Вход Регистрация

Логин / email

Пароль

Забыли пароль? или войти с помощью

Восстановление пароля

Регистрация

Email

Пароль

Регистрируясь, Вы соглашаетесь с правилами
Namibia

Information about Namibia

Namibia
Namibia
Namibia
Namibia

Geographie und Geschichte Namibia

Namibia ist ein Land, das offiziell als Republik Namibia bekannt ist und früher den Namen Südwestafrika trug. Es liegt im südlichen Teil des afrikanischen Kontinents und wird im Westen von den kühlen Wellen des Atlantischen Ozeans umspült. Die Nachbarn dieses Staates sind Angola im Norden, Botswana im Osten und Sambia im Nordosten, was die geografische Vielfalt der Region unterstreicht. Ein riesiger Teil des Territoriums wird von der berühmten Namib-Wüste eingenommen, die dem Land auch seinen heutigen Namen gegeben hat.

Schon seit langer Zeit ist Namibia weltweit für seinen Reichtum an Diamanten bekannt, die einen gewaltigen Teil des staatlichen Budgets ausmachen. Wenn man jedoch die heutigen Fördermengen mit denen aus dem zwanzigsten Jahrhundert vergleicht, sieht man einen deutlichen Rückgang. Damals stand das Land noch unter kolonialer Herrschaft und die Ausbeutung der Ressourcen war weitaus intensiver als in der heutigen Zeit. Trotz dieser Veränderungen steht Namibia heute wirtschaftlich stabil da und belegt den achten Platz beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf unter allen afrikanischen Nationen.

Die Hauptstadt des Landes ist Windhoek, ein Name, den man im Deutschen etwa als windiges Eck oder windiger Winkel übersetzen könnte. Obwohl die ersten Siedlungen in dieser Gegend bereits um das Jahr 1800 entstanden sind, gilt das Jahr 1890 als das offizielle Gründungsdatum der Stadt. Heutzutage fungiert Windhoek nicht nur als politisches Zentrum, sondern ist auch der wichtigste wirtschaftliche und industrielle Knotenpunkt für die gesamte Bevölkerung. Es ist eine Stadt, in der Moderne und Geschichte auf ganz eigene Weise aufeinandertreffen.

Blickt man weit in die Vergangenheit zurück, so erfährt man, dass das Gebiet ursprünglich von verschiedenen Stämmen bewohnt wurde. Diese Menschen lebten damals als Jäger und Sammler oder später als nomadische Viehzüchter im Einklang mit der rauen Natur. Selbst heute kann man in den abgelegeneren Winkeln Namibias noch auf Volksgruppen treffen, die ihren traditionellen Lebensstil fast unverändert beibehalten haben. Es ist faszinierend zu sehen, wie diese alten Kulturen in der modernen Welt immer noch ihren festen Platz behaupten können.

Die eigentliche Kolonialisierung begann im Jahr 1883, als der deutsche Kaufmann Adolf Lüderitz ein großes Stück Land an der Küste erwarb. Kurz darauf wurde ein offizieller Vertrag unterzeichnet, der das Gebiet unter den Schutz des Deutschen Kaiserreiches stellte. Von diesem Moment an wurde das Land als Deutsch-Südwestafrika bezeichnet, was den Beginn einer langen Ära fremder Verwaltung markierte. Diese Phase der Geschichte hat das Land tief geprägt und hinterließ Spuren, die mancherorts noch heute im Stadtbild oder in der Sprache sichtbar sind.

Das koloniale Regime hielt sich insgesamt einhundertsechs Jahre lang, bis Namibia schließlich im Jahr 1990 seine lang ersehnte Unabhängigkeit erlangte. Seit diesem historischen Meilenstein pflegt der junge Staat besonders enge Beziehungen zu jenen Ländern, die ihn im Kampf um die Freiheit unterstützt haben. Zu den wichtigsten Partnern gehören dabei heutzutage die Volksrepublik China, Russland und auch Kuba. Diese internationalen Bindungen spielen eine wesentliche Rolle für die politische Stabilität und die Entwicklung des Landes auf der Weltbühne.

In der heutigen Zeit gilt Namibia als ein Land mit einer bemerkenswert hohen Pressefreiheit, was in der Region keine Selbstverständlichkeit ist. Die Regierung wird oft als eine der effektivsten und stabilsten auf dem gesamten afrikanischen Kontinent bezeichnet, was das Vertrauen der Bürger stärkt. Zudem hat sich Namibia zu einem der beliebtesten Reiseziele in Afrika entwickelt, da es eine ganz besondere Anziehungskraft auf Menschen aus aller Welt ausübt. Touristen werden von den endlosen Weiten der Wüsten, der unglaublichen Tierwelt und den lebendigen Traditionen magisch angezogen.

Regionen und Resorts Namibia

Natur Namibia

Wenn man über die Natur Namibias spricht, muss man natürlich zuerst die Wüste erwähnen, die dem Land seinen klangvollen Namen gegeben hat. Die Namib-Wüste erstreckt sich über eine beeindruckende Länge von etwa neunzehnhundert Kilometern entlang der gesamten Atlantikküste. Sie gilt nicht nur als eine der trockensten, sondern auch als eine der ältesten und kältesten Wüsten, die unser Planet zu bieten hat. Die Kombination aus rotem Sand und dem tiefblauen Ozean sorgt für Bilder, die man so schnell nicht wieder vergisst.

Die Natur in diesem Teil der Welt ist trotz der extremen Bedingungen erstaunlich vielfältig und von einer rauen Schönheit geprägt. Obwohl die Vegetation aufgrund des trockenen Klimas eher spärlich ausfällt, findet man hier Pflanzen, die sich perfekt an das Überleben angepasst haben. Ein besonders faszinierendes Beispiel sind die sogenannten Lithops, die oft auch als lebende Steine bezeichnet werden. Diese kleinen Gewächse sind Meister der Tarnung und fügen sich optisch fast vollständig in ihre steinige Umgebung ein.

Ihr wahres Gesicht zeigen die Lithops erst nach den seltenen Regenfällen, wenn sie plötzlich in voller Pracht erblühen. Dann bringen sie wunderschöne Blumen hervor, die man in dieser Form an keinem anderen Ort der Erde bewundern kann. Im östlichen Teil des Landes zeigt sich die Pflanzenwelt hingegen schon deutlich abwechslungsreicher und grüner. Dort ragen stolze Akazien, mächtige Baobab-Bäume und verschiedene Palmenarten in den Himmel, was einen starken Kontrast zur kargen Küstenregion darstellt.

Die Tierwelt Namibias ist im Vergleich zur Flora noch weitaus breiter und eindrucksvoller aufgestellt. Man kann hier fast alle bekannten Vertreter der afrikanischen Fauna in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten, was für viele Besucher ein absolutes Highlight ist. Es ist keine Seltenheit, dass man auf wilde Tiere an Orten trifft, an denen man sie ursprünglich gar nicht vermutet hätte. So kann man beispielsweise Geparden oft in der Nähe von Farmen sichten, da sie manchmal von Einheimischen aufgezogen werden.

Diese Raubkatzen werden später oft wieder in die Freiheit entlassen, um ihren Platz in der Natur einzunehmen. Ein weiteres bedeutendes Refugium ist der Etosha-Nationalpark, wo man die majestätischen Savannenelefanten bei ihren Wanderungen beobachten kann. Im Gegensatz dazu findet man in der Region Kaokoland die selteneren Wüstenelefanten, die sich an das Leben in den Bergen angepasst haben. Manche dieser Tiere sind so an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt, dass sie sich fast friedlich verhalten und tolle Fotomotive bieten.

Entlang der Küste trifft man auf die Kap-Seebären, die dort in riesigen Kolonien leben und ein echtes Naturschauspiel bieten. Leider sind diese faszinierenden Meeresbewohner durch menschliche Aktivitäten wie Überfischung und die globale Erwärmung in ihrem Bestand bedroht. An Land wirken die Robben oft sehr tollpatschig und bewegen sich nur mühsam über die Felsen vorwärts. Sobald sie jedoch ins Wasser gleiten, verwandeln sie sich in extrem flinke und elegante Schwimmer, die man stundenlang beobachten könnte.

In unmittelbarer Nähe dieser Robbenkolonien lauern oft Schakale oder Hyänenhunde, die geduldig auf ihre Chance für eine Mahlzeit warten. Diese Raubtiere suchen gezielt nach schwachen oder kranken Individuen, um das ökologische Gleichgewicht auf natürliche Weise aufrechtzuerhalten. Meistens sind diese Jäger allein unterwegs, da man sie nur selten in größeren Gruppen oder Rudeln bei der Nahrungssuche antrifft. Es ist ein ständiger Kampf ums Überleben, der sich direkt vor den Augen der Beobachter abspielt.

Darüber hinaus beheimatet Namibia eine große Anzahl an Nashörnern, Giraffen, Löwen und blauen Gnus, die durch die weiten Ebenen ziehen. Viele dieser Tierarten stehen leider auf der Liste der bedrohten Arten und werden streng geschützt, um sie für die Zukunft zu erhalten. Ein weiteres Kuriosum findet man in der Nähe der Stadt Lüderitz, wo eine Herde von Wildpferden durch die karge Landschaft streift. Es ist die einzige wilde Pferdeherde in ganz Afrika, und ihre genaue Herkunft gibt Forschern bis heute Rätsel auf.

Man vermutet jedoch ganz stark, dass diese Tiere ursprünglich von deutschen Siedlern oder Soldaten ins Land gebracht wurden und dann entlaufen sind. Neben den großen Säugetieren ist Namibia auch ein Paradies für Vogelliebhaber, da hier etwa sechshundertsiebenundachtzig verschiedene Arten leben. Besonders hervorzuheben sind die wunderschönen blauen Kraniche, die man mit etwas Glück in den Feuchtgebieten entdecken kann. Sogar afrikanische Pinguine, auch Brillenpinguine genannt, haben an der Südwestküste ihre Heimat gefunden, obwohl sie mittlerweile leider vom Aussterben bedroht sind.

Klima Namibia

Das Klima in Namibia entspricht in weiten Teilen genau dem, was man von einem Land im südlichen Afrika erwarten würde. Man befindet sich hier in der tropischen Klimazone der südlichen Hemisphäre, was das ganze Jahr über für Wärme sorgt. Die geografische Lage des Landes ist jedoch nicht unbedingt als ideal zu bezeichnen, da weite Teile aus hochebenen und extremen Wüstenlandschaften bestehen. Die Namib-Wüste zieht sich wie ein Band an der Küste entlang und bringt ein sehr trockenes und lebensfeindliches Klima mit sich.

Ein großes Problem für die Region ist der Mangel an frischem Wasser, da es kaum dauerhaft fließende Gewässer gibt. Die meisten Flüsse füllen sich nur während der kurzen Regenzeit mit Wasser und trocknen in der restlichen Zeit des Jahres fast vollständig aus. Wer Namibia besucht, sollte sich auf ein sehr sonniges und meist wolkenloses Wetter einstellen. Die heißesten Monate liegen in der Zeit zwischen Oktober und April, wenn der Sommer auf der Südhalbkugel seinen Höhepunkt erreicht.

In dieser Phase steigen die Temperaturen oft auf über fünfunddreißig Grad Celsius an, was die Hitze in der trockenen Luft sehr intensiv macht. Die kältere Jahreszeit umfasst die Monate Juni bis August, wobei das Wort kalt hier relativ zu sehen ist. Während die Temperaturen tagsüber im Landesinneren immer noch angenehme zweiundzwanzig Grad erreichen, kann es nachts empfindlich kühl werden. In manchen Nächten sinkt das Thermometer sogar bis auf den Gefrierpunkt oder sogar leicht darunter, was viele Reisende unterschätzen.

Grundsätzlich unterscheidet man in Namibia zwischen drei verschiedenen Klimatypen, die das Wettergeschehen beeinflussen. Es gibt den eher europäischen Typ, den typisch afrikanischen und den extrem schwülen oder heißen Typ in bestimmten Regionen. Für eine Reise werden oft die Monate Dezember, Januar und Februar als besonders angenehm empfohlen, da man hier viel Sonne genießen kann. Im Dezember bewegen sich die Temperaturen in der Hauptstadt Windhoek meist in einem Bereich zwischen zweiundzwanzig und sechsundzwanzig Grad.

Im Januar klettert das Thermometer tagsüber auf etwa fünfundzwanzig Grad, während es nachts auf angenehme siebzehn Grad abkühlt. Regenfälle sind in dieser Zeit extrem selten und betragen oft nur wenige Millimeter im gesamten Monat. Der Februar zeigt sich ähnlich beständig mit Tageshöchstwerten von bis zu siebenundzwanzig Grad Celsius. Auch in diesem Monat muss man sich kaum Sorgen um Regen machen, da die Niederschlagsmengen verschwindend gering bleiben und den Aufenthalt im Freien nicht stören.

Wenn der März, April und Mai ins Land ziehen, wird es spürbar etwas kühler, was viele als sehr angenehm empfinden. Im März erreicht die Hauptstadt immer noch Höchstwerte von sechsundzwanzig Grad, während die Nächte bei siebzehn Grad bleiben. Der April bringt dann eine leichte Abkühlung auf etwa zweiundzwanzig Grad am Tag und sechzehn Grad in der Nacht, wobei der Himmel meist strahlend blau bleibt. Im Mai sinken die nächtlichen Werte dann schon deutlich auf etwa elf Grad ab, während es tagsüber weiterhin mild ist.

Die Monate Juni, Juli und August gelten offiziell als die kältesten Monate des Jahres und sind bei einigen Touristen weniger beliebt. In dieser Zeit erreichen die Temperaturen in Windhoek tagsüber meist nur noch etwa neunzehn Grad Celsius. Die Nächte können mit Werten um die neun Grad recht frisch werden, sodass man auf jeden Fall warme Kleidung einpacken sollte. Interessanterweise beginnt es im August oft schon wieder wärmer zu werden, wobei die Werte am Tag plötzlich auf vierunddreißig Grad hochschnellen können.

Der Zeitraum von September bis November wird von vielen Reisenden als eine der komfortabelsten Zeiten für einen Besuch angesehen. Im September liegen die Tagestemperaturen bei etwa achtundzwanzig Grad, während die Nächte mit zwölf Grad noch recht erfrischend sind. Auch der Oktober bleibt mit achtundzwanzig Grad am Tag sehr stabil und die nächtlichen Werte steigen langsam auf sechzehn Grad an. Im November festigt sich dieses warme Wetter, wobei es nachts kaum noch unter achtzehn Grad abkühlt und die Trockenheit bestehen bleibt.

Da die Temperaturen in Namibia fast das ganze Jahr über im positiven Bereich liegen, gibt es eigentlich keine wirklich schlechte Reisezeit. Jeder Besucher kann den Monat für seinen Aufenthalt so wählen, dass er den persönlichen Vorlieben für Hitze oder Kühle entspricht. Man sollte jedoch immer bedenken, dass die Sonne in diesen Breitengraden eine enorme Kraft hat. Ein guter Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser gehören daher bei jedem Ausflug in die namibische Natur fest in das Reisegepäck.

Transport in Namibia

Das Thema Transport und Fortbewegung gehört in Namibia leider nicht unbedingt zu den Glanzpunkten der Infrastruktur. Da das Land jedoch riesig ist und die Entfernungen zwischen den Sehenswürdigkeiten gewaltig sind, ist man auf irgendeine Form von Transport angewiesen. Für viele Reisende wird die Mobilität daher schnell zu einer kleinen Herausforderung, die man im Voraus gut planen sollte. Wir schauen uns die verschiedenen Möglichkeiten einmal genauer an, um einen besseren Überblick über die Situation zu bekommen.

Das Flugzeug ist für die meisten Menschen der einzige Weg, um überhaupt erst einmal in dieses ferne Land zu gelangen. Innerhalb Namibias wird der Flugverkehr hauptsächlich von der nationalen Fluggesellschaft Air Namibia abgewickelt, die die wichtigsten Städte verbindet. Die Flüge finden in der Regel sehr zuverlässig statt, was besonders für Geschäftsreisende wichtig ist. In der Hochsaison, wenn viele Touristen im Land sind, bieten oft auch kleinere private Charterunternehmen Flüge zu den verschiedenen Nationalparks und Naturschutzgebieten an.

Wer es etwas gemütlicher mag, kann auf den Zug zurückgreifen, der als eines der günstigsten Transportmittel im Land gilt. Das Schienennetz verbindet zwar alle wichtigen Punkte Namibias miteinander, doch man braucht sehr viel Geduld für eine solche Reise. Die Züge erreichen oft nur eine maximale Geschwindigkeit von etwa dreißig Kilometern pro Stunde, was die Fahrzeit enorm in die Länge zieht. Dafür sind die Waggons in verschiedene Klassen unterteilt und der Zug hält oft in der Nähe von touristisch interessanten Orten.

Busse sind im Vergleich zur Eisenbahn deutlich schneller unterwegs, haben aber ihre ganz eigenen Besonderheiten im täglichen Betrieb. Die Fahrer legen meist alle zwei Stunden eine Pause an Tankstellen oder Raststätten ein, damit sich die Passagiere kurz die Beine vertreten können. Wichtig zu wissen ist, dass Busse fast ausschließlich am Tag verkehren, um die Gefahren der Nachtfahrten zu vermeiden. Der Komfort in den Bussen ist durchschnittlich, wobei die besseren Modelle oft über eine Klimaanlage verfügen, was bei der Hitze ein Segen ist.

Das mit Abstand komfortabelste und flexibelste Mittel zur Fortbewegung ist jedoch das eigene Auto, vor allem für Individualreisende. Die Straßen in Namibia befinden sich insgesamt in einem zufriedenstellenden Zustand, auch wenn viele Pisten nur aus Schotter bestehen. In fast jeder größeren Stadt gibt es Mietwagenstationen, bei denen man unkompliziert ein Fahrzeug leihen kann. Voraussetzung dafür sind ein internationaler Führerschein, eine gewisse Fahrpraxis und natürlich die Hinterlegung einer Kaution bei der Abholung.

Man sollte jedoch niemals vergessen, dass das Fahren in Namibia seine ganz eigenen Tücken und Gefahren bereithält. Es ist extrem wichtig, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten und besonders aufmerksam zu sein, da jederzeit Tiere auf die Fahrbahn laufen können. Wildunfälle sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle im Land, weshalb von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit dringend abgeraten wird. Wer sich an diese Regeln hält, kann die Freiheit auf den einsamen Straßen jedoch in vollen Zügen genießen.

Der öffentliche Nahverkehr innerhalb der Städte ist leider sehr schlecht ausgebaut und für Touristen kaum zu gebrauchen. Die Busse sind oft in einem schlechten technischen Zustand und meist so überfüllt, dass kaum noch ein Mensch hineinpasst. Eine viel bessere Alternative sind hier die zahlreichen Taxis, die man fast überall in den städtischen Gebieten finden kann. Die Preise für eine Taxifahrt sind in der Regel nicht besonders hoch, und es gibt genug Fahrer, sodass man selten lange warten muss.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es zwar viele verschiedene Wege gibt, um von einem Ort zum anderen zu kommen. Erfahrene Reisende betonen jedoch immer wieder, dass man ohne einen eigenen Mietwagen in Namibia oft aufgeschmissen ist. Die Unabhängigkeit, die ein Auto bietet, ist bei den weiten Wegen und der dünnen Besiedlung einfach unbezahlbar. So kann man spontan anhalten, wo es einem gefällt, und die atemberaubende Landschaft in seinem eigenen Tempo entdecken.

Geld und Einkaufen in Namibia

In Namibia zahlt man offiziell mit dem Namibia-Dollar, der im internationalen Zahlungsverkehr oft mit dem Kürzel NAD abgekürzt wird. Ein Dollar unterteilt sich theoretisch in einhundert Cent, auch wenn man im Alltag meist nur mit den größeren Beträgen hantiert. Auf den Banknoten ist das Gesicht von Hendrik Witbooi zu sehen, einer sehr bedeutenden historischen Figur des Landes. Er war ein angesehener Häuptling des Nama-Stammes und führte einst den mutigen Widerstand gegen die deutsche Kolonialverwaltung an.

Wenn es um das Wechseln von Geld geht, wird oft empfohlen, dies direkt nach der Ankunft am Flughafen zu erledigen. Dort bekommt man meistens einen fairen Wechselkurs, der deutlich besser ist als in vielen kleinen Wechselstuben in der Stadt. Noch praktischer ist es jedoch, Bargeld einfach nach Bedarf direkt an den Geldautomaten im Land abzuheben. Auf diese Weise muss man nicht ständig große Summen bei sich tragen, was die Sicherheit auf Reisen deutlich erhöht.

Bankautomaten findet man mittlerweile an fast allen größeren Tankstellen und natürlich in den Einkaufszentren der Städte. Man sollte jedoch im Hinterkopf behalten, dass Technik auch mal streiken kann und nicht jeder Automat jede Karte akzeptiert. In den meisten Geschäften, Restaurants und auf größeren Campingplätzen kann man problemlos mit Kreditkarte bezahlen. Für kleinere Ausgaben oder die Bezahlung von geführten Ausflügen sollte man aber immer genug Bargeld in der Tasche haben.

Was das Einkaufen angeht, so ist Namibia besonders für seine hochwertigen Lederwaren bekannt, die bei Besuchern sehr beliebt sind. Das Angebot ist wirklich beeindruckend und reicht von Taschen bis hin zu speziellen Kleidungsstücken aus regionalen Materialien. Besonders Produkte aus Antilopenleder oder sogar vom Seebären sind gefragt, da dieses Leder von Natur aus wasserabweisend ist. Man muss jedoch streng darauf achten, dass man keine rohen oder unbehandelten Häute aus dem Land ausführt, da dies verboten ist.

Ein ganz besonderes Souvenir könnte ein echter Diamant sein, den man zum Beispiel bei einem Besuch in der Geisterstadt Kolmanskop erwerben kann. Es gibt jedoch strenge Regeln: Man darf Steine nur bis zu einer Größe von einem Karat kaufen und muss unbedingt den Kaufbeleg aufbewahren. Ohne diesen offiziellen Nachweis wird der Edelstein bei der Ausreise am Zoll ohne Diskussionen beschlagnahmt. Auch in den Juweliergeschäften der Städte findet man oft wunderschönen Schmuck zu Preisen, die deutlich unter denen in Europa liegen.

Handgefertigter Schmuck ist ebenfalls ein wunderbares Geschenk, über das sich besonders Frauen sehr freuen dürften. Das Kunsthandwerk hat in Namibia eine lange Tradition und ist in der lokalen Kultur tief verwurzelt. Man findet überall kleine Märkte oder Werkstätten, in denen einzigartige Stücke hergestellt werden, die es so kein zweites Mal gibt. Oft werden dabei natürliche Materialien wie Eierschalen von Straußen oder bunte Steine verwendet, was dem Schmuck eine ganz besondere Note verleiht.

Wer nach einem bleibenden Andenken sucht, sollte sich die verschiedenen Schnitzereien aus Holz genauer ansehen. Wunderschöne Masken, filigrane Traumfänger oder handgeschnitzte Tierfiguren bringen die besondere Atmosphäre Afrikas direkt in das heimische Wohnzimmer. Für Freunde von Gesellschaftsspielen sind oft auch handgefertigte Schachbretter interessant, die von Einheimischen mit viel Liebe zum Detail hergestellt werden. Jedes dieser Stücke erzählt seine eigene kleine Geschichte über das Leben und die Mythen des Landes.

Auch die handgeknüpften Teppiche aus Namibia genießen weltweit einen exzellenten Ruf unter Kennern. Diese Teppiche werden meist aus hochwertiger Karakulwolle gewebt und zeigen oft kunstvolle Motive aus dem Alltag der Menschen oder von der wilden Tierwelt. Die Farben und Muster sind so gewählt, dass sie die warmen Erdtöne der namibischen Landschaft widerspiegeln. Ein solcher Teppich ist nicht nur ein schöner Einrichtungsgegenstand, sondern auch ein echtes Stück namibischer Handwerkskunst.

Für Sammler von außergewöhnlichen Gegenständen gibt es zudem die Möglichkeit, Nachbildungen alter traditioneller Waffen zu erwerben. Diese Stücke sind oft sehr detailgetreu gearbeitet und dienen heute eher als dekorative Elemente für die Wand. Sie sind ein tolles Souvenir und eignen sich auch hervorragend als besonderes Geschenk für einen feierlichen Anlass. Egal für was man sich am Ende entscheidet, die Vielfalt an Mitbringseln in Namibia ist so groß wie das Land selbst.

Hauptattraktionen Namibia

Die wohl gewaltigste Attraktion, die man in Namibia finden kann, ist ohne jeden Zweifel die Namib-Wüste. Wenn man den Namen übersetzt, bedeutet er so viel wie ein Ort, an dem einfach gar nichts ist. Doch dieser Schein trügt gewaltig, denn genau hier befanden sich einst riesige Vorkommen an Diamanten. Früher lagen die edlen Steine sogar einfach so an der Oberfläche herum, was einen regelrechten Rausch auslöste. Heute ist die Suche nach den verbliebenen Schätzen allerdings eine extrem mühsame Angelegenheit geworden.

Inmitten dieser lebensfeindlichen, aber faszinierenden Umgebung gab es früher eine deutsche Kolonie, die heute nur noch eine verlassene Ruinenstadt ist. Es ist gar nicht so einfach, diesen Ort zu besuchen, wie man vielleicht im ersten Moment denkt. Man muss sich nämlich schon mindestens sechs Tage vor der geplanten Reise um eine offizielle Erlaubnis kümmern. Aber der Aufwand lohnt sich wirklich, denn diese Geisterstadt ist ein absolut einmaliger Anblick. Die alten Wohnhäuser, die langsam im Dünensand versinken, versprühen eine mystische Stimmung, die Reisende aus aller Welt in ihren Bann zieht.

Die Wüste selbst beeindruckt vor allem durch ihre gigantischen Sandberge, die in den unvorstellbarsten Formen in den Himmel ragen. Nur etwa dreizehn Kilometer von der Stadt Walvis Bay entfernt steht die höchste Düne des ganzen Landes, die schlicht Düne 7 genannt wird. Wer den Aufstieg wagt, steht auf einem Gipfel, der nach neuesten Messungen stolze 383 Meter in die Höhe ragt. Von dort oben hat man einen Ausblick, den man sein ganzes Leben lang nicht mehr vergisst.

Ein weiterer Ort, der die Fantasie der Menschen beflügelt, ist die berüchtigte Skelettküste. Der Name klingt zwar etwas unheimlich, aber genau das macht den Reiz für viele Besucher aus. Früher zerschellten hier unzählige Schiffe im dichten Nebel, und die Seeleute hatten kaum eine Chance, der trockenen Einöde lebend zu entkommen. Auch wenn man heute nicht mehr so viele Gerippe oder Wracks sieht wie früher, ist die Atmosphäre dort immer noch sehr speziell.

Wer sich für Geologie interessiert, kommt an der Spitzkoppe nicht vorbei. Das ist eine Gruppe von runden Granitfelsen, die wie Inselberge aus dem flachen Wüstenboden auftauchen. Diese Steine sind unfassbare 120 Millionen Jahre alt und beherbergen einen gewaltigen Felsbogen, der ein beliebtes Fotomotiv ist. Tagsüber kann man dort prima campen, und wenn die Sonne untergeht, zeigt sich einer der klarsten Sternenhimmel, die man sich vorstellen kann.

Namibia ist zudem ein Paradies für alle, die Nationalparks und wilde Tiere lieben. Der Etosha-Nationalpark ist dabei das absolute Herzstück und erstreckt sich über eine Fläche von fast 22.000 Quadratkilometern. In diesem riesigen Schutzgebiet kann man fast alle Tiere treffen, die man mit Afrika verbindet. Von majestätischen Löwen und riesigen Elefantenherden bis hin zu grazilen Giraffen und seltenen Nashörnern ist hier alles vertreten.

Insgesamt leben in Etosha über 140 verschiedene Säugetierarten und mehr als 340 Vogelarten, was den Park zu einem Pflichttermin macht. Wer es lieber etwas kühler mag und Robben sehen möchte, sollte zum Cape Cross fahren. Dort leben unglaubliche 15 Kolonien von Ohrenrobben direkt an der Küste. Es ist ein lautes und quirliges Spektakel, das man so schnell nicht wieder sieht.

Abseits der Natur gibt es auch spannende Museen zu entdecken, wie zum Beispiel das Stadtmuseum in Swakopmund. Dort erfährt man alles über die bewegte Geschichte des Ortes und kann sich seltene Halbedelsteine ansehen. Besonders beeindruckend sind auch die Ausstellungen, die das Leben auf dem Meeresgrund und in der Wüste anschaulich miteinander vergleichen.

Tourismus in Namibia

Urlaub in Namibia ist so ganz anders als das, was man normalerweise unter einer klassischen Reise versteht. Es ist ein sehr exotisches Abenteuer, das weit weg vom Massentourismus liegt. Die meisten Menschen kommen hierher, weil sie nach ganz neuen Eindrücken suchen, die sie so nirgendwo anders finden können. Es ist die Mischung aus Freiheit und unberührter Natur, die den Reiz ausmacht.

Ganz oben auf der Liste steht für fast jeden Besucher die berühmte Wüste, die so viele Geheimnisse birgt. Jeder findet in dieser endlosen Weite etwas anderes, das ihn fasziniert oder magisch anzieht. Die riesigen Dünen, die schroffen Felsformationen und das Gefühl, komplett abseits der Zivilisation zu sein, sind Gründe genug für die weite Anreise. Man fühlt sich hier oft wie auf einem anderen Planeten.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil jeder Reise ist der Besuch der verschiedenen Nationalparks und Reservate. Das ist die perfekte Gelegenheit, um seltene Wildtiere und gefährliche Raubtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Auch Vogelliebhaber kommen voll auf ihre Kosten, da die Artenvielfalt einfach überwältigend ist. Man braucht nur ein bisschen Geduld und ein gutes Fernglas, um die Wunder der Natur zu entdecken.

Was viele überrascht, ist die Tatsache, dass man den Tieren oft schon während der Fahrt auf den Landstraßen begegnet. Viele Reisende mieten sich ein Auto und erkunden das Land auf eigene Faust, was ohnehin sehr beliebt ist. Dabei muss man oft anhalten, weil mal wieder eine Herde Zebras oder eine Gazelle direkt am Wegrand steht. Diese spontanen Begegnungen machen den Trip erst richtig lebendig und unvergesslich.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist der Kontakt zu den verschiedenen Volksgruppen vor Ort, um mehr über ihre Kultur zu erfahren. Vor allem die Menschen in den abgelegeneren Regionen sind oft sehr offen und teilen gerne ihre Geschichten und ihr Wissen mit Fremden. Es kann zwar manchmal schwierig sein, sich zu verständigen, da viele einen speziellen afrikanischen Dialekt sprechen. Aber mit Händen und Füßen klappt der Austausch meistens trotzdem ganz hervorragend.

Natürlich lohnt es sich auch, die verschiedenen Städte des Landes zu erkunden. Grootfontein zum Beispiel ist weltberühmt für den größten Meteoriten, der jemals auf der Erde gefunden wurde. Die Hauptstadt Windhoek hingegen punktet mit einer gemütlichen Atmosphäre und tollen Museen, die einen tiefen Einblick in die Landesgeschichte geben. Es ist eine moderne Stadt, die aber trotzdem ihren ganz eigenen Charme behalten hat.

Dann gibt es da noch Swakopmund, eine kleine Stadt, die sich direkt zwischen den gewaltigen Dünen und dem Atlantik ankuschelt. Die Architektur dort erinnert stark an deutsche Bauten, was in dieser Umgebung fast schon surreal wirkt. Es ist der perfekte Ort, um mal kurz durchzuatmen, bevor es weiter in die Wildnis geht. Die Mischung aus Meeresbrise und Wüstenwind ist einmalig.

Wer auf Action steht, sollte unbedingt einen Abstecher nach Walvis Bay einplanen. Dort weht fast immer ein kräftiger Wind, was die Stadt zu einem echten Hotspot für Kitesurfer macht. Wer keine Lust auf Wasser hat, kann sich beim Sandboarding versuchen und die steilen Dünen auf einem Brett hinunterrasen. Wenn man es lieber ruhiger angehen möchte, kann man in den Lagunen wunderschöne Flamingos beobachten, die dort in großen Scharen leben.

Unterkunft in Namibia

Ein ganz zentraler Punkt bei der Planung einer Reise nach Namibia ist natürlich die Frage, wo man am besten übernachtet. Das Land bietet hier eine erstaunliche Vielfalt an Möglichkeiten, die für jeden Geldbeutel etwas bereithalten. Man kann sich ganz klassisch für ein Hotel entscheiden oder aber direkt im eigenen Auto schlafen, das für solche Zwecke perfekt ausgestattet ist. Diese Flexibilität macht das Reisen in dieser Region so angenehm.

Hotels sind nach wie vor eine sehr beliebte Wahl für viele Touristen. Es gibt eine große Auswahl an Unterkünften, die über das ganze Land verteilt sind. Die Preise hängen dabei stark davon ab, wo das Hotel liegt und welchen Komfort es den Gästen bietet. In den größeren Städten findet man alles von der einfachen Pension bis hin zum luxuriösen Zimmer.

Oft liegen die Hotels auch ganz in der Nähe der bekanntesten Sehenswürdigkeiten, wie etwa direkt an den Toren der Nationalparks. Das spart nicht nur eine Menge Zeit bei der Anfahrt, sondern schont oft auch das Reisebudget für den Transport. Zudem ist der Ausblick aus dem Fenster meistens so spektakulär, dass man ihn am liebsten den ganzen Tag genießen möchte. Es gibt kaum etwas Schöneres, als morgens mit dem Blick auf die weite Savanne aufzuwachen.

Eine weitere gute und oft viel günstigere Option sind Gästehäuser. Hier bekommt man oft einen authentischen Einblick in das Leben vor Ort, muss aber manchmal Abstriche beim Komfort machen. Viele Reisende berichten, dass es dort nicht immer eine Klimaanlage oder frische Handtücher gibt, wie man es aus großen Hotels kennt. Man sollte sich also vorher genau informieren, was einen erwartet, um keine Enttäuschungen zu erleben.

Viele Leute, die nach Namibia kommen, entscheiden sich ganz bewusst für einen Mietwagen mit Dachzelt. Das ist eigentlich die vernünftigste und am weitesten verbreitete Art, das Land zu erkunden. Ein eigenes Fahrzeug ist hier fast schon eine Notwendigkeit, da man sonst kaum zu den entlegenen Orten gelangt. Der öffentliche Nahverkehr ist nämlich nicht so gut ausgebaut, wie man es vielleicht aus Europa gewohnt ist.

Mit einem eigenen Auto ist man einfach viel mobiler und kann seinen Zeitplan selbst bestimmen. Wenn der Wagen dann auch noch so umgebaut ist, dass man darin schlafen kann, hat man sein Zuhause immer dabei. Man kann nach einem langen Tag voller Erlebnisse einfach irgendwo anhalten, sein Lager aufschlagen und am nächsten Morgen direkt weiterfahren. Das gibt einem ein unglaubliches Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit.

Für diejenigen, die wirklich aufs Geld schauen müssen, ist Camping die günstigste Lösung überhaupt. Wenn das Budget knapp ist und man keinen teuren Mietwagen möchte, ist das Zelten eine tolle Alternative. Man ist dabei ganz nah an der Natur dran und kann die Zivilisation mal komplett hinter sich lassen. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, nachts die Geräusche der Wildnis zu hören.

Allerdings sollte man beim Campen immer darauf achten, dass man sich an sicheren und legalen Plätzen aufhält. Es gibt viele ausgewiesene Campingplätze, die oft sogar über sanitäre Anlagen verfügen. So kann man das Abenteuer genießen, ohne auf eine gewisse Grundsicherheit verzichten zu müssen. Namibia unter freiem Himmel zu erleben, ist eine Erfahrung, die man so schnell nicht wieder vergisst.

Küche und Geschirr Namibia

In Namibia gibt es eine riesige Auswahl an traditionellen Gerichten, die man unbedingt einmal probieren sollte. Obwohl es in der Kolonialzeit oft an Lebensmitteln mangelte, hat sich das Angebot durch den Einfluss aus Europa stark erweitert. Die Einheimischen haben viele Einflüsse übernommen und daraus ihre ganz eigene Küche entwickelt. Das Ergebnis ist ein spannender Mix aus alten Traditionen und modernen Einflüssen.

Die lokale Küche ist heute extrem vielfältig und reicht von europäischen Klassikern bis hin zu echtem Fast Food. Aber die meisten Touristen zieht es natürlich zu den traditionellen Speisen, die man nur hier bekommt. Es gibt im ganzen Land hervorragende Restaurants, in denen man sich durch diese ungewöhnlichen Köstlichkeiten probieren kann. Jede Region hat dabei oft ihre ganz eigenen Spezialitäten.

Fleisch spielt in der namibischen Ernährung eine absolut zentrale Rolle und darf eigentlich bei keiner Mahlzeit fehlen. Meistens kommen Rind oder Lamm auf den Tisch, aber man findet auch oft exotischere Fleischsorten wie Krokodil, Strauß oder sogar Zebra. Auch verschiedene Wildvögel werden gerne zubereitet und gelten als echte Delikatesse. Die Qualität des Fleisches ist oft hervorragend, da die Tiere meist im Freien aufwachsen.

Trotz der Vorliebe für Fleisch ist das eigentliche Hauptnahrungsmittel der Namibier ein einfacher Maisbrei. Man nennt ihn dort auch oft Maizap oder Pap, und er wird fast überall als Sättigungsbeilage serviert. Manchmal wird er auch als eigenständiges Gericht gegessen, oft zusammen mit einer würzigen Soße oder Gemüse. Es ist ein einfaches, aber sehr nahrhaftes Essen, das tief in der Kultur verwurzelt ist.

Sehr beliebt ist auch Wildfleisch, das direkt über glühenden Kohlen gegrillt wird. Man muss sich eigentlich nur entscheiden, welches exotische Tier man gerade auf dem Teller haben möchte. Viele Urlauber sagen, dass das Fleisch der Wildtiere hier einen ganz besonderen, intensiven Geschmack hat, den man nirgendwo sonst findet. Ein klassisches Grillfest, auch Braai genannt, gehört zum sozialen Leben in Namibia einfach dazu.

Wer auf der Suche nach einem echten Abenteuer für den Gaumen ist, sollte mal Termiteneier oder frittierte Heuschrecken kosten. Das klingt für uns vielleicht erst mal seltsam, ist aber ein sehr bekannter Snack in diesem Teil Afrikas. Heuschrecken sind zudem eine hervorragende Eiweißquelle, weshalb sie bei der Bevölkerung schon lange auf dem Speiseplan stehen. Es kostet Überwindung, aber es ist eine Erfahrung wert.

Ein echter Renner bei vielen Besuchern ist das Krokodil-Schaschlik. Es ist schon ein besonderer Anblick, wenn ein ganzes Krokodil zubereitet wird, und es sorgt bei den Gästen immer für großes Staunen. Das Fleisch erinnert geschmacklich oft an eine Mischung aus Hühnchen und Fisch. Es ist definitiv eines der Gerichte, von denen man zu Hause noch lange erzählen wird.

Auch beim Thema Alkohol haben die Menschen in Namibia ihre ganz eigenen Vorlieben und Traditionen. Das Bier wird hier oft nach ökologischen Standards und sogar nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut, was man heute noch merkt. Man sollte aber wissen, dass man Alkohol unter der Woche nur bis 19 Uhr kaufen kann. Samstags schließen die Läden für alkoholische Getränke sogar schon um 13 Uhr.

Ein absoluter Geheimtipp ist der namibische Wassermelonenwein, den man unbedingt mal testen sollte. Er hat einen sehr angenehmen, fruchtigen Geschmack und leuchtet in einem wunderschönen hellrosa Farbton. Es ist ein leichtes Getränk, das perfekt zu den heißen Temperaturen im Land passt. So ein Glas Wein bei Sonnenuntergang ist der perfekte Abschluss für einen ereignisreichen Tag.

Kultur und Traditionen Namibia

Die Kultur und die tief verwurzelten Traditionen spielen im täglichen Leben der Menschen in Namibia eine absolut zentrale Rolle. Durch die vielen verschiedenen ethnischen Gruppen ist über die Jahrhunderte eine unglaublich vielseitige und bunte Gesellschaft entstanden. Wegen der geschichtlichen Entwicklung leben heutzutage noch immer fast sechzig Prozent der Menschen in eher abgelegenen Regionen. Man teilt die Bevölkerung grob in neun verschiedene ethnische Gruppen auf.

Zu diesen Gruppen gehören unter anderem die Stämme der Bantu, wie zum Beispiel die Herero, die Ovambo oder die berühmten Himba. Auch die San und die Bastards zählen zu dieser großen Gemeinschaft. Auf der anderen Seite gibt es die Gruppen, die eine Khoisan-Sprache sprechen, wie etwa die Buschmänner oder die Nama. Jedes dieser Völker hat seine ganz eigenen Bräuche und Traditionen über die Zeit bewahrt.

Obwohl Englisch die offizielle Sprache des Landes ist, unterhalten sich die meisten Menschen im Alltag auf Afrikaans. Das ist für Besucher oft interessant zu hören, da es eine ganz eigene Mischung ist. Aber auch Deutsch wird man an vielen Ecken noch hören, genauso wie die unzähligen lokalen Dialekte. Diese sprachliche Vielfalt macht das Land zu einem echten Schmelztiegel der Kulturen.

Was den Glauben angeht, so bekennt sich der Großteil der Bevölkerung zum Christentum. Über neunzig Prozent der Menschen gehören einer Kirche an, wobei die Protestanten die größte Gruppe stellen. Ein kleinerer Teil der Einwohner ist katholisch, während einige Ureinwohner bis heute an ihren ganz alten, traditionellen Überzeugungen festhalten. Die Religion ist im Alltag oft sehr präsent und gibt den Menschen Halt.

Die Wissenschaft in Namibia ist eher praktisch orientiert und konzentriert sich auf die Ausbildung der jungen Generation. Es gibt insgesamt nur drei Universitäten im ganzen Land, wobei die erste erst im Jahr 1992 ihre Tore öffnete. Dazu gehören die Universität für Wissenschaft und Technik, die Universität von Namibia und eine Hochschule für Management. Interessanterweise sind viele der örtlichen Schulen direkt an die Kirchengemeinden angegliedert.

Die bildende Kunst hat in dieser Region eine Geschichte, die bis weit in die Steinzeit zurückreicht. Überall im Land kann man uralte Felsmalereien finden, die noch heute ein wichtiger Teil der kulturellen Identität sind. Auf diesen Zeichnungen sieht man meistens Szenen aus dem Alltag oder verschiedene wilde Tiere. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Menschen schon vor tausenden von Jahren ihre Umwelt festgehalten haben.

Neben der Malerei ist auch das Handwerk sehr weit verbreitet, vor allem wenn es um das Weben oder die Arbeit mit Perlen geht. Die Frauen stellen oft wunderschöne Halsketten und bunten Schmuck her, den man überall an Souvenirständen kaufen kann. Man sieht diesen Schmuck aber auch oft direkt an den Einheimischen, da er eine große symbolische Bedeutung hat. Jedes Muster und jede Farbe kann eine eigene Geschichte erzählen.

Musik und Tanz sind aus dem Leben der Namibier überhaupt nicht wegzudenken. Es wird viel auf traditionellen Instrumenten wie Trommeln, Hörnern oder auch Gitarren und Saxophonen gespielt. Oft hört man Gesangsgruppen, die in Quatetten singen und dabei eine unglaubliche Energie versprühen. Mit der Zeit hat sich sogar ein ganz eigener moderner Musikstil entwickelt, der Namastap genannt wird.

Sport wird im ganzen Land mit großer Leidenschaft betrieben und verbindet die Menschen miteinander. Fußball ist dabei eindeutig die Sportart Nummer eins und lockt die meisten Zuschauer an. Aber auch Rugby und Cricket sind bei den Einheimischen extrem populär und werden oft gespielt. Es herrscht bei den Spielen immer eine tolle, ausgelassene Stimmung, die jeden mitreißt.

Auch das äußere Erscheinungsbild, besonders bei den Frauen, ist ein wichtiges kulturelles Merkmal. Je nachdem, zu welchem Stamm jemand gehört, unterscheidet sich die Kleidung oft ganz erheblich. Neben der Stammeszugehörigkeit zeigt oft auch die Frisur oder ein bestimmtes Schmuckstück, welchen Rang eine Person in der Gemeinschaft hat. Das ist ein komplexes System, das für Außenstehende oft wie eine ganz eigene Sprache wirkt.

Besonders bekannt sind die Menschen vom Volk der Himba für ihr traditionelles Aussehen. Sie tragen fast ausschließlich ihre traditionellen Gewänder und reiben ihre Haut mit einer speziellen Mischung ein. Diese Paste besteht aus Eisenocker und verschiedenen Fetten, was der Haut und den Haaren eine markante rötliche Farbe verleiht. Das dient nicht nur der Schönheit, sondern schützt sie auch vor der brennenden Sonne in der Wüste.

Wetter in Namibia

Wetter pro Monat

Januar

+30° С +23° С
+30
+23
Januar

Februar

+29° С +22° С
+29
+22
Februar

Marsch

+28° С +22° С
+28
+22
Marsch

April

+27° С +21° С
+27
+21
April

Mai

+26° С +21° С
+26
+21
Mai

Juni

+23° С +20° С
+23
+20
Juni

Juli

+23° С +19° С
+23
+19
Juli

August

+26° С +19° С
+26
+19
August

September

+30° С +22° С
+30
+22
September

Oktober

+31° С +21° С
+31
+21
Oktober

November

+31° С +24° С
+31
+24
November

Dezember

+30° С +24° С
+30
+24
Dezember

Um eine Reise zu organisieren Namibia Du wirst brauchen

Flüge
Unterkunft
Honig. Versicherung
Ausflüge
Visa-Unterstützung
Bahntickets
Überweisen
Bustickets
Autovermietung
Fahrrad- und Fahrradverleih
oder Wählen Sie eine vorgefertigte Tour Namibia

Suchen Namibia auf der Karte

Tourismusnachrichten