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Puerto Rico

Information about Puerto Rico

Puerto Rico
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Geographie und Geschichte Puerto Rico

Puerto Rico ist ein faszinierendes Fleckchen Erde und liegt als kleinste und zugleich östlichste Insel der Großen Antillen genau dort, wo der raue Atlantik auf das sanfte Karibische Meer trifft. Zum Archipel gehören neben der Hauptinsel auch charmante kleine Nachbarn wie Culebra und Vieques im Osten sowie das eher einsame Mona im Westen. Mona ist ein echtes Naturparadies, ein streng geschütztes Reservat, das direkt unter staatlicher Aufsicht steht. Wenn man die gesamte Landfläche zusammenzählt, kommt man auf stolze 8.875 Quadratkilometer, was für so eine Inselgruppe eine beachtliche Größe ist.

Die Landschaft auf der Insel ist unglaublich vielfältig und hält für jeden Geschmack etwas bereit, denn etwa 60 Prozent des Geländes bestehen aus markanten Hügeln und Bergen. Wer hier unterwegs ist, findet fast alles, von tiefen Höhlensystemen und trockenen Wüstengegenden bis hin zu glitzernden Flüssen und natürlich den weltberühmten Traumstränden. Geografisch lässt sich das Ganze grob in drei Zonen unterteilen, nämlich die Karstregionen, die flachen Küstenstreifen und das mächtige Gebirge im Landesinneren.

Das Herzstück der Insel bildet die Zentralkordillere, eine Gebirgskette, die sich wie ein Rückgrat von Mayagüez im Westen bis rüber nach Aibonito zieht. In diesem Hochland finden sich verschiedene Gebirgszüge wie die Sierra de Luquillo oder die Sierra Bermeja, wobei der Cerro la Punta mit seinen 1.338 Metern der höchste Punkt ist. Wer es lieber flach mag, hält sich an die Küstenebenen, die im Norden bis zu 19 Kilometer tief ins Land ragen, während sie im Süden deutlich schmaler ausfallen. Besonders spannend ist die Karstregion im Norden, die mit ihren bizarren Kalksteinfelsen, versteckten Höhlen und trichterförmigen Senken wie aus einer anderen Welt wirkt.

Da die Insel nicht besonders breit ist und die Berge quer verlaufen, sucht man hier vergeblich nach riesigen Strömen oder gewaltigen Seen. Der Rio Grande de Arecibo ist dabei noch der längste Fluss und bahnt sich seinen Weg bis zur Nordküste. Das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum ist ohne Frage die Hauptstadt San Juan, die heute als einer der wichtigsten Häfen der gesamten Region gilt. Hier pulsiert das Leben, und die Stadt vereint modernes Finanzwesen mit einer tief verwurzelten Geschichte und viel Tourismus.

Die Geschichte der Insel reicht weit zurück, denn schon Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung siedelten hier die ersten Menschen, die vermutlich aus Südamerika über die anderen Inseln eingewandert waren. Später folgten verschiedene Stämme wie die Arawak, bis schließlich die Taíno die Insel bewohnten, als Christoph Kolumbus im Jahr 1493 hier landete. Er beanspruchte das Land sofort für die spanische Krone und taufte es auf den Namen San Juan Bautista. Kurz darauf gründete Juan Ponce de León die erste Siedlung namens Caparra und wurde später auch der erste Gouverneur. Erst viel später, nach dem Krieg zwischen Spanien und Amerika im Jahr 1898, fiel Puerto Rico an die USA und die Bewohner erhielten schließlich im Jahr 1917 eine gewisse Eigenständigkeit.

Regionen und Resorts Puerto Rico

Natur Puerto Rico

Wer die Natur liebt, wird von der Artenvielfalt in Puerto Rico absolut begeistert sein, denn die Insel ist ein echtes Juwel im Karibischen Meer. Überall ist man von wunderschönem, kristallklarem Wasser umgeben, das in den tollsten Blautönen schimmert und unzähligen Lebewesen ein Zuhause bietet. Die Bandbreite der Lebensräume reicht von dichten Wäldern an den Küsten bis hin zu zerklüfteten Flussmündungen. Wenn man ins Landesinnere fährt, verändert sich die Szenerie und man findet fruchtbares Farmgelände sowie tiefgrüne Urwälder, während an den Ufern Mangrovensümpfe und bunte Korallenriffe das Bild bestimmen.

Damit diese Schönheit erhalten bleibt, gibt es auf der Insel insgesamt 36 Naturschutzgebiete und 19 staatliche Wälder, in denen man wunderbar wandern und die Seele baumeln lassen kann. Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Mühe sich die Menschen hier geben, diese ökologisch wertvollen Zonen zu schützen. Man kann stundenlang durch diese Gebiete streifen und entdeckt immer wieder etwas Neues, das man so vielleicht noch nie gesehen hat.

Die Pflanzenwelt ist fast schon überwältigend, denn es gibt tausende verschiedene tropische Gewächse zu entdecken. Besonders auffällig ist der mächtige Kapokbaum mit seinem dicken Stamm oder der bunte Flammenbaum, der mit seinen leuchtend roten Blüten sofort ins Auge sticht. In den feuchten Regenwäldern im Nordosten, von denen ein Teil zum berühmten karibischen Nationalforst gehört, findet man riesige Farne, zarte Orchideen und wertvolle Edelhölzer wie Mahagoni. Im krassen Gegensatz dazu stehen die trockenen Regionen im Südwesten, wo Kakteen die Landschaft dominieren und man eher seltenere Bäume wie den Spanischen Elm findet.

In Sachen Wildtiere gibt es auf der Insel zwar keine großen Säugetiere, aber langweilig wird es trotzdem nicht. Man trifft überall auf flinke Leguane und unzählige kleine Eidechsen, die in der Sonne baden, und nachts kommen die Fledermäuse aus ihren Verstecken. Interessant ist auch die Geschichte der Mungos, die ursprünglich mal hergebracht wurden, um die Rattenplage auf den Zuckerrohrfeldern in den Griff zu bekommen. Viele der Tiere, die man hier sieht, findet man tatsächlich an kaum einem anderen Ort auf der ganzen Welt.

Für Vogelliebhaber ist Puerto Rico ein echtes Paradies, da es sowohl einheimische Arten als auch viele Zugvögel gibt, die hier Rast machen. Der berühmteste Bewohner der Lüfte ist sicherlich der farbenfrohe Puerto-Rico-Papagei, der ein echtes Symbol der Insel ist. Auch Kolibris sieht man ständig, wie sie von Blüte zu Blüte huschen, man muss nur ein bisschen auf die leuchtenden Farben achten. Unter Wasser geht das Spektakel weiter, mit unzähligen bunten Fischen, Krabben und wunderschönen Korallenriffen, wo sich Barrakudas, Makrelen und sogar Hummer tummeln.

Klima Puerto Rico

Das Wetter in Puerto Rico ist typisch für einen tropischen Regenwald, was bedeutet, dass es das ganze Jahr über eigentlich immer schön warm und auch ziemlich feucht ist. Man kommt hier definitiv ins Schwitzen, wobei man das Jahr grob in zwei verschiedene Phasen einteilen kann. Von April bis in den November hinein herrscht die Regenzeit, in der das meiste Wasser vom Himmel kommt, oft in kurzen, aber heftigen Güssen. Die restliche Zeit des Jahres, also von Dezember bis März, ist es deutlich trockener, und auch die Luftfeuchtigkeit sinkt auf ein angenehmeres Niveau.

Was die Temperaturen angeht, gibt es über das Jahr verteilt kaum dramatische Schwankungen, egal ob man sich auf der Hauptinsel oder den kleineren Inseln drumherum aufhält. Am heißesten wird es meistens im August, während der Januar und der Februar die etwas kühleren Monate sind, wenn man das bei diesen Temperaturen überhaupt so nennen kann. Allerdings muss man wissen, dass die Insel in einer Zone liegt, in der es öfter mal krachen kann, von Gewittern bis hin zu tropischen Wirbelstürmen oder gar Hurrikans. Besonders zwischen Juni und November ist die Gefahr für solche Stürme im Atlantik am größten.

Im Sommer klettert das Thermometer gerne mal über die 32-Grad-Marke und sinkt eigentlich fast nie unter 21 Grad ab, egal zu welcher Uhrzeit. Es gehört fast schon zum Alltag, dass es am Nachmittag mal kurz regnet, besonders im Spätsommer, wenn die Luft so richtig feucht ist. Manchmal fühlt es sich dann wie in einem Gewächshaus an, da die Luftfeuchtigkeit dann locker auf 80 Prozent steigen kann. Das ist am Anfang vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber man stellt sich schnell darauf ein.

Der Herbst ist dann die Zeit, in der man die Wetterberichte etwas genauer im Auge behalten sollte, da im September die Hurrikan-Saison ihren Höhepunkt erreicht. Es regnet dann oft sehr viel, und vor allem an der Westküste entladen sich häufig kräftige Gewitter. Die Atmosphäre ist in diesen Monaten sehr drückend und schwül, was durch tropische Wellen und Tiefdruckgebiete noch verstärkt wird. Es ist definitiv die nasseste Zeit des Jahres, in der die Natur aber auch in ihrem saftigsten Grün erstrahlt.

Im Winter hingegen zeigt sich die Insel von ihrer besten Seite, da die Bedingungen dann einfach nur herrlich sind. Tagsüber hat man meistens um die 29 Grad und nachts kühlt es auf angenehme 21 Grad ab, sodass man auch ohne Klimaanlage gut schlafen kann. Da es in dieser Zeit kaum regnet, ist die Luftfeuchtigkeit viel besser zu ertragen. Das macht diese Monate auch so beliebt bei allen, die dem kalten Winter im Norden entfliehen wollen.

Der Frühling startet meistens auch noch sehr trocken und angenehm, wobei der März oft der Monat mit dem wenigsten Niederschlag ist. Erst im Mai merkt man dann langsam, wie die Regenzeit wieder Einzug hält und die Schauer sowie Gewitter häufiger werden. Die ideale Reisezeit liegt daher zwischen Januar und April, weil man dann das beste Wetter bei milden Temperaturen erwischt. Einen richtigen Winter mit Schnee gibt es hier natürlich nicht, aber der Unterschied zwischen der Hitze im August und den etwas kühleren Tagen im Winter ist dennoch spürbar.

Transport in Puerto Rico

Sich auf Puerto Rico von A nach B zu bewegen, ist eigentlich ziemlich unkompliziert, und man hat die Qual der Wahl, wie man reisen möchte. Ob man sich nun ein Taxi ruft, selbst ein Auto mietet, den Bus nimmt oder sich vielleicht sogar eine private Limousine gönnt, bleibt jedem selbst überlassen. Es gibt für jeden Geldbeutel und jeden Anspruch die passende Möglichkeit, um die Insel zu erkunden. Man merkt schnell, dass man hier sehr flexibel ist und eigentlich überall hinkommt, wo man hin möchte.

Zwar gibt es kein busnetz, das wirklich jeden kleinsten Winkel der gesamten Insel abdeckt, aber man erreicht die meisten Orte trotzdem problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Vor allem außerhalb der Hauptstadt San Juan sind oft kleinere Busse, Vans oder Autos unterwegs, die den Verkehr zwischen den Städten regeln. Ein besonders spannendes System sind die sogenannten Públicos, die von den Einheimischen viel genutzt werden. Das ist eine tolle Sache für Reisende, die etwas aufs Geld schauen wollen, da man so günstig von Stadt zu Stadt kommt.

In jedem Stadtzentrum gibt es normalerweise eine zentrale Anlaufstelle für diese öffentlichen Verkehrsmittel. Von dort aus kann man Touren über die ganze Insel planen und kommt oft an Orte, die man sonst vielleicht übersehen würde. Es ist eine sehr authentische Art zu reisen, bei der man auch schnell mal mit den Leuten vor Ort ins Gespräch kommt. Man muss nur ein bisschen Zeit und Abenteuerlust mitbringen, dann ist das eine super Sache.

Wer am Flughafen ankommt, wird direkt von einer langen Schlange organisierter Taxis begrüßt, die nur darauf warten, die Besucher zu ihren Hotels zu bringen. Man kann Taxis zwar oft auch einfach so am Straßenrand heranwinken, aber in manchen Gegenden ist es sicherer, einfach kurz anzurufen und sich eins zu bestellen. In San Juan funktionieren mittlerweile auch Apps wie Uber oder das lokale Gegenstück Jaime te lleva sehr gut, was die Sache noch entspannter macht. Man sieht also sofort, wie modern die Infrastruktur hier geworden ist.

Für alle, die lieber selbst am Steuer sitzen, gibt es natürlich alle bekannten großen Autovermietungen direkt auf der Insel. Aber auch ein paar kleinere lokale Anbieter haben tolle Angebote, sodass man je nach Bedarf das passende Fahrzeug findet. Insgesamt hat man die Wahl zwischen 14 verschiedenen Firmen, was für so eine Insel eine ordentliche Auswahl ist. Mit einem eigenen Mietwagen ist man natürlich am flexibelsten und kann auch mal spontan an einem einsamen Strand anhalten.

Da Puerto Rico aus mehreren Inseln besteht, spielen natürlich auch die Fähren eine wichtige Rolle für den Verkehr. Wenn man mal weg von den Menschenmassen möchte und die unberührte Natur auf den kleineren Inseln entdecken will, ist eine Fahrt mit der Fähre genau das Richtige. Es ist eine tolle Erfahrung, übers Wasser zu gleiten und die Küste mal aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen. Zudem gibt es zwei große internationale Flughäfen, die täglich Flüge in alle Welt und zu den benachbarten Karibikinseln anbieten.

Geld und Einkaufen in Puerto Rico

Wenn man in Puerto Rico unterwegs ist, zahlt man ganz einfach mit dem US-Dollar, was die Sache für viele Reisende sehr unkompliziert macht. Es gibt überall auf der Insel genug Möglichkeiten, Geld zu wechseln, und man findet Filialen von großen Banken aus aller Welt. Auch die Versorgung mit Bargeld ist kein Problem, da die Geldautomaten an alle gängigen Netzwerke angeschlossen sind. Zudem kann man fast überall bequem mit der Kreditkarte bezahlen, was das Shoppen natürlich noch angenehmer macht.

Einkaufen kann man hier wirklich nach Herzenslust, denn die Auswahl reicht von teuren Luxusmarken bis hin zu echtem lokalen Kunsthandwerk. Es gibt riesige Einkaufszentren mit hunderten von bekannten Läden, aber auch Outlets, wo man tolle Schnäppchen machen kann. Wer es lieber etwas individueller mag, sollte sich in den Vierteln umschauen, in denen einheimische Handwerker ihre Waren anbieten. Dort findet man oft einzigartige Dinge, die es so nirgendwo anders auf der Welt zu kaufen gibt.

Ein absolutes Muss für jeden Besucher ist der Kaffee aus Puerto Rico, der weltweit einen hervorragenden Ruf genießt. Er schmeckt einfach fantastisch und ist ein perfektes Mitbringsel für alle Kaffeeliebhaber zu Hause. Am besten setzt man sich in eins der gemütlichen Cafés in der Altstadt von San Juan und genießt die Atmosphäre bei einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee. Das gehört einfach zum Lebensgefühl der Insel dazu und ist eine wunderbare Art, den Tag zu verbringen.

Außerdem ist die Insel bekannt für ihren Rum, und es ist einer der besten Orte überhaupt, um verschiedene Sorten zu probieren oder zu kaufen. Tatsächlich kommt ein Großteil des Rums, den man in den Staaten kaufen kann, direkt von hier. Es gibt viele lokale Hersteller, die alles Mögliche anbieten, von ganz klassischem Rum bis hin zu ausgefallenen Geschmacksrichtungen wie Kokos oder Limette. So eine Flasche Rum im Koffer erinnert einen auch Wochen später noch an den Urlaub unter Palmen.

Ein weiteres typisches Produkt, das man an jeder Ecke sieht, sind Hängematten. Man findet sie in normalen Läden, aber oft auch einfach bei Straßenhändlern am Rand der Fahrbahn. Besonders schön sind die handgemachten Exemplare aus Baumwolle, die man in kleinen Werkstätten kaufen kann. Sie sind nicht nur super bequem, sondern auch ein tolles Stück Inselkultur für den eigenen Garten oder Balkon. Wer ein Instrument sucht, sollte nach einem Güiro Ausschau halten, einem traditionellen Rhythmusinstrument aus getrockneten Kürbissen.

Überhaupt bietet das Kunsthandwerk der Insel eine riesige Palette an Möglichkeiten, von tollen Holzschnitzereien über handgemachtes Spielzeug bis hin zu moderner Kunst. Wenn man etwas Schönes für die Wohnung sucht, ist die lokale Keramik sehr zu empfehlen. Es gibt wunderschöne Schalen, Teller und Vasen in allen erdenklichen Farben und Formen. Auch die süßen Naschereien, die Dulces aus regionalen Früchten wie Papaya oder Kokos, sind ein Genuss. Und wer Schmuck mag, wird in San Juan garantiert fündig, egal ob aus Gold oder aus natürlichen Materialien wie Kokosnuss.

Hauptattraktionen Puerto Rico

Stellen Sie sich eine Insel vor, die zwar recht überschaubar ist, aber an jeder Ecke eine neue Überraschung parat hält. Puerto Rico ist genau so ein Ort, an dem man morgens durch dichten Dschungel wandert und nachmittags vor Mauern steht, die schon seit einem halben Jahrtausend dem Meer trotzen. Weil alles so nah beieinander liegt, schafft man es tatsächlich, in kurzer Zeit unglaublich viel zu erleben, ohne sich hetzen zu müssen.

Ein absolutes Highlight, das man einfach gesehen haben muss, ist das Castillo San Felipe del Morro. Die Einheimischen nennen diese riesige Festung liebevoll El Morro. Sie wurde im 16. Jahrhundert erbaut, um die Insel vor so ziemlich jedem zu schützen, der damals Ärger suchte, egal ob es nun Piraten, fremde Soldaten oder Sklavenhändler waren. Wenn man heute dort steht, spürt man förmlich die Wucht der Geschichte, die in diesen dicken Mauern steckt.

Ganz anders fühlt sich ein Ausflug in den El Yunque Nationalwald an. Es ist der einzige tropische Regenwald, der unter dem Schutz des US Forest Service steht, und gleichzeitig das größte Naturschutzgebiet auf der doch recht dicht besiedelten Insel. Dort ist es grün in Nuancen, die man vorher gar nicht kannte, und die Luft ist so frisch, dass man sie fast trinken möchte.

Wer es lieber etwas bunter und lebendiger mag, der wird sich sofort in die Altstadt von San Juan verlieben. Die Straßen sind dort noch mit echtem Kopfsteinpflaster ausgelegt, und die Häuser sehen aus wie eine bunte Mischung aus Legosteinen. Gelb, Blau, Grün, Orange und Türkis reihen sich da aneinander und machen das Viertel zu einem der fröhlichsten Orte, die man sich vorstellen kann. Es macht einfach Spaß, dort ohne Plan durch die Gassen zu schlendern.

Für die Abenteurer unter uns ist der Rio Camuy Cave Park ein echtes Muss. Das ist ein gewaltiges System aus Höhlen, in denen man sich manchmal winzig klein vorkommt, wenn man in die riesigen Hallen mit ihren extrem hohen Decken blickt. Überall sieht man Stalagmiten und Stalaktiten, die über Jahrtausende gewachsen sind, und tief unten am Boden bahnen sich unterirdische Flüsse ihren Weg durch das Gestein.

Wenn man dann Sehnsucht nach dem perfekten Karibik-Feeling hat, führt kein Weg am Flamenco Beach auf der Insel Culebra vorbei. Der Sand ist dort so weiß und das Wasser so klar und türkisfarben, dass man fast meint, in einer Postkarte gelandet zu sein. Man kommt dort entweder ganz bequem mit einem kleinen Flieger hin oder nimmt die Fähre von Fajardo aus, was schon für sich ein kleines Erlebnis ist.

Ein fast schon magischer Ort ist die Biobay auf Vieques. Durch die besondere geografische Lage und den strengen Naturschutz ist diese Bucht eine der hellsten biolumineszenten Buchten der Welt. Wenn es dunkel wird, fängt das Wasser bei jeder Bewegung an zu leuchten, was einfach nur surreal und wunderschön aussieht. Das ist einer dieser Momente, die man im Leben nie wieder vergisst.

Aber Puerto Rico kann auch Kultur, und zwar richtig gut. Im Kunstmuseum der Insel kann man sich über 1000 Werke anschauen, die alle von puertoricanischen Künstlern stammen. Die Sammlung reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück und zeigt alles von Skulpturen über Fotografien bis hin zu klassischen Gemälden. Es ist der perfekte Ort, um ein Gefühl für die Seele der Insel zu bekommen.

Auf Vieques findet man zudem einige der schönsten Strände der gesamten Karibik, die oft direkt an das nationale Wildschutzgebiet grenzen. Es ist dort völlig normal, dass halbwilde Pferde am schwarzen Sandstrand entlanglaufen oder Meeresschildkröten ihre Eier im Sand vergraben. Überall auf der Insel, von den großen Hotels in San Juan bis hin zu den versteckten Resorts im Westen bei Rincón oder im Süden bei Cabo Rojo, gibt es unzählige Möglichkeiten, sich im Wasser auszutoben.

Tourismus in Puerto Rico

Wer nach Puerto Rico kommt, sollte auf jeden Fall seine Badesachen und eine ordentliche Portion Abenteuerlust einpacken. Dank des tropischen Klimas sind die Strände das ganze Jahr über ein Traum und stehen jedem offen, egal wonach man gerade sucht. Manche Ecken sind perfekt, um einfach nur im Schatten zu entspannen, während andere dazu einladen, sich ein Kajak zu schnappen oder mit Schnorchel und Maske die Unterwelt zu erkunden.

Viele Leute denken bei tollen Wellen sofort an Hawaii oder Kalifornien, aber die Westküste von Puerto Rico steht dem in nichts nach. Nicht umsonst wird dieser Teil der Insel oft als die karibische Antwort auf die North Shore von Hawaii bezeichnet. Besonders rund um Aguadilla, Isabela und Rincón finden Surfer Bedingungen vor, die weltweit ihresgleichen suchen, egal ob man Profi ist oder zum ersten Mal auf einem Brett steht.

Ein Erlebnis der ganz besonderen Art ist ein Besuch der Salzpfannen von Cabo Rojo. Das ist ein Naturschutzgebiet, das einen mit einer völlig unerwarteten, knalligen rosa Farbe überrascht. Es wirkt fast schon künstlich, ist aber pure Natur und bietet einen tollen Kontrast zum tiefblauen Meer. Wenn man dann noch zur richtigen Zeit an einer biolumineszenten Bucht ist und das Wasser im Dunkeln blau leuchten sieht, ist das Naturerlebnis perfekt.

Wer es lieber etwas actionreicher mag, sollte sich Las Pailas nicht entgehen lassen. Das ist im Grunde ein natürlicher Wasserpark mitten in der Wildnis. Dort gibt es einen Wasserfall, dessen Felswände so glatt geschliffen sind, dass man sie wie eine riesige Rutsche benutzen kann. Es macht wahnsinnig viel Spaß, dort hinunterzugleiten und im kühlen Nass unten zu landen, ganz ohne künstliche Anlagen.

Eine weitere Sache, die bei Reisenden immer beliebter wird, ist Parasailing. Es ist eine der entspanntesten und gleichzeitig aufregendsten Arten, die Küste von oben zu sehen. Man braucht dafür überhaupt keine Vorkenntnisse, wird einfach nur sicher angeschnallt und schwebt dann über dem Ozean. Der Blick von dort oben auf das türkisfarbene Wasser und die Palmen ist einfach unbeschreiblich.

Obwohl man bei Puerto Rico meistens nur an Sand und Meer denkt, besteht ein Großteil der Insel aus dichten tropischen Wäldern. Für Wanderfreunde ist das ein absolutes Paradies, denn die Wege führen durch Landschaften, die zu den lebendigsten in der ganzen Karibik gehören. Man kann stundenlang laufen, seltene Pflanzen entdecken und dabei die Geräusche des Dschungels auf sich wirken lassen.

Für alle, die gerne angeln, ist der Nordosten der Insel der Place to be. Täglich fahren dort Boote raus aufs offene Meer, um ihr Glück beim Hochseefischen zu versuchen. Man kann dort mit etwas Geschick Wahoos oder Gelbschwanz-Schnapper aus dem Wasser ziehen. Wer es noch eine Spur wilder mag, schließt sich Profis beim Freitauchen an und versucht sich im Speerfischen, was eine ganz neue Herausforderung darstellt.

Vergessen Sie nicht, auch mal einen Stopp an einem der vielen Wasserfälle im Landesinneren einzulegen. Oft kann man dort nicht nur tolle Fotos machen, sondern auch direkt unter dem herabstürzenden Wasser baden gehen. Es sind oft diese kleinen, ungeplanten Momente, die den Urlaub auf dieser Insel so besonders machen und einem das Gefühl geben, wirklich in der Natur angekommen zu sein.

Unterkunft in Puerto Rico

Einer der wichtigsten Punkte bei jeder Reiseplanung ist natürlich die Frage, wo man am Ende des Tages seinen Kopf hinlegt. In Puerto Rico gibt es zum Glück eine riesige Auswahl, die so ziemlich jeden Geschmack und Geldbeutel abdeckt. Von kleinen, verschlafenen Dörfern bis hin zu den belebten Küstenstädten findet man eigentlich überall eine passende Bleibe, die oft viel persönlicher ist als ein anonymes Standardhotel.

Wenn man sich so richtig verwöhnen lassen will, sind die großen Resorts auf der Insel genau das Richtige. Hier findet man alles, was das Herz begehrt: riesige Poolanlagen, erstklassigen Service und meistens einen direkten Zugang zu wunderschönen Stränden. Manche dieser Anlagen liegen direkt am Meer, andere sind eher versteckt in den Wäldern untergebracht, was für eine ganz besonders ruhige Atmosphäre sorgt. Oft gehören auch Golfplätze und luxuriöse Spas zum Angebot.

Eine ganz besondere Art der Unterkunft in Puerto Rico sind die sogenannten Paradores. Das ist ein Netzwerk von 13 familiengeführten Hotels, die alle außerhalb der Hauptstadt San Juan liegen. Bei diesen Häusern geht es vor allem darum, die Geschichte, das gute Essen und die echte Kultur der Insel hervorzuheben. Sie sind eine tolle Möglichkeit, die wahre Gastfreundschaft der Puertoricaner zu erleben, und das zu einem wirklich fairen Preis.

Wer lieber etwas mehr Freiheit haben möchte, sollte sich nach einem Guest House umsehen. Das sind oft kleinere Häuser mit sieben bis 25 Zimmern, in denen es sehr familiär zugeht. Interessanterweise übernachten hier auch die Einheimischen selbst am liebsten, wenn sie auf der Insel unterwegs sind. Viele dieser Häuser liegen direkt am Strand oder haben kleine Terrassen, auf denen man wunderbar in der Sonne liegen kann.

Für Reisende, die aufs Budget achten müssen oder einfach gerne neue Leute kennenlernen, sind die Hostels auf der Insel eine super Wahl. Man bekommt dort oft kostenloses WLAN und Frühstück dazu und kann sich entscheiden, ob man im Schlafsaal oder in einem Privatzimmer übernachten will. Oft gibt es auch Gemeinschaftsküchen, in denen man sich selbst etwas kochen kann, was natürlich den Geldbeutel schont und sehr gesellig ist.

Wenn man mit der ganzen Familie oder einer größeren Gruppe von Freunden unterwegs ist, ist ein Ferienhaus oder ein Apartment oft die entspannteste Lösung. Man hat einfach mehr Platz, seine eigene Privatsphäre und kann in der voll ausgestatteten Küche genau das kochen, worauf man gerade Lust hat. Es gibt auf der Insel mittlerweile tausende solcher Mietobjekte, von kleinen Studios bis hin zu richtig großen Villen mit eigenem Garten.

Für die Naturfreunde unter uns gibt es natürlich auch die Möglichkeit zu campen. Das ist eine ganz eigene Art, die Insel zu erleben, egal ob man sein Zelt nun direkt an der Küste, in den trockenen Wäldern oder oben in den Bergen aufschlägt. Man ist einfach näher dran am Geschehen und wacht morgens mit dem Rauschen der Wellen oder dem Zwitschern der Vögel im Wald auf.

Egal für welche Art der Unterkunft man sich letztendlich entscheidet, man merkt überall, dass die Menschen hier sehr stolz auf ihre Insel sind. Die Gastfreundschaft ist herzlich und oft bekommt man von den Gastgebern noch die besten Geheimtipps für Restaurants oder einsame Buchten, die in keinem Reiseführer stehen. So wird das Wohnen auf Zeit zu einem echten Teil des gesamten Urlaubserlebnisses.

Küche und Geschirr Puerto Rico

Die Küche in Puerto Rico ist ein echtes Erlebnis für die Geschmackssinne und hat eine ganz eigene Identität. Sie ist eine faszinierende Mischung aus spanischen, afrikanischen und amerikanischen Einflüssen, verfeinert mit den Traditionen der Taíno-Ureinwohner. Man findet viel Schweinefleisch, Rind und Huhn auf den Speisekarten, das oft mit einer speziellen Gewürzmischung namens Adobo eingerieben wird, die aus Pfeffer, Oregano und viel Knoblauch besteht.

Da man sich auf einer Insel befindet, spielen Meeresfrüchte natürlich eine riesige Rolle. Alles, was das Meer hergibt, von Krabben und Hummern über Garnelen und Tintenfische bis hin zu frischem Schnapper oder Mahi Mahi, kommt hier fangfrisch auf den Teller. Die Köche nutzen dabei sehr gerne frische Kräuter wie Koriander, dazu kommen Limetten, Ingwer und Knoblauch, was den Gerichten eine unglaubliche Frische verleiht.

Wer es gerne scharf mag, wird vielleicht überrascht sein, dass die puertoricanische Küche gar nicht so extrem scharf ist. Viel beliebter sind hier Kombinationen aus süßen und sauren Aromen. Für die Säure sorgen oft Essig oder der Saft von sauren Orangen und Limetten, während getrocknete oder frische Früchte eine angenehme Süße ins Spiel bringen. Diese Mischung macht die Gerichte sehr ausgewogen und interessant.

Auf den fruchtbaren Feldern der Insel wächst so einiges an Gemüse, wobei der Chayote, ein birnenförmiges Gemüse, besonders beliebt ist. Aber der absolute Star bei den Beilagen ist die Kochbanane, auch Plantain genannt. Man kann sie nicht roh essen wie eine normale Banane, sie ist viel fester und wird meist grün geerntet. Dann wird sie gebacken, gekocht oder gebraten und passt perfekt zu Fisch oder Fleisch.

Ein echtes Nationalgericht, das man überall probieren sollte, ist Arroz con Gandules. Das ist eine Reispfanne mit Erbsen, Oliven, Kapern und einer würzigen Tomatensauce. Die Basis für viele Gerichte ist das Sofrito, eine aromatische Sauce, die fast wie ein Geheimrezept jeder Familie gehütet wird. Es gibt dem Essen diesen ganz typischen, herzhaften Geschmack, den man nur hier findet.

Wenn es um absolutes Comfort Food geht, führt kein Weg an Mofongo vorbei. Das besteht aus zerstampften, frittierten Kochbananen, die mit ordentlich Knoblauch und knuspriger Schweineschwarte vermischt werden. Wer Schweinefleisch liebt, sollte auch unbedingt Pernil probieren. Das ist ein ganzes Schwein, das ganz langsam über Stunden gebraten wird, bis das Fleisch fast von alleine auseinanderfällt und die Haut richtig schön knusprig ist.

Ein weiteres Highlight ist Asopao, eine dicke Mischung aus Suppe und Reis, die ein bisschen an Gumbo erinnert und oft mit Meeresfrüchten oder Huhn serviert wird. Und wer Sandwiches mag, muss ein Jibarito essen. Das Besondere daran ist, dass kein Brot verwendet wird, sondern zwei flach geklopfte, frittierte Kochbananenscheiben, zwischen denen dann saftiges Steak, Käse und Gemüse liegen.

Zum Nachtisch zeigen die Köche dann, was man aus den vielen tropischen Früchten alles zaubern kann. Es gibt Kuchen mit Orangen oder Guave und natürlich spielt die Kokosnuss eine riesige Rolle. Ob als cremiger Pudding, knusprige Kokosecken oder im süßen Kokosreis, die Auswahl ist riesig. Am besten schmeckt aber oft einfach ein ganz frisch gemachter Fruchtcocktail aus dem, was gerade reif ist.

Kultur und Traditionen Puerto Rico

Die Kultur von Puerto Rico ist wie ein bunter Teppich, der aus vielen verschiedenen Fäden gewebt wurde. Man spürt an jeder Ecke die Einflüsse der Taíno-Indianer, der spanischen Kolonialherren und der afrikanischen Vorfahren. Dazu kommt der moderne Austausch mit den USA, was zu einem ganz eigenen Lebensgefühl führt. Die Menschen hier sind wahnsinnig offen, herzlich und legen extrem viel Wert auf ihre Familie und ein geselliges Miteinander.

Was die Sprache angeht, sind zwar sowohl Spanisch als auch Englisch offiziell, aber im Alltag ist Spanisch ganz klar die Nummer eins. Man kommt zwar mit Englisch meistens gut durch, aber die Seele der Insel spricht Spanisch. Auch die Religion spielt eine große Rolle, wobei die meisten Menschen katholisch sind, aber es gibt auch eine wachsende Zahl an protestantischen Gemeinden und anderen Glaubensrichtungen, die das friedliche Bild ergänzen.

In Sachen Kunst und Geschichte hat Puerto Rico ein Erbe, das man erst mal verarbeiten muss. Überall sieht man bunte Wandgemälde an den Häuserwänden, und die Museen für moderne Kunst zeigen, wie lebendig die Szene heute noch ist. Auch die Architektur ist ein wilder Mix. Man kann durch eine Straße laufen und sieht spanische Kolonialbauten direkt neben gotischen oder neoklassizistischen Gebäuden, was der Insel einen ganz besonderen Charme verleiht.

Tanzen ist in Puerto Rico viel mehr als nur Bewegung, es ist eine Art, Geschichten zu erzählen. Diese Traditionen haben tiefe Wurzeln und verbinden spanische Elemente mit westafrikanischen Rhythmen. Oft tragen die Frauen dabei lange, weite Röcke und die Männer passende Hüte. Es ist ein tolles Schauspiel, wenn diese bunten Kostüme beim Tanzen durch die Luft wirbeln und die Lebensfreude der Leute so richtig zum Ausdruck kommt.

Überhaupt ist Musik der Herzschlag der Insel. Egal wo man hingeht, man hört eigentlich immer irgendwo einen Rhythmus. Das reicht von klassischer Salsa bis hin zu Bomba und Plena, zwei Tanzstilen, die sehr stark von den afrikanischen Wurzeln geprägt sind. Diese Musik ist einfach ansteckend, und es dauert meistens nicht lange, bis man selbst anfängt, im Takt mitzuwippen oder sogar ein paar Tanzschritte zu wagen.

Ein Thema, bei dem alle Puertoricaner leidenschaftlich werden, ist der Sport. Baseball ist hier ohne Frage die Sportart Nummer eins und wird fast wie eine Religion gefeiert. Es ist toll zu sehen, wie sehr die Leute mit ihren Teams mitfiebern. Wenn ein wichtiges Spiel ansteht, merkt man das auf der ganzen Insel, und die Begeisterung ist einfach ansteckend, egal ob man nun selbst Fan ist oder nicht.

Besonders lebendig wird es bei den vielen Festivals, die über das Jahr verteilt stattfinden. Da geht es richtig rund: Live-Bands spielen an jeder Ecke, es gibt Umzüge durch die Straßen und natürlich jede Menge Stände mit frittiertem Essen. Viele dieser Feste haben religiöse Wurzeln und ziehen sich oft über ein ganzes Wochenende. Ob es nun das Kaffeefestival ist oder der bunte Maskenball in Hatillo, man feiert hier gerne und ausgiebig.

Diese Feste, wie zum Beispiel auch der Tag der Heiligen Drei Könige oder das berühmte San Sebastian Festival, sind die perfekte Gelegenheit, um die Insel in ihrer pursten Form zu erleben. Es ist laut, es ist bunt, und man fühlt sich sofort als Teil der Gemeinschaft. Genau diese Mischung aus Tradition, Lebenslust und Herzlichkeit macht Puerto Rico zu einem Ort, den man einfach mal selbst erlebt haben muss.

Wetter in Puerto Rico

Wetter pro Monat

Januar

+28° С +27° С
+28
+27
Januar

Februar

+27° С +26° С
+27
+26
Februar

Marsch

+27° С +25° С
+27
+25
Marsch

April

+27° С +26° С
+27
+26
April

Mai

+28° С +26° С
+28
+26
Mai

Juni

+28° С +27° С
+28
+27
Juni

Juli

+29° С +27° С
+29
+27
Juli

August

+29° С +27° С
+29
+27
August

September

+30° С +27° С
+30
+27
September

Oktober

+30° С +28° С
+30
+28
Oktober

November

+30° С +28° С
+30
+28
November

Dezember

+29° С +28° С
+29
+28
Dezember

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