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Senegal

Information about Senegal

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Geographie und Geschichte Senegal

Wenn man sich dazu entschließt, den Senegal zu bereisen, sei es auf eigene Faust oder im Rahmen einer organisierten Tour, schadet es sicher nicht, sich vorab ein paar nützliche Gedanken über das Ziel zu machen. Wer sich ein wenig in die Details einliest, wird schnell merken, dass dieses Land viel mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vielleicht vermuten würde. Es gibt dort Ecken und Geschichten, die selbst weitgereiste Urlauber noch überraschen können und die Lust wecken, sofort den Koffer zu packen. Der Senegal ist als klassisches Urlaubsziel bisher kaum auf dem Radar der breiten Masse aufgetaucht, was ihn gerade für Entdecker so unglaublich reizvoll macht.

Geografisch betrachtet haben wir es hier mit einem faszinierenden Fleckchen Erde an der Atlantikküste Westafrikas zu tun, das sich südlich des gleichnamigen Flusses erstreckt. Im Osten teilt sich das Land seine Grenzen mit Mauretanien und Mali, während es im Süden an Guinea-Bissau stößt. Es ist schon bemerkenswert, wie sich das Land vom weiten Ozean bis tief ins Innere des Kontinents zieht und dabei das kleine Gambia fast vollständig umschließt. Die Hauptstadt Dakar ist das pulsierende Herz des Staates, der insgesamt eine Fläche von rund einhundertsechsundneunzigtausend Quadratkilometern umfasst.

Blickt man weit in die Vergangenheit zurück, so zeigt sich, dass bereits um das Jahr fünfhundert eine ganz eigene, frühe Kultur in dieser Region erblühte. Die Ureinwohner, vor allem die Völker der Orr und Seler, legten hier den Grundstein für eine lange Siedlungsgeschichte. Später brachten arabische Nomaden den Islam über die Handelswege bis an die Küsten des Meeres. Im zwölften Jahrhundert entstand aus diesen Wurzeln das Jolof-Reich, das eine beachtliche Größe erreichte und den Raum zwischen dem Senegal-Fluss und dem Gambia-Fluss dominierte.

Zwischen dem elften und vierzehnten Jahrhundert gab es zudem das Reich Tekrur, in dem der muslimische Glaube bereits fest in der Bevölkerung verankert war. Erst im fünfzehnten Jahrhundert begannen sich die verschiedenen Königreiche der Wolof und Serer langsam voneinander wegzuentwickeln und eigene Wege zu gehen. Die koloniale Geschichte wurde dann ab dem siebzehnten Jahrhundert so richtig turbulent, als sich Frankreich und Großbritannien heftige Kämpfe um die Vorherrschaft an den strategisch wichtigen Küstenabschnitten lieferten.

Die Wende kam in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, als die Sklaverei endlich abgeschafft wurde, auch wenn gleichzeitig der koloniale Druck durch das französische Militär zunahm. Im Jahr achtzehnhundertfünfundneunzig wurde der Senegal offiziell zur französischen Kolonie erklärt und Dakar stieg zur administrativen Zentrale auf. Wenig später, am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, gliederte man das Gebiet in die Westafrikanische Union ein. Es war ein langer Weg voller politischer Veränderungen, der schließlich in die moderne Ära führte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich der Status erneut, und die Bewohner erhielten als Teil eines französischen Überseeterritoriums eine Art Staatsbürgerschaft. In den fünfziger Jahren formierten sich politische Kräfte wie der Senegalesische Volksblock, um die wirtschaftliche und nationale Eigenständigkeit voranzutreiben. Der große Moment der Freiheit kam schließlich im Jahr neunzehnhundertsechzig, als das Land in den frühen Morgenstunden offiziell seine Unabhängigkeit proklamierte. Seitdem hat sich der Senegal stetig weiterentwickelt und bewahrt sich doch seine tiefen historischen Wurzeln.

Regionen und Resorts Senegal

Natur Senegal

Die Natur im Senegal ist geprägt von einer erstaunlichen Vielfalt, die sich vor allem durch die Unterschiede zwischen dem trockeneren Norden und dem grüneren Süden bemerkbar macht. Je nachdem, wo man sich gerade aufhält, wandelt sich das Bild von dichten, fast dschungelartigen Wäldern hin zu weiten, offenen Savannenlandschaften. Diese unterschiedlichen Zonen haben natürlich auch einen großen Einfluss darauf, welche Pflanzen dort gedeihen und welche Tiere man in der Wildnis beobachten kann. Besonders die Küstenregionen und die Flussmündungen sind kleine Ökosysteme für sich, in denen das Leben nur so sprüht.

Dort, wo die großen Ströme wie der Senegal und der Gambia in Richtung Westen fließen, hat sich dank der reichlichen Niederschläge eine fruchtbare Landwirtschaft entwickelt. Die Menschen nutzen das Wasser geschickt, um ihre Felder zu bestellen und Palmen zu kultivieren, die für das tägliche Leben unverzichtbar sind. Im krassen Gegensatz dazu stehen die östlichen Wüstengebiete, wo das Wasser ein kostbares Gut ist und nur vereinzelt natürliche heiße Quellen an die Oberfläche sprudeln. In diesen kargen Regionen führen Nomaden ein hartes Leben und konzentrieren sich hauptsächlich auf die Viehzucht.

Echte, dauerhaft fließende Flüsse sind im Senegal eigentlich eine Seltenheit und auf wenige große Ströme beschränkt. Neben dem Senegal-Fluss sind es vor allem der Gambia und der Casamance, die das ganze Jahr über Wasser führen und für die Region lebenswichtig sind. In den Gebieten dazwischen sieht es oft anders aus, denn dort findet man meist nur temporäre Wasserläufe, die nach heftigen Regengüssen kurzzeitig anschwellen. Diese Bäche sammeln das Regenwasser in der Wüste und versiegen oft so schnell wieder, wie sie gekommen sind.

Die kleineren Flüsse und Kanäle in Küstennähe sind für die Anwohner Segen und Fluch zugleich, da sie regelmäßig über die Ufer treten. Diese jährlichen Überschwemmungen lassen jedoch eine Schicht aus fruchtbarem Schlamm zurück, der den Boden ideal für den Ackerbau macht. In Gebieten wie dem Nakagawa wird diese natürliche Düngung genutzt, um den Anbau auch über längere Regenperioden hinweg zu sichern. Es ist ein ewiger Kreislauf der Natur, der den Rhythmus der Menschen in diesen ländlichen Gegenden bestimmt.

Was die Pflanzenwelt angeht, so dominieren in der Savanne vor allem das riesige Elefantengras, Bambus und die charakteristischen Affenbrotbäume, auch Baobabs genannt. Besonders wertvoll sind die Bäume, die das kostbare Gummi arabicum liefern, ein Harz, das in vielen Bereichen Verwendung findet. Im Norden, in der Sahelzone, ist die Vegetation eher spärlich und an die trockenen Bedingungen angepasst. Der Süden hingegen zeigt sich mit einer Mischung aus Gräsern und prächtigen Bäumen wie Mahagoni, Ölpalmen und verschiedenen Akazienarten von seiner grünen Seite.

Auch die Tierwelt muss sich hinter anderen afrikanischen Ländern nicht verstecken, auch wenn man hier vielleicht etwas genauer hinschauen muss. In den Weiten der Parks streifen Hyänen, Antilopen, Warzenschweine und mit etwas Glück sogar Geparden oder Leoparden umher. Affen turnen durch die Bäume, während am Boden unzählige Nagetiere und Kaninchen ihr Unwesen treiben. Die Vielfalt ist wirklich beeindruckend, wenn man bedenkt, wie unterschiedlich die Lebensräume auf engem Raum verteilt sind.

Für Vogelliebhaber ist der Senegal ein wahres Paradies, denn hier tummeln sich Flamingos, Pelikane, Papageien und sogar majestätische Geier. In den feuchten Gebieten und entlang der Flüsse kann man Reiher, Enten und Störche beobachten, die hier ideale Bedingungen vorfinden. Natürlich gibt es auch eine beachtliche Anzahl an Reptilien, von verschiedenen Schlangenarten bis hin zu imposanten Pythons. Wer sich für die Unterwasserwelt interessiert, wird an der Küste fündig, wo das Meer voller Makrelen, Thunfische, Barsche und Tintenfische ist.

Um diese ganze Pracht zu schützen, wurden im Land insgesamt sechs Nationalparks eingerichtet, die einen sicheren Rückzugsort für die Fauna bieten. Besonders die Flussmündungen sind reich an Schalentieren und Fischschwärmen, was nicht nur für die Natur, sondern auch für die lokale Fischerei von großer Bedeutung ist. Ein Besuch in einem dieser Parks vermittelt ein tiefes Verständnis für das ökologische Gleichgewicht der Region. Es ist diese Mischung aus wilder Natur und kultureller Nutzung, die den Reiz der senegalesischen Landschaft ausmacht.

Klima Senegal

Das Klima im Senegal wird fast überall von äquatorialen Einflüssen bestimmt, lediglich im äußersten Norden macht sich ein subtropischer Hauch bemerkbar. Man könnte das Land theoretisch in eine nördliche und eine südliche Klimazone unterteilen, aber in der Realität spürt man den Unterschied kaum, weil die Fläche dafür nicht groß genug ist. Es ist eigentlich das ganze Jahr über heiß, was für Reisende aus kühleren Regionen erst einmal eine Umstellung bedeutet. Die Temperaturen schwanken zwar im Laufe der Monate ein wenig, aber ein echtes Gefühl von Winter kommt hier niemals auf.

Der wirklich entscheidende Faktor für das Wetter im Senegal ist nicht die Hitze, sondern der Regen. Es gibt eine sehr klare Trennung zwischen der Trockenzeit, die von November bis Juni dauert, und der Regenzeit zwischen Juli und Oktober. In diesen wenigen Monaten fällt fast der gesamte Jahresniederschlag, was die Landschaft oft schlagartig ergrünen lässt. Wer also keine Lust auf feuchte Luft und plötzliche Güsse hat, sollte seine Reiseplanung entsprechend anpassen.

Besonders heftig erwischt es das Land meist im August, der als der niederschlagsreichste Monat des ganzen Jahres gilt. Für einen entspannten Strandurlaub ist dieser Monat daher nur bedingt zu empfehlen, da die Schauer oft sehr intensiv sein können. Während der Norden mit etwa dreihundert bis vierhundert Millimetern Regen pro Jahr recht trocken bleibt, sieht es im Süden ganz anders aus. Dort können die Werte auf bis zu tausendfünfhundert Millimeter ansteigen, und an der südlichen Küste wird es mit über zweitausend Millimetern sogar richtig feucht.

Interessanterweise gibt es im Jahr eine Phase von etwa vier Monaten, die als die kühlste Zeit bezeichnet wird. In dieser Periode sinken die Temperaturen auf vergleichsweise angenehme neunzehn bis einundzwanzig Grad Celsius ab. Das liegt vor allem an den kühlen Luftströmungen, die vom Atlantischen Ozean herüberwehen und für eine willkommene Erfrischung sorgen. Für viele Europäer ist genau das die beste Zeit, um das Land zu erkunden, ohne ständig ins Schwitzen zu kommen.

Im Gegensatz dazu steht der Mai, der oft als der heißeste Monat im senegalesischen Kalender gilt. Wenn der Herbst näher rückt, klettert das Thermometer gerne mal auf Werte zwischen dreißig und zweiunddreißig Grad. Den Rest des Jahres bewegt sich die Temperatur meist in einem sehr komfortablen Bereich zwischen dreiundzwanzig und achtundzwanzig Grad. Im Landesinneren, weit weg vom kühlenden Meer und nah an der Grenze zu Mali, kann es allerdings auch mal extrem werden, wobei Spitzenwerte von bis zu fünfzig Grad möglich sind.

Man sagt dem Senegal nach, dass er eines der wärmsten Pflaster in ganz Afrika sei, was man bei der Planung definitiv im Hinterkopf behalten sollte. Die angenehmste Reisezeit liegt zweifellos zwischen dem Winter und dem Frühling, wenn die Sonne verlässlich scheint, aber nicht zu aggressiv ist. In diesen Monaten ist die Wahrscheinlichkeit für schlechtes Wetter verschwindend gering, sodass man seinen Aufenthalt in vollen Zügen genießen kann. Es ist die Zeit, in der das Land seine freundlichste und einladendste Seite zeigt.

Besonders zwischen November und Februar fühlen sich die meisten Touristen im Senegal am wohlsten. Allerdings gibt es ein kleines Phänomen namens Harmattan, ein trockener Wüstenwind aus der Sahara, der in dieser Zeit manchmal Staubwolken mit sich bringt. Dieser Wind kann die Sicht trüben und sorgt für einen feinen Sandfilm auf allem, was draußen steht. Für Windsurfer ist er eher ein Hindernis, da er die Wellenbildung auf eine Weise beeinflusst, die für den Sport nicht gerade ideal ist.

Transport in Senegal

Das Reisen innerhalb des Senegals ist eigentlich recht unkompliziert, da das Netz aus Bussen und Booten ziemlich gut ausgebaut ist. Bei der Eisenbahn sieht es hingegen nicht ganz so rosig aus, und Inlandsflüge sind eine Seltenheit, die man kaum auf dem Schirm haben muss. Wer jedoch aus Europa kommt, hat gute Verbindungen, beispielsweise mit Brussels Airlines, die oft auch das benachbarte Gambia ansteuern. Für die meisten Urlauber ist der Weg über die Straße jedoch die authentischste und gebräuchlichste Art, von A nach B zu kommen.

Zwischen den größeren Städten verkehren ständig Busse und kleinere Minibusse, die eine sehr preiswerte Alternative zum Mietwagen bieten. Man zahlt oft nur etwa einen Euro für eine Strecke von fünfzig bis sechzig Kilometern, was wirklich unschlagbar günstig ist. Eine Fahrt von der Hauptstadt Dakar bis ganz in den Süden nach Cap Skirring kostet meist nicht mehr als zehn Euro. Man sollte allerdings Sitzfleisch mitbringen, denn für so eine lange Strecke ist man gut und gerne mal zehn Stunden oder länger unterwegs.

Eine sehr typische Art der Fortbewegung ist der sogenannte Sept-Place, ein Peugeot-Kombi mit sieben Sitzplätzen, der erst losfährt, wenn alle Plätze besetzt sind. Das ist oft sogar noch günstiger als der normale Bus und man kommt schneller ans Ziel, weil weniger Zwischenstopps eingelegt werden. Es gibt dabei kein festes System, aber es funktioniert erstaunlich gut und man kommt leicht mit den Einheimischen ins Gespräch. Es ist eine Erfahrung, die man einmal gemacht haben sollte, um das echte senegalesische Lebensgefühl einzufangen.

Das Schienennetz des Landes beschränkt sich im Wesentlichen auf zwei Linien, die Dakar mit Saint-Louis und der Grenze zu Mali verbinden. Insgesamt sind das etwa eintausenddreihundert Kilometer, aber der regelmäßige Personenverkehr ist eher die Ausnahme als die Regel. Abgesehen von einem kurzen Vorortabschnitt in Dakar spielt der Zug für Reisende kaum eine Rolle. Die Fahrpreise wären zwar sehr niedrig, aber die ständigen Verspätungen und technischen Probleme machen die Bahn zu einem recht unsicheren Transportmittel.

In Sachen moderner Infrastruktur hat sich in den letzten Jahren einiges getan, vor allem mit der Autobahn zwischen Dakar und Diamniadio. Dieses Stück Straße ist zwar nur vierunddreißig Kilometer lang, verkürzt die Fahrzeit aus der verstopften Innenstadt aber erheblich. Es wird auch fleißig weitergebaut, um den neuen internationalen Flughafen besser an das restliche Straßennetz anzubinden. Fernstraßen führen mittlerweile bis nach Touba und Thies, was die Fahrtzeiten in diese Regionen deutlich angenehmer macht.

Da Gambia wie ein Keil im Senegal liegt, sind die Straßennetze der beiden Länder eng miteinander verknüpft, was für Transitreisen wichtig ist. In Dakar selbst sind Taxis das Mittel der Wahl, man erkennt sie sofort an ihrer markanten schwarz-gelben oder blau-gelben Lackierung. Taxis sind überall verfügbar und kosten nicht die Welt, aber man sollte unbedingt vor dem Einsteigen über den Preis verhandeln. Da die Taxameter in den meisten Wagen entweder fehlen oder kaputt sind, ist ein gewisses Verhandlungsgeschick absolut notwendig.

Früher landeten alle internationalen Maschinen auf dem alten Flughafen Léopold Sédar Senghor, der heute jedoch fast nur noch militärisch genutzt wird. Seit ein paar Jahren gibt es den modernen Flughafen Blaise Diagne in Diass, der etwa vierzig Kilometer außerhalb von Dakar liegt. Er ist das neue Tor zur Welt und wurde mit dem Ziel gebaut, das Land zu einem wichtigen Luftverkehrskreuz in Westafrika zu machen. Langfristig soll dieser Flughafen sogar noch weiter ausgebaut werden, um noch mehr Kapazitäten für den internationalen Tourismus zu schaffen.

Geld und Einkaufen in Senegal

Wenn es um das Thema Shopping in Westafrika geht, dann ist der Senegal definitiv einer der Hotspots der Region. Man sollte hier allerdings nicht nach den neuesten Technik-Trends oder europäischer Designermode suchen, denn das wäre am Ziel vorbei. Vielmehr ist das Land bekannt für seine unglaublich bunten Souvenirs, echte Handwerkskunst und hochwertige Öle, die man so nirgendwo anders findet. Es macht einfach Spaß, über die Märkte zu schlendern und die vielen kleinen Schätze zu entdecken, die hier mit viel Liebe zum Detail gefertigt werden.

Für die Reisekasse empfiehlt es sich, Euro in bar mitzunehmen, da man diese vor Ort recht problemlos tauschen kann. Zwar wird der Euro in manchen Hotels direkt akzeptiert, aber wegen der Inflation und der besseren Preise ist es klüger, in die Landeswährung zu wechseln. Die lokale Währung ist der CFA-Franc, den man am besten direkt nach der Landung am Flughafen oder in einer der größeren Banken in Dakar abhebt. So hat man immer genug Kleingeld für die vielen kleinen Stände und Märkte parat.

Man sollte auf jeden Fall die Finger von fliegenden Geldwechslern auf der Straße lassen, auch wenn die Angebote verlockend klingen mögen. Das Risiko, betrogen zu werden, ist einfach zu groß, und die Kurse sind am Ende oft schlechter als bei offiziellen Stellen. In modernen Hotels, großen Restaurants oder schicken Kaufhäusern kann man natürlich auch mit Kreditkarte zahlen. Man sollte sich aber nicht wundern, wenn dabei eine Gebühr zwischen einem und fünf Prozent auf den Rechnungsbetrag aufgeschlagen wird.

Das wahre Einkaufserlebnis im Senegal findet sowieso nicht in kühlen Malls statt, sondern draußen auf den quirligen Märkten. In Dakar ist der Besuch eines Marktes fast schon eine kulturelle Pflichtveranstaltung, selbst wenn man eigentlich gar nichts kaufen möchte. Die Atmosphäre ist einmalig, voller Gerüche, Farben und lautem Handeln, was man einfach mal erlebt haben muss. Neben dem riesigen Viertel der Medina gibt es in der ganzen Stadt verstreut unzählige Basare, die jeweils ihren ganz eigenen Charme versprühen.

Ein toller Startpunkt ist der Markt im Hafen von Kermel, der für seine Architektur bekannt ist und eine tolle Auswahl bietet. Hier findet man alles von traditioneller Kleidung über handgefertigten Schmuck bis hin zu Kunstobjekten im typisch afrikanischen Stil. Wer es noch eine Spur trubeliger mag, sollte zum Sandaga-Markt gehen, dem wohl größten und bekanntesten Markt der Hauptstadt. In den umliegenden Straßen gibt es unzählige kleine Läden, in denen man fantastische Accessoires und traditionelle Gewänder erstehen kann.

Auch der malische Markt in Dakar ist einen Besuch wert, besonders wenn man auf der Suche nach Räucherwerk oder Schmuck aus Perlen und Silber ist. Hier werden auch wunderschöne Gefäße aus Terrakotta angeboten, die tolle Dekorationsstücke für zu Hause abgeben. Neben dem Kunsthandwerk gibt es natürlich auch eine riesige Auswahl an frischen Früchten, Gewürzen und duftenden Ölen. Wer am Sonntag Zeit hat, sollte unbedingt über einen der speziellen Sonntagsmärkte schlendern, auf denen oft besonders originelle Stücke verkauft werden.

Ein absolutes Muss für jeden Besucher ist der Kauf von Batik-Stoffen, die entweder in Handarbeit bemalt oder in kleinen Fabriken bedruckt werden. Diese bunten Baumwollstoffe sind nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch von einer Qualität, die viele Jahre überdauert. Die Einheimischen nähen daraus ihre leuchtende Kleidung, die auch bei Touristen wegen ihrer Bequemlichkeit und den tollen Mustern extrem beliebt ist. Es ist ein Stück senegalesischer Lebensfreude, das man sich einfach als Andenken mit nach Hause nehmen muss.

Wenn man sich für einen Stoff entschieden hat, kann man ihn oft direkt in einer kleinen Schneiderei in der Nähe des Marktes verarbeiten lassen. Es ist erstaunlich günstig, sich dort ein individuelles Hemd, ein Kleid oder eine Tasche nach Maß anfertigen zu lassen. Wer keine Zeit zum Warten hat, findet natürlich auch jede Menge fertige Stücke, die man sofort mitnehmen kann. Diese Textilien sind mehr als nur ein Souvenir, sie sind ein echtes Stück lokaler Identität und Handwerkskunst.

Hauptattraktionen Senegal

Der Senegal ist ein Land, das Reisende mit seiner ganz eigenen Energie und einer unglaublichen Vielfalt empfängt. Wer sich heute für eine Reise dorthin entscheidet, findet eine Nation vor, die ihre Traditionen hütet und gleichzeitig modern und offen wirkt. Meistens konzentrieren sich die Angebote der Reisebüros auf die sonnigen Küstenabschnitte am Atlantik, wo man herrlich entspannen kann. Für einen ersten richtigen Eindruck sollte man sich etwa zehn Tage Zeit nehmen, um die wichtigsten Ecken zu erkunden. In dieser Zeit offenbart die Region ihre Schätze, die weit über das hinausgehen, was man in einfachen Urlaubskatalogen liest.

Dakar bildet das pulsierende Zentrum der Republik und gilt als eine der bedeutendsten Metropolen in ganz Westafrika. Das Stadtbild wird von markanten Bauwerken geprägt, unter denen der prachtvolle Präsidentenpalast besonders hervorsticht. Ein weiteres architektonisches Highlight ist die Große Moschee, deren Inneres allerdings gläubigen Muslimen vorbehalten bleibt. Die Stadt verströmt eine Dynamik, die man einfach selbst erlebt haben muss, während man durch die belebten Straßen schlendert. Es ist eine Mischung aus afrikanischer Lebensfreude und dem Erbe der Geschichte, die an jeder Straßenecke spürbar wird.

Kulturinteressierte kommen in der Hauptstadt voll auf ihre Kosten, wenn sie die verschiedenen Museen für Kunst, Schifffahrt oder Geschichte besuchen. Ein Ausflug zum Kap Almadies ist fast schon Pflicht, denn hier befindet man sich am westlichsten Punkt des gesamten afrikanischen Festlandes. Man blickt auf den endlosen Ozean und spürt die raue Kraft der Natur. In der Umgebung der Botschaftsviertel und der vulkanischen Hügel zeigt sich die Stadt von einer ganz anderen, fast schon ruhigen Seite. Es sind diese Kontraste, die den Reiz von Dakar ausmachen und jeden Besucher beeindrucken.

Ein besonderer Ort der Stille liegt auf einer kleinen Insel direkt vor der Küste der Hauptstadt, die heute zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Hier finden Besucher feine Sandstrände, aber auch eine sehr bewegende Geschichte, die im dortigen historischen Museum und dem Sklavenhaus erzählt wird. Es ist ein Ort des Gedenkens, der gleichzeitig durch seine Architektur und die Museen für Frauenkultur besticht. Man verlässt die Insel oft mit einem nachdenklichen Gefühl, aber auch mit großer Bewunderung für die Stärke der Menschen.

Wer nach Entspannung in der Natur sucht, sollte das Städtchen Saly ansteuern, das etwa 80 Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt. Bekannt ist der Ort vor allem für seine Thermalquellen und die wunderschönen Sandstrände am Atlantik. Hier haben sich viele Hotels und Freizeiteinrichtungen angesiedelt, die alles von Tauchgängen bis hin zu ausgedehnten Strandspaziergängen anbieten. Es ist der ideale Ort, um die Seele baumeln zu lassen und das angenehme Klima der Küstenregion in vollen Zügen zu genießen.

Ein echtes Afrika-Erlebnis ist natürlich ohne eine Safari kaum vorstellbar. Das Bandia-Reservat ist in dieser Hinsicht eines der bekanntesten Ziele und liegt nur eine gute Autostunde von Dakar entfernt. Auf einer riesigen Fläche von 15 Hektar kann man Nashörner, Büffel und Giraffen beobachten, die gemächlich zwischen den gewaltigen Baobabs umherstreifen. Diese uralten Bäume sind wahre Naturwunder und geben der Landschaft ihr charakteristisches Aussehen. Es ist ein beeindruckendes Schauspiel, die wilden Tiere in einer so geschützten und doch natürlichen Umgebung zu sehen.

Tourismus in Senegal

Die Küstenabschnitte im Senegal gelten völlig zu Recht als einige der meistfotografierten Orte auf unserem Planeten. Zu den bekanntesten Urlaubszielen gehören Orte wie Saly, Petit-Cote, Cap Skirring und das elegante Viertel Les Almadies. Was diese Strände so besonders macht, ist die Kombination aus einem angenehm milden Klima und dem extrem sauberen, hellen Sand. Das Meer glänzt hier meist in einem ruhigen Azurblau und lädt förmlich dazu ein, den ganzen Tag am Wasser zu verbringen. Es ist diese friedliche Atmosphäre, die viele Reisende immer wieder an diese Küsten zurückkehren lässt.

Abseits der Badeparadiese, tief im Südosten des Landes an der Grenze zu Guinea-Bissau, liegt der Nationalpark Niokolo-Koba. Dieser Park ist Teil des Weltnaturerbes und bietet einen geschützten Lebensraum für viele seltene Tierarten wie Elefanten, Löwen und Flusspferde. Die Gegend ist noch recht wild und die touristische Infrastruktur steckt hier teilweise noch in den Kinderschuhen. Wer sich jedoch auf eine Expedition mit erfahrenen Guides einlässt, wird mit unvergesslichen Einblicken in die unberührte Natur belohnt. Es ist ein Ort für echte Abenteurer, die das authentische Afrika jenseits der befestigten Straßen suchen.

In den letzten Jahren hat der Tourismus im Senegal einen regelrechten Aufschwung erlebt, was kein Zufall ist. Die Regierung setzt alles daran, das Land für Besucher aus aller Welt noch attraktiver zu gestalten und die Besucherzahlen massiv zu steigern. Ein interessanter Ansatz dabei ist die Umgestaltung des Flugverkehrs, um den Zugang zum Land zu erleichtern. Es wurden ehrgeizige Ziele formuliert, die darauf abzielen, den Senegal zu einem der fünf meistbesuchten Länder auf dem afrikanischen Kontinent zu machen. Man spürt überall den Aufbruchswillen und die Bemühungen, den Gästen einen erstklassigen Aufenthalt zu bieten.

Die staatlichen Stellen haben spezielle Institutionen geschaffen, die den ehrgeizigen Plan verfolgen, die Touristenzahlen auf bis zu 300 Millionen zu heben. Auch wenn solche Zahlen gigantisch klingen, zeigt es doch, welchen Stellenwert dieser Wirtschaftszweig für die Zukunft des Landes hat. Es wird viel in die Infrastruktur investiert, damit Reisende sich sicher und gut aufgehoben fühlen. Man möchte weg vom Image eines reinen Geheimtipps und hin zu einer festen Größe auf der touristischen Weltkarte. Dabei wird jedoch darauf geachtet, dass die Schönheit der Natur nicht unter dem Wachstum leidet.

Die Freude an der herrlichen Natur des Senegals ist natürlich dann am größten, wenn auch die Rahmenbedingungen stimmen. Sicherheit und ein guter Service sind die Grundpfeiler, auf denen das Vertrauen der Urlauber wächst. Egal ob man wegen der weiten Strände, der hügeligen Landschaften oder einer speziellen Kurbehandlung kommt, das Land bietet für jeden Geschmack das passende Paket. Die Art des Urlaubs kann dabei sehr individuell gestaltet werden, was den Senegal so vielseitig macht. Man merkt den Einheimischen an, dass sie stolz auf ihr Land sind und alles tun, damit sich die Gäste wohlfühlen.

Der Tourismus ist hier längst mehr als nur ein Geschäft, er ist ein Fenster zur Welt geworden. Man findet im ganzen Land moderne Unterkünfte, die oft sogar mit schnellem Internet ausgestattet sind, was heute für viele Reisende wichtig ist. Selbst anspruchsvolle Gäste werden oft überrascht sein, wie hoch das Niveau in vielen Bereichen bereits ist. Die herzliche Art der Senegalesen sorgt dafür, dass man sich nicht wie ein Fremder, sondern wie ein willkommener Gast fühlt. Es ist diese menschliche Wärme, die den Aufenthalt im Senegal letztlich zu einer sehr bereichernden Erfahrung macht.

Unterkunft in Senegal

Der Senegal bietet eine Form von Tourismus, die man als wirklich außergewöhnlich und lohnenswert bezeichnen kann. Wenn man den Vergleich zu klassischen europäischen Reisezielen zieht, bietet Afrika oft eine tiefere Art der Erholung. Die Hotels sind mittlerweile sehr gut aufgestellt und bieten Annehmlichkeiten wie schnellen Internetzugang, ohne dabei den lokalen Charme zu verlieren. Die Einheimischen setzen ihren ganzen Ehrgeiz daran, Besuchern die schönen Seiten ihrer Heimat zu zeigen. Selbst Reisende, die schon viel von der Welt gesehen haben und hohe Erwartungen mitbringen, zeigen sich oft begeistert von der Gastfreundschaft.

Die beliebtesten Ziele für Urlauber befinden sich zweifellos entlang der Küste, wo das Rauschen der Wellen den Takt angibt. Besonders zu empfehlen ist das Gebiet Les Almadies, das sich in unmittelbarer Nähe zur Hauptstadt Dakar befindet. Es gilt als eine sehr gehobene Gegend, in der fast jedes Hotel über einen eigenen privaten Strandabschnitt verfügt. Hier kann man den Luxus genießen, direkt vom Zimmer aus in den Sand zu treten und den Atlantik zu spüren. Die Kombination aus Stadtnähe und exklusivem Strandleben macht diesen Ort für viele zum Favoriten.

Ein ganz anderes, aber ebenso reizvolles Bild bietet das Fischerdorf Petit-Cote, das für seine friedliche Atmosphäre bekannt ist. Hier gibt es kaum hohe Wellen, was die Küste besonders sicher und ruhig macht. Es ist ein Ort, an dem man sich wunderbar treiben lassen kann, ohne dass es jemals langweilig wird. Besonders Familien schätzen diese Gegend, da Kinder hier unbeschwert im Wasser spielen können. Für die jüngere Generation gibt es in der Umgebung dennoch genügend Abwechslung durch Restaurants, Casinos und schicke Hotels, die für Unterhaltung sorgen.

Im Senegal gibt es mittlerweile eine wachsende Mittelschicht, die auch den einheimischen Tourismus massiv unterstützt. Hinzu kommen viele Senegalesen, die im Ausland leben und für ihren Urlaub gerne in ihre Heimat zurückkehren. Dakar ist für sie nicht nur ein Ort, um Freunde und Familie zu treffen, sondern auch ein Zentrum für Freizeitaktivitäten. Die Einheimischen nutzen die Angebote ihrer Stadt und der Umgebung sehr intensiv, was den touristischen Einrichtungen eine stabile Basis gibt. Es entsteht ein lebendiger Mix aus internationalen Gästen und lokaler Bevölkerung.

Besonders die Strände und die Inseln im Norden der Hauptstadt erfreuen sich bei senegalesischen Touristen einer großen Beliebtheit. Aber nicht nur das Meer lockt die Menschen an, sondern auch viele kulturelle und religiöse Anlässe. Reisende aus dem Senegal und den umliegenden afrikanischen Ländern besuchen oft gemeinsam religiöse Stätten oder nehmen an großen Festivals teil. Diese Veranstaltungen sind oft eng mit den einflussreichen Sufi-Bruderschaften verknüpft und prägen das soziale Leben im Land. Es ist faszinierend zu sehen, wie tief der Glaube und die Traditionen in der modernen Gesellschaft verwurzelt sind.

Die touristischen Komplexe konzentrieren sich zwar stark auf die Küstengebiete, bieten aber für jeden Geldbeutel die richtige Option. Von einfachen Unterkünften bis hin zu luxuriösen Fünf-Sterne-Häusern ist alles vertreten. Eine Besonderheit sind die vielen Bungalows, die im Stil lokaler Hütten gebaut sind, aber im Inneren allen Komfort bieten. Diese Bauweise fügt sich harmonisch in die Landschaft ein und vermittelt den Gästen ein authentisches Gefühl für die Region. Die meisten dieser Anlagen verfügen über sehr gut ausgestattete Strände, an denen es den Urlaubern an nichts fehlt.

Küche und Geschirr Senegal

In den letzten Jahren konnte man im Senegal einen deutlichen Trend zu neuen Hotelkonzepten beobachten. Es entstehen immer mehr kombinierte Anlagen, und an vielen Ecken sieht man neue Gebäude in die Höhe wachsen. Man spürt förmlich den Enthusiasmus, mit dem das Land den Tourismus als eine seiner wichtigsten Einnahmequellen vorantreibt. Mittlerweile arbeitet fast jeder zehnte Einwohner in diesem Bereich, und diese Zahl steigt stetig an. Für viele Menschen bietet die Branche eine echte Perspektive und sorgt für Wohlstand in Regionen, die früher eher abgelegen waren.

Die Entwicklung des Sektors wird dabei nicht nur durch interne politische Entscheidungen gestützt, sondern auch durch starke internationale Partnerschaften. Vor allem Unternehmen aus China und Malaysia gehören heute zu den bedeutendsten Investoren im senegalesischen Tourismusmarkt. China hat sich nach der Europäischen Union zum zweitwichtigsten Handelspartner des Landes entwickelt. Diese Investitionen fließen nicht nur in Beton, sondern oft auch in die Ausbildung des Personals und die Verbesserung der gesamten Infrastruktur. Das merkt man als Gast an einem zunehmend professionellen Service in den großen Resorts.

Obwohl die Anzahl der Hotels jedes Jahr zunimmt, kann es im Senegal zu Stoßzeiten immer noch eng werden mit den freien Zimmern. Besonders in den Provinzen und entlang der begehrten Küstenabschnitte ist es ratsam, seine Unterkunft frühzeitig zu buchen. Ein interessanter Aspekt für Reisende aus Europa ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Selbst Vier- oder Fünf-Sterne-Hotels sind hier oft deutlich erschwinglicher, als man es von vergleichbaren Kategorien in anderen Teilen der Welt gewohnt ist. Man bekommt hier oft sehr viel Luxus für ein faires Budget geboten.

Neben den großen Ketten gibt es auch viele charmante Bed-and-Breakfast-Unterkünfte und kleine Familienhotels, die einen sehr persönlichen Service bieten. Diese erinnern in ihrer Struktur oft an gemütliche europäische Pensionen und sind ideal für Individualreisende. Man sollte jedoch wissen, dass der Standard in sehr günstigen Unterkünften manchmal schwanken kann. Es ist nicht völlig ausgeschlossen, dass nachts einmal der Strom ausfällt oder das warme Wasser kurzzeitig nicht zur Verfügung steht. Wer jedoch eine Anlage direkt am Atlantik wählt, die aus mehreren Bungalows oder Villen besteht, findet meist sehr zuverlässige Bedingungen vor.

Die Auswahl an Schlafmöglichkeiten im Senegal ist wirklich breit gefächert und hält für jeden Geschmack etwas bereit. Man sollte allerdings nicht automatisch davon ausgehen, dass historische Gebäude aus der Kolonialzeit besonders preiswert sind. Im Gegenteil, diese Häuser, die oft an die Zeit des Sklavenhandels oder die Blütezeit der Kolonien erinnern, sind heute meist sehr exklusive Adressen. Sie befinden sich in den geschichtsträchtigen Vierteln und sind gerade bei europäischen Touristen wegen ihres besonderen Flairs extrem gefragt. Wer hier übernachten möchte, muss oft etwas tiefer in die Tasche greifen.

Oft sind es gerade die moderneren Neubauten direkt am Atlantik, die überraschend günstige Preise aufrufen. Es lohnt sich daher immer, vor der Reise genau zu vergleichen, welche Leistungen im Preis enthalten sind. Manchmal sind in den modernen Anlagen tolle Extras wie geführte Touren oder spezielle Wellness-Angebote schon inklusive. Der Senegal ist ein Land im Wandel, und das spiegelt sich auch in der Hotellandschaft wider. Es gibt eine spannende Mischung aus Tradition und Moderne, die jedem Reisenden die Freiheit gibt, seinen Aufenthalt ganz nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Kultur und Traditionen Senegal

Der lange Einfluss Europas hat im Senegal deutliche Spuren in der lokalen Kultur hinterlassen, was man besonders in der Küche merkt. Viele nationale Gerichte haben ihre Wurzeln in der französischen Kochkunst, wurden aber über die Jahrzehnte mit afrikanischen Aromen kombiniert. Wer möchte, kann aber auch heute noch Speisen probieren, die nach uralten, rein afrikanischen Rezepten zubereitet werden. Um diese authentischen Schätze zu finden, muss man manchmal etwas genauer in den kleineren Orten suchen, die sich auf ihre ethnischen Wurzeln besinnen. Es ist eine kulinarische Entdeckungsreise, die sich in jedem Fall lohnt.

Reis spielt eine zentrale Rolle in der täglichen Ernährung der Senegalesen, während im Süden des Landes auch häufig Mais auf den Tisch kommt. Fisch und Fleisch werden oft mit einer Beilage serviert, die an eine Art reichhaltigen Eintopf erinnert. Ein absoluter Klassiker der senegalesischen Küche ist Thieboudienne, ein Gericht aus Reis, der zusammen mit Gemüse und einer würzigen Tomatensauce gekocht wird. Es gilt als das Nationalgericht und wird in fast jeder Familie regelmäßig zubereitet. Die Art und Weise, wie die Aromen hier ineinandergreifen, ist wirklich meisterhaft.

Besonders hervorzuheben sind die vielen verschiedenen Saucen, die von den lokalen Köchen mit viel Liebe zum Detail kreiert werden. Sie geben selbst einfachen Zutaten einen völlig neuen und oft überraschenden Geschmack. Da gibt es zum Beispiel Saucen aus Baobab-Blättern oder würzige Fischsaucen, die mit viel Knoblauch und Kräutern verfeinert werden. Die Köche im Senegal verstehen es meisterhaft, mit dem zu arbeiten, was die Natur ihnen bietet. Es ist dieser Reichtum an Gewürzen und natürlichen Zutaten, der das Essen hier so unverwechselbar macht.

Ein weiteres traditionelles Gericht ist Mafe, ein herzhafter Eintopf, den man sowohl im Senegal als auch im Nachbarland Gambia sehr schätzt. Die Basis bildet oft eine kräftige Erdnusssauce, in der Fleisch oder Fisch langsam geschmort werden. Es gibt sogar Varianten für Vegetarier, die nur mit frischem Gemüse zubereitet werden. Traditionell wird Mafe oft in speziellen Töpfen zubereitet, was dem Fleisch eine ganz besondere Zartheit verleiht. Es ist ein echtes Wohlfühlessen, das satt macht und die Seele wärmt.

Interessanterweise ist Fleisch im Senegal im Vergleich zu Fisch recht teuer, weshalb Meeresfrüchte eine viel wichtigere Rolle spielen. Fangfrischer Fisch ist fast überall erhältlich und wird auf unzählige Arten zubereitet: gegrillt, gefüllt oder als feines Filet. In vielen Restaurants wird das Fleisch oft über Nacht mariniert, damit es besonders saftig bleibt. Für die Marinaden nutzen die Köche meist Erdnussöl, Zitronensaft und viel Senf. Als Nachtisch gibt es oft Kreationen, die an französische oder arabische Backwaren erinnern, während frisches Obst wegen des trockenen Klimas eher ein Luxusgut ist.

Die Menschen im Senegal sind für ihre offene und gastfreundliche Art bekannt, wobei sie auch sehr viel Wert auf ihre eigene Tradition legen. Ein Symbol dieser Beständigkeit ist der Baobab-Baum, der im ganzen Land unter strengem Schutz steht. Diese Bäume sind so heilig, dass man eine staatliche Erlaubnis braucht, um sie zu fällen oder auch nur auf sie zu klettern. Die Kultur des Landes ist eine faszinierende Mischung aus den Traditionen des Wolof-Volkes und französischen Einflüssen. Wir hoffen, dass diese Einblicke Ihnen bei der Planung Ihres Urlaubs helfen und Sie dieses wundervolle Land bald selbst erleben können.

Wetter in Senegal

Wetter pro Monat

Januar

+34° С +19° С
+34
+19
Januar

Februar

+35° С +20° С
+35
+20
Februar

Marsch

+37° С +21° С
+37
+21
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