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Rumänien

Information about Rumänien

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Geographie und Geschichte Rumänien

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihren Urlaub in einem Land zu verbringen, das eine wirklich tiefgreifende Geschichte atmet? Vielleicht zieht es Sie an Orte, an denen man das Gefühl hat, die Zeit sei einfach stehen geblieben und man wandelt durch eine rein mittelalterliche Kulisse. Rumänien bietet genau diese Atmosphäre, die viele Reisende so faszinierend finden. Aber es ist nicht nur die Geschichte, die hier lockt, sondern auch die besondere Mischung aus Geografie, Kultur und der herzlichen Art der Menschen.

Wenn man weit in die Vergangenheit zurückblickt, etwa zweitausend Jahre vor unserer Zeitrechnung, siedelten hier die Daker. Diese Stämme, die eine Verbindung zu den Thrakern und Phrygern hatten, schufen ihr ganz eigenes Königreich. Über zwei Jahrhunderte hinweg erlebte dieses Reich eine echte Blütezeit und konnte beachtliche Erfolge in seiner Entwicklung erzielen.

Auf dem Boden Rumäniens finden sich heute noch unzählige Denkmäler, die von diesen längst vergangenen Epochen Zeugnis ablegen. Zuerst hinterließen die Griechen ihre Spuren, und später prägten die Römer das Land massiv. Gegen Ende des dritten Jahrhunderts gelang es den Dakern schließlich, die römischen Einflüsse über die Donau zurückzudrängen. Doch die Ruhe hielt nicht ewig an, denn im vierten und fünften Jahrhundert zogen ganze Horden von Barbaren durch das Land und hinterließen eine Spur der Verwüstung.

Ab dem sechsten Jahrhundert begannen slawische Stämme, das Gebiet Stück für Stück zu besiedeln und das Gesicht der Region nachhaltig zu verändern. Heute ist Rumänien ein eigenständiger Staat im Südosten Europas, der sich stolz am nördlichen Rand der Balkanhalbinsel erstreckt. Das Land profitiert sehr von seinen europäischen Nachbarn und dem direkten Zugang zum Meer, was für die wirtschaftliche Entwicklung ein echter Vorteil ist. Im Nordosten grenzt es an Moldawien, während sich im Norden und Osten die Ukraine als Nachbar anschließt.

Politisch gesehen handelt es sich um eine parlamentarisch-präsidiale Republik, die als Einheitsstaat organisiert ist. Besonders die Nähe zum Schwarzen Meer spielt eine strategisch wichtige Rolle für das ganze Land. Rumänien hat sich zu einem Industriestaat mit einer stabilen Wirtschaft entwickelt und gehört seit dem Jahr 2007 fest zur Europäischen Union. Viele Menschen betrachten das Land als eines der malerischsten in ganz Europa, was vor allem an der unberührten Natur und den fast schon exotisch wirkenden alten Städten liegt.

Hier verschmelzen die Einflüsse des Balkans mit denen Westeuropas zu einem ganz eigenen, farbenfrohen Kontrast. Abgesehen von der Hauptstadt Bukarest ist vor allem Siebenbürgen, auch als Transsilvanien bekannt, weltweit ein Begriff. Ein bekannter Autor hat diese Region in seinen Werken so geheimnisvoll beschrieben, dass sie heute untrennbar mit der Legende der Vampire verbunden ist. Die Geschichten rund um Dracula haben sich im Laufe der Zeit immer wieder gewandelt und modernisiert.

Interessanterweise wird die Figur des Dracula heute oft nicht mehr nur als böses Wesen, sondern fast schon wie eine Art Nationalheld gesehen. Was sich jedoch nie ändert, ist der Schauplatz dieser Erzählungen: Die nebligen Wälder und beeindruckenden Burgen Transsilvaniens. Es ist ein Land voller sächsischer Dörfer und Schlösser, die so perfekt erhalten sind, dass sie wie eine Filmkulisse wirken. Rumänien ist flächenmäßig der größte Staat im südöstlichen Teil Europas und hat dementsprechend viel zu bieten.

Regionen und Resorts Rumänien

Natur Rumänien

Die Landschaft Rumäniens ist geprägt von einer fast perfekten Harmonie zwischen weitläufigen Ebenen und sanften Hügelketten. Das markanteste Merkmal sind zweifellos die Karpaten, die sich in einem weiten Bogen von der ukrainischen Grenze bis hinunter nach Serbien ziehen. In diesem Gebirge findet man auch den höchsten Punkt des Landes, den Berg Moldoveanu, der stolze 2544 Meter in den Himmel ragt. Ein weiteres prägendes Element ist die Donau, die als natürlicher Grenzfluss zu Serbien und Bulgarien dient und weltweit bekannt ist.

Oftmals wird Rumänien gar nicht als eigenständige Einheit wahrgenommen, sondern einfach der Balkanregion zugerechnet. Neben den großen Gewässern gibt es noch den Fluss Prut, der ebenfalls eine wichtige Rolle im Wassersystem des Landes spielt. Durch die geografische Lage genießt das Land ein recht mildes Klima, auch wenn es natürlich regnerische Zeiten gibt. Im Winter können die Tage sehr kurz und die Nächte extrem lang werden, und manchmal erlebt man sogar klirrenden Frost.

Dennoch ist das Klima insgesamt so günstig, dass hier sogar Pflanzen gedeihen, die eigentlich viel Wärme benötigen. Diese klimatischen Bedingungen haben natürlich direkten Einfluss auf den Tourismus und das allgemeine Geschäftsleben. In der Nebensaison sind viele der historischen Sehenswürdigkeiten nicht so leicht zugänglich, was man bei einer Reiseplanung im Hinterkopf behalten sollte. Die Vielfalt der Landschaft spiegelt sich auch in einer beeindruckenden Flora und Fauna wider, die mancherorts noch völlig unberührt ist.

Es gibt in Rumänien noch Ecken, in denen man wahre Naturschätze finden kann, die fast wie aus einer anderen Zeit wirken. Die Karpaten bilden dabei ein ganz eigenes Ökosystem mit ganz speziellen klimatischen Eigenheiten. Insgesamt ziehen sich 14 verschiedene Gebirgszüge durch das Zentrum des Landes und prägen die Umwelt massiv. Die Verbindung zwischen Rumänien und den Karpaten ist so eng, dass man das eine kaum ohne das andere denken kann.

Die Ostkarpaten dominieren vor allem den Norden und die Mitte des Landes und erreichen Höhen von bis zu 2000 Metern. Im Süden des Gebirges liegt der bereits erwähnte Moldoveanu, und auf der Karte sieht dieser Teil aus wie ein schützender Ring. Im Westen findet man das Apuseni-Gebirge, das an das transsilvanische Hochplateau grenzt. Bevor man das eigentliche Hochgebirge erreicht, durchquert man oft eine Zone von sanften Vorbergen, die wie ein grüner Gürtel wirken.

Im Süden erstreckt sich die Walachische Tiefebene, die im Grunde direkt an der Donau endet, während im Westen die Westrumänische Ebene liegt. Die Dobrudscha ist ein Plateau, das recht unvermittelt in die Küste des Schwarzen Meeres übergeht. Diese abwechslungsreiche Geografie bietet Lebensraum für eine Tierwelt, die in Europa ihresgleichen sucht. In den dichten Wäldern der Berge sind Bären, Wölfe und Rehe noch weit verbreitet und gehören zum ganz normalen Anblick.

Besonders die hohe Anzahl an Wölfen wird von Biologen immer wieder hervorgehoben und als Zeichen für eine intakte Ökologie gewertet. Im Donaudelta kann man seltene Fischarten und Vögel beobachten, die man anderswo kaum noch findet. Hier leben Tiere wie der Fischotter oder die Bisamratte in den weitläufigen Wasserwegen. Im hohen Gras und im Dickicht verstecken sich Wildschweine, Füchse, Wildkatzen und sogar seltene Iltisse oder Hermeline. Auch Schlangen, die an dieses spezielle Klima angepasst sind, kann man hier mit etwas Glück oder Vorsicht entdecken.

Klima Rumänien

Wenn man sich das Wetter in Rumänien genauer anschaut, merkt man schnell, dass es hier ein klassisches kontinentales Klima gibt. Für Reisende bedeutet das ganz konkret: Die Sommer sind meistens schön warm, während man sich im Winter auf knackige Kälte einstellen muss. Über das ganze Jahr gesehen liegt die Durchschnittstemperatur im Norden bei etwa 8 Grad Celsius. Im Süden ist es mit einem Schnitt von 11 Grad schon ein wenig milder und angenehmer.

In der Vergangenheit gab es extreme Ausreißer, bei denen das Thermometer auf fast minus 30 Grad fiel oder im Sommer Spitzenwerte erreichte. Das Wetter fungiert hier wie eine Brücke zwischen dem eher milden Seeklima Westeuropas und dem rauen Kontinentalklima des Ostens. Die meisten Niederschläge fallen interessanterweise in den Sommermonaten, was der Natur oft einen kräftigen Wachstumsschub gibt. Im Juli klettert das Quecksilber häufig auf Werte um die 23 Grad, was ideal für Ausflüge ist.

Allerdings muss man im Sommer auch mit kräftigen Regengüssen und gewaltigen Gewittern rechnen, die oft so schnell gehen, wie sie gekommen sind. Der Herbst in Rumänien ist dagegen meistens sehr sanft und zieht sich angenehm in die Länge. Echte verschneite Winterlandschaften findet man heutzutage fast nur noch verlässlich in den höheren Lagen der Berge. In den Gebirgsregionen selbst ist die Temperatur oft viel beständiger und wird von den Menschen als weniger extrem wahrgenommen.

Ganz anders sieht es in den Ebenen der Moldau oder der Dobrudscha aus, wo ein sehr trockenes Klima herrscht. Diese Gebiete erinnern optisch und klimatisch fast schon an eine Steppe und sind oft windanfällig. Kalte Winde aus der osteuropäischen Tiefebene können hier ungehindert über das Land fegen. Das gewaltige System der Karpaten wirkt wie eine Barriere und beeinflusst das Wettergeschehen im ganzen Land massiv.

Im Frühling kommt es oft zu langanhaltenden Regenfällen, die den Boden für die Landwirtschaft vorbereiten. Dank der weiten Ebenen im Süden und Osten können Bauern hier Pflanzen anbauen, die viel Sonne brauchen, wie Wein, Reis oder Soja. Allerdings ist Trockenheit in diesen Regionen ein wiederkehrendes Thema, mit dem die Landwirte jedes Jahr aufs Neue kämpfen müssen. An der Küste des Schwarzen Meeres sorgen die Meeresströmungen für ein ganz eigenes Mikroklima mit sandigen Dünen.

Diese Dünenketten am Meer sind die Heimat von Schildkröten und flinken Eidechsen, die in der Sonne baden. Auch für Insektenforscher ist die Gegend ein Paradies, da es hier weit über tausend verschiedene Arten gibt. Besonders die seltenen Schmetterlinge ziehen Naturfreunde immer wieder in ihren Bann. In den tieferen Wäldern der Karpaten leben heute noch majestätische Tiere wie der Rothirsch, die Gemse oder der Steinbock.

Um diese Bestände zu schützen, hat das Land zahlreiche Nationalparks und Reservate eingerichtet, in denen die Tiere in Ruhe leben können. Die Jagd wird dort streng kontrolliert und eher als eine Art sportliche Tradition gesehen, die jedoch strengen Regeln unterliegt. In den weiten Ebenen des Landes findet man dagegen eher kleinere Wildtiere wie Feldhasen, Eichhörnchen oder Dachse. Auch die Vogelwelt ist mit Adlern, Falken und Habichten sehr präsent und beeindruckend vielfältig.

Transport in Rumänien

Wer durch Rumänien reist, wird feststellen, dass das Transportsystem eine ganz eigene Mischung aus Tradition und Moderne ist. Innerhalb der größeren Städte kommt man eigentlich sehr gut mit den üblichen Bussen, Straßenbahnen oder Oberleitungsbussen voran. Das ist das klassische Rückgrat des städtischen Nahverkehrs, auf das sich die Einheimischen täglich verlassen. In der Hauptstadt Bukarest sieht man oft sehr große Busse, die jedoch zu den Stoßzeiten meistens ziemlich vollgestopft sind.

In diesen älteren Bussen gibt es meistens keine Klimaanlage, was Fahrten im Hochsommer zu einem eher schweißtreibenden Erlebnis machen kann. Straßenbahnen und Trolleybusse zuckeln eher gemächlich durch die Straßen und kreuzen dabei oft das historische Stadtzentrum. Wenn Sie in Bukarest unterwegs sind, müssen Sie Ihre Fahrkarten an kleinen Kiosken kaufen, die man an der Aufschrift Biiete RATB erkennt. Es ist wichtig, diese Tickets direkt nach dem Einsteigen zu entwerten, sonst riskiert man Ärger bei einer Kontrolle.

Das Straßennetz im ganzen Land hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert und wird ständig weiter ausgebaut. Man sieht immer mehr Reisende, die mit dem eigenen Auto, dem Motorrad oder sogar dem Fahrrad die malerischen Routen erkunden. Viele Besucher kommen aus Deutschland, Italien oder Griechenland, um die Freiheit auf den rumänischen Straßen zu genießen. Auch die Anreise mit der Bahn ist eine beliebte Option, da es direkte Verbindungen aus Städten wie Wien oder Istanbul gibt.

Das Schienennetz in Rumänien ist erstaunlich dicht und verbindet fast alle wichtigen Orte miteinander. Man muss allerdings ehrlich sagen, dass die Gleise nicht immer in bestem Zustand sind, weshalb die Züge oft recht langsam fahren. Trotzdem bleibt die Bahn für viele Menschen das bevorzugte Reisemittel, weil es einfach stressfreier ist als das Autofahren. Die gesamte Strecke der Eisenbahn umfasst über elftausend Kilometer, wobei nur ein Teil davon bisher elektrifiziert wurde.

Öffentliche Busse, die zwischen den Städten verkehren, sind oft nicht die modernsten und manchmal teurer als eine Fahrt mit dem Zug. Tickets für diese Überlandbusse kann man entweder direkt beim Fahrer, an den Schaltern der Busbahnhöfe oder immer häufiger auch online kaufen. Für kürzere Strecken oder wenn es schnell gehen muss, gibt es in jeder Stadt Taxis, die man leicht erkennt. Seriöse Anbieter nutzen immer einen Taxameter und haben die typischen Karomuster auf dem Wagen.

Die Preise für ein Taxi sind im Vergleich zu Westeuropa sehr günstig und liegen meist zwischen 30 und 80 Cent pro Kilometer. Es ist eine unkomplizierte Art, von A nach B zu kommen, ohne sich um Fahrpläne kümmern zu müssen. Was das Wasser betrifft, so ist die Donau eine wichtige Ader für den Transport von Gütern, aber auch für Flusskreuzfahrten. Leider ist die Verschmutzung der Flüsse ein Thema, das die heimischen Fischbestände wie Störe oder Aale bedroht.

In den klaren Gebirgsbächen findet man dagegen noch Forellen und Äschen, die sauberes Wasser bevorzugen. Je näher man dem Meer kommt, desto salziger wird das Wasser in den Kanälen des Deltas, was zu einer faszinierenden Mischung aus Süß- und Salzwasserbewohnern führt. Diese ökologische Vielfalt ist einer der Gründe, warum viele Menschen immer wieder nach Rumänien zurückkehren. Es ist ein Land, das trotz moderner Einflüsse seine ursprüngliche Wildheit an vielen Stellen bewahren konnte.

Geld und Einkaufen in Rumänien

Die offizielle Währung in Rumänien heißt Leu, was übersetzt so viel wie Löwe bedeutet und schon seit dem Jahr 1867 im Einsatz ist. Damals war die Einführung der eigenen Währung ein klares Zeichen der Unabhängigkeit gegenüber dem französischen Franc. Bevor es den Leu gab, zahlte man in dieser Region mit Münzen aus dem Römischen Reich oder Byzanz. Im 14. Jahrhundert waren dann vor allem Banknoten aus den Nachbarländern wie Ungarn, Bulgarien oder sogar Böhmen weit verbreitet.

Sogar venezianisches und genuesisches Geld wurde im Handel genutzt, da Rumänien schon immer ein wichtiger Knotenpunkt für Kaufleute war. Heute können Sie Ihr Geld ganz einfach in Banken oder offiziellen Wechselstuben umtauschen, die man fast überall findet. Man erkennt diese Wechselstuben an der Aufschrift casa de schimb, die oft an Bahnhöfen, Flughäfen oder in großen Einkaufszentren zu sehen ist. Am Flughafen ist der Wechselkurs meistens am schlechtesten, daher lohnt es sich, erst in der Stadt zu tauschen.

Es gibt zwar immer wieder Leute auf der Straße, die einem einen Geldwechsel anbieten, aber davon sollte man unbedingt die Finger lassen. Das Risiko, dabei betrogen zu werden, ist einfach viel zu hoch und es lohnt sich am Ende nie. Wenn Sie gerne shoppen gehen, ist Rumänien ein echtes Paradies für Entdecker, besonders wenn es um Souvenirs geht. Die beste Auswahl hat man natürlich in Bukarest, wo es von traditionellen Jahrmärkten bis hin zu edlen Markenboutiquen alles gibt.

Interessanterweise kann man hier Designermode oft zu deutlich günstigeren Preisen finden als in anderen europäischen Hauptstädten. Sehr beliebt bei Touristen sind auch Waren aus lokaler Produktion, wie zum Beispiel hochwertige Strickwaren oder bequeme Hausmäntel. Viele Besucher nehmen auch handgefertigten Schmuck aus Gold und Silber oder feines Porzellan als Erinnerung mit nach Hause. Es gibt ganz spezielle Porzellanpuppen, die in ihrer Machart absolut einzigartig für diese Region sind.

Natürlich darf auch das Thema Dracula beim Einkaufen nicht fehlen, denn es gibt unzählige Schnitzereien und Figuren rund um den berühmten Grafen. Wer lieber etwas Kulinarisches mitnehmen möchte, sollte zu den traditionellen Kräuterlikören oder Tinkturen greifen. Auch die rumänische Kosmetik, die oft auf natürlichen Inhaltsstoffen basiert, hat einen sehr guten Ruf bei den Urlaubern. Besonders schön sind die handgestickten Textilien mit traditionellen rumänischen Mustern, die oft in mühevoller Kleinarbeit entstehen.

Geflochtene Teppiche, die noch nach alter Tradition von Hand gefertigt werden, sind ebenfalls ein tolles Mitbringsel für die eigenen vier Wände. Wenn Sie eine Einkaufstour planen, sollten Sie beachten, dass die meisten Geschäfte gegen 18 Uhr schließen. Fast alle Läden machen zudem mitten am Tag eine Mittagspause, die in der Regel etwa eine Stunde dauert. In dieser Zeit geht es in den Städten etwas ruhiger zu, bevor am späten Nachmittag wieder das geschäftige Treiben beginnt.

Geldautomaten sind in den Städten weit verbreitet und man kann fast überall problemlos mit Kreditkarte bezahlen. Dennoch ist es immer ratsam, ein wenig Bargeld in der Tasche zu haben, besonders wenn man in ländlichen Regionen oder auf kleinen Märkten unterwegs ist. Die Menschen in Rumänien sind sehr stolz auf ihr Kunsthandwerk und freuen sich immer, wenn Besucher echtes Interesse an ihren Traditionen zeigen. Ein Einkauf hier ist also oft mehr als nur ein Geschäft, es ist ein kleiner Einblick in die Seele des Landes.

Hauptattraktionen Rumänien

Rumänien ist ein Land, das Reisende mit einer unglaublichen Fülle an unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten überrascht. Hier findet man sowohl unberührte Naturdenkmäler als auch tief religiöse Stätten, die eine ganz besondere Ruhe ausstrahlen. Doch es sind vor allem die Burgen und Schlösser mit ihrem ganz eigenen Stil und ihrer oft eigenwilligen Bauweise, die das Land weltweit berühmt gemacht haben. Es ist schon bemerkenswert, wie sehr diese Bauwerke die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, da es normalerweise gar nicht so einfach ist, das verwöhnte europäische Publikum noch wirklich zu beeindrucken.

Man fragt sich unwillkürlich, welche besondere Atmosphäre in der Luft gelegen haben muss, als ein bekannter Autor genau diese Gegend als Schauplatz für eine Geschichte wählte, die später zu einer weltweiten Legende wurde. Die rumänische Geschichte ist absolut einzigartig und hat eine Kultur sowie Architektur hervorgebracht, die man so an keinem anderen Ort der Welt findet. Das Land pflegt ein reiches mittelalterliches Erbe, das weit über die reinen Gebäude hinausgeht. Es umfasst alte Kirchen, authentische historische Stadtkerne und charmante Dörfer, die wie aus der Zeit gefallen wirken.

Besonders hervorzuheben ist dabei die Region Siebenbürgen, besser bekannt als Transsilvanien, die sich im zentralen Teil des Landes erstreckt. Diese Gegend gilt als ein weltweit einmaliges Beispiel für kulturhistorisches und architektonisches Erbe. Hier haben fast zweihundert sächsische Dörfer, Kirchen und Wehranlagen überdauert, die größtenteils zwischen dem dreizehnten und fünfzehnten Jahrhundert errichtet wurden. Die UNESCO hat die Bedeutung dieser Orte erkannt und sieben der befestigten Kirchen in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, da sie als unverzichtbare Monumente der Menschheitsgeschichte gelten.

Wenn man durch diese Dörfer streift, spürt man förmlich den Geist vergangener Jahrhunderte und die wechselvolle Geschichte der Siedler. Die Bauwerke erzählen von Verteidigung, vom Glauben und vom harten Alltag in einer Grenzregion Europas. Es ist diese Mischung aus rauer Natur und kunstvoller Architektur, die Rumänien so unverwechselbar macht. Wer das Land besucht, taucht ein in eine Welt, in der Traditionen noch lebendig sind und die Steine der alten Mauern unzählige Geschichten zu erzählen haben.

Tourismus in Rumänien

Das Schloss Bran ist ohne Zweifel eines der bekanntesten Wahrzeichen, das man in Rumänien besuchen kann. Der Autor des berühmten Vampirromans nutzte die historischen Erzählungen über Vlad den Pfähler als Grundlage für sein Werk und machte diesen Ort damit unsterblich. Heute gilt das Schloss als das meistbesuchte Touristenziel des Landes und thront majestätisch auf einem hohen Felsen. Die heutige Gestalt stammt aus dem vierzehnten Jahrhundert, wobei es an der Stelle einer noch älteren Zitadelle der Deutschordensritter aus dem frühen dreizehnten Jahrhundert errichtet wurde.

Im Inneren des Schlosses führen verwinkelte und kunstvoll verzierte Holztreppen durch zahlreiche Zimmer, von denen viele direkt in dunkle unterirdische Gänge münden. Diese Räume beherbergen heute eine beeindruckende Sammlung historischer Möbel sowie Waffen und Rüstungen, die den Zeitraum vom vierzehnten bis zum neunzehnten Jahrhundert abdecken. Die Atmosphäre in den engen Fluren ist geheimnisvoll und vermittelt einen lebendigen Eindruck vom Leben in vergangenen Epochen. Jedes Exponat erzählt ein Stück der bewegten Geschichte dieser Festung.

Ein weiteres kulturelles Highlight sind die Kirchenburgen in Siebenbürgen, die als großartige Denkmäler des Mittelalters gelten. Diese Anlagen wurden zwischen dem dreizehnten und sechzehnten Jahrhundert von deutschen Kolonisten erbaut, um die Bevölkerung und ihre Vorräte während langer Belagerungen zu schützen. Die Kirchenburg von Biertan ist dabei besonders populär, da sie mitten im Dorf auf einem Hügel liegt und von idyllischen Weinbergen umgeben ist. Sie wirkt fast wie ein Symbol für den Sieg des friedlichen Lebens über die ständigen Bedrohungen des Krieges.

In der Region findet man auch die imposante Kirchenburg von Calnic, die im dreizehnten Jahrhundert entstand und zahlreiche Angriffe überstanden hat. Die Anlage in Cisnadie begann ursprünglich als romanische Basilika im zwölften Jahrhundert, bevor sie im fünfzehnten Jahrhundert massiv befestigt wurde, um Schutz vor osmanischen Raubzügen zu bieten. In Cristian steht eine gotische Kirchenburg, die durch zwei Ringe aus Festungsmauern und wehrhafte Türme besticht. Die Kirche in Darjiu zeigt einen interessanten Stilwandel von der Romanik zur Gotik und wurde erst zwei Jahrhunderte nach ihrem Bau stark befestigt.

Die Kirchenburg von Harman beeindruckt durch ihre massiven Mauern und Bastionen, während die Anlage in Prejmer im frühen dreizehnten Jahrhundert von den Deutschordensrittern im Südosten des Landes gegründet wurde. Auch die gotische Kirchenburg von Saschiz aus dem fünfzehnten Jahrhundert ist ein mächtiges Zeugnis dieser Zeit. Die Anlage in Viscri gilt sogar als eine der ältesten in ganz Transsilvanien und hat ihre Wurzeln im zwölften Jahrhundert. Nicht alle bedeutenden Kirchen hatten eine reine Verteidigungsfunktion, wie man an der berühmten Schwarzen Kirche sieht.

Dieses gotische Meisterwerk besitzt einen Glockenturm von stolzen 65 Metern Höhe und gilt als eines der mächtigsten Gebäude des Landes. Die Fassade aus brüchigem Sandstein hat über die Jahre zwar gelitten, aber im Inneren warten prachtvolle Skulpturen, kunstvolle Bögen und eine wertvolle Sammlung orientalischer Teppiche. Es ist wichtig zu wissen, dass die Kirche außerhalb der Hauptsaison nicht immer für Besucher geöffnet ist und man sie dann manchmal nur aus der Ferne bewundern kann. Dennoch bleibt sie ein unverzichtbarer Teil des kulturellen Erbes der Region.

Unterkunft in Rumänien

Wer das moderne Rumänien erleben möchte, sollte unbedingt einen Spaziergang durch die belebten Straßen der Hauptstadt Bukarest einplanen. Besonders die Lipscani-Straße ist ein Magnet für Einheimische und Besucher gleichermaßen, da sie als reine Fußgängerzone im Herzen der Stadt liegt. Hier sieht man eine faszinierende Mischung aus alten, teilweise etwas verfallenen Gebäuden aus der vorkommunistischen Zeit und topmodernen Restaurants oder schicken Boutiquen. Es ist ein Ort voller Leben, an dem regelmäßig große Veranstaltungen und Feste stattfinden, die die Massen anziehen.

Rumänien ist jedoch weit mehr als nur seine Architektur, die in der internationalen Kunstwelt so geschätzt wird. Es ist ein Land mit einer tief verwurzelten Geschichte und ganz eigenen Traditionen, die man überall spüren kann. Neben den vielen Kulturdenkmälern gibt es eine atemberaubende Natur, eine herzliche Gastfreundschaft und eine Küche, die man unbedingt probieren sollte. Das Land bietet alles, was man von einem modernen europäischen Reiseziel erwartet, von gepflegten Badestränden am Meer bis hin zu erstklassigen Skigebieten in den Bergen.

Für alle, die sich nach Ruhe und Entspannung sehnen, ist Rumänien ebenfalls eine hervorragende Wahl. Obwohl das Land im europäischen Vergleich nicht zu den reichsten gehört, wächst das Interesse der Touristen stetig an. Das liegt sicher auch an den vielen Sonnenstunden, der schönen Küste und den beeindruckenden Berglandschaften. Ein besonderer Schatz sind zudem die zahlreichen Nationalparks, die Naturliebhaber aus aller Welt anlocken. Wer eine erste Orientierungstour durch das Land plant, muss mit Kosten von etwa zweihundertfünfzig Euro rechnen, wobei der endgültige Preis natürlich von der Route und der Dauer abhängt.

Was die Kommunikation angeht, so begegnet man eher selten Menschen, die fließend Fremdsprachen beherrschen. Dennoch wird man fast überall mit einer außergewöhnlichen Freundlichkeit und Herzlichkeit empfangen. Reisende aus dem russischsprachigen Raum haben oft einen kleinen Vorteil, da viele Angehörige der älteren Generation diese Sprache noch gelernt haben und sich gerne unterhalten. Diese menschliche Nähe macht den Aufenthalt im Land zu einer sehr persönlichen und angenehmen Erfahrung für jeden Besucher.

Für Shopping-Begeisterte bietet das Land ebenfalls viele Möglichkeiten, da die Preise oft sehr attraktiv sind. Beliebt sind vor allem handgefertigter Silberschmuck, Produkte aus Schafsfell oder Holzschnitzereien aus der Gegend um Sinaia. Auch hochwertiges Leinen, Porzellan aus Constanta und Mode aus Mangalia stehen bei Besuchern hoch im Kurs. Die beste Zeit für einen ausgiebigen Einkaufsbummel sind meist der Beginn oder das Ende der jeweiligen Reisesaison.

Die rumänische Küste ist mit einer Länge von nur sechsundfünfzig Kilometern zwar recht kurz, aber dafür sehr gut erschlossen. Dank der guten Verkehrsverbindungen ist es problemlos möglich, während eines Urlaubs mehrere verschiedene Ferienorte zu besuchen und zu vergleichen. Das bekannteste Ziel im Norden ist Mamaia, das auf einer Länge von sieben Kilometern alles bietet, was man für einen modernen Strandurlaub braucht. Mit seiner hervorragenden Infrastruktur muss sich dieser Ort nicht hinter anderen bekannten europäischen Badeorten verstecken.

Küche und Geschirr Rumänien

Die Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten für Reisende ist in Rumänien mittlerweile sehr gut ausgebaut und bietet für jeden Geldbeutel das Richtige. Wer sehr günstig unterkommen möchte, findet in den Hostels im Zentrum der Hauptstadt Betten für etwa sieben bis neun Euro pro Nacht. Ein einfaches, aber gemütliches Drei-Sterne-Hotel am Stadtrand kostet meist zwischen zwölf und fünfzehn Euro. Wenn es eine Unterkunft direkt im Zentrum sein soll, liegt ein Doppelzimmer inklusive Frühstück preislich oft bei etwa fünfundzwanzig bis dreißig Euro pro Tag.

Die Hotelbranche im Land entwickelt sich ständig weiter und bietet Touristen eine breite Palette an Optionen. Man sollte sich bei der Wahl allerdings nicht nur auf die offizielle Anzahl der Sterne verlassen. Es kommt oft vor, dass ein Drei-Sterne-Haus deutlich komfortabler und charmanter ist als ein Vier- oder Fünf-Sterne-Hotel. Manchmal fehlen nur Kleinigkeiten wie ein Aufzug, um eine höhere Einstufung zu erhalten, was gerade bei älteren, aber luxuriösen Villen häufig der Fall ist. Echte Fünf-Sterne-Häuser findet man fast ausschließlich in den großen Metropolen.

In den beliebten Skigebieten dominieren vor allem solide Drei-Sterne-Hotels das Bild. Neben den klassischen Hotels gibt es in Rumänien aber noch eine sehr charmante Alternative, die sich Pensiunea nennt. Das sind meist familiengeführte Pensionen oder kleine Hotels am Straßenrand, die in der Regel zwei oder drei Sterne haben. Hier bekommt man nicht nur ein Zimmer mit Bad, sondern oft auch einen sehr persönlichen Service und hausgemachtes Essen. Es gibt verschiedene Zimmerkategorien, wobei ein Double meist bedeutet, dass mehrere Schlafgelegenheiten vorhanden sind.

Reisende, die das echte Leben der Einheimischen hautnah miterleben möchten, sollten sich nach sogenannten Homestays oder ländlichen Pensionen umsehen. In diesen Unterkünften ist der Lebensstandard oft sehr einfach und rustikal, was für manche Besucher am Anfang etwas ungewohnt sein mag. Hier kann man den Agrotourismus in seiner ursprünglichsten Form erleben und sieht direkt, wie die Menschen auf dem Land leben und arbeiten. Diese Art des Reisens ermöglicht Einblicke, die man in einem herkömmlichen Hotel niemals bekommen würde.

Generell lässt sich sagen, dass es in ganz Rumänien faire und akzeptable Wege gibt, eine gute Unterkunft zu finden. Besonders die Hostels in den Städten mit vielen Sehenswürdigkeiten haben einen guten Ruf und sind ideal für alle, die gerne zentral wohnen und dabei sparen möchten. Die Vielfalt reicht also vom einfachen Bauernhaus bis hin zum schicken Stadthotel, sodass jeder Reisende genau das findet, was zu seinen persönlichen Bedürfnissen und seinem Budget passt.

Kultur und Traditionen Rumänien

Die kulinarische Welt Rumäniens weist viele Ähnlichkeiten mit der Küche der Nachbarländer auf, hat aber dennoch ihren ganz eigenen Charakter bewahrt. Viele Rezepte haben eine lange Geschichte und werden als Teil des kulturellen Erbes sehr geschätzt. Die typischen Gerichte spiegeln die wechselvolle Vergangenheit des Landes wider. Da Rumänien in seiner heutigen Form erst im neunzehnten Jahrhundert aus verschiedenen Fürstentümern entstand, flossen viele verschiedene Traditionen aus Regionen wie Transsilvanien, dem Banat oder der Bukowina in die Kochkunst ein.

Ein Gericht, das man fast überall findet, ist Zacusca, das eine gewisse Ähnlichkeit mit bulgarischen Spezialitäten hat, aber einen ganz eigenen Geschmack besitzt. Dafür werden rote Paprika und Auberginen direkt auf dem Grill geröstet, bis die Haut fast schwarz ist. Danach wird alles geschält und mit anderem Gemüse wie Karotten oder Pilzen kombiniert. Jedes Restaurant hat hier sein eigenes Geheimrezept, und man kann diese Köstlichkeit sowohl in feinen Lokalen als auch in einfachen Supermärkten finden.

Ein weiterer Klassiker ist Salata de icre, eine Fischrogen-Spezialität, die meist aus Hecht oder Karpfen zubereitet wird. Die Eier werden sorgfältig mit Öl und Zitronensaft vermengt, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Das Ergebnis schmeckt frisch und leicht pikant, wobei der Fischgeschmack eher dezent im Hintergrund bleibt. Am besten schmeckt diese Creme auf frischem Brot. Wer es herzhafter mag, sollte Ciorba de burta probieren, eine Kuttelsuppe, die in ähnlicher Form vom Balkan bis zum Kaukasus bekannt ist. Durch die Zugabe von Butter und Gewürzen wird der intensive Eigengeschmack des Fleisches harmonisch abgerundet.

Sehr beliebt ist auch die Bohnensuppe Ciorba de fasole cu afumatura, die durch geräuchertes Fleisch ihr charakteristisches Aroma erhält. Das Räuchern von Fleisch spielt in der rumänischen Küche ohnehin eine große Rolle und verleiht vielen Gerichten eine besondere Tiefe. Neben dem Essen sind es vor allem die vielen Feste und Festivals, die das Leben im Land prägen. Es vergeht kaum ein Tag im Jahr, an dem nicht irgendwo eine traditionelle oder religiöse Feier stattfindet, die das gesellschaftliche Leben bereichert.

In Rumänien findet man sogar eines der ältesten Kalenderdenkmäler der Welt in Sarmizegetusa, der antiken Hauptstadt der Daker. Die Feste im Land lassen sich in religiöse, volkstümliche und nationale Feiertage unterteilen, wobei es fast unmöglich ist, sie alle aufzuzählen. Es gibt Einflüsse aus der slawischen und der lateinischen Welt, die sich in den Traditionen wunderbar vermischen. Besonders interessant ist, dass viele Klöster im Osten des Landes nach slawischem Vorbild geführt werden, sich aber dennoch deutlich von russischen Klöstern unterscheiden.

Ein unverzichtbarer Teil der rumänischen Identität ist auch die Kultur der Roma, die mit ihren ganz eigenen Bräuchen und ihrem leidenschaftlichen Temperament das Land bereichern. Besonders bei Festen fallen sie durch ihre farbenfrohe Ästhetik und ihre Musik auf. Die musikalischen Traditionen des Landes sind extrem vielfältig und reichen von einfachen Hirtenliedern bis hin zu komplexen Melodien. Da Rumänien ein Schmelztiegel vieler Völker ist, findet man hier Einflüsse der Moldauer, Ungarn und vieler anderer Kulturen, die zusammen ein einzigartiges harmonisches Gesamtbild ergeben.

Wetter in Rumänien

Wetter pro Monat

Januar

+1° С +3° С
+1
+3
Januar

Februar

+4° С +4° С
+4
+4
Februar

Marsch

+10° С +8° С
+10
+8
Marsch

April

+16° С +12° С
+16
+12
April

Mai

+21° С +17° С
+21
+17
Mai

Juni

+25° С +19° С
+25
+19
Juni

Juli

+27° С +23° С
+27
+23
Juli

August

+28° С +24° С
+28
+24
August

September

+23° С +21° С
+23
+21
September

Oktober

+15° С +16° С
+15
+16
Oktober

November

+10° С +11° С
+10
+11
November

Dezember

+3° С +7° С
+3
+7
Dezember

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