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Neuseeland

Information about Neuseeland

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Geographie und Geschichte Neuseeland

Neuseeland liegt weit entfernt im südwestlichen Teil des Pazifiks und setzt sich im Wesentlichen aus zwei großen Landmassen zusammen, die als Nord- und Südinsel bekannt sind. Neben diesen beiden Hauptinseln gibt es noch die etwas kleinere Insel Stewart Island sowie eine ganze Reihe von winzigen Eilanden, die malerisch vor den Küsten verstreut liegen. Die Landschaft dieser Region ist unglaublich vielfältig und wird von extremen geologischen Kräften geformt, was man besonders im Zentrum der Nordinsel spüren kann. Dort dominiert ein gewaltiges vulkanisches Plateau, das bis heute durch aktive Vulkane und beeindruckende thermale Quellen geprägt wird.

Wenn man den Blick weiter nach Süden richtet, erkennt man sofort das imposante Rückgrat der Südinsel, die massiven Neuseeländischen Alpen. Diese Gebirgskette ist ein echtes Naturwunder und bietet einen starken Kontrast zu den sanften Hügellandschaften von Otago und Southland, die sich im Osten daran anschließen. Wer dort unterwegs ist, wird auch auf die riesigen, flachen Canterbury Plains stoßen, die eine der wichtigsten landwirtschaftlichen Flächen des Landes darstellen. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich das Gelände auf so engem Raum von schroffen Gipfeln in weite Ebenen verwandelt.

Berge machen tatsächlich einen riesigen Teil der Landesfläche aus, wobei etwa ein Fünftel der Nordinsel und sogar zwei Drittel der Südinsel von Hochgebirge bedeckt sind. Diese Gebirgsketten ziehen sich fast ohne Unterbrechung vom hohen Norden bis tief in den Süden des Landes. In den Höhenlagen der Südalpen findet man zudem beeindruckende Gletscherfelder, die das ganze Jahr über bestehen bleiben. Der Tasman-Gletscher ist dabei der absolute Spitzenreiter und stellt die größte Eisfläche dar, die Neuseeland zu bieten hat.

Wellington ist die Hauptstadt des Landes und dient als Sitz für alle wichtigen staatlichen Einrichtungen, die man sich vorstellen kann. Hier schlägt das politische Herz Neuseelands, denn in der Stadt befinden sich das Parlament, die Büros der Minister und der offizielle Amtssitz des Premierministers. Auch der Generalgouverneur residiert hier, und die höchsten Gerichte des Landes haben in dieser Küstenstadt ihren festen Platz gefunden. Trotz ihrer Bedeutung als Regierungszentrum hat sich die Stadt einen sehr charmanten und lebendigen Charakter bewahrt.

Die Geschichte der Besiedlung ist ebenfalls sehr spannend, da Neuseeland eine der letzten großen Landmassen war, die überhaupt von Menschen entdeckt wurden. Die ersten Siedler kamen erst um das Jahr 1000 nach Christus an und stammten ursprünglich aus Polynesien. Diese frühen Bewohner waren als Moa-Jäger bekannt, da sie Jagd auf die heute ausgestorbenen, riesigen Laufvögel machten. Sie legten den Grundstein für die reiche Kultur der Maori, die bis heute ein fester und wichtiger Bestandteil der nationalen Identität ist.

Der erste Europäer, der die Küsten Neuseelands erblickte, war der niederländische Seefahrer Abel Tasman im 17. Jahrhundert. Später, im Jahr 1769, begann der berühmte britische Entdecker James Cook damit, die Küstenlinien systematisch zu erforschen und zu kartieren. Im Jahr 1840 wurde Neuseeland dann offiziell zu einer britischen Kolonie erklärt. In der Anfangszeit gab es zwar heftige Konflikte zwischen den Siedlern und den Maori, doch über die Jahrzehnte hinweg fand eine tiefe Integration statt. Schon Ende des 19. Jahrhunderts erhielten alle Bewohner das Wahlrecht und konnten aktiv an der Gestaltung der Regierung teilnehmen.

Offiziell unabhängig wurde das Land allerdings erst viel später, nämlich im Jahr 1947 durch den Westminster Adoption Act. Heute ist Neuseeland ein moderner Staat, der stolz auf seine Wurzeln und seine einzigartige Natur ist. Besonders berühmt ist das Land für seine außergewöhnliche Vogelwelt, allen voran der Kiwi, der nicht fliegen kann und zum inoffiziellen Nationalsymbol geworden ist. Aber auch der Kea, ein neugieriger Bergpapagei, und der Tui mit seinem wunderschönen Gesang sind Vögel, die man so nirgendwo anders auf der Welt findet.

Regionen und Resorts Neuseeland

Natur Neuseeland

Wer Neuseeland besucht, wird schnell feststellen, dass das Land ein echtes Paradies für Naturliebhaber und Tierfreunde ist. Besonders die Meereswelt rund um die Inseln ist unglaublich lebendig und bietet Erlebnisse, die man nie wieder vergisst. Es gehört fast schon zum Pflichtprogramm, Wale zu beobachten oder mit Delfinen im offenen Ozean zu schwimmen. Eine ganz besondere Begegnung ist dabei die mit dem Hector-Delfin, der als der seltenste Delfin der Welt gilt und ausschließlich in den Küstengewässern Neuseelands zu finden ist.

An den felsigen Küsten und in den fruchtbaren Gewässern tummeln sich zudem zahlreiche Robben und verschiedene Pinguinarten, die sich hier sichtlich wohlfühlen. Die Unterwasserwelt ist ebenso bunt und vielfältig, mit unzähligen Fischarten und Schalentieren, die im sauberen Pazifikwasser gedeihen. Aber nicht nur im Meer, sondern auch in den Binnengewässern des Landes herrscht reges Treiben. In den vielen Flüssen, Bächen und Sumpfgebieten kann man eine beeindruckende Auswahl an Vögeln entdecken, von Reihern und Enten bis hin zu Eisvögeln und Möwen.

Ein absolutes Highlight der neuseeländischen Fauna ist die Tuatara, eine Reptilienart, die direkt aus der Zeit der Dinosaurier zu stammen scheint. Sie ist die einzige Überlebende ihrer Gattung und wird daher oft als lebendes Fossil oder lebender Dinosaurier bezeichnet. Was viele Leute total überrascht, ist die Tatsache, dass diese Tiere ein drittes Auge oben auf ihrem Kopf haben. Auch wenn man es nicht sofort sieht, macht es die Tuatara zu einer der interessantesten Kreaturen, die man auf der Erde finden kann.

Wenn man durch die neuseeländischen Wälder wandert, fühlt man sich oft wie in einer anderen Welt oder in einem Film-Set. Die typischen Wälder sind immergrüne Regenwälder der gemäßigten Zone, in denen gigantische Baumfarne, Kletterpflanzen und Aufsitzerpflanzen wachsen. Das Ganze sieht genauso aus, wie man sich einen dichten Dschungel vorstellt, nur ohne die drückende Hitze der Tropen. Besonders beeindruckend sind die Kauri-Bäume im Norden, die zu den größten Bäumen der Welt gehören und eine fast magische Ausstrahlung besitzen.

Leider sind diese riesigen Urwälder heute nur noch auf kleinere Gebiete im Norden und auf der Coromandel-Halbinsel beschränkt, aber ihr Anblick ist immer noch überwältigend. Neben den Kauris gibt es aber noch viele andere Baumarten, die das Landschaftsbild prägen, wie zum Beispiel die verschiedenen Buchenarten. Die Rotbuche und die Schwarzbuche sind sehr weit verbreitet und bilden oft malerische Baumkronen, die entlang der felsigen Küsten faszinierende Silhouetten bilden. Es ist wirklich schön zu sehen, wie sich die Bäume an die raue Umgebung angepasst haben.

Zwei Pflanzen, denen man in Neuseeland wirklich an fast jeder Ecke begegnet, sind Manuka und Kanuka. Diese Sträucher sind sehr robust und für ihre vielseitigen Heilkräfte bekannt, besonders der Honig des Manuka-Baums ist weltweit berühmt. Ein weiterer Hingucker ist der Kowhai-Baum, der für seine leuchtend gelben Blüten bekannt ist, die im Frühling überall hervorstechen. Wer zur richtigen Zeit auf der Nordinsel unterwegs ist, wird zudem den Pohutukawa-Baum bewundern können, dessen rote Blütenpracht meist genau im Dezember erscheint.

Wegen dieser zeitlichen Überschneidung wird der Pohutukawa oft als der neuseeländische Weihnachtsbaum bezeichnet und sorgt für festliche Stimmung in der Sommerhitze. Aber auch über der Baumgrenze geht die Vielfalt weiter, denn auf den alpinen Wiesen und in den Hochmooren wachsen wunderschöne Bergblumen. Dort kann man das neuseeländische Edelweiß, riesige Hahnenfußgewächse und zarte Gänseblümchen finden. Viele dieser Pflanzen tragen bunt gefärbte Beeren, die Vögel und Eidechsen anlocken, welche wiederum dabei helfen, die Samen über die weite Landschaft zu verteilen.

Klima Neuseeland

Das Wetter in Neuseeland ist ein Thema für sich und wird maßgeblich durch die Lage im Ozean und die hohen Gebirgszüge bestimmt. Man spricht hier von einem maritimen Klima, das sich jedoch je nach Region stark unterscheiden kann. Während man im hohen Norden fast schon subtropische Bedingungen vorfindet, herrscht im tiefen Süden eher ein kühles, gemäßigtes Klima. Eine Sache, die man als Reisender immer im Hinterkopf behalten sollte, ist die Wechselhaftigkeit des Wetters, die oft sehr überraschend kommt.

Es ist absolut keine Seltenheit, dass man an einem einzigen Tag strahlenden Sonnenschein und heftige Regenschauer erlebt. Die Einheimischen sagen oft, dass man in Neuseeland alle vier Jahreszeiten innerhalb von nur wenigen Stunden durchlaufen kann. Das liegt vor allem am Einfluss der umliegenden Meere, die für feuchte Luft und schnelle Wetterumschwünge sorgen. Da Neuseeland auf der Südhalbkugel liegt, verhalten sich die Temperaturen genau umgekehrt zu dem, was wir aus Europa kennen: Je weiter man nach Süden reist, desto kühler wird es im Durchschnitt.

Die Sommermonate fallen in die Zeit von Dezember bis Februar und sind in der Regel die wärmsten und sonnigsten Monate des ganzen Jahres. In dieser Zeit sind die Tage angenehm lang, und die Nächte bleiben meist mild, was ideal für Camping oder Abende im Freien ist. Die Temperaturen liegen im Sommer meist zwischen 20 und 30 Grad Celsius, was sich durch die frische Meeresbrise meist sehr angenehm anfühlt. Im Gegensatz dazu sind Juni, Juli und August die kältesten Monate, in denen das Thermometer im Schnitt auf 10 bis 15 Grad sinkt.

Nach dem Sommer folgt der Herbst, der von März bis Mai dauert und oft mit sehr stabilen Wetterlagen überzeugt. Auch wenn es langsam etwas kühler wird, kann die Sonne immer noch kräftig scheinen, und an vielen Orten ist es sogar bis in den April hinein warm genug zum Baden. Die herbstliche Landschaft mit ihren sich verfärbenden Blättern bietet zudem eine fantastische Kulisse für Wanderungen. Es ist eine sehr entspannte Zeit, um das Land zu erkunden, da der große Touristenstrom des Sommers meist schon abgezogen ist.

Der Winter bringt dann in weiten Teilen des Landes deutlich kühleres Wetter und auf der Nordinsel oft auch mehr Regen mit sich. In den Bergen der beiden Hauptinseln fällt in dieser Zeit reichlich Schnee, was die Landschaft in ein weißes Wunderland verwandelt. Für Skifahrer und Snowboarder ist das natürlich die beste Zeit, denn die Skigebiete in Neuseeland sind weltklasse und bieten atemberaubende Ausblicke auf die Umgebung. Aber auch wer nicht Ski fährt, kann die klare Winterluft und die verschneiten Gipfel bei langen Spaziergängen genießen.

Der Frühling beginnt schließlich im September und dauert bis November an. Das Wetter in dieser Übergangszeit ist besonders unberechenbar und kann von frostigen Morgenstunden bis hin zu heißen Nachmittagen alles bieten. Die Natur erwacht in dieser Zeit zu neuem Leben, überall blüht es, und die Lämmer auf den grünen Wiesen sind ein typisches Bild für den neuseeländischen Frühling. Auch die Wassertemperaturen fangen langsam wieder an zu steigen, wobei es zwischen Nord und Süd große Unterschiede gibt.

Im Norden klettert das Meerwasser im Sommer oft über die 20-Grad-Marke, was zum Schwimmen und Surfen einlädt. Im Süden bleibt das Wasser hingegen deutlich frischer und erreicht selbst im Februar selten mehr als 18 Grad Celsius. Letztendlich gibt es eigentlich keine falsche Zeit, um nach Neuseeland zu reisen. Jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Reiz und zeigt die vielfältigen Landschaften des Landes in einem anderen Licht, egal ob man die Strände im Sommer oder die Skipisten im Winter bevorzugt.

Transport in Neuseeland

Sich in Neuseeland fortzubewegen, kann manchmal eine kleine Herausforderung sein, was vor allem an der besonderen Geografie des Landes liegt. Die vielen Gebirgsketten, die endlosen Küstenlinien und die dichten Wälder sorgen dafür, dass die Wege oft kurvenreich und zeitaufwendig sind. Dennoch hat sich das Transportsystem über die Jahre stark weiterentwickelt, um den Bewohnern und Besuchern das Reisen so angenehm wie möglich zu machen. Es gibt heute eine breite Palette an Möglichkeiten, die für jedes Budget und jeden Geschmack etwas bieten.

Wer flexibel sein möchte, mietet sich am besten ein Auto oder direkt ein ganzes Wohnmobil, was in Neuseeland extrem beliebt ist. Das gibt einem die Freiheit, auch an abgelegene Orte zu kommen, die von Bussen nicht angefahren werden. Für Reisende mit schmalerem Geldbeutel sind Busse das wichtigste und günstigste Verkehrsmittel, um zwischen den größeren Städten hin und her zu pendeln. Innerhalb der meisten Städte gibt es gut funktionierende Busnetze, und in Auckland sowie Wellington kann man zusätzlich auf Vorortzüge zurückgreifen.

Interessanterweise spielt die Eisenbahn im restlichen Land keine so große Rolle im Alltag der Menschen, wie man es vielleicht aus anderen Ländern kennt. Es gibt eigentlich nur drei Hauptstrecken, die aber gerade wegen ihrer landschaftlichen Schönheit bei Touristen sehr beliebt sind. Eine führt von Auckland nach Wellington, eine andere von Picton nach Christchurch, und die dritte überquert die Alpen von Christchurch zur Westküste. Diese Zugfahrten sind weniger ein reines Transportmittel als vielmehr ein echtes Erlebnis für sich.

Da Neuseeland ein Inselstaat ist, sind Fähren ein ganz entscheidendes Bindeglied im Verkehrsnetz. Besonders die Überquerung der Cookstraße zwischen der Nord- und der Südinsel ist eine der bekanntesten Fährverbindungen weltweit. Aber auch kleinere Inseln wie Waiheke oder Stewart Island sind regelmäßig mit Fähren zu erreichen. In einigen Küstenregionen, wie zum Beispiel in der Bay of Islands, sind Fähren oft sogar der schnellere Weg, um von einem Ort zum anderen zu kommen, als wenn man die ganze Strecke mit dem Auto fahren würde.

Eine weitere coole Art der Fortbewegung sind Wassertaxis, das sind meist kleinere Boote, die regelmäßig kleinere Häfen und Buchten ansteuern. Das ist besonders praktisch für Leute, die wandern oder mit dem Mountainbike unterwegs sind, da man so leicht zu den Startpunkten der Wanderwege gelangt. Im Abel Tasman Nationalpark oder im Queen Charlotte Sound gehören diese Wassertaxis zum festen Alltag und machen den Zugang zur Wildnis viel einfacher. Man wird direkt am Strand abgesetzt und kann sofort mit seinem Abenteuer loslegen.

Natürlich gibt es in Neuseeland auch ganz klassische Taxiunternehmen, die man in fast jeder größeren Stadt und an den Flughäfen findet. Sie bieten einen sicheren und komfortablen Service, um schnell von A nach B zu kommen. Wer lieber selbst am Steuer sitzt, findet bei den zahlreichen Autovermietungen eine riesige Auswahl an Fahrzeugen. Oft ist es so, dass die Tagespreise sinken, je länger man den Wagen mietet, was bei längeren Rundreisen durch das Land finanziell durchaus einen großen Unterschied machen kann.

Für die Anreise aus dem Ausland oder für weite Strecken innerhalb des Landes stehen insgesamt fünf internationale Flughäfen zur Verfügung. Der Flughafen von Auckland ist dabei der mit Abstand größte und am stärksten frequentierte, hier kommen die meisten Reisenden aus aller Welt zuerst an. Dank der guten Flugverbindungen zwischen den Inseln kann man viel Zeit sparen, wenn man zum Beispiel schnell von ganz oben im Norden bis tief in den Süden nach Queenstown reisen möchte. Das Inlandsflugnetz ist wirklich gut ausgebaut und sehr zuverlässig.

Geld und Einkaufen in Neuseeland

In Neuseeland bezahlt man mit dem Neuseeland-Dollar, der die offizielle Währung des Landes ist. Man muss sich beim Reisen keine großen Sorgen um das Geldmachen machen, da alle gängigen Kreditkarten fast überall problemlos akzeptiert werden. Wenn man doch einmal Bargeld in einer fremden Währung dabei hat, kann man dieses ganz einfach in Banken, größeren Hotels oder an speziellen Kiosken umtauschen. Diese findet man vor allem an den internationalen Flughäfen und in den Stadtzentren, sodass man immer flüssig bleibt.

Geldautomaten sind ebenfalls weit verbreitet und stehen nicht nur in Banken, sondern auch an vielen Einkaufsstraßen und in großen Shoppingzentren zur Verfügung. Das Einkaufen selbst ist in Neuseeland ein tolles Erlebnis, das man wunderbar zur Entspannung nach einem Tag voller Abenteuer nutzen kann. Egal ob man durch schicke Boutiquen in den Urlaubsorten bummelt oder über lokale Märkte für Kunsthandwerk schlendert, die Auswahl ist riesig. Viele Besucher sind überrascht, wie hochwertig und vielfältig das Angebot an Souvenirs tatsächlich ist.

Ein absolutes Muss für Naschkatzen ist die Schokolade von Whittaker, eine Marke, die ihren Ursprung direkt in Neuseeland hat. Sie ist im ganzen Land extrem beliebt und steht in ständiger Konkurrenz zu anderen großen Herstellern, wobei viele Einheimische auf ihre lokale Marke schwören. Ein weiteres typisches Mitbringsel sind Schmuckstücke aus Paua-Muscheln, die man an der ganzen Küste Neuseelands finden kann. Die Schalen dieser Meeresschnecken leuchten in faszinierenden Blau-, Grün- und Purpurtönen und werden oft in kunstvolle Ketten oder Ohrringe verwandelt.

Sehr traditionell und kulturell tief verwurzelt sind die sogenannten Kete-Taschen, die aus den Blättern des neuseeländischen Flachses geflochten werden. Diese Handwerkskunst stammt von den Maori und hat eine lange Geschichte. Man findet diese Taschen in allen erdenklichen Größen, von großen Rucksäcken bis hin zu kleinen, eleganten Clutches oder Geldbörsen. Es ist ein schönes Stück neuseeländischer Kultur, das man mit nach Hause nehmen kann und das zudem noch sehr praktisch im Alltag ist.

Ein ganz besonderer Stein, der in Neuseeland eine enorme Bedeutung hat, ist der Pounamu, der auch als neuseeländischer Jade oder Grünstein bekannt ist. Für die Maori ist dieser Stein heilig und spielt eine zentrale Rolle in ihren Bräuchen und Traditionen. Heute wird der wunderschöne grüne Stein für die Herstellung von Skulpturen, Ornamenten und individuellem Schmuck verwendet. Da jedes Stück von Hand geschnitzt wird, ist es oft ein echtes Unikat mit einer ganz eigenen Geschichte und spirituellen Bedeutung.

Wer hochwertige Kleidung liebt, sollte nach Produkten aus Merino- oder Opossumwolle Ausschau halten. Diese Materialien sind bekannt für ihre Weichheit und ihre fantastischen thermischen Eigenschaften, perfekt für kalte Wintertage. Auch Lammfelle sind ein klassisches Souvenir, das für die Qualität der neuseeländischen Landwirtschaft steht. Man findet sie in vielen Geschäften in unterschiedlichen Farben und Größen, und sie bringen ein Stück gemütliche neuseeländische Atmosphäre direkt in das eigene Wohnzimmer.

Nicht zu vergessen ist natürlich der Wein, denn Neuseeland gehört mittlerweile zur Weltspitze der Weinbaunationen. Besonders der Sauvignon Blanc aus der Region Marlborough hat dem Land weltweit einen exzellenten Ruf eingebracht. Es lohnt sich definitiv, bei einer Weinprobe die verschiedenen Tropfen zu testen und vielleicht die eine oder andere Flasche für die Familie zu Hause einzupacken. So kann man die Erinnerungen an die Reise bei einem guten Glas Wein noch einmal Revue passieren lassen, wenn man schon längst wieder zurück ist.

Hauptattraktionen Neuseeland

Neuseeland ist ein Ort, der mit einer unglaublichen Fülle an verschiedenen Landschaften überrascht. Wenn man dort unterwegs ist, sieht man alles von rauchenden Vulkanen über kristallklare Bergseen bis hin zu schneebedeckten Gipfeln und endlosen Sandstränden. Es ist fast so, als hätte die Natur hier alle ihre schönsten Schätze auf einer relativ kleinen Fläche versammelt. Die Liste der Orte, die man eigentlich gesehen haben muss, ist fast endlos lang und man weiß oft gar nicht, wo man anfangen soll.

Ein ganz besonderes Erlebnis wartet in der Nähe von Rotorua auf der Nordinsel, wo man das Geothermiegebiet Wai-O-Tapu findet. In diesem Park brodelt und dampft es an jeder Ecke, was der ganzen Umgebung ein fast schon außerirdisches Aussehen verleiht. Man spaziert dort durch vulkanische Landschaften, die so farbenfroh und bizarr sind, dass man sich eher wie auf einem fernen Planeten fühlt als irgendwo auf der Erde. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Kräfte der Natur den Boden formen.

Nicht weit davon entfernt liegt die Bay of Islands, die vor allem bei Urlaubern extrem beliebt ist, die das Meer lieben. Hier gibt es unzählige kleine, versteckte Buchten und wunderschöne Strände mit feinem Sand, die zum Entspannen einladen. Der Hafen ist oft voll mit Segelbooten und Yachten, was der Region eine ganz entspannte und maritime Atmosphäre verleiht. Es ist der perfekte Ort, um einfach mal abzuschalten und die Meeresbrise zu genießen.

Ein krasser Gegensatz dazu ist der Franz-Josef-Gletscher, der zu den am schnellsten fließenden Gletschern der Welt gehört. Es ist ein wirklich beeindruckender Anblick, wie sich dieser riesige Eisstrom seinen Weg durch die Berge bahnt. Da er einer der steilsten Gletscher überhaupt ist, wirkt die Eismasse besonders imposant und mächtig. Man kann kaum glauben, wie nah das ewige Eis hier an den gemäßigten Regenwald herankommt.

Auch kulturell hat das Land viel zu bieten, besonders wenn man sich die Kunst der Maori ansieht. Diese Werke gehören zu den ausdrucksstärksten Dingen, die man in Neuseeland finden kann. Ein tolles Beispiel dafür sind die Felsritzungen in der Mine Bay am Lake Taupo. Dort ragen über zehn Meter hohe Figuren direkt aus den Klippen empor und blicken über das Wasser. Es ist ein magischer Anblick, diese riesigen Kunstwerke vom Boot aus zu bestaunen.

Wer die Kraft des Wassers hautnah erleben will, sollte die Huka Falls besuchen, die nur einen Katzensprung von der Stadt Taupo entfernt liegen. Es ist der meistbesuchte Wasserfall des Landes und man versteht sofort, warum das so ist. Der Waikato River zwängt sich hier durch eine schmale Schlucht und stürzt dann mit unglaublicher Wucht über eine zwanzig Meter hohe Klippe. Das Tosen des Wassers und der feine Sprühnebel sind ein Erlebnis für alle Sinne.

Zu guter Letzt dürfen die Waitomo Caves nicht fehlen, die durch tausende kleine Glühwürmchen auf natürliche Weise beleuchtet werden. Es ist ein fast schon mystischer Moment, wenn man lautlos durch die dunklen Höhlen gleitet und über einem alles wie ein Sternenhimmel funkelt. Solch eine Atmosphäre findet man wirklich an kaum einem anderen Ort auf der Welt. Es sind diese einzigartigen Erlebnisse, die eine Reise durch Neuseeland so unvergesslich machen.

Tourismus in Neuseeland

Neuseeland ist einer dieser Orte, die die Fantasie schon beflügeln, bevor man überhaupt dort angekommen ist. Es ist ein Land voller kleiner Geheimnisse, alter Geschichten der Maori und Landschaften, die so wirken, als wären sie direkt einem Märchenbuch entsprungen. Das Besondere ist die Vielfalt, denn theoretisch kann man morgens noch auf den Skiern stehen und nachmittags schon auf einem Surfbrett im Ozean paddeln. Man kann über einen Gletscher wandern und sich kurz darauf in einem heißen Thermalbecken entspannen.

Ganz oben im Norden und entlang der Ostküste der Nordinsel findet man diese endlosen, hellen Sandstrände, die man von Postkarten kennt. Dort kann man wunderbar schwimmen gehen, in der Sonne liegen oder einfach nur den Surfern zuschauen. Die Westküste hingegen zeigt ein ganz anderes Gesicht mit ihren dunklen, eisenhaltigen Sandstränden, die eine fast schon raue und mystische Ausstrahlung haben. Die Nordinsel ist also extrem abwechslungsreich, was die Küstenlandschaft angeht.

Auf der Südinsel geht es oft noch ein Stück wilder und ursprünglicher zu. Die Küsten dort sind oft felsig und zerklüftet, was ihnen einen ganz eigenen Charme verleiht. Aber auch dort gibt es im Norden wunderschöne Sandbuchten, die zum Verweilen einladen. Neuseeland ist generell ein absolutes Paradies für alle, die gerne zu Fuß unterwegs sind. Es gibt Wanderwege für absolute Anfänger, aber auch anspruchsvolle Touren für Profis, die durch die insgesamt 14 Nationalparks des Landes führen.

Wer die Tierwelt liebt, wird hier ebenfalls aus dem Staunen nicht herauskommen. Im Meer tummeln sich Delfine, Wale und riesige Fische, während man an Land oft auf Pinguine oder seltene Vögel trifft. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, um angeln zu gehen oder die Meeresbewohner bei einer Bootstour zu beobachten. Es ist diese enge Verbindung zur Natur, die das Leben in Neuseeland so besonders macht und die Menschen von überall her anzieht.

Abenteuerlustige kommen in Neuseeland voll auf ihre Kosten, egal ob man inaktive Vulkane erklimmt oder aus einem Flugzeug springt. Man kann mit dem Kayak durch einsame Fjorde paddeln oder beim Rafting das wilde Wasser bezwingen. Besonders beliebt ist es, die Fjorde vom Wasser aus zu erkunden, aber auch ein Rundflug bietet eine ganz neue Perspektive auf die gewaltige Schönheit der Berge und Täler. Aus der Vogelperspektive sieht alles noch einmal viel beeindruckender aus.

Queenstown gilt dabei als die absolute Hauptstadt für alle, die den Adrenalinkick suchen. Ob Jetboot fahren, Skifahren in den Bergen oder Mountainbiken auf steilen Pfaden, hier ist für jeden etwas dabei. Wer es lieber etwas ruhiger mag, sollte die Insel Waiheke besuchen. Dort herrscht eine ganz entspannte Stimmung zwischen Weinbergen, Olivenhainen und kleinen Kunststudios. Es ist eine tolle Mischung aus Genuss und Natur, die man in den kleinen Cafés direkt am Strand erleben kann.

Rotorua ist ein weiterer Ort, den man gesehen haben sollte, denn er liegt direkt auf dem pazifischen Feuerring. Überall blubbern Schlammlöcher, Geysire schießen in die Höhe und es dampft aus der Erde. Es riecht zwar oft etwas nach Schwefel, aber die heißen Quellen sind ideal, um mal so richtig die Seele baumeln zu lassen. Wer neben der Action auch Entspannung sucht, findet in den Galerien und Thermalbädern der Stadt genau den richtigen Ausgleich für seinen Urlaub.

Unterkunft in Neuseeland

Wenn man nach Neuseeland reist, muss man sich um die Unterkunft eigentlich keine Sorgen machen, denn die Auswahl ist riesig. Es gibt für wirklich jeden Geschmack und jeden Geldbeutel das passende Plätzchen zum Schlafen. Was auffällt ist, dass der Standard in der Regel ziemlich hoch ist, vor allem wenn man es mit anderen Urlaubsländern vergleicht. Die Palette reicht von luxuriösen Fünf-Sterne-Häusern über gemütliche kleine Pensionen bis hin zu einfachen Unterkünften für Leute mit kleinem Budget.

Die Hotels im Land sind sehr unterschiedlich und kommen in allen möglichen Formen und Stilen daher. Man findet große, moderne Anlagen in den Städten, aber auch ganz charmante Boutique-Hotels, die oft in einer traumhaften Lage mitten in der Natur liegen. Besonders die Luxusunterkünfte sind oft so platziert, dass man einen direkten Blick auf die Berge oder das Meer hat. Sie dienen als kleine Oasen der Ruhe, in denen man sich nach einem langen Tag voller Entdeckungen perfekt erholen kann.

Für Reisende, die mehr auf den Preis achten oder einfach gerne in der Natur sind, bieten sich die vielen Campingplätze und Ferienparks an. Diese liegen oft an den schönsten Plätzen überhaupt und kosten nicht die Welt. Auf der anderen Seite sind Motels und klassische Hotels meistens sehr zentral gelegen und eignen sich daher super für Leute, die mitten im Geschehen sein wollen. Über das ganze Land verteilt findet man Hunderte solcher Plätze, sodass man immer flexibel bleiben kann.

Ein typisches neuseeländisches Motel bietet meist verschiedene Zimmerkategorien an, von kleinen Studios bis hin zu größeren Apartments mit mehreren Schlafzimmern. Oft gibt es dort auch die Möglichkeit, sich selbst einen Tee oder Kaffee zu kochen, und manchmal ist sogar eine kleine Kochnische dabei. Ein Fernseher gehört eigentlich immer zum Standard dazu. Diese Unterkünfte sind ideal für Roadtrips, da sie unkompliziert sind und man dort sehr bequem und unabhängig übernachten kann.

Wer einen tieferen Einblick in das Leben der Einheimischen bekommen möchte, sollte mal über einen Aufenthalt auf einer Farm oder bei einer Gastfamilie nachdenken. Man wird dort oft sehr herzlich aufgenommen und fühlt sich sofort wie ein Teil der Familie. Es ist eine wunderbare Chance, die neuseeländische Gastfreundschaft hautnah zu erleben und Dinge zu erfahren, die in keinem Reiseführer stehen. Man fühlt sich dort oft wie in einem richtigen Zuhause, weit weg von der Heimat.

Für Familien oder größere Gruppen sind Apartments oft die beste Wahl. Man hat dort alles, was man braucht, inklusive einer voll ausgestatteten Küche und viel Platz im Wohnbereich. Oft gibt es auch eine Waschmaschine, was bei längeren Reisen natürlich super praktisch ist. So kann man sich selbst versorgen und ist an keine festen Essenszeiten gebunden. Diese Unabhängigkeit wird von vielen Urlaubern sehr geschätzt, da man den Tag ganz nach den eigenen Wünschen gestalten kann.

Für Alleinreisende oder Leute, die gerne neue Leute kennenlernen, sind Hostels eine tolle Option. Sie befinden sich oft in den besten Lagen, direkt im Stadtzentrum, am Strand oder ganz nah an den Skigebieten und Nationalparks. In den Gemeinschaftsräumen trifft man Reisende aus aller Welt und kann sich über die besten Tipps für die Weiterreise austauschen. Es ist eine sehr gesellige Art zu reisen und man findet dort oft sehr schnell Anschluss für gemeinsame Unternehmungen.

Küche und Geschirr Neuseeland

Die Küche in Neuseeland hat eine spannende Entwicklung hinter sich und war ursprünglich sehr stark von britischen Traditionen geprägt. Lange Zeit hielt man sich an die klassischen Gerichte aus England, doch das hat sich mittlerweile gründlich geändert. Heute findet man einen modernen Mix aus europäischen und asiatischen Einflüssen, der mit den hervorragenden Produkten kombiniert wird, die das Land selbst hervorbringt. Es ist eine sehr frische und abwechslungsreiche Art zu kochen entstanden.

Was die Zutaten angeht, schöpft Neuseeland aus dem Vollen. Es gibt erstklassiges Wildfleisch, frische Hummer aus dem Pazifik und köstlichen Lachs, der in den vielen Zuchtfarmen des Landes gedeiht. Auch die Forellen aus den klaren Flüssen und Seen sind bei Feinschmeckern sehr beliebt. Ein absoluter Klassiker ist natürlich das Lammfleisch. Da die Schafzucht ein riesiger Teil der Landwirtschaft ist, bekommt man hier eine Qualität, die man anderswo lange suchen muss.

Neben Fleisch und Fisch spielen auch lokale Obst- und Gemüsesorten eine große Rolle. Da wäre zum Beispiel die Kumara, eine süßliche Kartoffel, die sehr typisch für das Land ist. Auch Früchte wie die Feijoa, die Tamarillo und natürlich die berühmte Kiwi gehören fest zum Speiseplan. Viele dieser Dinge wachsen im milden Klima Neuseelands hervorragend und schmecken frisch geerntet einfach am besten. Die Menschen hier legen viel Wert darauf, dass ihre Lebensmittel aus der Region kommen.

Eine Sache, die man über die Neuseeländer wissen muss, ist ihre Liebe zum Kochen im Freien. Sobald die Sonne rauskommt, werden die Grills angeworfen. Das Barbecue ist ein fester Bestandteil der Kultur und spiegelt die lockere und unkomplizierte Art der Menschen wider. Man trifft sich mit Freunden im Garten oder im Park und genießt gemeinsam Fleisch, frischen Fisch oder Meeresfrüchte. Es ist diese entspannte Atmosphäre, die das Essen zu einem echten Erlebnis macht.

Ein ganz besonderes kulinarisches Highlight ist das traditionelle Hangi der Maori. Dabei werden Fleisch und Gemüse über viele Stunden hinweg in einem Erdofen gegart. Früher war das eine ganz alltägliche Methode, heute wird sie eher zu besonderen Anlässen praktiziert. Das Essen bekommt durch diese Zubereitung einen ganz speziellen, leicht rauchigen Geschmack und wird unglaublich zart. Es ist eine schöne Art, die alte Kultur des Landes auch durch den Geschmack kennenzulernen.

Wenn man in ein Restaurant geht, sollte man unbedingt den klassischen Lammbraten probieren. Meistens wird er mit Rosmarin und viel frischem Gemüse der Saison serviert und ist so zart, dass er fast auf der Zunge zergeht. Das ist ein echtes Lieblingsessen der Einheimischen und steht in fast jedem guten Restaurant auf der Karte. Es ist bodenständig, aber gleichzeitig von höchster Qualität, was typisch für die neuseeländische Gastronomie ist.

Für den schnellen Hunger zwischendurch gibt es kaum etwas Beliebteres als den Mince and Cheese Pie. Das ist eine kleine Pastete aus Mürbeteig, die mit einer Mischung aus Hackfleisch und geschmolzenem Käse gefüllt ist. In die Füllung kommen oft auch Zwiebeln, Karotten und Pilze, die mit Kräutern und einer kräftigen Soße abgeschmeckt werden. Zum Nachtisch oder zum Kaffee greifen viele gerne zu den Krispies, das sind knusprige Kekse aus Kokos, Zucker und Mehl, die einfach immer schmecken.

Kultur und Traditionen Neuseeland

Neuseeland ist heute ein Land, in dem viele verschiedene Kulturen aufeinandertreffen und zusammenleben. Es gibt die Wurzeln der Maori, die Einflüsse der britischen Siedler und Einwanderer aus ganz Europa, Indien und Asien. Im Gegensatz zu manch anderen Ländern, in denen eine Kultur alles dominiert, spürt man in Neuseeland an jeder Ecke, wie diese verschiedenen Einflüsse ineinandergreifen. Das macht den Alltag dort sehr interessant und vielfältig, weil man ständig etwas Neues entdecken kann.

Die Neuseeländer selbst, die sich auch gerne als Kiwis bezeichnen, gelten allgemein als sehr entspannte und lebensfrohe Menschen. Sie arbeiten zwar hart, legen aber großen Wert darauf, genug Zeit mit ihren Freunden und der Familie zu verbringen. Die Freizeit findet meistens draußen statt, sei es beim Sport, bei der Gartenarbeit oder einfach bei einem Ausflug in die Natur. Sie sind offen und freundlich, auch wenn sie am Anfang manchmal ein kleines bisschen zurückhaltend oder schüchtern wirken können.

Was die Sprache angeht, hat das Land gleich drei offizielle Amtssprachen. Englisch ist natürlich die Sprache, die man überall im Alltag hört, was auf die Geschichte mit Großbritannien zurückzuführen ist. Dann gibt es die Sprache der Maori, die sehr melodisch klingt und eng mit anderen polynesischen Sprachen verwandt ist. Als dritte Amtssprache ist die neuseeländische Gebärdensprache staatlich anerkannt, was zeigt, wie viel Wert man auf Inklusion und gegenseitigen Respekt legt.

Da immer noch viele Menschen aus aller Welt nach Neuseeland einwandern, bleibt die Kultur ständig in Bewegung und bekommt immer wieder neue Impulse. Das sieht man ganz deutlich in der Kunst, der Literatur und der Musik des Landes. Es gibt eine sehr lebendige Kunstszene mit vielen Galerien und Museen, die moderne Werke ebenso zeigen wie traditionelle Stücke. Auch klassische Musik spielt eine große Rolle, was man an den drei großen Sinfonieorchestern des Landes sieht.

Sport ist für die Menschen in Neuseeland fast schon eine Art Religion. Die mit Abstand beliebteste Sportart ist Rugby, und die Nationalmannschaft ist weltweit bekannt und wird im eigenen Land wie Helden verehrt. Aber auch Cricket und Netball haben eine riesige Fangemeinde. Besonders im Netball sind die Frauen aus Neuseeland international extrem erfolgreich und gehören zur Weltspitze. Es gibt kaum jemanden im Land, der nicht bei einem wichtigen Spiel vor dem Fernseher mitfiebert.

Über das ganze Jahr verteilt gibt es in Neuseeland unzählige Festivals und Feiertage, die oft die lokale Kultur oder bestimmte Lebensmittel feiern. Da gibt es zum Beispiel das Austernfestival im Süden oder das Matariki-Fest, das das maorische Neujahr markiert. Auch Wein- und Food-Festivals oder internationale Jazz-Veranstaltungen locken jedes Jahr viele Besucher an. Selbst Motorsportfans kommen bei großen Rallye-Events voll auf ihre Kosten, was die enorme Bandbreite an Veranstaltungen im Land unterstreicht.

Wetter in Neuseeland

Wetter pro Monat

Januar

+19° С +20° С
+19
+20
Januar

Februar

+19° С +20° С
+19
+20
Februar

Marsch

+17° С +17° С
+17
+17
Marsch

April

+15° С +17° С
+15
+17
April

Mai

+14° С +15° С
+14
+15
Mai

Juni

+11° С +14° С
+11
+14
Juni

Juli

+10° С +14° С
+10
+14
Juli

August

+10° С +15° С
+10
+15
August

September

+11° С +16° С
+11
+16
September

Oktober

+13° С +17° С
+13
+17
Oktober

November

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