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Mauretanien

Information about Mauretanien

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Geographie und Geschichte Mauretanien

Die Islamische Republik Mauretanien erstreckt sich über den nordwestlichen Teil des afrikanischen Kontinents und bietet eine Landschaft, die von extremen Gegensätzen geprägt ist. Im Norden teilt sich das Land seine Grenzen mit der Westsahara und Algerien, während im Osten Mali und im Süden der Senegal als Nachbarn angrenzen. Fast das gesamte Staatsgebiet wird von der unerbittlichen Wüste eingenommen, was dazu führt, dass weite Teile dieser Region für eine dauerhafte Besiedlung durch den Menschen kaum geeignet sind.

In dieser Gegend scheinen die Sandmassen buchstäblich kein Ende zu nehmen und erstrecken sich bis zum fernen Horizont. Massive Wanderdünen wechseln sich mit kargen Steinwüsten und gelegentlichen Oasen ab, in denen eine überraschend üppige Vegetation gedeiht. Wer hier unterwegs ist, muss zudem immer mit plötzlichen Sandstürmen rechnen, die den Alltag der Menschen in Mauretanien maßgeblich beeinflussen und die Sicht oft auf ein Minimum reduzieren.

Der einzige dauerhafte Fluss der Region fließt entlang der südlichen Landesgrenze und trägt denselben Namen wie das Nachbarland Senegal. Im krassen Gegensatz zur trockenen Wüste wird der westliche Teil Mauretanien vom tiefblauen Atlantischen Ozean umspült. Diese geografische Lage sorgt für eine spannende Mischung aus maritimen Einflüssen und dem trockenen Klima des afrikanischen Hinterlandes.

Historische Quellen berichten davon, dass phönizische Seefahrer bereits im dritten Jahrtausend vor Christus in diese Gegend vordrangen und ihr den Namen gaben. In ihrer Sprache bedeutete der Begriff Mauharium so viel wie das Land am westlichen Rand, was die Lage aus damaliger Sicht perfekt beschrieb. Es ist faszinierend, wie tief diese Namensgebung in der antiken Geschichte der Seefahrt verwurzelt ist.

Andere Überlieferungen besagen hingegen, dass der Name Mauretanien ursprünglich auf das alte Königreich der Berber zurückzuführen ist. Diese Bezeichnung leitet sich vom Volk der Mauri ab, die ein wichtiger Teil dieses mächtigen Reiches waren. Die Besiedlung des Nordwestens Afrikas durch dieses Volk begann etwa zu Beginn des dritten Jahrhunderts nach Christus und prägte die kulturelle Identität der Region nachhaltig.

Später ging dieser Name auf die römische Provinz über, die in diesem Gebiet errichtet wurde, und blieb auch nach der Ankunft der Araber vor etwa 1.300 Jahren bestehen. Die arabischen Eroberer brachten ihre Religion, ihre Sprache und ihre ganz eigene Kultur mit, die bis heute das Fundament der mauretanischen Gesellschaft bilden. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurde das Land schließlich eine französische Kolonie und war fester Bestandteil von Französisch-Westafrika.

Im Jahr 1960 erlangte Mauretanien schließlich seine Unabhängigkeit, behielt aber den geschichtsträchtigen Namen bei, der es seit Jahrtausenden begleitete. Die Zeit nach der Unabhängigkeit war jedoch keineswegs friedlich, da das Land mehrere Staatsstreiche und Phasen militärischer Herrschaft durchleben musste. Der letzte gewaltsame Machtwechsel fand im Jahr 2008 statt, was die politische Lage erneut destabilisierte.

Erst mit den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2009 kehrte eine gewisse politische Stabilität zurück, als die Macht zum ersten Mal auf friedlichem Weg übergeben wurde. Ein dunkles Kapitel der Geschichte ist die Sklaverei, die offiziell erst 1980 abgeschafft wurde, auch wenn sie in einigen Strukturen inoffiziell leider immer noch nachwirkt. Die Gesellschaft ist bis heute oft durch ein Kastensystem geprägt, in dem hellhäutige Mauretaner häufig die Elite bilden, während schwarzafrikanische Bevölkerungsgruppen oft eine untergeordnete Rolle einnehmen.

Regionen und Resorts Mauretanien

Natur Mauretanien

In weiten Teilen Mauretaniens sucht man vergeblich nach grüner Natur, da die alles verschlingende Wüste fast den gesamten Raum für sich beansprucht. Die Flora und Fauna des Landes konzentriert sich daher fast ausschließlich auf die wenigen fruchtbaren Oasen, die wie grüne Inseln im Sandmeer wirken. Besonders im Süden des Landes, dort wo der Senegal-Fluss für lebensnotwendiges Wasser sorgt, zeigt sich die Natur von ihrer lebendigen Seite.

An den Ufern des Flusses kann man eine Vielzahl von Pflanzen entdecken, die sich an die harten Bedingungen angepasst haben. Dazu gehören robuste Sträucher, verschiedene Akazienarten, Tamarisken und natürlich die für diese Breitengrade typischen Palmen. Diese grünen Streifen bilden einen wichtigen Lebensraum und bieten Schutz vor der brennenden Sonne, die den Rest des Landes dominiert.

Entlang des Senegal-Flusses finden sich zudem zahlreiche Salzseen und Salzwiesen, die für den klassischen Ackerbau leider kaum zu gebrauchen sind. Dennoch hat sich hier eine spezialisierte Tierwelt angesiedelt, die mit dem Salz und der Hitze zurechtkommt. Hier leben verschiedene Reptilienarten, flinke Nagetiere sowie Gazellen und Bergziegen, die sich geschickt durch das Gelände bewegen.

Auch Raubtiere sind in diesen Gebieten keine Seltenheit, wobei Schakale, die niedlich aussehenden Fenneks mit ihren großen Ohren und verschiedene Fuchsarten am häufigsten anzutreffen sind. Wer in der mauretanischen Natur unterwegs ist, sollte zudem auf Schlangen, Spinnen und die charakteristischen Skarabäus-Käfer achten. In einigen abgelegenen Regionen kann man mit etwas Glück sogar wilde Strauße beobachten, die durch die karge Landschaft ziehen.

Die einheimische Bevölkerung widmet sich vor allem der Zucht von Ziegen, da diese Tiere extrem widerstandsfähig sind. Sie kommen mit den kargen Weideflächen und dem harschen Klima weitaus besser zurecht als andere Nutztiere. Die Ziege ist für viele Menschen in den ländlichen Gebieten daher die wichtigste Grundlage für ihr Überleben und ihre tägliche Ernährung.

Ein Highlight für Naturliebhaber ist die beeindruckende Vogelwelt, die in der Republik Mauretanien beheimatet ist oder hier auf Durchreise Rast macht. Man kann rosafarbene Flamingos, verschiedene Watvögel, majestätische Pelikane und die seltenen Königseeschwalben beobachten. Um diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, empfiehlt sich ein Besuch der beiden großen Nationalparks des Landes.

Die Nationalparks Banc d'Arguin und Diawling machen etwa zwei Prozent der gesamten Landesfläche aus und liegen direkt an der Atlantikküste. Diese Gebiete wurden geschaffen, um die sensiblen Übergangszonen zwischen dem Wüstensand und dem Ozean wissenschaftlich zu untersuchen und zu schützen. Sie dienen unzähligen Vogelschwärmen als wichtiges Winterquartier, wobei die Tiere dort streng bewacht werden und Ruhe finden.

Neben der Vogelwelt bieten diese Schutzgebiete auch Lebensraum für Antilopen, Honigdachse und seltene Wüstenkatzen. In den Küstengewässern kann man mit viel Glück Meeresschildkröten und die vom Aussterben bedrohten Mittelmeer-Mönchsrobben entdecken. Im offenen Ozean vor der Küste tummeln sich zudem oft Delfine und sogar gewaltige Wale, was die maritime Vielfalt Mauretaniens unterstreicht.

Für alle, die nicht die Möglichkeit haben, die entlegenen Gebiete zu besuchen, bietet ein spezielles Museumsaquarium Einblicke in die Unterwasserwelt. Dort können Besucher die farbenfrohe Vielfalt des Atlantiks bewundern, die normalerweise tief unter der Meeresoberfläche verborgen bleibt. Es ist ein wichtiger Ort, um das Bewusstsein für den Schutz der Meere in der Region zu stärken.

Insgesamt beherbergt das Land etwa 60 Säugetierarten, fast 200 verschiedene Brutvogelarten und rund 100 Arten von Reptilien. Leider gehen die Bestände vieler Tiere aufgrund von illegaler Jagd und den spürbaren Folgen des Klimawandels stetig zurück. Viele Arten sind heute massiv bedroht, weil die kleinen grünen Oasen im ständigen Kampf gegen die vorrückenden Sandmassen der Wüste langsam den Kürzeren ziehen.

Klima Mauretanien

Mauretanien ist ein Land, das vollständig in der tropischen Klimazone liegt und dessen Wetterbedingungen durch extreme Trockenheit geprägt sind. Man unterteilt das Staatsgebiet im Wesentlichen in drei verschiedene Klimazonen, die jeweils ihre eigenen Besonderheiten aufweisen. Jede dieser Zonen stellt die Bewohner vor ganz unterschiedliche Herausforderungen im täglichen Leben.

Im südlichen Teil des Landes dominiert das sogenannte Sahel-Klima, das im Vergleich zum Rest des Landes etwas mehr Feuchtigkeit bietet. Hier gibt es eine offizielle Regenzeit, die gewöhnlich in den Monaten von Juli bis Oktober stattfindet. Allerdings sollte man sich keine langanhaltenden Regenfälle vorstellen, denn oft fallen nur ein paar vereinzelte Tropfen vom Himmel, die sofort wieder verdunsten.

Entlang der Küste des Atlantiks herrscht ein sehr trockenes, aber durch das Meer etwas abgemildertes Klima. Im Januar liegen die Durchschnittstemperaturen hier bei angenehmen 26 Grad Celsius, während es im Oktober mit etwa 32 Grad deutlich wärmer wird. Die Meeresbrise sorgt dafür, dass die Hitze hier nicht ganz so drückend empfunden wird wie im weiten Landesinneren.

Der größte Teil Mauretaniens wird jedoch vom extremen Sahara-Klima beherrscht, das für seine gnadenlose Hitze bekannt ist. Während eines halben Jahres klettern die Temperaturen tagsüber regelmäßig auf 40 Grad, und Spitzenwerte von über 50 Grad sind keine Seltenheit. Sobald die Sonne untergeht, kühlt es jedoch massiv ab, sodass die Temperaturen in der Nacht bis auf 7 Grad sinken können.

Regen ist in diesem Teil der Welt ein extrem seltenes Gut, auf das viele Menschen oft monatelang warten müssen. Besonders der Norden des Landes ist fast das ganze Jahr über völlig niederschlagsfrei und staubtrocken. In den großen Städten wie der Hauptstadt Nouakchott oder in Nouadhibou gibt es im gesamten Jahr oft nur zwei oder drei Tage, an denen es überhaupt regnet.

In den meisten Regionen Mauretaniens scheint daher fast ununterbrochen die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Zwischen Februar und Juni wird das Land jedoch häufig von heftigen Sandstürmen heimgesucht, die das Leben im Freien fast unmöglich machen. Diese Zeitspanne gilt daher als die ungünstigste Reisezeit für alle, die das Land und seine Schönheit erkunden möchten.

Ein besonders berüchtigter Wetterphänomen ist der Harmattan, ein heißer und extrem trockener Wind, der riesige Mengen an Staub und feinem Sand mit sich führt. Er kann die Sichtweite drastisch reduzieren und dringt durch jede noch so kleine Ritze in die Häuser ein. Die Einheimischen haben sich über Generationen hinweg an diese harschen Windbedingungen angepasst, doch für Besucher ist es oft eine große Herausforderung.

Wer eine Reise plant, um die historischen Stätten Mauretaniens zu besichtigen, sollte seinen Besuch in die Zeit von Ende November bis Januar legen. In diesen Monaten ist es tagsüber angenehm warm, ohne dass die Sonne zu sehr brennt, und die Temperaturen bewegen sich meist zwischen 20 und 30 Grad. Zudem bleibt man in dieser Zeit von den heftigen Sandstürmen verschont und kann die Pracht der Sahara in vollen Zügen genießen.

Für Urlauber, die eher an der Küste entspannen möchten, eignet sich die Zeit zwischen Juni und September am besten. Das Wasser des Atlantiks erwärmt sich dann auf durchschnittlich 25 Grad, was ideal zum Baden ist. Die kühlen Winde vom Ozean wirken wie eine natürliche Klimaanlage und schützen vor der extremen Hitze, die zur gleichen Zeit im Hinterland herrscht.

Transport in Mauretanien

Das öffentliche Verkehrsnetz in der Islamischen Republik Mauretanien ist nach wie vor eher spärlich ausgebaut und stellt Reisende oft vor logistische Rätsel. Im gesamten Land gibt es im Grunde nur zwei asphaltierte Hauptstraßen, die die wichtigsten Zentren miteinander verbinden. Alle anderen Wege sind einfache Schotter- oder Sandpisten, die je nach Wetterlage nur schwer passierbar sein können.

Zwischen den größeren Städten verkehren oft Sammeltaxis, die Platz für sieben Passagiere bieten und eine wichtige Rolle für die Mobilität der Bevölkerung spielen. Wer lieber flexibel auf eigene Faust unterwegs sein möchte, kann sich in der Hauptstadt Nouakchott ein Auto mieten. Dort finden sich Vertretungen sowohl internationaler als auch lokaler Anbieter, was die Anmietung relativ unkompliziert macht.

Im Süden des Landes spielt der Schiffsverkehr auf dem Senegal-Fluss eine gewisse Rolle für den Transport von Waren und Menschen. Es gibt dort mehrere kleine Häfen, die als wichtige Umschlagplätze für die lokale Wirtschaft dienen. Dennoch bleibt der Wasserweg im Vergleich zu anderen Transportmitteln eher eine Randerscheinung im mauretanischen Alltag.

Überraschend hoch ist die Anzahl der Flughäfen im Land, von denen es insgesamt mehr als zwanzig gibt, wobei drei davon regelmäßig für den zivilen Luftverkehr genutzt werden. Diese befinden sich in der Hauptstadt sowie in den bedeutenden Städten Nouadhibou und Atar. Im Jahr 2016 wurde in Nouakchott ein moderner internationaler Flughafen eröffnet, der den alten Airport vollständig abgelöst hat.

Ein wahres Highlight und technisches Kuriosum ist die Eisenbahnlinie des Landes, die die Hafenstadt Nouadhibou mit der Bergbaustadt Zouérat verbindet. Diese Strecke erstreckt sich über eine Länge von etwa 650 Kilometern und führt mitten durch die unendlichen Weiten der Sahara. Die Fahrt mit diesem Zug gilt als eines der letzten großen Abenteuer für Reisende in Westafrika.

Der Zug, der auf dieser Strecke verkehrt, ist einer der längsten und schwersten der Welt und übertrifft fast alles, was man sonst von Schienenfahrzeugen kennt. Mit einer Länge von über zwei Kilometern besteht ein einziger Zug oft aus bis zu 200 Waggons. In erster Linie werden damit Eisenerz, aber gelegentlich auch Ziegen und Kamele durch die Wüste transportiert.

Damit auch Menschen mitfahren können, werden am Ende des kilometerlangen Zuges meist ein oder zwei Passagierwaggons angehängt. Eine Fahrt in diesen Waggons kostet etwa sechs Euro, was für die lange Strecke ein sehr günstiger Preis ist. Viele Einheimische wählen jedoch die abenteuerliche und kostenlose Variante und fahren einfach oben auf den mit Erz beladenen Güterwaggons mit.

Einen festen und verlässlichen Fahrplan sucht man bei der mauretanischen Eisenbahn allerdings vergeblich. Die Abfahrtszeiten werden meist durch Mundpropaganda weitergegeben und können sich jederzeit ändern, weshalb die Leute oft Stunden im Voraus am Bahnhof warten. Für viele Bewohner abgelegener Wüstenregionen ist dieser Zug die einzige Verbindung zur Außenwelt, auch wenn die Fahrt bis zu 20 Stunden dauern kann.

Viele ausländische Touristen entscheiden sich dazu, an der Station Choum auszusteigen, um nicht die gesamte Strecke bis tief in die Wüste mitzufahren. Von dort aus gibt es eine Straßenverbindung in die nahegelegene Stadt Atar, von der man wiederum leicht zurück in die Hauptstadt gelangen kann. Dieser Umstieg spart viel Zeit und ermöglicht es, mehr von der Umgebung zu sehen.

Die Eisenbahn ist zweifellos die wichtigste wirtschaftliche Lebensader des Landes und trägt entscheidend zum Export von Rohstoffen bei. Die Mauretaner sind so stolz auf ihren monumentalen Wüstenzug, dass sie ihn sogar als nationales Symbol betrachten. Aus diesem Grund ist das Bild des Zuges sogar auf der 5.000-Ouguiya-Banknote verewigt, was seinen hohen Stellenwert unterstreicht.

Geld und Einkaufen in Mauretanien

In Mauretanien wird mit der Landeswährung Ouguiya bezahlt, die eine Besonderheit aufweist, da eine Einheit in fünf Khoums unterteilt ist. Im täglichen Zahlungsverkehr findet man Banknoten in verschiedenen Größenordnungen, die von 50 bis hin zu 5.000 Ouguiya reichen. Zusätzlich gibt es verschiedene Münzen, wobei die kleinste den Wert von einem Khoums hat, was im Alltag jedoch kaum noch eine Rolle spielt.

Wer Geld umtauschen möchte, sollte dies unbedingt in einer offiziellen Bank oder direkt bei der Ankunft am Flughafen erledigen. Der informelle Geldumtausch auf dem sogenannten Schwarzmarkt ist mit hohen Risiken verbunden, da man dort leicht an Betrüger geraten kann. Auch die Nutzung von Kreditkarten ist im Land noch nicht weit verbreitet und funktioniert meist nur in den großen Hotels der Hauptstadt.

Touristen, die ein Stück Mauretanien mit nach Hause nehmen möchten, finden eine Vielzahl an außergewöhnlichen Souvenirs und handgefertigten Waren. Besonders beliebt sind farbenfrohe Wandteppiche, handgewebte Stoffe und kunstvolle Schnitzereien aus Holz. Auch Schmuck aus Silber, Korallenketten und handgemachte Keramik gehören zu den Klassikern, die man in den lokalen Märkten entdecken kann.

Die besten Einkaufsmöglichkeiten bieten sich in der Hauptstadt Nouakchott oder in der historisch bedeutenden Stadt Adrar an. Dort gibt es spezielle kleine Läden, in denen die Waren oft direkt von den Kunsthandwerkern oder deren Familien verkauft werden. Ein wichtiger Teil des Einkaufserlebnisses ist das Feilschen, da die ersten Preisnennungen der Händler meist weit über dem eigentlichen Wert liegen.

Ein besonderes Highlight der mauretanischen Handwerkskunst sind die berühmten Gobelins, die vor allem in der Stadt Atar hergestellt werden. Diese Teppiche werden von den örtlichen Meistern in mühsamer Handarbeit gefertigt und zeigen oft komplexe Muster oder Szenen aus dem Wüstenleben. Solch ein Teppich ist nicht nur ein schöner Dekorationsgegenstand, sondern auch ein wertvolles Geschenk für Freunde und Familie.

Die Juweliere des Landes sind bekannt für ihre feinen Arbeiten aus Gold, Silber und echten Korallen, die oft über Generationen weitergegebene Techniken nutzen. In den Auslagen findet man prachtvolle Armbänder, Ringe und Ohrringe, die oft sehr massiv und kunstvoll verziert sind. Ein weiteres beliebtes Material für die Schmuckherstellung ist das tiefschwarze Ebenholz, das wegen seiner Härte und Schwere sehr geschätzt wird.

Wer sich für traditionelle Gebrauchsgegenstände interessiert, sollte nach handgefertigten Messern Ausschau halten, deren Griffe und Scheiden oft mit Kupfer oder Messing beschlagen sind. Auch Gegenstände aus Ton und Holz sind tief in der Kultur des Landes verwurzelt und werden mit viel Liebe zum Detail verziert. Truhen und Schatullen werden oft mit filigranen Applikationen aus Metallplatten verschönert, was ihnen ein edles Aussehen verleiht.

Aus Ton werden in Mauretanien nicht nur praktische Gefäße für die Küche, sondern auch kleine Spielzeuge für Kinder geformt. Eine weitere Besonderheit sind Gefäße, die aus den getrockneten Schalen von Früchten wie dem Kürbis hergestellt werden. Diese sogenannten Kalebassen dienen als leichte und robuste Behälter für Flüssigkeiten oder Lebensmittel und sind ein schönes Beispiel für die kreative Nutzung natürlicher Ressourcen.

Hauptattraktionen Mauretanien

Wenn man heute nach Mauretanien reist, fühlt man sich oft wie in eine ganz andere Zeit versetzt. Diese Region hat einen ganz eigenen, fast schon magischen Charme, der vor allem durch die vielen mittelalterlichen Spuren und historischen Orte geprägt wird. Ein absolutes Highlight ist dabei die alte Stadt Ouadane, die man als einen der grünsten Punkte in der ganzen Republik bezeichnen kann. Es ist wirklich beeindruckend, wie dort mitten in der endlosen Weite der Wüste eine echte Oase entstanden ist.

Dort findet man wunderschöne Gärten, die einen krassen Kontrast zum Sand bilden, und dazu kommen noch diese majestätischen Moscheen. Aber Ouadane ist nicht der einzige Ort, der wie eine Fata Morgana wirkt, denn da gibt es auch noch Tergit. In Tergit wachsen unzählige Palmen, unter denen man sich wunderbar vor der brennenden Sonne verstecken kann. Das ist genau der richtige Ort, um nach einer langen und anstrengenden Reise durch den Sand mal tief durchzuatmen.

Früher war diese Gegend ein ganz wichtiger Knotenpunkt, an dem die großen Karawanen immer einen Halt eingelegt haben. Wer sich für riesige Sanddünen und noch mehr Palmen interessiert, der kommt an der Stadt Adrar eigentlich nicht vorbei. Das Gebiet dort ist berühmt für seine weiten Landschaften, aber es gibt dort auch richtig spannende archäologische Fundstätten zu entdecken. Man spürt dort förmlich, dass hier schon vor Ewigkeiten Menschen gelebt und ihre Spuren hinterlassen haben.

Wenn man tiefer in die Geschichte eintauchen will, sollte man unbedingt das Nationalmuseum von Mauretanien besuchen. Dort liegen so viele alte Fundstücke herum, dass man sich wie in einer Zeitkapsel fühlt. Diese Gegenstände sind im Grunde die stummen Zeugen einer längst vergangenen Ära und verraten uns heute viel über den Alltag der Menschen damals. Man erfährt dort eine Menge über die Kultur und wie die Einheimischen früher so überlebt haben.

Ein ganz besonderer Ort auf der Weltkarte ist natürlich die alte Stadt Chinguetti, die völlig zurecht zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Das Wahrzeichen dort ist die Große Moschee, ein Bauwerk, das man so schnell nicht wieder vergisst. Man muss allerdings wissen, dass nur Muslime das Innere der Moschee betreten dürfen, was den Ort noch geheimnisvoller macht. Chinguetti wird oft als die siebte heilige Stadt des Islam bezeichnet, was die Bedeutung dieses Ortes unterstreicht.

Schon seit dem 13. Jahrhundert gilt dieser Ort als ein religiöses Zentrum von Weltrang. Was die Besucher aber oft am meisten beeindruckt, ist die Art und Weise, wie die Menschen dort heute noch leben. Sie haben sich ihren traditionellen Lebensstil fast komplett bewahrt, trotz der modernen Welt da draußen. Es wirkt fast so, als wäre die Zeit in den engen Gassen von Chinguetti einfach irgendwann stehen geblieben.

Tourismus in Mauretanien

Wer denkt, dass Mauretanien nur aus trockenem Sand besteht, der war bestimmt noch nicht im Nationalpark Banc d’Arguin. Das ist ein absolutes Paradies für jeden, der Vögel liebt, denn hier trifft man fast alles, was Flügel hat. Von den leuchtenden Flamingos bis hin zu den kleinen Limikolen ist dort eigentlich alles vertreten, was man sich vorstellen kann. Aber nicht nur in der Luft ist ordentlich was los, denn am Boden schleichen Antilopen, Honigdachse und sogar Wüstenkatzen herum.

Wenn man dann den Blick aufs Wasser richtet, kann man mit etwas Glück Delfine oder Schildkröten beobachten. Eine echte Seltenheit sind die Mönchsrobben, die man dort an der Küste manchmal zu Gesicht bekommt. Da der ganze Park unter strengem Naturschutz steht, ist die Atmosphäre dort unglaublich friedlich und unberührt. Autos sind auf dem Gelände komplett verboten, was die Ruhe nur noch mehr betont.

Wer die Gegend erkunden will, macht das ganz klassisch auf traditionellen Segelbooten, was die Sache noch viel authentischer macht. Neben diesem Park gibt es in Mauretanien aber noch ein zweites grünes Juwel, und zwar den Diawling-Nationalpark. Dieser Ort zieht viele Leute an, weil man dort die typische Flora und Fauna der Wüste mal ganz aus der Nähe sehen kann. Besonders im Winter wird es dort richtig voll, wenn Vögel aus ganz Europa herfliegen, um dort zu überwintern.

Die Mauretanier achten extrem darauf, dass die Tiere dort nicht gestört werden und ihre Ruhe haben. Ein absolutes Rätsel der Natur findet man aber mitten in der Wüste: das sogenannte Auge der Sahara. Das ist eine geologische Formation, die aus riesigen Ringen besteht und einen Durchmesser von etwa 50 Kilometern hat. Bis heute zerbrechen sich Wissenschaftler auf der ganzen Welt den Kopf darüber, wie das Ganze eigentlich entstanden ist.

Einige Forscher sind fest davon überzeugt, dass das Auge nach einem gewaltigen Vulkanausbruch entstanden sein muss. Andere wiederum glauben eher an die Theorie, dass vor ewigen Zeiten ein riesiger Meteorit genau dort eingeschlagen ist. Sogar für die Raumfahrt ist diese Formation wichtig, denn Astronauten nutzen das Auge als Orientierungshilfe bei ihren Flügen im All. Wenn man schon mal in der Gegend ist, lohnt sich auch ein Abstecher zu den Ausgrabungen bei der Stadt Koumbi Saleh.

Diese Stadt war früher einmal die stolze Hauptstadt des legendären Ghana-Reiches, über das man heute noch viel liest. Archäologen buddeln dort schon seit der Mitte des letzten Jahrhunderts herum, um die alten Geheimnisse ans Licht zu bringen. Bisher haben sie es geschafft, etwa ein Drittel der antiken Bauwerke wieder freizulegen und zu restaurieren. Man kann dort heute alte Mauern, verschiedene Gebäude und sogar Reste einer funktionierenden Wasserleitung bestaunen.

Unterkunft in Mauretanien

Mitten in der endlosen Sahara liegt ein Ort, der fast wie aus einem Gruselfilm wirkt: die Geisterstadt Tichit. Eigentlich wohnen dort offiziell etwa 5.000 Menschen, aber wenn man durch die Straßen geht, merkt man davon kaum etwas. Nur etwa jeder zehnte Einwohner ist wirklich dauerhaft zu Hause, während der ganze Rest als Nomaden durch das Land zieht. Es ist ein faszinierendes Bild, wie diese Stadt dort in der Hitze liegt und auf ihre Bewohner wartet.

Ein weiteres echtes Highlight in Mauretanien ist der riesige Granitmonolith namens Ben Amera. Dieses gigantische Gebilde ragt stolze 633 Meter in den Himmel und ist damit kaum zu übersehen. Er befindet sich im Westen der Sahara und man bekommt ihn am besten zu Gesicht, wenn man die Strecke zwischen Nouadhibou und Zouérat fährt. In der Stadt Nouadhibou selbst kann man noch die alten Wracks von Schiffen sehen, die dort am Ufer vor sich hin rotten.

Die Gegend dort ist vor allem durch den Fischfang geprägt, was man an jeder Ecke riecht und sieht. Wer das echte Hafenleben spüren will, sollte unbedingt nach Port de Pêche fahren, das direkt am westlichen Rand der Hauptstadt liegt. Tagsüber geht es dort unglaublich wuselig zu, man hört die Fischer rufen und die Schiffe machen ordentlich Lärm. Es ist ein lauter, aber sehr lebendiger Ort, der zeigt, wie wichtig das Meer für das Land ist.

In der Hauptstadt selbst, also in Nouakchott, steht im Südwesten die Große Moschee, die man schon von weitem sehen kann. Das Bauwerk ist wirklich beeindruckend und die Minarette ragen weit über die restlichen Dächer der Stadt hinaus. Ein ganz anderes Naturwunder ist der Berg Kediet Idjil, der sich im südwestlichen Teil des Landes stolze 917 Meter hoch in die Luft reckt. Das Kuriose an diesem Berg ist seine hellblaue Farbe, was an dem hohen Eisenerzgehalt im Gestein liegt.

Die meisten Leute reisen ja nach Mauretanien, weil sie auf der Suche nach echter Exotik sind, und davon gibt es hier reichlich. Wenn man ein bisschen Adrenalin braucht, ist eine Fahrt über die Sanddünen der Sahara genau das Richtige. Diese schier endlose Wüste zeigt einem erst mal, wie klein man als Mensch eigentlich ist und wie mächtig die Natur sein kann. Manchmal sieht man weit und breit nichts als Sand, und die Zivilisation ist hunderte Kilometer entfernt.

Unter der brennenden Sonne ziehen hier und da Karawanen mit Kamelen vorbei, genau wie vor hunderten von Jahren. Bis zum Jahr 2009 führte übrigens die berühmte Rallye Dakar durch diese anspruchsvolle Landschaft. Die Strecke gilt als extrem schwierig, aber eben auch als wunderschön, weil sich die Farben ständig ändern. Von steinigen, braunen Ebenen geht es über ausgetrocknete Flussbetten bis hin zu Dünen, die je nach Sonnenstand von Gelb bis Orange leuchten.

Küche und Geschirr Mauretanien

Wer durch Mauretanien reist, merkt schnell, dass man hier nicht einfach nur Urlaub macht, sondern in eine völlig andere Welt eintaucht. Die Menschen dort leben oft noch so wie früher, als hätten sich die Uhren einfach aufgehört zu drehen. Überall sieht man Leute, die ihr Handwerk noch mit den eigenen Händen ausüben oder ganz traditionell fischen gehen. Wenn man sich für Geschichte interessiert, sind die alten Monumentalstädte ein absolutes Muss, weil sie viel über die frühere Macht der Zivilisation erzählen.

Sogar für Touristen, die das geheimnisvolle Auge der Sahara besuchen wollen, wurde in der Stadt Richat ein kleines Hotel eröffnet. Das macht die Reise zu diesem mystischen Ort ein bisschen komfortabler, auch wenn es dort draußen immer noch sehr einsam ist. Bevor man sich in die Wüste wagt, sollte man sich aber unbedingt einen traditionellen Turban besorgen, den die Einheimischen Rza nennen. Das ist kein modisches Accessoire, sondern schützt das Gesicht vor der prallen Sonne und dem peitschenden Sandwind.

Abkühlung findet man am ehesten in den Oasen oder an der Atlantikküste, die den Westen des Landes begrenzt. Zwischen der trockenen Wüste und dem Meer liegen die beiden großen Nationalparks, die eine wahre Arche Noah für seltene Tiere sind. Die Natur dort ist so unberührt, dass man fast glauben könnte, kein Mensch hätte jemals einen Fuß in diese Gebiete gesetzt. In der Hauptstadt Nouakchott gibt es sogar einen richtigen Badeort, wo man im Ozean schwimmen oder am Strand entspannen kann.

Man kann dort tauchen, surfen oder sein Glück beim Sportfischen versuchen, was viele Besucher sehr schätzen. Was die Unterkünfte angeht, darf man in Mauretanien keinen Luxus an jeder Ecke erwarten, denn Hotels gibt es eigentlich nur in den größeren Städten. Dort bekommt man aber das volle Programm mit bequemen Betten, einer Küche und meistens auch WLAN im ganzen Haus. Das Personal ist oft sehr sprachbegabt und hilft einem auf Arabisch, Englisch, Spanisch oder Französisch weiter.

In den Städten Nouakchott und Atar findet man die besten Hotels, die aber auch ihren Preis haben, und dort kann man sich auch ein Auto mieten. Wenn man aber auf den typischen Touristenpfaden unterwegs ist, landet man oft in einfachen Herbergen, die eher an ein schlichtes Dorfleben erinnern. Da gibt es dann meistens nur eine einfache Toilette und eine Dusche ohne viel Schnickschnack. In Mauretanien schlafen viele Leute gar nicht in klassischen Betten, sondern nutzen traditionelle Liegen oder Matten.

In den kleinen Dörfern ist es oft auch kein Problem, bei Einheimischen nach einem Schlafplatz zu fragen, was meistens zu unvergesslichen Erlebnissen führt. Trotz der Gastfreundschaft sollte man aber ein paar Sachen selbst dabei haben, wie einen Schlafsack, ein Handtuch und eine gute Taschenlampe. Vor allem in der Wüste ist ein Schlafsack Gold wert, weil es nachts und in den frühen Morgenstunden verdammt kalt werden kann. Auch Wasser sollte man immer in Flaschen kaufen, da das Leitungswasser wegen Krankheitsgefahr wie Ruhr absolut nicht zum Trinken geeignet ist.

Kultur und Traditionen Mauretanien

Die Küche in Mauretanien ist ein echt spannender Mix, der die ganze Geschichte des Landes widerspiegelt. Man schmeckt dort Einflüsse aus Afrika, der arabischen Welt und sogar ein bisschen Frankreich heraus. An der Küste kommt natürlich fast nur Fisch auf den Tisch, den die Leute dort auf alle möglichen Arten zubereiten – mal getrocknet, mal gebraten oder gedünstet. Wenn man sich tiefer ins Landesinnere vorarbeitet, ändert sich der Speiseplan und es gibt viel mehr Fleisch von Schafen, Rindern oder Kamelen.

Die Einheimischen lieben ihre Kräuter und Gewürze, und zu fast jedem Essen gibt es Reis, Bohnen, Couscous oder frisches Obst und Gemüse. Ein Gericht, um das man in Mauretanien nicht herumkommt, ist Tiéboudienne, was im Grunde ein Mix aus Fisch, Reis und einer würzigen Tomatensoße ist. Wer lieber Fleisch mag, sollte Mechoui probieren, das ist ein herrlich gebratenes Lamm. Gegrilltes Hähnchen oder Fisch mit Gemüse nennt man hier Yassa und serviert es meistens mit Kartoffeln oder Reis.

Ein weiteres Nationalgericht ist Mahfe, bei dem Fleisch in einer cremigen Soße aus Erdnüssen, Tomaten und Okra gekocht wird. Es gibt auch leckere lokale Pfannkuchen namens Leksour, die man zusammen mit einer herzhaften Fleisch-Gemüse-Soße isst. Auch die dünnen Roti-Fladenbrote, die man aus Indien kennt, sind hier sehr beliebt, genau wie die marokkanische Harira-Suppe. Aus Kamelmilch wird sogar ein spezieller Käse gemacht, und als Beilage zum Couscous gibt es oft eine grüne Soße aus Blattgemüse namens Hakko.

Zum Nachtisch gönnen sich die Menschen gerne Datteln, Quark oder Joghurt mit Kokosraspeln, was nach dem würzigen Essen sehr erfrischend ist. An Feiertagen wird es dann richtig speziell, wenn eine Art Pastete aus Taubenfleisch, Eiern und Mandeln gebacken wird. Was die Getränke angeht, ist Kamelmilch, die hier Zrig heißt, der absolute Klassiker, aber auch Avocado-Smoothies oder Baobab-Saft sind sehr gefragt. Alkohol wird man hier kaum finden, da er aus religiösen Gründen verboten ist und nur in manchen Hotels für Ausländer ausgeschenkt wird.

Überhaupt spielt der Islam eine riesige Rolle im Alltag, weshalb man als Gast auch darauf achten sollte, eher geschlossene Kleidung zu tragen. Die Menschen in Mauretanien sind aber unglaublich gastfreundlich und laden einen ständig auf einen Tee ein. Das Teetrinken ist eine richtige Zeremonie, bei der die Kanne ganz hoch gehalten wird, damit beim Einschenken schöner Schaum entsteht. Der Tee wird meistens mit viel Zucker und frischer Minze serviert, was in der Hitze wirklich gut tut.

In Mauretanien wird offiziell Arabisch gesprochen, aber mit Französisch kommt man auch sehr gut durch, während Englisch eher selten ist. Die Traditionen werden hier ganz groß geschrieben, vor allem die Musik der Iggawin-Kaste, die früher als Nachrichtensprecher von Dorf zu Dorf gezogen sind. Auch heute noch sind Tanz und Gesang ein wichtiger Teil der Kultur, wobei Instrumente wie die Tidinit-Laute oder die Tbal-Trommel zum Einsatz kommen. Die Menschen sind stolz auf ihr Handwerk, weben wunderschöne Teppiche oder verarbeiten Leder zu Taschen und Schuhen.

Wetter in Mauretanien

Wetter pro Monat

Januar

+22° С +19° С
+22
+19
Januar

Februar

+24° С +18° С
+24
+18
Februar

Marsch

+27° С +18° С
+27
+18
Marsch

April

+29° С +18° С
+29
+18
April

Mai

+31° С +19° С
+31
+19
Mai

Juni

+33° С +22° С
+33
+22
Juni

Juli

+31° С +25° С
+31
+25
Juli

August

+31° С +27° С
+31
+27
August

September

+31° С +27° С
+31
+27
September

Oktober

+30° С +25° С
+30
+25
Oktober

November

+27° С +23° С
+27
+23
November

Dezember

+23° С +21° С
+23
+21
Dezember

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