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Malaysia

Information about Malaysia

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Geographie und Geschichte Malaysia

Malaysia hat schon immer eine ganz besondere Rolle auf der Weltkarte eingenommen, vor allem wegen seiner erstklassigen Lage als Knotenpunkt für den Handel zwischen dem fernen Osten und dem Westen. Wer einen Blick auf die Karte von Südostasien wirft, erkennt sofort, warum dieses Land seit jeher so eng mit dem Meer und der Seefahrt verbunden ist. Diese geografische Gegebenheit hat die Geschichte und die Entwicklung der Region maßgeblich geprägt und dafür gesorgt, dass die hiesige Kultur ein buntes Mosaik aus Einflüssen der vielen Nachbarländer ist.

Die pulsierende Hauptstadt des Landes trägt den klangvollen Namen Kuala Lumpur und bildet das Herzstück der Nation. Rein geografisch gesehen ist der Staat jedoch zweigeteilt, was ihn besonders interessant macht. Auf der einen Seite haben wir die malaysische Halbinsel im Westen, während sich auf der anderen Seite, getrennt durch das Südchinesische Meer, der malaysische Teil der riesigen Insel Borneo erstreckt. Im Norden grenzt das Land auf dem Festland an Thailand, während im Süden der Inselstaat Singapur über den Seeweg erreichbar ist. Auf Borneo teilt sich Malaysia zudem Grenzen mit Indonesien.

Diese geografische Zersplitterung führt dazu, dass die Regionen des Landes oft sehr weit voneinander entfernt liegen und jeweils ihren ganz eigenen Charakter haben. Es gibt im Grunde zwei große Gebiete: Westmalaysia mit der Metropole Kuala Lumpur sowie Ostmalaysia auf Borneo, das aus den Bundesstaaten Sabah und Sarawak besteht. Borneo selbst ist übrigens die drittgrößte Insel unseres Planeten, wobei Malaysia nur etwa ein Viertel der Gesamtfläche einnimmt. Der Rest der Insel gehört zu Indonesien oder zum kleinen Sultanat Brunei.

Schaut man sich Sabah im Norden von Borneo genauer an, findet man dort nicht nur die Hauptstadt Kota Kinabalu, sondern auch traumhafte Inseln wie Sipadan oder Mabul, die weltweit bekannt sind. Die Besiedlung dieser Region reicht weit zurück, wobei eine Theorie besagt, dass die ersten Bewohner ursprünglich aus dem Süden Chinas einwanderten. Schon zu Beginn unserer Zeitrechnung wurde die Halbinsel Malakka zu einem wichtigen Umschlagplatz für Händler aus Indien und China. Zwischen dem 7. und 11. Jahrhundert blühte hier das mächtige Reich Srivijaya.

Ein Wendepunkt in der Geschichte war das Jahr 1402, als das Sultanat von Malakka gegründet wurde. Mit der Gründung der Hauptstadt Malakka hielt auch der Islam Einzug in der Region und prägte das gesellschaftliche Leben nachhaltig. Doch die strategische Lage weckte bald Begehrlichkeiten in Europa. Im Jahr 1509 erreichten portugiesische Entdecker die Küste und nur zwei Jahre später wurde die Stadt Malakka im Sturm erobert. Dies führte dazu, dass auf der Halbinsel verschiedene neue Sultanate entstanden, darunter auch Johor, das später im Bund mit den Niederländern Malakka zurückerobern sollte.

Vom 17. Jahrhundert bis zum Jahr 1824 war die Region Schauplatz eines ständigen Machtkampfes zwischen den Briten und den Niederländern. Dieser Konflikt wurde erst durch eine offizielle Konvention beigelegt, die die Einflusssphären klar trennte. Eine dunkle Phase erlebte Malaysia während des Zweiten Weltkriegs unter der japanischen Besatzung. Die Kämpfe um das Land zwischen 1941 und 1942 waren heftig, wobei die japanischen Truppen trotz ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit durch eine enorme Luftüberlegenheit punkteten.

Ein fast schon kurioses Detail dieser Kämpfe war die japanische Fahrradinfanterie, die sich schnell durch das Gelände bewegte, während die abziehenden britischen Truppen Brücken sprengten, um den Vormarsch zu stoppen. Nach der Besetzung, die Hunger und Leid über das Land brachte, kehrte der Wunsch nach Freiheit zurück. Ab 1949 gab es bewaffneten Widerstand gegen die britische Kolonialverwaltung, bis Malaysia schließlich im Jahr 1957 stolz seine volle Souveränität und Unabhängigkeit erlangte.

Regionen und Resorts Malaysia

Natur Malaysia

In Malaysia scheint das Leben in jeder erdenklichen Form zu explodieren, sei es durch Insekten, die im Schutz der Dunkelheit geheimnisvoll leuchten, oder durch Pflanzen, die sich auf fast schon schelmische Weise gegenüber der Tierwelt verhalten. Das Land wirkt wie ein riesiges Labor der Natur, in dem die unterschiedlichsten Welten aufeinandertreffen. Man findet hier alles: von majestätischen Berggipfeln und tiefen, finsteren Höhlen bis hin zu fast undurchdringlichen Dschungeln und weiten Sumpfgebieten. In jedem noch so kleinen Winkel hat die Natur einen Weg gefunden, sich anzupassen und zu gedeihen.

Diese enorme Anpassungsfähigkeit hat einige der skurrilsten und faszinierendsten Lebensformen hervorgebracht, die man sich vorstellen kann. Malaysia gehört zu den wenigen Ländern weltweit, die offiziell als megadivers eingestuft werden. Man muss sich das einmal vorstellen: Obwohl das Land nur mickrige 0,2 Prozent der gesamten Landmasse der Erde ausmacht, beheimatet es ein Fünftel aller weltweit bekannten Tierarten. Diese Dichte an biologischer Vielfalt ist einfach atemberaubend und sucht ihresgleichen.

Dabei ist es nicht nur die reine Anzahl der Arten, die einen ins Staunen versetzt, sondern vor allem ihre Einzigartigkeit. Malaysia ist die Heimat für einige der größten, kleinsten und merkwürdigsten Wesen auf unserem Planeten. Viele dieser Arten sind endemisch, was bedeutet, dass man sie nirgendwo sonst auf der Welt in freier Wildbahn antreffen kann. Sie haben sich über Jahrtausende perfekt an ihre spezifische Umgebung angepasst und bilden ein empfindliches Gleichgewicht im Ökosystem.

Das Geheimnis hinter dieser Vielfalt ist das Klima. Es ist das ganze Jahr über heiß und feucht, was zusammen mit den unterschiedlichen Lebensräumen die idealen Bedingungen für das Leben schafft. Ein prominentes Beispiel für die bizarren Bewohner der Wälder ist der Nasenaffe mit seinem markanten Aussehen, den man nur hier findet. Aber auch die restliche Tierwelt liest sich wie ein Who-is-Who der Exotik: Tapire, majestätische Tiger, Leoparden, Elefanten und Nashörner streifen durch die dichten Wälder.

In den Baumwipfeln kann man zudem Gibbons und Orang-Utans beobachten, während die Lüfte von einer bunten Vogelschar bevölkert werden. Von farbenprächtigen Tukanen über Flamingos bis hin zu lautstarken Kakadus ist hier alles vertreten. Über den feuchten Wäldern von Borneo ragt der Berg Kinabalu empor, der höchste Punkt des Landes. Dieser gewaltige Granitblock schob sich vor etwa 15 Millionen Jahren aus der Erde und bietet heute ganz eigene Lebensbedingungen.

Je höher man an den Hängen des Kinabalu aufsteigt, desto mehr verändert sich die Natur um einen herum. Die Luft wird kühler, der Boden wird dünner und karger, was die Pflanzen dazu zwang, höchst kreative Überlebensstrategien zu entwickeln. Allein an diesem Berg wachsen rund 6000 verschiedene Pflanzenarten, was etwa die Hälfte der gesamten Flora Malaysias ausmacht. Besonders faszinierend sind die fleischfressenden Pflanzen, die in den nährstoffarmen Böden nach alternativen Energiequellen suchen.

Insgesamt kennt man in Malaysia etwa 8000 verschiedene Arten von blühenden Pflanzen, die in den ewigen Regenwäldern südlich des Äquators gedeihen. Diese grüne Lunge ist nicht nur für das Land selbst, sondern für das gesamte Weltklima von enormer Bedeutung. Wer einmal durch diesen Dschungel wandert, spürt förmlich die Lebenskraft, die von jedem Blatt und jedem Tier ausgeht. Es ist eine Welt, die uns daran erinnert, wie wunderbar und schützenswert die Natur in ihrer reinsten Form ist.

Klima Malaysia

Wer nach Malaysia reist, merkt schnell, dass die Sonne hier das Sagen hat. Da das Land fast direkt unter dem Äquator liegt, wird das Wetter maßgeblich von den Monsunen bestimmt. Das bedeutet im Klartext: Es ist eigentlich immer heiß und die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dass man sich manchmal wie in einer Waschküche fühlt. Echte Jahreszeiten, wie wir sie aus Europa mit Frühling oder Herbst kennen, gibt es hier im Grunde nicht. Das Thermometer zeigt das ganze Jahr über fast die gleichen Werte an.

Trotzdem gibt es so etwas wie eine kühlere Phase im Jahr, auch wenn man das Wort kühl hier mit Vorsicht genießen muss. In der Zeit von November bis Januar sinken die Temperaturen manchmal auf etwa 26 Grad Celsius ab, was für die Einheimischen schon fast nach Winter klingt. Die wirklichen Unterschiede beim Wetter hängen weniger mit dem Kalender zusammen, sondern vielmehr damit, aus welcher Richtung gerade der Wind weht. Das bestimmt nämlich, wo es regnet und wo die Sonne scheint.

An der Westküste zum Beispiel bekommt man im Sommer oft den Südwestmonsun zu spüren. Dieser bringt gelegentlich Regenschauer mit sich, die vom benachbarten Sumatra herüberziehen, wobei das meistens nicht allzu dramatisch ist. Ganz anders sieht es aus, wenn der Nordostmonsun anrückt. Dann stellt sich an der Ostküste des Landes die winterliche Regenzeit ein. In dieser Phase können die Regenfälle sehr intensiv sein und das Meer wird oft so unruhig, dass der Bootsverkehr zu den Inseln eingestellt werden muss.

Generell muss man in ganz Malaysia das ganze Jahr über mit kurzen, aber heftigen Regengüssen rechnen. Diese Schauer sind oft eine willkommene Abkühlung nach der Hitze des Tages. In Regionen wie dem östlichen Malakka, dem westlichen Sarawak oder dem nordöstlichen Sabah konzentriert sich die feuchteste Zeit meist auf die Monate Oktober und November. Es regnet dann zwar viel, aber selten den ganzen Tag am Stück, sodass man trotzdem viel unternehmen kann.

An der Westküste, wo beliebte Urlaubsinseln wie Langkawi, Penang oder Pangkor liegen, beginnt die regenreichere Phase meist im April. Das Schöne daran ist, dass diese Schauer oft nur von kurzer Dauer sind. Nach einer Stunde prasselndem Regen kommt meistens schon wieder die Sonne raus und trocknet alles in Windeseile ab. Man kann also fast das ganze Jahr über planen, ohne Angst haben zu müssen, komplett im Regen zu versinken.

Wenn jemand eine Wanderung in die Berge plant, sollte man sich auf ein ganz anderes Klima einstellen. Dort oben ist die Luft deutlich frischer und angenehmer zum Atmen. Im krassen Gegensatz dazu stehen die Gebiete an den Unterläufen der Flüsse. Dort kann die Hitze schon mal auf extreme 36 Grad klettern, was in Kombination mit der hohen Feuchtigkeit körperlich recht anstrengend sein kann. Man sollte seinen Tagesablauf also definitiv der Temperatur anpassen.

Ein kleiner Geheimtipp für Strandurlauber ist der Monat Februar. In dieser Zeit ist es oft fast windstill, was das Meer spiegelglatt und kristallklar macht. Das ist natürlich perfekt, um zu schnorcheln oder einfach nur faul im Wasser zu liegen. Letztendlich ist Malaysia eigentlich immer eine Reise wert. Man muss sich nur im Klaren darüber sein, dass die Natur hier ihren eigenen Rhythmus aus Wind, Regen und Hitze hat, auf den man sich einstellen sollte.

Transport in Malaysia

Nach der Landung in Malaysia stellt sich sofort die Frage, wie man am besten vom Flughafen in die Stadt kommt. In Kuala Lumpur hat man da im Grunde drei klassische Möglichkeiten: den Bus, das Taxi oder den Zug. Wenn man ein bisschen auf den Geldbeutel schauen möchte, ist der Bus definitiv die beste Wahl. Für etwa 15 bis 17 Ringgit kommt man in die Stadt, man sollte aber eine gute Stunde Zeit einplanen. Wenn es dumm läuft und man in den Berufsverkehr gerät, kann die Fahrt auch mal zwei Stunden dauern.

Taxis sind natürlich bequemer und bringen einen direkt vor die Hoteltür, kosten aber auch deutlich mehr, meistens so um die 70 Ringgit. Der Preis hängt aber stark davon ab, wo genau die Unterkunft liegt. Für Alleinreisende, die es eilig haben, ist der Express-Zug eine super Sache. Er ist modern, sauber und rast in unter 30 Minuten ohne Zwischenstopp ins Zentrum. Mit 55 Ringgit ist das Ticket zwar nicht billig, aber der Komfort ist unschlagbar.

Wer allerdings in einer Gruppe von zwei, drei oder vier Personen unterwegs ist, für den rechnet sich der Zug kaum noch. Da ist man mit einem Taxi oft günstiger dran und hat weniger Stress mit dem Gepäck. Ein kleiner Trick für Sparfüchse: Wenn man schon weiß, dass man wieder zurück muss, sollte man direkt ein Hin- und Rückfahrticket kaufen, da gibt es oft ordentliche Rabatte. In der Hauptstadt selbst ist man mit der Metro oder der Monorail am besten bedient.

Die Preise für die kurzen Fahrten innerhalb der Stadt sind fast schon lächerlich günstig und liegen meist zwischen 70 Cent und 3 Ringgit. Kuala Lumpur ist zwar eine Weltstadt, aber das Zentrum ist erstaunlich kompakt. Viele der bekannten Sehenswürdigkeiten liegen so nah an den Haltestellen, dass man sie problemlos zu Fuß erreichen kann. Es gibt sogar einen speziellen Hop-on-Hop-off-Bus, der alle wichtigen Punkte abklappert. Man kauft ein Ticket und kann den ganzen Tag ein- und aussteigen, wo es einem gefällt.

Wenn man das Land weiter erkunden möchte, hat man die Qual der Wahl zwischen Fähren, Inlandsflügen oder Überlandbussen. Man sollte nicht automatisch denken, dass Fliegen teuer ist. Es gibt hier Fluggesellschaften, die Tickets zu Preisen anbieten, bei denen man zweimal hinschauen muss, weil sie so günstig sind. Das spart auf den langen Strecken zwischen den Städten oder rüber nach Borneo natürlich enorm viel Zeit.

Für Leute, die gerne alles vorher geplant haben, ist ein festes Busticket oder eine geführte Tour ideal. Wer aber lieber spontan ist und die echte Atmosphäre der Stadt aufsaugen will, sollte einfach die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Da kommt man viel eher mit den Einheimischen in Kontakt. Malaysia hat zudem mehrere große Seehäfen mit internationalem Status, wie etwa in Port Klang oder auf Penang. Zwischen Penang und dem Festland pendeln ständig Fähren, die nicht nur Leute, sondern auch Autos transportieren.

Zum Schluss noch ein paar wichtige Infos zum Papierkram. Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein, sonst gibt es Ärger an der Grenze. Ein Rückflugticket wird bei der Ankunft zwar selten direkt verlangt, aber manche Fluggesellschaften wollen es schon beim Check-in sehen. Die Beamten der Einwanderungsbehörde haben zudem das Recht, nachzufragen, ob man genug Bargeld dabei hat, falls man kein Ticket für die Weiterreise vorweisen kann. Darauf sollte man vorbereitet sein.

Geld und Einkaufen in Malaysia

In Malaysia bezahlt man mit dem Ringgit, einer Währung, die in Scheinen von 1, 5, 10, 50 und 100 Einheiten im Umlauf ist. Der Kurs schwankt natürlich immer ein bisschen, aber grob gesagt bekommt man für einen Euro etwa 4,5 bis 5 Ringgit. Wer gerne einkauft, wird dieses Land lieben, denn Malaysia ist ein wahres Paradies für Shopping-Begeisterte. Es gibt hier wirklich alles, was das Herz begehrt, von riesigen, hochmodernen Einkaufszentren bis hin zu kleinen, charmanten Märkten.

In den Metropolen findet man Supermärkte, die so groß sind, dass man sich darin verlaufen kann, aber auch kleine Antiquitätenläden, in denen man stundenlang nach Schätzen stöbern kann. Besonders attraktiv sind die Preise für Kleidung und Textilien. Wer seine Garderobe aufbessern möchte, kann hier echte Schnäppchen machen. Auch Elektronik ist ein großes Thema. Die Auswahl an Kameras, Laptops oder Smartphones ist riesig und oft günstiger als in Europa. Die meisten Geschäfte haben von 10 Uhr morgens bis spät abends um 7 oder 8 Uhr geöffnet.

Wenn man keine Lust auf klimatisierte Malls hat, sollte man unbedingt die lokalen Basare besuchen. Hier erlebt man das echte malaysische Leben. Die Händler sind oft wahre Originale, immer für einen Scherz zu haben und sehr charismatisch. Auf diesen Märkten gehört das Feilschen einfach dazu. Es macht richtig Spaß, mit den Verkäufern um den besten Preis zu verhandeln, solange man dabei freundlich bleibt. Oft ergibt sich dabei auch ein nettes Gespräch.

Ein wichtiger Tipp für alle Schnäppchenjäger: Die besten Ausverkäufe finden meistens im August und September statt. Aber auch rund um das chinesische Neujahr oder zum Jahreswechsel gibt es in den Läden massive Rabatte von bis zu 70 Prozent. In dieser Zeit lohnt es sich besonders, die Augen offenzuhalten. Man findet eigentlich immer etwas Schönes, egal ob man nun gezielt sucht oder einfach nur bummelt.

Die Palette an Souvenirs ist ebenfalls riesig. Wenn man an Malaysia denkt, kommen einem natürlich sofort die berühmten Petronas Towers in Kuala Lumpur in den Sinn. Diese architektonischen Meisterwerke sind das Wahrzeichen des Landes und man findet sie in allen möglichen Formen als Andenken wieder, sei es als kleiner Schlüsselanhänger, als Modell für den Schreibtisch oder auf T-Shirts gedruckt. Es ist das klassische Mitbringsel für die Daheimgebliebenen.

Neben modernem Kram gibt es aber auch viel traditionelles Kunsthandwerk, wie zum Beispiel wunderschön bemalte Batikstoffe oder handgefertigten Schmuck. Man merkt an den Produkten, wie stolz die Menschen auf ihre Kultur und ihre Traditionen sind. Wer also ein bisschen Platz im Koffer lässt, wird es sicher nicht bereuen, denn die Versuchung, etwas Schönes zu kaufen, lauert in Malaysia an fast jeder Straßenecke. Es ist ein Land, das zum Entdecken und Genießen einlädt.

Hauptattraktionen Malaysia

Wer den Westen Malaysias besucht, findet sich in einer Welt voller Kontraste wieder, in der uralte Regenwälder auf sanfte Berghänge treffen. Es ist ein Ort, an dem man stundenlang durch dichten Dschungel wandern oder auf weitläufigen Teeplantagen die frische Luft genießen kann. Die Architektur dort erzählt Geschichten, die viele Generationen überdauert haben und heute noch genauso beeindruckend wirken wie früher. Neben dem Festland besticht Westmalaysia durch seine traumhaften Inseln, wo endlose Strände und schattenspendende Kokospalmen auf die Besucher warten.

Das alles erlebt man in einem Land, das sich einerseits modern und dynamisch präsentiert, aber andererseits seine Wurzeln nie vergessen hat. Malakka, das früher einmal der bedeutendste Hafen der gesamten Region war, beherbergt heute unzählige historische Denkmäler. Wenn man durch die Gassen schlendert, kann man Gerichte aus aller Welt probieren, was die Stadt zu einem echten Schmelztiegel der Kulturen macht. Wer es noch ein bisschen lebhafter mag, sollte unbedingt die Insel Penang besuchen, die als das kulinarische und kulturelle Herz des Landes gilt.

Ein absolutes Highlight jeder Reise ist der Besuch eines Rehabilitationszentrums für Orang-Utans, da man diese faszinierenden Tiere dort in einer fast natürlichen Umgebung beobachten kann. Besonders bekannt sind hierfür die Zentren Semenggoh in Sarawak sowie Sepilok in Sabah, die sich intensiv um den Schutz dieser Primaten kümmern. In Sabah selbst dreht sich ohnehin fast alles um die Begegnung mit exotischen Tieren und die Erkundung der marinen Nationalparks. Besonders der Tunku Abdul Rahman Park und das Semporna-Archipel sind wahre Paradiese für alle, die das Meer lieben.

Darüber hinaus hinterlassen Orte wie der Strand an der Nordspitze von Borneo oder das Kulturdorf Mari-Mari bleibende Eindrücke bei jedem Reisenden. Die Kombination aus exotischen Früchten, weiten Palmenhainen und malerischen Ausblicken macht den Reiz dieser Region aus. Ein Abendessen direkt an der Küste von Sandakan rundet so einen ereignisreichen Tag perfekt ab. Und wer sich traut, kann beim Tauchen oder Schnorcheln sogar majestätischen Meeresschildkröten ganz nah kommen und ihre ruhigen Bewegungen unter Wasser beobachten.

Die Vielfalt der Natur in diesem Teil der Welt ist wirklich schwer in Worte zu fassen, da hinter jeder Ecke eine neue Überraschung wartet. Man spürt förmlich die Energie der tropischen Wildnis, während man gleichzeitig den Komfort der modernen Infrastruktur genießen kann. Es ist genau diese Mischung aus Abenteuer und Entspannung, die Malaysia zu einem so besonderen Ziel für Reisende macht. Wer einmal dort war, wird die Bilder der grünen Dschungel und der klaren blauen Lagunen so schnell nicht wieder vergessen.

Tourismus in Malaysia

Die Insel Tioman ist ein Ort, der Reisende sofort in seinen Bann zieht und für den man sich unbedingt genügend Zeit nehmen sollte. Sie gehört zum Pahang-Nationalpark und liegt etwa sechzig Kilometer östlich der malaysischen Küste im Südchinesischen Meer. Hier findet man die größte Gruppe von Korallenriffen in der gesamten Region, was die Insel zu einem Hotspot für Unterwasserfreunde macht. Sogar Hollywood wurde auf diese Schönheit aufmerksam, als Teile bekannter Musicals in dieser traumhaften Kulisse gedreht wurden.

Heute wird Tioman regelmäßig als eine der schönsten Inseln in ganz Asien bezeichnet und landet oft in den Top-Listen der saubersten Orte weltweit. Die unberührte Natur ist so beeindruckend, dass die Menschen vor Ort sich seit jeher alte Legenden erzählen, um diesen Ort zu beschreiben. Weiße Sandstrände und kristallklares Wasser sind hier kein Werbeversprechen, sondern die tägliche Realität für die Besucher. Touristen aus aller Welt kommen hierher, um für eine Weile der Hektik des Alltags zu entfliehen.

Eine dieser Legenden besagt, dass eine chinesische Drachenprinzessin einst so verzaubert von der Schönheit des Landes war, dass sie auf ihrem Weg nach Singapur hier Halt machte. Sie versprach, jedem Reisenden, der an diesem Ufer landet, Gastfreundschaft und Geborgenheit zu schenken. Ein Sommerurlaub auf Tioman lohnt sich definitiv, denn das Klima ist zu dieser Jahreszeit ideal für ausgiebige Badetage. Das warme Wasser des Südchinesischen Meeres ist dann besonders ruhig und so durchsichtig, dass man bis zum Grund schauen kann.

Neben den Inseln hat Malaysia aber noch viel mehr für Naturliebhaber zu bieten, wie etwa das Vogelschutzgebiet Bukit Fraser. Es wurde bereits im Jahr 1922 gegründet und gilt damit als das älteste Reservat des Landes. Mittlerweile gibt es in ganz Malaysia insgesamt sechzehn Nationalparks, die alle ihren eigenen Charme versprühen. Überall im Land wird versucht, die einzigartige Flora und Fauna für kommende Generationen zu bewahren und den sanften Tourismus zu fördern.

Nicht weit von Kota Kinabalu entfernt ragt der mächtige Mount Kinabalu in den Himmel, der stolze 4101 Meter über dem Meeresspiegel misst. Er ist von einem riesigen Nationalpark umgeben, der aus dichtem tropischem Regenwald besteht und Wanderer aus aller Welt anzieht. Es ist diese Kombination aus majestätischen Berggipfeln und traumhaften Küstenabschnitten, die den besonderen Reiz des Landes ausmacht. Wer die Natur in ihrer reinsten Form erleben möchte, wird von den vielen geschützten Gebieten Malaysias garantiert nicht enttäuscht werden.

Unterkunft in Malaysia

Die Insel Borneo ist ein Ort voller Geheimnisse, der von undurchdringlichem tropischem Dschungel bedeckt ist und in dem man erst vor Kurzem die größte Höhle der Welt entdeckt hat. In den tiefen Wäldern leben die Iban, ein Stamm, der früher als gefürchtete Kopfjäger bekannt war und dessen Dörfer oft gut versteckt liegen. Heute haben sich die Zeiten geändert, und die Iban empfangen Besucher auf eine sehr herzliche Art und Weise. Was früher ein kriegerisches Volk war, ist heute eine der faszinierendsten kulturellen Attraktionen für Reisende aus aller Welt.

Ein Urlaub in Malaysia bedeutet weit mehr als nur faul am Strand zu liegen und die Sonne zu genießen. Es ist eine einmalige Gelegenheit, in eine völlig fremde Kultur einzutauchen und die architektonischen Schätze des Landes zu entdecken. Die bunte Natur bietet dabei ständig neue Fotomotive, egal ob man im Dschungel oder in einer der modernen Städte unterwegs ist. Man lernt viel über das Zusammenleben verschiedener Ethnien und die tiefe Verbundenheit der Menschen mit ihrem Land.

Der wichtigste Knotenpunkt für jeden Reisenden ist die Hauptstadt Kuala Lumpur, wo sich auch der größte Flughafen des Landes befindet. Die Stadt selbst ist das touristische Zentrum schlechthin und bietet eine unglaubliche Mischung aus Tradition und Moderne. Viele Urteilsreisende nutzen die Metropole nicht nur zur Besichtigung der berühmten Türme, sondern auch als idealen Startpunkt für Ausflüge in alle anderen Landesteile. Von hier aus erreicht man bequem die unterschiedlichsten Regionen, ohne lange suchen zu müssen.

Zu den bekanntesten Zielen gehören neben Kuala Lumpur auch Orte wie Langkawi, Penang oder das Taucherparadies Sipadan. Das Klima in Malaysia ist das ganze Jahr über heiß und feucht, weshalb es sich natürlich nicht für Wintersport eignet. Dafür findet man auf dem Cameron-Hochland, das auf über 1500 Metern liegt, eine angenehme Abkühlung und frische Bergluft. Dort oben erstrecken sich endlose Teeplantagen und Obstgärten, die ein völlig anderes Bild von Malaysia vermitteln als die tropischen Küsten.

In der heutigen Zeit, in der Hightech-Medizin oft unübersichtlich wirkt, besinnen sich viele Menschen in Malaysia wieder auf alte Traditionen. In den letzten Jahren sind Wellness-Zentren und Kurorte, die auf natürliche Heilmittel setzen, extrem populär geworden. Besonders der Gesundheitstourismus hat einen riesigen Aufschwung erlebt, da viele Reisende gezielt nach Erholung suchen. Man kombiniert dort geschickt das Wissen der Vorfahren mit modernen Anwendungen, um Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen.

Küche und Geschirr Malaysia

Malaysia ist weltweit bekannt für seine spektakulären Tauchgründe, bei denen einem angesichts der Farbenpracht der Korallenriffe der Atem stockt. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, dass es in diesem Land noch weite Flächen unberührter Natur gibt, die bisher kaum vom Menschen verändert wurden. Auch in den Städten wird viel geboten, wobei die Auswahl an Unterkünften von modernen Apartments bis hin zu geräumigen Studios reicht. Oft bekommt man hier für sein Geld deutlich mehr Platz und Komfort als in vielen europäischen Großstädten.

Besonders empfehlenswert ist es, sich ein Apartment in einem der vielen Hochhäuser zu suchen, die die Skyline der Städte prägen. Diese Gebäudekomplexe verfügen fast immer über eine Dachterrasse, von der aus man einen fantastischen Blick über das Lichtermeer der Stadt genießen kann. Solche Unterkünfte sind in Malaysia sehr beliebt und stellen oft die beste Wahl für Reisende dar, die etwas Unabhängigkeit suchen. Mit einer durchschnittlichen Größe von über 160 Quadratmetern bieten sie selbst für größere Gruppen genügend Raum.

Wer mit einer Gruppe von bis zu sechs Personen verreist, findet in diesen großzügigen Wohnungen die ideale Lösung für seinen Aufenthalt. Das Hotelangebot im Land ist ebenfalls sehr breit gefächert und reicht von einfachen Pensionen bis hin zum absoluten Luxussegment. Geschäftsreisende finden in speziellen Business-Hotels alles, was sie für ihre Arbeit benötigen, inklusive moderner Konferenzräume. Wohlhabende Touristen, die Wert auf erstklassigen Service legen, kommen in den Häusern internationaler Ketten voll auf ihre Kosten.

An Orten wie Langkawi oder Borneo sieht das Angebot ein bisschen anders aus, da hier oft zwischen großen All-Inclusive-Anlagen und günstigen Herbergen unterschieden wird. Bei der luxuriösen Variante ist meist schon alles im Preis enthalten, sodass man sich um nichts mehr kümmern muss. Wer es lieber flexibel mag, wählt die günstigere Option und zahlt nur für die Leistungen, die er auch wirklich in Anspruch nimmt. Dinge wie frische Handtücher oder die Nutzung von Haushaltsgeräten lassen sich dann meist problemlos dazubuchen.

In manchen Regionen gibt es sogar spezielle Inselhotels, die sich komplett auf die Bedürfnisse von Tauchern spezialisiert haben. Diese Resorts sind oft sehr klein und familiär geführt, manchmal bestehen sie sogar nur aus einer Handvoll Gebäuden. In solchen Paketen sind dann meist die Verpflegung, der Transfer und die gesamte Tauchausrüstung bereits enthalten. Da viele dieser Inseln an der Ostküste liegen, bieten sie oft auch praktische Verbindungen in die Nachbarländer wie Thailand oder Singapur an.

Kultur und Traditionen Malaysia

In fast allen Ländern Südostasiens ist gedämpfter Reis das absolute Grundnahrungsmittel, ohne das eigentlich keine Mahlzeit vollständig wäre. Malaysia bildet hier keine Ausnahme, und der Duft von frischem Reis gehört einfach zum Alltag dazu. Man kann ihn dort auf unzählige Arten genießen, sei es als einfache Beilage, in einer würzigen Suppe oder scharf angebraten mit Gemüse. Besonders beliebt ist die Zubereitung in Kokosmilch, die dem Reis eine cremige Konsistenz und ein ganz besonderes Aroma verleiht.

Neben den Klassikern dient Reis auch oft als Basis für Nudeln oder sogar für süße Desserts, die nach dem Essen serviert werden. Es gibt so viele verschiedene Reissorten, dass man als Tourist erst einmal den Überblick gewinnen muss. Jede Sorte hat ihren eigenen Geschmack und passt zu ganz unterschiedlichen Gerichten der lokalen Küche. Obst und Gemüse spielen ebenfalls eine tragende Rolle, wobei viele Arten in Europa völlig unbekannt sind und daher sehr exotisch wirken.

Für Besucher mag der Anblick mancher Pflanzen erst einmal ungewohnt sein, aber die Einheimischen wissen genau, wie man sie schmackhaft zubereitet. Eines der bekanntesten Gerichte des Landes ist Gado-Gado, ein knackiger Gemüsesalat, der mit einer würzigen Erdnusssauce verfeinert wird. Aber auch Salate aus Ananas oder Gurken sowie Garnelenklöße stehen häufig auf dem Speiseplan. Fleisch wie Rind oder Schwein findet man seltener im Alltag, da es oft eher bei besonderen Anlässen oder Ritualen eine Rolle spielt.

Dafür gibt es eine riesige Auswahl an Fischgerichten, die fangfrisch aus dem Meer auf den Tisch kommen. Von gegrillten Tintenfischen über getrocknete Sardellen bis hin zu aufwendigen Suppen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Beim Thema Alkohol sind die Menschen in Malaysia eher zurückhaltend, was vor allem am muslimischen Glauben eines Großteils der Bevölkerung liegt. Lokale alkoholische Getränke sind daher kaum verbreitet, aber in den touristischen Gebieten kann man problemlos importierte Waren kaufen.

Ein absolutes Muss für jeden Gast ist Nasi Lemak, das in Kokosmilch gekochte Nationalgericht, das traditionell auf einem Bananenblatt serviert wird. Auch die Frucht Pomelo, die wie eine riesige Orange aussieht und bis zu vier Kilo wiegen kann, stammt ursprünglich aus Malaysia. Aber keine Frucht spaltet die Gemüter so sehr wie die Durian, die für ihren extrem starken Geruch weltberühmt ist. Wer sich traut, sie zu probieren, wird oft mit einem cremigen und einzigartigen Geschmack belohnt.

Malaysia ist ein Schmelztiegel der Kulturen, in dem Malaien, Chinesen und Inder friedlich zusammenleben, was sich auch in der Musik und Kunst widerspiegelt. Beim Besuch sollte man jedoch darauf achten, sich respektvoll zu kleiden, besonders wenn man die touristischen Pfade verlässt. Während des Fastenmonats Ramadan bleiben viele Restaurants tagsüber geschlossen und öffnen erst nach Sonnenuntergang ihre Türen. Eine kuriose Besonderheit ist das Programm der Regierung, das kriselnden Paaren einen zweiten Honigmond spendiert, um die Ehe zu retten.

Wetter in Malaysia

Wetter pro Monat

Januar

+30° С +28° С
+30
+28
Januar

Februar

+31° С +29° С
+31
+29
Februar

Marsch

+32° С +29° С
+32
+29
Marsch

April

+32° С +30° С
+32
+30
April

Mai

+32° С +30° С
+32
+30
Mai

Juni

+32° С +30° С
+32
+30
Juni

Juli

+32° С +29° С
+32
+29
Juli

August

+32° С +29° С
+32
+29
August

September

+32° С +30° С
+32
+30
September

Oktober

+31° С +29° С
+31
+29
Oktober

November

+31° С +28° С
+31
+28
November

Dezember

+30° С +28° С
+30
+28
Dezember

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