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Montenegro

Information about Montenegro

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Geographie und Geschichte Montenegro

Montenegro liegt direkt an der glitzernden Adria und teilt sich seine Grenzen mit Bosnien und Herzegowina sowie Kroatien im Westen. Im Osten grenzt es an Serbien und im Süden an Albanien. Obwohl es eines der kleinsten Länder in Europa ist, überrascht es Reisende immer wieder mit einer unglaublichen Vielfalt auf engstem Raum.

Man kann die Landschaft grob in vier große Zonen einteilen, die alle ihren eigenen Charme haben. Da ist zum einen die berühmte Bucht von Kotor und die südliche Küstenregion, wo sich die Berge direkt hinter dem Meer auftürmen. Dann gibt es das Flachland rund um Podgorica und das Becken des Skutarisees, während im Norden die rauen Gebirgszüge thronen.

Die Küstenlinie ist insgesamt etwa 293 Kilometer lang und wird durch ein steiles Gebirge vom Hinterland getrennt. Wer ins Landesinnere fährt, landet schnell in den Hochalpen, wo viele Gipfel über 2000 Meter in den Himmel ragen. Der Bobotov Kuk ist mit seinen 2523 Metern der höchste Punkt des Landes.

In dieser Bergwelt findet man beeindruckende Spuren der Eiszeit, wie tiefblaue Gletscherseen und gewaltige Schluchten. Besonders der Canyon des Flusses Tara raubt einem den Atem. Dichte Wälder bedecken weite Teile dieser Region und sorgen für eine fast unberührte Atmosphäre.

Im Zentrum des Landes, rund um die Städte Podgorica und Nikšić, erstrecken sich fruchtbare Ebenen. Hier wird viel Getreide angebaut und es gibt zahlreiche Weinberge, die das Landschaftsbild prägen. Ganz im Süden, direkt an der Grenze zu Albanien, liegt der riesige Skutarisee, ein extrem wichtiges Feuchtgebiet für die Natur.

Etwa 38 Prozent der Fläche Montenegros werden landwirtschaftlich genutzt, doch nur ein Zehntel davon wird tatsächlich beackert. Das liegt vor allem an dem schwierigen Gelände und den eher kargen Böden in vielen Landesteilen. Die Hauptstadt ist Podgorica, aber das historische und kulturelle Herz schlägt in der alten Stadt Cetinje.

Der Name Montenegro tauchte zum ersten Mal im 15. Jahrhundert in den Geschichtsbüchern auf. Die Menschen in dieser Region wehrten sich über Jahrhunderte standhaft gegen die Eroberungsversuche des Osmanischen Reiches. Zwischen 1500 und 1800 entwickelte sich das Land zu einer Art Gottesstaat, in dem Fürstbischöfe die Macht innehatten.

Erst im Jahr 1852 trennte sich die Regierung offiziell von der Kirche und schlug einen weltlichen Weg ein. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Montenegro Teil des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen. Später ging es im sozialistischen Jugoslawien auf, das zeitweise eng mit der Sowjetunion verbunden war.

Als Jugoslawien zerfiel, blieb Montenegro zunächst in einer Föderation mit Serbien verbunden. Es dauerte bis zum Jahr 2006, bis das Land schließlich seine volle Unabhängigkeit proklamierte. Seitdem geht Montenegro als eigenständiger Staat seinen eigenen Weg in Europa.

Regionen und Resorts Montenegro

Natur Montenegro

In Montenegro gibt es gleich fünf staatlich anerkannte Nationalparks, was für so ein kleines Land wirklich beachtlich ist. Diese Parks schützen die wertvollsten Naturschätze der Region und zeigen, wie wichtig den Menschen hier ihre Umwelt ist. Es sind Orte von außergewöhnlicher Schönheit, an denen die verschiedenen Ökosysteme noch im Gleichgewicht sind.

Die Landschaften wirken wie ein buntes Mosaik aus glasklaren Gletscherseen, weiten Sumpfgebieten und uralten Urwäldern. Man findet dort saftige Weiden und wilde Flüsse, die viel über die geologische Geschichte der Region verraten. Vier dieser fünf Nationalparks liegen hoch oben in den zerklüfteten Bergen des Landes.

An der Küste haben sich die Pflanzen perfekt an das heiße Mittelmeerklima angepasst. Die meisten von ihnen haben dicke, ledrige Blätter, damit das Wasser in der brennenden Sommersonne nicht so schnell verdunstet. Besonders die Riviera von Budva ist ein wahres Paradies für Pflanzenliebhaber, da es dort überall blüht.

Man findet dort exotische Bäume wie die libanesische Zeder oder die tropisch anmutende Mimose. Auch die japanische Wollmispel, verschiedene Kakteenarten und riesige Agaven gehören zum typischen Stadtbild. Immergrüne Bäume wie Zitrusfrüchte, Feigen und Mandelbäume verleihen der Gegend einen ganz besonderen, mediterranen Duft.

Sogar Johannisbrotbäume und wilde Granatäpfel wachsen hier fast überall am Wegrand. Die Tierwelt an der Küste ist ähnlich spannend wie im Rest des Landes und bietet viel Abwechslung. In den Wäldern und Bergen leben Füchse, Marder, Wiesel und sogar Wildschweine in freier Wildbahn.

Insgesamt gibt es über dreihundert verschiedene Tierarten, von denen einige anderswo in Europa kaum noch vorkommen. Neben Wölfen und Bären kann man mit viel Glück auch Gämsen, Damhirsche oder sogar Luchse entdecken. In den Gewässern und an den Ufern fühlen sich Fischotter, Gänsegeier und Steinadler pudelwohl.

Auch Wanderfalken, Habichte und die seltene Apollo-Schmetterlingsart sind hier zu Hause. In den felsigen Gebieten leben Alpen-Spitzmäuse und kleine Goldhähnchen, die man oft nur schwer entdeckt. Besonders interessant sind die vielen Amphibien und Reptilien, wie zum Beispiel Schlangen und Eidechsen.

Ein echtes Highlight für Naturfans ist der Alpentriton, ein kleiner Molch, der hier überlebt hat. Unter der Wasseroberfläche geht die Vielfalt direkt weiter, denn der felsige Meeresgrund bei Budva ist voller Leben. Dort wachsen grüne, schwarze und rote Algen, zwischen denen sich unzählige Fischarten tummeln.

Man sieht oft Schwärme von Meeräschen, Brassen oder den farbenfrohen Schriftbarsch direkt in Küstennähe. Weiter draußen an den Felsen findet man Zahnbrassen, Wolfsbarsche und sogar Goldbrassen. Auch Oktopusse, Tintenfische und Hummer gehören zu den Bewohnern der Adria, die ständig auf Achse sind.

Klima Montenegro

Wenn man an das Wetter in Montenegro denkt, muss man zwei Welten unterscheiden. Direkt an der Küste herrscht ein ganz typisches Mittelmeerklima mit viel Sonne und milden Temperaturen. Doch schon ein paar Kilometer landeinwärts ändert sich das Bild komplett und es wird deutlich kontinentaler.

In den hohen Bergen schlägt das Wetter sogar in ein alpines Klima um. Dort bleibt der Schnee im Winter oft lange liegen und sorgt für eine tief verschneite Märchenlandschaft. An der Küste ist der Sommer meistens heiß und trocken, während die Winter eher mild, aber dafür recht verregnet ausfallen.

Im Landesinneren sind die Unterschiede zwischen den Jahreszeiten viel extremer als am Meer. Die Winter können dort richtig knackig kalt werden, während die Sommer zwar warm, aber nicht so feucht sind. Im September ist es am Strand oft noch richtig angenehm warm und man kann toll baden.

Allerdings wehen ab Oktober oft die kühlen Bora-Winde, die die Sommerhitze endgültig vertreiben. Das Hochkarstgebiet besteht aus weiten Hochebenen, die auf rund 1700 Metern liegen. Die Gipfel ragen noch einmal deutlich höher hinaus und erreichen oft die 2000-Meter-Marke.

Dort oben ist das Klima subalpin, was bedeutet, dass die Winter lang und schneereich sind. Im Sommer hingegen darf man sich auf etwa 270 Sonnenstunden pro Monat freuen, was einfach herrlich ist. Die Temperaturen im Winter liegen tagsüber oft nur bei 3 Grad und sinken nachts auf minus 6 Grad.

In der warmen Jahreszeit klettern die Werte dann aber ordentlich nach oben, oft zwischen 23 und 39 Grad. In den zentralen Ebenen des Landes ist es im Winter meist kälter und im Sommer heißer als am Meer. Der Januar bringt im Durchschnitt etwa 10 Grad, während der Juli bei 26,5 Grad liegt.

Spitzenwerte von 40 Grad im Sommer sind keine Seltenheit, genau wie frostige minus 10 Grad im tiefsten Winter. In den Bergen regnet es oft und viel, was Montenegro zu einer der feuchtesten Regionen in ganz Europa macht. Von Dezember bis März liegt dort meistens eine dicke Schneedecke, die alles bedeckt.

Am Meer sieht man Schnee hingegen nur extrem selten, da es dort nachts meistens nicht kälter als 4 Grad wird. Die Wassertemperatur der Adria schwankt zwischen 14 Grad im Winter und angenehmen 25 Grad im Hochsommer. Ab Ende Mai hat das Meer meist schon die 21-Grad-Marke geknackt und bleibt bis Oktober warm.

Die beste Zeit für eine Reise ist eigentlich zwischen April und September, wobei es im Juli und August sehr voll wird. Wer die Natur liebt, sollte im Herbst kommen, wenn sich die Blätter in den Nationalparks verfärben. Das ist die perfekte Zeit für Wanderungen, da die Luft klarer und die Hitze nicht mehr so drückend ist.

Transport in Montenegro

Obwohl Montenegro ein eher kleines und teilweise sehr ländlich geprägtes Land ist, kommt man gut von A nach B. Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die nicht nur den Geldbeutel schonen, sondern auch ziemlich bequem sind. Das Busnetz ist dabei das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs im ganzen Land.

Busse verbinden eigentlich alle größeren und kleineren Städte miteinander und fahren oft sogar über die Landesgrenzen hinaus. Die Ticketpreise richten sich natürlich nach der Entfernung, sind aber insgesamt wirklich günstig. Im Sommer sind zudem viele private Minibusse unterwegs, die eine tolle Option für Urlauber sind.

Diese Minibusse fahren oft gezielt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten und klappern die Highlights des Landes ab. Wer lieber auf Schienen unterwegs ist, findet in Montenegro vier große Eisenbahngesellschaften vor. Die wichtigsten Bahnhöfe liegen in Städten wie Podgorica, Nikšić, Bijelo Polje und der Hafenstadt Bar.

Die meisten Zugverbindungen laufen über diese Knotenpunkte zusammen, sodass man dort oft umsteigen muss. Wenn man mit der Bahn ins Ausland möchte, ist Serbien derzeit das einzige direkt erreichbare Nachbarland. In den größeren Städten findet man überall Taxis, die in der Regel mit einem Taxameter ausgestattet sind.

Die Preise sind fair, aber man sollte darauf achten, nur in offiziell gekennzeichnete Fahrzeuge einzusteigen. Wenn kein Messgerät im Auto ist, sollte man den Preis unbedingt vorher mit dem Fahrer aushandeln. Für alle, die maximale Freiheit wollen, ist ein Mietwagen eine wirklich gute Idee für den Urlaub.

Immerhin gibt es in Montenegro über 5000 Kilometer Straße, die darauf warten, erkundet zu werden. Man findet sowohl große internationale Vermieter als auch kleine lokale Anbieter direkt an den Flughäfen oder in der Stadt. Meistens muss man mindestens 21 Jahre alt sein, um ein Auto zu mieten, manche machen es aber ab 18.

Da Montenegro am Meer liegt, ist der Transport mit dem Boot oder der Fähre natürlich eine super Sache. Das ist nicht nur oft schneller, sondern man hat dabei auch eine fantastische Aussicht auf die Küste. Es gibt viele kleine und große Häfen, von denen aus man die gesamte Küstenlinie abfahren kann.

Manche Fähren bringen einen sogar über die Landesgrenzen hinweg zu anderen Zielen an der Adria. Wer es etwas luxuriöser mag, kann sich für einen Trip mit einer Yacht entscheiden, die an der Küste angeboten werden. Dort bekommt man einen exzellenten Service an Bord und kann die Reise in vollen Zügen genießen.

Weil das Land so kompakt ist, braucht man für die Strecken zwischen den Flughäfen Podgorica und Tivat kein Flugzeug. Inlandsflüge gibt es daher schlichtweg nicht, da man mit dem Auto oder Bus fast genauso schnell am Ziel ist. So bleibt mehr Zeit, die wunderschöne Landschaft während der Fahrt zu genießen.

Geld und Einkaufen in Montenegro

In Montenegro zahlt man ganz einfach mit dem Euro, was die Reiseplanung für viele Europäer natürlich extrem erleichtert. Kreditkarten werden eigentlich fast überall in den Läden und Restaurants ohne Probleme akzeptiert. Wer Bargeld braucht, findet in jeder Stadt und an vielen Ecken problemlos einen Geldautomaten.

Geld tauschen kann man bei Bedarf in den Banken oder in einem der vielen kleinen Wechselstuben vor Ort. Das Land ist aber nicht nur für seine Strände bekannt, sondern ist auch ein kleiner Geheimtipp für alle, die gerne shoppen. Es gibt zwar keine gigantischen Malls wie in Metropolen, aber dafür viele charmante Läden.

Besonders die kleinen Märkte unter freiem Himmel haben es den Besuchern oft angetan, weil es dort so authentisch zugeht. Dort kann man frisches Obst und Gemüse kaufen oder nach handgemachten Souvenirs suchen, die es so nur hier gibt. In jedem Ort findet man natürlich auch die klassischen Mitbringsel wie Postkarten oder Magnete.

Auch T-Shirts mit Montenegro-Aufdruck oder hübsch verzierte Tassen werden an jeder Ecke, an Bahnhöfen und Flughäfen angeboten. Ein echtes Muss im Reisegepäck sind die einheimischen Oliven und das hochwertige Olivenöl der Region. Es wird oft noch nach ganz alten Familienrezepten gepresst und schmeckt einfach fantastisch.

Viele Kenner sagen sogar, dass das Öl aus Montenegro locker mit den Produkten aus Italien oder Spanien mithalten kann. Wenn man jemanden beschenken möchte, der gerne mal ein Gläschen trinkt, sollte man nach lokalem Rakija Ausschau halten. Das ist ein starker Obstbrand, der in der Region eine lange Tradition hat.

Auch verschiedene Kräuterliköre oder ein klassischer Slibowitz sind beliebte Geschenke aus dem Urlaub. Für Weinfans bieten sich Sorten wie der rote Vranac oder Weißweine wie Riesling und Krstač an. Ein absolutes Highlight für Feinschmecker ist der berühmte Njeguški-Schinken, ein luftgetrockneter Pršut.

Man kann diesen Schinken in fast jedem Supermarkt finden, aber am besten schmeckt er direkt aus einer traditionellen Metzgerei. Der Geschmack ist wirklich einzigartig und rauchig, was ihn zu einem perfekten Geschenk für zu Hause macht. Wer lieber nach alten Schätzen sucht, wird in Montenegro ebenfalls schnell fündig werden.

Es gibt tolle Läden für Antiquitäten, in denen man Silberschmuck vom Balkan oder alte Teekannen entdecken kann. Auch religiöse Kreuze, handgewebte Kelim-Teppiche oder geschnitzte Holzkästchen sind wunderschöne Erinnerungsstücke. Wer die Augen offen hält, findet in den Gassen sicher das eine oder andere besondere Einzelstück.

Hauptattraktionen Montenegro

Montenegro ist ein Ort, der einen sofort in seinen Bann zieht, wenn man die beeindruckende Altstadt von Kotor betritt. Diese venezianisch geprägte Perle liegt in einer Bucht, die mit ihrem tiefblauen Wasser fast wie ein norwegischer Fjord wirkt. Von dort aus geht es direkt in die raue Bergwelt, wo Nationalparks und tiefe Höhlen wie die Lipa-Grotte auf Entdecker warten. Es ist faszinierend, wie viel Abwechslung dieses kleine Land auf engstem Raum bietet.

Die Geschichte hat hier überall ihre Spuren hinterlassen und ein reiches kulturelles Erbe geformt. Man stolpert fast an jeder Ecke über römische Villen, alte orthodoxe Klöster oder katholische Kirchen. Auch Moscheen und mächtige Festungsanlagen gehören zum Bild und erzählen von den vielen Einflüssen vergangener Jahrhunderte. Diese Mischung aus verschiedenen Religionen und Baustilen macht den besonderen Reiz der Region aus.

Der Name des Landes leitet sich übrigens von den dunklen Granitgipfeln des Berges Lovćen ab. Dieser Berg ist für die Einheimischen weit mehr als nur ein Felsen, er ist ein echtes Symbol für ihren Nationalstolz. Wenn man oben auf der runden Aussichtsplattform steht, raubt einem der Blick schlichtweg den Atem. Man schaut tief hinunter auf die glitzernde Bucht und die mittelalterlichen Gassen von Kotor.

Ein weiteres Naturwunder ist der Tara-Canyon, der als einer der tiefsten der ganzen Welt gilt. Nur der Grand Canyon in Amerika ist noch gewaltiger, was man sich kaum vorstellen kann, wenn man oben auf der Đurđevića-Tara-Brücke steht. Das smaragdgrüne Wasser tief unten im Abgrund wirkt von dort oben fast surreal. Es ist ein Ort, der einen die eigene Kleinheit gegenüber der Natur spüren lässt.

Das Kloster Ostrog ist ein Ziel, das man einmal im Leben gesehen haben muss, egal ob man gläubig ist oder nicht. Es wurde im 17. Jahrhundert direkt in eine senkrechte Felswand gebaut, um Schutz vor den osmanischen Angreifern zu suchen. Heute kommen Scharen von Pilgern hierher, um diesen spirituellen Ort zu erleben. Die weißen Mauern des Klosters leuchten schon von weitem aus dem grauen Stein hervor.

Ein großer Teil Montenegros steht unter Naturschutz, was besonders im Nationalpark Biogradska Gora deutlich wird. Dieser Park liegt mitten im Herzen des Landes zwischen den Flüssen Lim und Tara. Hier findet man kristallklare Seen, bunte Bergwiesen und einen der letzten echten Urwälder Europas. Manche der riesigen Bäume dort sind über 500 Jahre alt und haben eine ganz eigene, fast mystische Ausstrahlung.

Cetinje, die alte königliche Hauptstadt, ist der Ort, an dem die Geschichte des Landes am lebendigsten wird. Überall finden sich Museen und Paläste, wie der Blaue Palast oder der einstige Hof von König Nikola. Man bekommt dort einen wirklich guten Einblick in das Leben der Adelsfamilien und die bewegte Vergangenheit. Die Stadt hat eine ganz eigene, ruhige Atmosphäre, die zum Verweilen und Nachdenken einlädt.

An der wilden Küste der Halbinsel Luštica versteckt sich die Blaue Grotte, die man nur über das Meer erreichen kann. Das Wasser im Inneren leuchtet in einem fast künstlich wirkenden Blau, was durch die Lichtreflexionen an den Wänden entsteht. Es ist ein magisches Erlebnis, mit dem Boot in diese Höhle hineinzufahren und die Farben auf sich wirken zu lassen. Die Natur hat hier ein echtes Kunstwerk geschaffen.

In dem kleinen Ort Perast fühlt man sich direkt in das 17. oder 18. Jahrhundert zurückversetzt. Damals gehörte die Stadt zur Republik Venedig, was man der prachtvollen Barockarchitektur heute noch deutlich ansieht. Die alten Paläste der wohlhabenden Kapitäne sind wunderbar erhalten geblieben. Besonders charmant sind die beiden winzigen Inseln in der Bucht, auf denen einsame Kirchen wie Maria vom Felsen stehen.

Tourismus in Montenegro

Wer seinen Urlaub in Montenegro verbringt, sollte sich eine Tour durch die spektakulären Canyons nicht entgehen lassen. Es ist erstaunlich, dass man in nur etwa 14 Stunden fast das ganze Land kennenlernen kann. Auf einer solchen Reise durchquert man die tiefen Schluchten der Flüsse Tara und Morača. Dabei überquert man auch die höchste Autobrücke der Region und besucht friedliche, alte Klöster am Wegesrand.

Montenegro zieht aber nicht nur Leute an, die sich für Kultur und entspannte Rundreisen interessieren. Für alle, die den Nervenkitzel suchen, gibt es hier unzählige Möglichkeiten, sich richtig auszupowern. Rafting auf dem wilden Fluss Tara ist zum Beispiel eine der beliebtesten Aktivitäten überhaupt. Aber auch Windsurfen an der Küste oder Schnorcheln im klaren Meer stehen bei vielen ganz oben auf der Liste.

Wer es noch sportlicher mag, kann in den Bergen Skifahren oder sich beim Canyoning durch enge Felsspalten wagen. Auch das Tauchen in der Adria ist ein Erlebnis, das man so schnell nicht wieder vergisst. Auf dem Meeresgrund warten nicht nur alte Schiffswracks, sondern auch natürliche Höhlen mit seltenen Korallenarten. Das Wasser ist meist so klar, dass man eine unglaubliche Sicht unter der Oberfläche hat.

Ein recht neuer Trend im Bereich der Extremsportarten ist das Flyboarding, das man an einigen Küstenorten ausprobieren kann. Man steht dabei auf einem speziellen Brett, das durch einen starken Wasserstrahl in die Luft katapultiert wird. Es fühlt sich ein bisschen wie Fliegen an, während man über den Wellen schwebt. Es braucht zwar etwas Übung, aber der Spaßfaktor ist riesig, sobald man das Gleichgewicht hält.

Neben den Wasseraktivitäten gibt es an Land noch mehr Möglichkeiten, das Adrenalin steigen zu lassen. Ein Klassiker für Mutige ist das Bungee-Jumping, das oft von hohen Brücken über den tiefen Schluchten angeboten wird. Wenn man dort oben steht und in die Tiefe schaut, braucht es schon eine Menge Überwindung. Der freie Fall und das Gefühl danach sind für viele das absolute Highlight ihrer Reise.

Für alle, die lieber festen Boden unter den Rädern haben, ist eine Jeep-Safari eine großartige Wahl. Man ist in wendigen Geländewagen unterwegs und wird von erfahrenen Guides durch das Hinterland geführt. Dabei geht es über steile Hügel, durch eiskalte Gebirgsbäche und über Pfade, die für normale Autos unpassierbar wären. Es ist eine staubige und holprige Angelegenheit, die einen tief in die unberührte Natur führt.

Auch Angler kommen in Montenegro voll auf ihre Kosten, egal ob sie Anfänger oder echte Profis sind. Die Bedingungen für diesen Sport sind hier wirklich ideal, weil es so viele verschiedene Gewässer gibt. Man kann sich zwischen dem Meer, den großen Seen oder den wilden Flüssen entscheiden. Jedes Revier hat seine eigenen Reize und natürlich auch ganz unterschiedliche Fischarten, die man an den Haken bekommen kann.

Im Meer ist vor allem der Thunfisch die begehrteste Beute, egal ob es sich um den Roten Thun oder den kleineren Albacore handelt. In den Seen kann man dagegen eher mit Lachsen, Heringen oder richtig großen Karpfen rechnen. Die Flüsse im Landesinneren sind dagegen berühmt für ihren Reichtum an Forellen und Äschen. Wer die Ruhe am Wasser sucht, findet hier garantiert ein einsames Plätzchen für sein Hobby.

Montenegro ist also ein echter Spielplatz für alle, die sich gerne bewegen und das Abenteuer suchen. Die Kombination aus Bergen und Meer sorgt dafür, dass es nie langweilig wird. Man kann morgens noch in einem eiskalten Fluss raften und nachmittags schon im warmen Meer baden. Diese Vielfalt macht das Land zu einem der spannendsten Ziele für Aktivurlauber in ganz Europa.

Unterkunft in Montenegro

Für einen klassischen Strandurlaub ist Montenegro ein fantastisches Ziel, das oft noch unterschätzt wird. Die Küste erstreckt sich über fast 300 Kilometer und bietet eine riesige Auswahl an ganz unterschiedlichen Badeplätzen. Es gibt lebhafte Ferienorte, in denen nachts richtig was los ist, aber auch ganz stille, romantische Dörfer. Familien finden hier genauso ihren perfekten Platz wie Paare oder Alleinreisende.

Das Land ist zudem reich an geschützten Nationalparks, glasklaren Seen und versteckten Wasserfällen. Diese Orte sind ideal für lange Spaziergänge mit der ganzen Familie, bei denen man die Natur in vollen Zügen genießen kann. Für Kinder gibt es fast überall Attraktionen und Spielmöglichkeiten, sodass keine Langeweile aufkommt. Es ist ein sehr familienfreundliches Land, in dem man sich überall willkommen fühlt.

Was die Unterbringung angeht, hat man in Montenegro die Qual der Wahl, egal wie groß das Reisebudget ist. Von kleinen, familiär geführten Pensionen bis hin zu den großen Luxusresorts der Region ist alles dabei. Das Preis-Leistungs-Verhältnis in den Hotels ist meistens wirklich gut, man bekommt also viel geboten für sein Geld. Es gibt Häuser in allen Kategorien, von einem bis zu fünf Sternen.

Wer gerne auf Nummer sicher geht und bekannte Standards sucht, findet auch internationale Hotelketten wie Ibis vor Ort. Diese sind bei Reisenden sehr beliebt, weil man genau weiß, was man an Qualität erwarten kann. Daneben gibt es aber auch ganz besondere Unterkünfte, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Man kann zum Beispiel in einem Boutique-Hotel in der Stadt oder sogar ganz exklusiv auf einer privaten Insel wohnen.

Für junge Leute oder Rucksacktouristen gibt es im ganzen Land ein dichtes Netz an Hostels. Dort kann man oft schon für sehr wenig Geld, manchmal ab acht Euro, eine Übernachtung finden. Das ist eine super Möglichkeit, um Leute aus der ganzen Welt kennenzulernen und günstig durch das Land zu ziehen. Die Atmosphäre in diesen Unterkünften ist meistens sehr locker und unkompliziert.

Eine sehr beliebte Option für Familien oder größere Gruppen ist das Mieten einer eigenen Villa. Das bietet viel mehr Privatsphäre und Freiheit als ein Hotelzimmer. Viele dieser Häuser haben sogar einen eigenen Pool, was besonders an heißen Tagen ein großer Vorteil ist. Oft ist es sogar günstiger, eine Villa zu teilen, als mehrere Hotelzimmer einzeln zu buchen.

Villen gibt es in allen erdenklichen Varianten, von der luxuriösen Residenz bis zum gemütlichen Häuschen in den Bergen. Man findet moderne Bauten direkt am Meer oder rustikale Steinhäuser im Hinterland. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, egal ob man Luxus sucht oder es lieber einfach und authentisch mag. So ein Haus wird schnell zu einem richtigen Zuhause in der Ferne.

Ähnlich verhält es sich mit Ferienwohnungen, die oft in liebevoll restaurierten Gebäuden untergebracht sind. Manchmal wohnt man sogar in einem alten Palast direkt an der Uferpromenade, was natürlich ein ganz besonderes Flair hat. Diese Wohnungen sind perfekt für alle, die sich selbst versorgen und flexibel bleiben wollen. Man ist mitten im Geschehen und lebt ein bisschen wie die Einheimischen.

Wer die totale Freiheit sucht, kann in Montenegro fast überall campen, sei es am Fluss, in den Bergen oder an einem See. Es ist die beste Art, um den Alltag komplett hinter sich zu lassen und die Wildnis hautnah zu spüren. Man sollte allerdings daran denken, dass es in den Bergen nachts auch im Sommer recht kühl werden kann. Ein guter Schlafsack und ein festes Zelt sind also Pflicht für so ein Abenteuer.

Küche und Geschirr Montenegro

In Montenegro findet man eine ehrliche und sehr schmackhafte Küche, die auf uralten Traditionen beruht. Die Rezepte sind meist einfach, aber die Qualität der Zutaten macht den Unterschied, da vieles direkt aus der Region kommt. Alles schmeckt hier sehr intensiv und frisch, da oft biologisch angebaute Produkte verwendet werden. Jede Gegend im Land hat dabei ihre ganz eigenen Spezialitäten entwickelt.

An der Küste dominiert natürlich alles, was das Meer so hergibt. Viel frischer Fisch, Muscheln und Garnelen landen dort täglich auf den Tellern, verfeinert mit bestem Olivenöl. Die Köche nutzen klassische Kräuter wie Lorbeer, Petersilie und natürlich viel Knoblauch und Zitrone. Wer dort ist, sollte unbedingt die Fischsuppe oder die gegrillten Calamari probieren, die einfach fantastisch schmecken.

Ein echtes kulinarisches Highlight ist auch das schwarze Risotto, das seine Farbe durch die Tinte von Tintenfischen erhält. Es sieht im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich aus, ist aber geschmacklich ein absolutes Muss für Feinschmecker. Überhaupt ist die mediterrane Leichtigkeit der Küstenküche ein toller Kontrast zu den deftigeren Speisen im Landesinneren. Man merkt hier deutlich den Einfluss der Nachbarn vom Mittelmeer.

Wenn man ins Herz des Landes reist, begegnen einem die kräftigen Aromen von geräuchertem Schinken und dem berühmten Käse aus Njeguši. Auch Fisch aus dem Skutarisee, wie zum Beispiel geräucherter Karpfen oder Aal, steht hier oft auf der Speisekarte. Es sind Gerichte, die eine lange Geschichte haben und die Lebensweise der Menschen widerspiegeln. Alles ist sehr herzhaft und sättigend zubereitet.

Eine süße Besonderheit sind die Pfannkuchen von König Nikola, die man in der Zentralregion probieren kann. Sie werden aus Maismehl gemacht und mit einer Mischung aus Walnüssen und lokalem Honig gefüllt. Das Ganze wird dann mit einer Sauce aus Backpflaumen serviert, die zuvor in Wein eingekocht wurden. Es ist eine ungewöhnliche Kombination, die aber überraschend gut schmeckt und sehr beliebt ist.

In den Bergregionen wird das Essen dann noch ein Stück gehaltvoller, was vor allem an den kalten Wintern dort oben liegt. Fleisch und Gemüse werden oft unter einer schweren Metallglocke gegart, die mit glühenden Kohlen bedeckt ist. Diese traditionelle Methode nennt man "ispod sača". Besonders Lammfleisch wird dadurch unglaublich zart und saftig, fast so, als würde es auf der Zunge zergehen.

Dazu wird meistens frisch gebackenes, knuspriges Brot serviert, das die leckere Sauce perfekt aufnimmt. Ein weiteres Grundnahrungsmittel in den Bergen ist Kačamak, eine Art fester Brei aus Maismehl, der mit Kartoffeln und Käse gemischt wird. Das Gericht gibt unglaublich viel Energie und ist die perfekte Mahlzeit nach einem langen Tag in der Natur. Es ist schlichtes, aber sehr ehrliches Essen.

Käse spielt in der montenegrinischen Ernährung sowieso eine riesige Rolle und schmeckt je nach Herkunft ganz unterschiedlich. Besonders bekannt ist der Käse aus Kolašin, der ein ganz eigenes, kräftiges Aroma hat. Man bekommt ihn oft als Beilage oder Vorspeise serviert. Es lohnt sich, die verschiedenen Sorten auf den lokalen Märkten durchzuprobieren, um seinen persönlichen Favoriten zu finden.

Zum Abschluss darf es natürlich etwas Süßes sein, denn die Montenegriner lieben Desserts über alles. Palačinke, diese dünnen, großen Pfannkuchen, gibt es mit unzähligen Füllungen an fast jeder Ecke. Aber auch Kolači, was eigentlich ein Sammelbegriff für verschiedene Kuchen und Kekse ist, sind sehr beliebt. Viele dieser Naschereien erinnern an Baklava oder sind mit Nüssen und Honig verfeinert, was sie besonders reichhaltig macht.

Kultur und Traditionen Montenegro

Die Kultur von Montenegro ist eine faszinierende Mischung aus alten Traditionen, tiefem Nationalstolz und einer Prise Eigensinn. Es ist ein Land, in dem der Zusammenhalt und die eigene Geschichte eine extrem große Rolle spielen. Man merkt den Menschen an, wie stolz sie auf ihre Wurzeln sind, was sich in ihrem ganzen Verhalten widerspiegelt. Diese kulturelle Tiefe macht den Besuch dort zu einem sehr bereichernden Erlebnis.

Was die Sprache angeht, ist Montenegrinisch laut Verfassung die offizielle Amtssprache des Landes. Im täglichen Leben hört man aber auch viel Serbisch, Bosnisch, Albanisch oder Kroatisch. Das zeigt, wie eng die Verbindungen zu den Nachbarländern sind und wie multikulturell die Region eigentlich ist. Die Menschen verständigen sich meist problemlos untereinander, egal welche dieser Sprachen sie primär sprechen.

Die meisten Einheimischen gehören der orthodoxen Kirche an, was man an den vielen prachtvollen Klöstern im ganzen Land sieht. In Regionen, in denen viele Albaner leben, findet man aber auch wunderschöne Moscheen. Religion ist hier oft ein fester Bestandteil des Alltags und der Identität. Es herrscht jedoch ein friedliches Miteinander der verschiedenen Glaubensrichtungen, was die Kultur zusätzlich bereichert.

Altes Handwerk wird in Montenegro noch immer hochgehalten und von Generation zu Generation weitergegeben. Besonders die Holzschnitzerei und das Weben von kunstvollen Stoffen haben eine lange Tradition. Auch das Malen von religiösen Ikonen ist eine Kunstform, die hier perfektioniert wurde. Man spürt in diesen handgemachten Stücken die Liebe zum Detail und den Respekt vor der eigenen Geschichte.

Musik spielt ebenfalls eine tragende Rolle, wobei die Gusle das wohl wichtigste traditionelle Instrument ist. Es ist ein einsaitiges Instrument, das ein wenig an eine Geige erinnert und oft dazu genutzt wird, epische Lieder und Geschichten zu begleiten. Diese Klänge wirken auf Fremde oft etwas melancholisch, sind aber tief in der Seele des Volkes verwurzelt. Man erzählt sich so die Taten alter Helden.

Die Architektur des Landes ist wie ein offenes Geschichtsbuch, in dem man römische, gotische und barocke Einflüsse findet. Besonders an der Küste sieht man überall die Spuren der venezianischen Herrschaft, vor allem bei den vielen religiösen Bauwerken. Die alten Städte sind so gut erhalten, dass man sich beim Spaziergang durch die Gassen oft wie in einer anderen Zeit fühlt. Jeder Stein scheint hier eine Geschichte zu flüstern.

Auch die Literatur hat in Montenegro eine lange Tradition, die ursprünglich auf mündlichen Überlieferungen und Sagen basiert. Wandernde Sänger verbreiteten diese Geschichten schon vor über tausend Jahren im ganzen Land. Heute sind diese Legenden immer noch ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes. In der modernen Kunstszene wird viel Wert auf Malerei, Theater und Musik gelegt, wobei das Land einige weltweit bekannte Künstler hervorgebracht hat.

Namen wie Milo Milunović oder Dado Đurić haben die montenegrinische Kunst weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Es gibt eine lebendige Szene von Malern und Bildhauern, die die Traditionen in die Moderne übersetzen. Wenn man durch die Galerien des Landes blickt, erkennt man oft die wilde Natur der Heimat in den Werken wieder. Die Kunst ist hier oft genauso rau und schön wie die Landschaft selbst.

Wer Feste und Festivals liebt, wird in Montenegro garantiert fündig, denn hier wird gerne und ausgiebig gefeiert. Die meisten Veranstaltungen haben einen religiösen Hintergrund oder feiern den Wechsel der Jahreszeiten und alte Volkstraditionen. Zwei der absoluten Highlights sind der Karneval in Kotor und das bunte Mimosen-Festival. Es ist die beste Gelegenheit, um mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen und das wahre Lebensgefühl zu spüren.

Wetter in Montenegro

Wetter pro Monat

Januar

+9° С +14° С
+9
+14
Januar

Februar

+12° С +12° С
+12
+12
Februar

Marsch

+13° С +12° С
+13
+12
Marsch

April

+17° С +16° С
+17
+16
April

Mai

+19° С +18° С
+19
+18
Mai

Juni

+24° С +23° С
+24
+23
Juni

Juli

+28° С +26° С
+28
+26
Juli

August

+31° С +26° С
+31
+26
August

September

+27° С +23° С
+27
+23
September

Oktober

+19° С +21° С
+19
+21
Oktober

November

+15° С +16° С
+15
+16
November

Dezember

+9° С +14° С
+9
+14
Dezember

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