeblich geformt. Es macht einfach Spaß, am Ufer der Ljubljanica entlangzuschlendern, in einem der vielen Cafés zu sitzen und das bunte Treiben auf den Brücken zu beobachten.

Wenn man über die touristischen Hotspots spricht, kommt man an den Julischen Alpen natürlich nicht vorbei. Der Nationalpark Triglav mit dem gleichnamigen Berg ist für die Slowenen fast schon heilig. Aber auch das Karstplateau weiter südlich ist ein echter Besuchermagnet. Es ist faszinierend zu sehen, wie das Wasser über Jahrmillionen das Gestein ausgehöhlt hat. Die Postojna-Höhle allein hat schon so viele Millionen Menschen empfangen, dass man sich kaum vorstellen kann, wie groß der Andrang dort manchmal ist.

Was in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist der sogenannte Apitourismus. Das klingt erst einmal ungewöhnlich, hat aber eine lange Tradition in Slowenien, da die Imkerei hier tief verwurzelt ist. Dabei geht es nicht nur darum, Honig zu kaufen, sondern das Leben der Bienen hautnah zu erleben. Man kann in Bienenhäusern übernachten, die gesunde Luft der Bienenstöcke einatmen oder sich mit Bienenprodukten medizinisch behandeln lassen. Dieser Trend zeigt, wie sehr die Slowenen mit ihrer Natur verbunden sind und wie wichtig ihnen der Schutz ihrer Ressourcen ist.

Die Menschen kommen hierher, um tief durchzuatmen und die unberührte Natur zu genießen. Es ist diese Ruhe, die man in den Wäldern und Bergen findet, kombiniert mit einem modernen Lebensstil in den Städten. Slowenien schafft es irgendwie, modern zu sein und trotzdem seine alten Traditionen nicht zu vergessen. Das macht den Aufenthalt dort so angenehm und sorgt dafür, dass viele Urlauber immer wieder zurückkehren wollen.

Unterkunft in Slowenien

Wer nach Slowenien reist, sollte auf jeden Fall Hunger mitbringen, denn die einheimische Küche ist unglaublich vielseitig und bodenständig. Man merkt sofort, dass hier verschiedene Einflüsse aufeinandertreffen: Die deftigen Spezialitäten aus den Alpen vermischen sich mit mediterraner Leichtigkeit von der Küste und den würzigen Aromen des Balkans. Diese Mischung sorgt dafür, dass es kulinarisch nie langweilig wird, da jede Region ihre ganz eigenen Rezepte hütet.

Es heißt, dass es in Slowenien weit über tausend verschiedene traditionelle Gerichte gibt. Das liegt vor allem an der abwechslungsreichen Landschaft, denn was im Hochgebirge auf den Tisch kommt, unterscheidet sich stark von der Küche in der pannonischen Tiefebene oder am Meer. Die Menschen haben früher immer das genutzt, was gerade vor der Haustür gewachsen ist oder im Stall stand. So hat sich über die Jahrhunderte eine sehr ehrliche und unverfälschte Kochkultur entwickelt, die bis heute gepflegt wird.

An der Küste, im sogenannten Primorska, dreht sich natürlich fast alles um Fisch und Meeresfrüchte. Hier wird viel mit frischen Kräutern, Olivenöl und Saisongemüse gekocht. Man spürt deutlich den italienischen Einfluss, was sich zum Beispiel in der Beliebtheit von Polenta zeigt. Aber auch die Suppen sind hier ein großes Thema, wie etwa die Maneštra. Das ist ein dicker Eintopf aus Gemüse, Kartoffeln und Bohnen, oft verfeinert mit einem Stück Speck oder Fleisch, der richtig schön satt macht und nach Heimat schmeckt.

Ein Snack, den man im ganzen Land an fast jeder Ecke bekommt, ist der Burek. Ursprünglich kommt dieses Gebäck aus dem Balkanraum, ist aber längst ein fester Bestandteil des slowenischen Alltags geworden. Es handelt sich um dünnen Teig, der wahlweise mit Fleisch, Käse oder auch Äpfeln gefüllt wird. Ebenfalls sehr beliebt sind verschiedene Arten von Knödeln, die Štrukli genannt werden. Ob mit Quark gefüllt, aus Buchweizenmehl oder mit Erbsen verfeinert – diese Teigtaschen sind eine echte Spezialität, die man unbedingt probieren sollte.

Wenn es um süße Sachen geht, ist die Potica die absolute Königin der slowenischen Backstube. Dieser Hefekuchen mit verschiedenen Füllungen, meistens Walnuss oder Mohn, gehört bei jedem Familienfest einfach dazu. Auch der Apfelstrudel oder die Gibanica, ein mehrschichtiger Kuchen mit Quark und Äpfeln, sind sehr populär. In vielen Gasthäusern und Hotels werden diese Klassiker noch nach alten Familienrezepten zubereitet, was man bei jedem Bissen schmecken kann.

Zum Abschluss eines guten Essens darf ein Glas slowenischer Wein nicht fehlen. Das Land produziert hervorragende Weine, die international immer mehr Beachtung finden. Egal ob ein kräftiger Merlot oder ein spritziger Weißburgunder, die Qualität ist durchweg hoch. Wer etwas ganz Besonderes sucht, sollte nach dem Likör Pletarška hruška Ausschau halten. Diesen stellen Kartäusermönche her, indem sie eine Birne direkt in der Flasche wachsen lassen und diese dann mit edlem Obstbrand auffüllen. Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch hervorragend.

Küche und Geschirr Slowenien

Bei der Planung einer Reise nach Slowenien entscheiden sich die meisten Urlauber eher für ein Hotel als für eine private Ferienwohnung. Das liegt zum Teil daran, dass die Preise für Mietunterkünfte in den beliebten Regionen recht ordentlich sein können. Zudem bieten viele Hotels tolle Zusatzleistungen an, die den Urlaub einfach entspannter machen. Man bekommt oft direkt vor Ort Zugang zu Wellnessbereichen, Thermalbädern oder kann geführte Touren buchen, ohne sich selbst um alles kümmern zu müssen.

Besonders an der Küste ist das Angebot sehr vielfältig. Dort haben sich viele Häuser auf Aktivurlauber eingestellt, die gerne surfen oder zum Angeln aufs Meer hinausfahren wollen. In den Bergregionen hingegen liegen die Hotels oft so geschickt, dass man schon beim Aufwachen einen fantastischen Blick auf das Panorama der Alpen hat. Es gibt dort kaum etwas Schöneres, als den ersten Kaffee des Tages auf einem Balkon mit Bergblick zu trinken und die frische Luft einzuatmen.

Zwei große Namen dominieren die Hotellandschaft in Slowenien. Da sind zum einen die Sava Hotels, die im ganzen Land verteilt sind und vor allem auf Wellness und Gesundheit setzen. Viele ihrer Häuser befinden sich direkt in den Zentren der bekannten Kurorte. Man kann dort bequem Skiausrüstung leihen oder sich nach einem langen Tag in der Sauna aufwärmen. Die Kette Hoteli Bernardin ist ebenfalls sehr bekannt und hat sich darauf spezialisiert, erstklassige Gastronomie mit komfortablem Wohnen zu verbinden, was bei den Gästen sehr gut ankommt.

Generell kann man sagen, dass der Standard in den slowenischen Hotels wirklich gut ist. Die meisten Häuser legen großen Wert auf Sauberkeit und ein gemütliches Ambiente. Oft wird Halbpension angeboten, was sehr praktisch ist, wenn man den ganzen Tag unterwegs war und abends nicht mehr nach einem Restaurant suchen möchte. Ein kleiner Tipp für Sparfüchse: Viele Hotels gewähren spürbare Rabatte, wenn man länger als drei Nächte bleibt, was sich bei einer Rundreise schnell auszahlen kann.

Was die Klassifizierung angeht, so findet man am häufigsten Drei- und Vier-Sterne-Häuser. Luxusresorts mit fünf Sternen oder ganz einfache Zwei-Sterne-Unterkünfte sind eher seltener gesät. In den Vier-Sterne-Hotels gehört ein eigener Pool fast schon zum Standard, und viele betreiben professionelle Gesundheitszentren. Das macht das Land auch für Kururlauber sehr attraktiv, die etwas für ihr Wohlbefinden tun möchten.

Preislich gibt es natürlich Unterschiede je nach Ort und Komfort. In der Hauptstadt Ljubljana kann man in einem Hostel schon für etwa zwanzig Euro unterkommen, während ein Doppelzimmer in einem ordentlichen Hotel ab etwa vierzig Euro zu haben ist. Wer mehr Luxus möchte, muss in einem Vier-Sterne-Haus mit etwa achtzig Euro rechnen. Das ist im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten immer noch ein fairer Preis für das gebotene Niveau.

An der Küste, zum Beispiel in Portorož, sieht es preislich etwas anders aus. Dort ist es im Sommer oft teurer. Campingplätze bieten dort zwar günstigere Alternativen an, aber ein richtiges Hotelzimmer kann in der Hochsaison schnell über einhundertfünfzig Euro kosten. Am Bleder See gibt es zudem wunderschöne Chalets, die besonders bei Familien oder kleinen Gruppen beliebt sind. Diese sind zwar mit Preisen bis zu zweihundertfünfzig Euro pro Nacht kein Schnäppchen, bieten aber ein unvergleichliches Urlaubsgefühl.

Kultur und Traditionen Slowenien

Die Kultur Sloweniens ist ein faszinierendes Gebilde, das durch seine Lage im Herzen Europas geprägt wurde. Hier treffen slawische Wurzeln auf Einflüsse aus Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien. Diese Mischung spürt man überall, sei es in der Architektur, in den Bräuchen oder einfach in der Art und Weise, wie die Menschen ihr Leben gestalten. Es ist dieses harmonische Miteinander der verschiedenen Traditionen, das den besonderen Reiz des Landes ausmacht.

Interessant ist auch die sprachliche Situation. Slowenisch ist zwar die Hauptsprache, aber in vielen Gebieten sind auch Italienisch und Ungarisch als Amtssprachen anerkannt. Die Slowenen selbst sind zudem sehr sprachbegabt. Da das Land klein ist, lernen die meisten schon in der Schule Englisch und Deutsch, was die Verständigung für Reisende extrem einfach macht. Man fühlt sich schnell willkommen, weil man sich fast überall problemlos unterhalten kann.

In Glaubensfragen ist das Land traditionell katholisch geprägt. In fast jedem noch so kleinen Dorf steht eine Kapelle oder eine Kirche, und auch prachtvolle Klöster finden sich überall in der Landschaft. Dennoch gehen die Menschen eher entspannt mit der Religion um. Neben der katholischen Mehrheit gibt es kleine Gemeinden von Orthodoxen, Muslimen und Protestanten, während ein beachtlicher Teil der Bevölkerung sich eher als kirchenfern oder atheistisch bezeichnet.

Die Nationalflagge mit ihren Farben Weiß, Blau und Red spiegelt den Nationalstolz wider. Besonders wichtig ist das Wappen im oberen Eck, das den höchsten Berg des Landes, den Triglav, zeigt. Darunter symbolisieren zwei blaue Wellenlinien die Verbindung zur Adriaküste und den heimischen Flüssen. Es ist ein einfaches, aber starkes Symbol für die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Natur, die ihnen über alles geht.

Wenn man sich für Volkstrachten interessiert, wird man in Slowenien viele regionale Unterschiede entdecken. Bei den Frauen besteht die traditionelle Kleidung oft aus einer weißen Bluse, einem weiten Rock, einer Schürze und einem Kopftuch. Oft gehören auch kunstvoll bestickte Gürtel dazu. Die Männer tragen klassischerweise weiße Hemden, Westen und Kniehosen aus Leder, dazu weiße Stutzen und derbe Stiefel. Je nachdem, in welcher Region man ist, kommen unterschiedliche Hüte oder Kopfbedeckungen dazu, die oft sehr festlich aussehen.

Ein ganz besonderes Kulturgut ist die Klöppelspitze aus Idrija. Diese Handwerkskunst hat eine lange Tradition, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Es ist faszinierend zu sehen, mit welcher Präzision die feinen Fäden zu kunstvollen Mustern verflochten werden. Damit dieses Wissen nicht verloren geht, wurde bereits im Jahr 1876 eine eigene Klöppelschule in Idrija gegründet. Diese Schule existiert bis heute und sorgt dafür, dass auch junge Generationen dieses aufwendige Handwerk erlernen.

Noch heute werden in Idrija wunderschöne Stücke hergestellt, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Früher waren es vor allem Deckchen oder Altarbilder, heute findet man die feine Spitze auch an Kleidung, Handschuhen oder sogar in Form von modernem Schmuck. Wer ein solches Stück als Souvenir mit nach Hause nimmt, trägt ein echtes Stück slowenischer Geschichte bei sich. Es zeigt, wie lebendig Traditionen sein können, wenn man sie mit Liebe und Leidenschaft pflegt.

Wetter in Slowenien

Wetter pro Monat

Januar

+3° С +5° С
+3
+5
Januar

Februar

+4° С +7° С
+4
+7
Februar

Marsch

+10° С +9° С
+10
+9
Marsch

April

+15° С +13° С
+15
+13
April

Mai

+19° С +16° С
+19
+16
Mai

Juni

+23° С +21° С
+23
+21
Juni

Juli

+24° С +22° С
+24
+22
Juli

August

+25° С +23° С
+25
+23
August

September

+20° С +19° С
+20
+19
September

Oktober

+14° С +15° С
+14
+15
Oktober

November

+9° С +11° С
+9
+11
November

Dezember

+3° С +7° С
+3
+7
Dezember

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