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Kamerun

Information about Kamerun

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Geographie und Geschichte Kamerun

Kamerun ist ein wirklich faszinierendes Land, das man oft als das Herz von Zentralafrika bezeichnet. Wenn man sich die Landkarte anschaut, sieht man sofort, wie strategisch günstig es im Westen des Kontinents liegt. Die Nachbarschaft ist bunt gemischt: Im Nordwesten grenzt es an Nigeria, während sich im Norden und Nordosten der Tschad erstreckt. Weiter östlich liegt die Zentralafrikanische Republik, und im Süden hat Kamerun gleich drei Nachbarn, nämlich Gabun, die Republik Kongo und Äquatorialguinea. Man kann also sagen, dass hier viele verschiedene afrikanische Einflüsse aufeinandertreffen. Ein besonderes Highlight ist der Südwesten, wo das Land an den Golf von Guinea grenzt. Genauer gesagt ist es die Bucht von Bonny, die zum gewaltigen Atlantik gehört.

Die Landschaft im Inneren des Landes ist geprägt von einem riesigen Hochland, das teilweise bis zu tausend Meter in die Höhe ragt. Dort findet man dichte, fast undurchdringliche Wälder, die eine ganz eigene Atmosphäre versprühen. Überhaupt ist das Gelände sehr abwechslungsreich, denn Gebirgsketten wechseln sich ständig mit weiten Ebenen und Plateaus ab. Direkt an der Küste sieht es allerdings ganz anders aus, dort gibt es viele sumpfige Gebiete, die typisch für diese Region sind. Ein echtes Wahrzeichen ist der Berg Kamerun, ein aktiver Vulkan, der stolze 4100 Meter in den Himmel ragt. Er ist kein schlafender Riese, denn erst im Jahr 2000 gab es dort den letzten großen Ausbruch, was die gewaltige Kraft der Natur in dieser Region unterstreicht.

Die Geschichte des Landes ist ebenso spannend wie seine Geografie. Europäer tauchten hier zum ersten Mal im Jahr 1472 auf. Es war ein portugiesischer Seefahrer, der im Fluss Wouri so unglaublich viele Garnelen entdeckte, dass er die Gegend kurzerhand Rio dos Camarões nannte, was übersetzt einfach Fluss der Krabben bedeutet. Genau davon leitet sich der heutige Name Kamerun ab. Später, so im 17. bis 19. Jahrhundert, übernahmen muslimische Nomaden das Ruder und gründeten ihre eigenen Reiche. Dann kam die Kolonialzeit, in der Deutschland von 1884 bis 1916 die Kontrolle hatte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Land zwischen Großbritannien und Frankreich aufgeteilt, was bis heute Spuren hinterlassen hat.

Natürlich ließen sich die Einheimischen das nicht einfach so gefallen. Es gab immer wieder Widerstand gegen die Kolonialmächte, und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ruf nach Freiheit immer lauter. Es dauerte zwar noch ein paar Jahrzehnte, aber am 1. Januar 1960 war es endlich so weit: Ostkamerun wurde unabhängig. Ein Jahr später schloss sich auch der britische Teil an. Heute ist Kamerun eine Republik mit der Hauptstadt Jaunde und gehört zum Commonwealth. Es ist ein Land, das seine Unabhängigkeit hart erkämpft hat und heute stolz auf seine vielfältige Kultur und Geschichte blickt, die tief in der afrikanischen Erde verwurzelt ist.

Regionen und Resorts Kamerun

Natur Kamerun

Wenn man über Kamerun spricht, fällt oft der Begriff Afrika im Miniaturformat. Das ist absolut treffend, denn man muss das Land eigentlich gar nicht verlassen, um fast alle Naturzonen des Kontinents zu erleben. Im Norden findet man trockene Savannen und Halbwüsten, während der Süden von dichten, grünen Regenwäldern dominiert wird. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Tier- und Pflanzenwelt wider. Forscher haben herausgefunden, dass es hier über 9000 Pflanzenarten gibt. Dazu kommen etwa 1000 Vogelarten, mehr als 300 Säugetierarten und eine riesige Anzahl an Fischen und Reptilien. Es ist ein wahres Paradies für jeden, der die Natur liebt.

Um diesen Reichtum zu schützen, hat die Regierung insgesamt zwölf Nationalparks eingerichtet, die im ganzen Land verteilt sind. Die ersten Schutzgebiete entstanden schon vor über hundert Jahren, was zeigt, dass man hier schon früh den Wert der Umwelt erkannt hat. Heute nehmen diese Parks etwa sechs Prozent der gesamten Landesfläche ein. Ein besonders schöner Ort ist der Mefou-Nationalpark. Hier geht es nicht nur um seltene Pflanzen, sondern vor allem um den Tierschutz. Es gibt dort eine Rettungsstation für verwaiste Tiere, besonders für Affen. Mandrills, Gorillas und Schimpansen finden hier ein sicheres Zuhause. Das Tolle ist, dass Besucher diese faszinierenden Tiere oft aus nächster Nähe beobachten können.

Ein weiteres wichtiges Schutzgebiet ist der Takamanda-Nationalpark, der 2008 speziell für den Schutz von Gorillas gegründet wurde. Drei Unterarten dieser sanften Riesen stehen auf der Roten Liste und sind vom Aussterben bedroht. Krankheiten, Jagd und die Abholzung der Wälder setzen ihnen stark zu. Aber in Takamanda können sie sich frei bewegen, oft sogar über die Grenze hinweg in das benachbarte Cross-River-Reservat in Nigeria. Neben den Gorillas leben dort auch Schimpansen und sogar Waldelefanten. Es ist ein lebenswichtiger Rückzugsort für Tiere, die sonst kaum noch eine Chance hätten.

An der Grenze zum Tschad liegt der Bouba-Njida-Nationalpark, der vor allem für die Rettung des Schwarzen Nashorns und der Riesen-Elenantilope bekannt ist. Auf einer Fläche von über 2000 Quadratkilometern erstrecken sich weite Wälder und Savannen, in denen Giraffen, Hyänen, Löwen und Geparden umherstreifen. Wer es lieber etwas wasserreicher mag, sollte den Boumba-Bek-Nationalpark besuchen. Dort kommt man oft nur mit dem Boot über die Flüsse voran. In den dichten Tropenwäldern leben Nilkrokodile und über 300 Fischarten. Und dann gibt es noch den Lobéké-Nationalpark, die Heimat von Graupapageien und Waldelefanten. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Mühe sich das Land gibt, um diese einzigartigen Schätze für die Zukunft zu bewahren.

Klima Kamerun

Das Wetter in Kamerun ist ein Thema für sich, denn es hängt extrem davon ab, wo genau man sich gerade aufhält. Im Süden herrscht ein klassisches Äquatorialklima. Das bedeutet vor allem eines: Es regnet viel und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Wenn man jedoch weiter ins Zentrum oder in den Norden reist, ändert sich das Ganze zu einem subäquatorialen Klima. Dort sind die Jahreszeiten klarer getrennt, mit einem regnerischen Sommer und einem sehr trockenen Winter. Besonders extrem ist es an den Hängen des Berges Kamerun im Westen. Das ist eine der feuchtesten Gegenden der Welt, wo jährlich fast zehntausend Millimeter Regen vom Himmel kommen können.

An der Atlantikküste ist es das ganze Jahr über angenehm warm. Im Februar und März klettern die Temperaturen meist auf 24 bis 28 Grad. Selbst wenn es im Juli oder August ein bisschen abkühlt, bleibt es mit 22 bis 24 Grad immer noch sehr mild. Der Norden der Küste gilt übrigens als einer der nassesten Orte der Erde, was man sich kaum vorstellen kann, wenn man die trockenen Gebiete im Landesinneren sieht. Im Zentrum des Landes sind die Temperaturen ähnlich, wobei es im Dezember und Januar nachts auch mal ein wenig frischer werden kann, was nach der Hitze des Tages oft als sehr angenehm empfunden wird.

Richtig heiß wird es aber im Norden. In den Monaten April und Mai steigen die Temperaturen dort oft auf über 32 Grad. Selbst im tiefsten Winter, also im Dezember und Januar, sinkt das Thermometer selten unter 26 Grad. Was den Norden so besonders macht, ist der Harmattan. Das ist ein trocken heißer Wind aus dem Nordosten, der direkt vom Tschadsee kommt und oft eine Menge Staub mit sich bringt. Im Sommer dreht sich der Wind dann, und der Südwestmonsun bringt die dringend benötigten Regenfälle in die Region. Es ist ein ständiger Wechsel zwischen extremer Trockenheit und feuchter Luft.

Wenn man mich fragt, wann die beste Reisezeit für Kamerun ist, würde ich sagen: Es kommt darauf an, was man vorhat. Wer Lust auf Strandurlaub und Sonne hat, sollte zwischen November und Mai fliegen. In dieser Zeit ist das Wasser im Golf von Guinea mit etwa 28 Grad fast so warm wie in der Badewanne. Ab April fängt an der Küste die Regenzeit an, und es kann heftige Gewitter geben, die aber auch ihren eigenen Charme haben. Die Luftfeuchtigkeit liegt das ganze Jahr über konstant bei 70 bis 80 Prozent, was für Europäer anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sein kann. Auf dem Hochland gibt es sogar zwei Trocken- und zwei Regenzeiten, was die Planung einer Reise durch das ganze Land zu einem kleinen Puzzle macht.

Transport in Kamerun

Wer in Kamerun unterwegs ist, merkt schnell, dass das Thema Verkehr hier eine ganz eigene Dynamik hat. Das gesamte Straßennetz umfasst etwas mehr als 34.000 Kilometer, aber man darf sich da keinen falschen Vorstellungen hingeben. Nur ein kleiner Teil davon, etwa 4.500 Kilometer, ist wirklich asphaltiert. Der Rest sind Schotterpisten oder einfache Erdpfade, die besonders in der Regenzeit zu einer echten Herausforderung werden können. Trotzdem ist das Land erstaunlich gut vernetzt, wenn man weiß, wie man sich fortbewegen muss. Das wichtigste Verkehrsmittel für die meisten Menschen ist der öffentliche Busverkehr.

Zwischen den großen Städten fahren regelmäßig Busse, und eigentlich hat jede Stadt mindestens einen oder zwei Busbahnhöfe. Dort kann man sich über die Abfahrtszeiten informieren und sein Ticket kaufen. Ein kleiner Tipp am Rande: Man sollte immer früh genug da sein, um sich einen guten Platz zu sichern. Das System hier ist nämlich recht pragmatisch. Wenn mehr Leute mitfahren wollen, als es Sitzplätze gibt, werden im Gang einfach Plastikstühle aufgestellt. Wer also zu spät kommt, landet vielleicht auf so einem Hocker in der Mitte des Busses. Aber so kommt man wenigstens ans Ziel, und es ist eine sehr authentische Art zu reisen.

Oft ist es so, dass die Busse erst dann losfahren, wenn sie voll besetzt sind. Das kann manchmal ein paar Stunden dauern, man braucht also ein bisschen Sitzfleisch und Geduld. Außerdem sollte man seinen Ausweis immer griffbereit haben, denn an den Stadtein- und -ausgängen gibt es häufig Polizeikontrollen, bei denen die Dokumente der Passagiere geprüft werden. Das gehört hier einfach zum Alltag dazu. Wer es etwas nostalgischer mag, kann auch den Zug nehmen. Das Schienennetz ist über tausend Kilometer lang und stammt zum großen Teil noch aus der deutschen Kolonialzeit im 20. Jahrhundert. Heute werden die Schienen aber hauptsächlich für den Gütertransport genutzt.

Es gibt vier Hauptstrecken für die Bahn, wobei eine davon momentan stillgelegt ist, weil eine Brücke über den Fluss Wouri in keinem guten Zustand ist. Für internationale Reisen gibt es drei wichtige Flughäfen: in der Hauptstadt Jaunde, in der Hafenmetropole Douala und in Garoua im Norden. Inlandsflüge sind eher selten und nicht so stark ausgebaut wie der Straßenverkehr. Da Kamerun direkt am Atlantik liegt, spielt die Schifffahrt natürlich eine riesige Rolle. Douala ist der wichtigste Seehafen des Landes. Fast 95 Prozent des gesamten Güterverkehrs werden über diesen Hafen abgewickelt, was ihn zum wirtschaftlichen Motor der Region macht.

Geld und Einkaufen in Kamerun

Wenn man in Kamerun einkaufen geht oder im Restaurant bezahlen möchte, nutzt man den zentralafrikanischen Franc. Das Geld ist dort sehr vielfältig, es gibt Münzen in verschiedenen Größen von 1 bis 500 Francs und Scheine bis zu 10.000 Francs. Was viele nicht wissen: Kamerun teilt sich diese Währung mit fünf anderen Ländern, nämlich Gabun, der Republik Kongo, dem Tschad, Äquatorialguinea und der Zentralafrikanischen Republik. Um die Scheine auseinanderzuhalten, hat jedes Land seinen eigenen Buchstaben auf der Banknote. Für Kamerun ist das ein U. Das ist ein praktisches System, weil man das Geld auch in den Nachbarländern benutzen kann.

In den großen Städten wie Jaunde oder Douala kommt man auch mit US-Dollar oder Euro ganz gut weiter, aber man sollte immer genug Bargeld dabeihaben. Kreditkarten werden zwar in den großen Hotels oder bei Fluggesellschaften akzeptiert, aber ansonsten ist Kamerun eher ein Land des Bargelds. Geldautomaten sind außerhalb der Metropolen wirklich Mangelware, also ist es ratsam, gleich am Flughafen oder in einer Bank genug zu wechseln. So vermeidet man unnötigen Stress während der Reise. Wenn man dann genug Francs in der Tasche hat, kann man sich auf die Suche nach tollen Souvenirs begeben, von denen es hier jede Menge gibt.

Die lokalen Kunsthandwerker sind unglaublich geschickt. Sie stellen Schmuck aus den verschiedensten Materialien her: Holz, Keramik, Metall oder auch bunte Perlen. Viele Stücke sind fein graviert oder mit Schnitzereien verziert. Besonders Perlenarbeiten sind sehr beliebt und schmücken oft Kleidung oder Taschen. In der Hauptstadt Jaunde gibt es unzählige kleine Läden und Märkte, auf denen man stundenlang stöbern kann. Besonders eindrucksvoll sind die rituellen Masken, die oft mit Tierfellen oder echtem Haar verziert sind. Jede Maske hat ihre eigene Bedeutung und erzählt eine Geschichte aus der lokalen Mythologie.

Auch Holzstatuen von Göttern oder Tieren sind klassische Mitbringsel, die man überall finden kann. Wer etwas mehr Platz im Koffer hat, kann sich sogar handgefertigte Holzmöbel wie Stühle oder kleine Tische anschauen, die oft mit traditionellen Ornamenten verziert sind. Es ist faszinierend zu sehen, wie viel Liebe zum Detail in diesen Arbeiten steckt. Neben dem traditionellen Handwerk gibt es in Kamerun mittlerweile auch eine sehr lebendige moderne Kunstszene. In verschiedenen Galerien kann man zeitgenössische Gemälde kaufen, die zeigen, wie sich das Land und seine Kultur weiterentwickeln. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei, egal ob man etwas Altes oder etwas Modernes sucht.

Hauptattraktionen Kamerun

Wer an Kamerun denkt, dem kommt meist als Erstes der gleichnamige Vulkan in den Sinn, der majestätisch über der Landschaft thront. Dieser beeindruckende Berg ist nicht nur ein einfaches Naturdenkmal, sondern ein lebendiger Teil eines riesigen Gebirgsmassivs, das sich direkt am Golf von Guinea erhebt. Im letzten Jahrhundert hat der Riese seine Kraft gleich sechsmal unter Beweis gestellt, wobei das letzte große Spektakel im Jahr 2000 stattfand. Es ist schon faszinierend, wie die Natur hier ihre Macht zeigt, während die Menschen in der Umgebung mit dieser ständigen Präsenz leben.

Das Wetter in dieser Region ist allerdings nichts für Sonnenanbeter, die trockene Hitze suchen. Tatsächlich regnet es hier an rund 250 Tagen im Jahr, was einen absoluten Spitzenwert für ganz Afrika darstellt. Diese enorme Feuchtigkeit sorgt dafür, dass die Hänge des Mount Cameroon in ein sattes Grün getaucht sind. Dort wachsen tropische Regenwälder, deren Bäume eine fast schwindelerregende Höhe von bis zu 70 Metern erreichen. Wenn man weiter nach oben steigt, verändert sich das Bild und man findet sich plötzlich in weiten Almwiesen wieder. Den Gipfel selbst bekommt man übrigens nur selten zu Gesicht, da er meistens schüchtern hinter dichten Wolkenschleiern verschwindet. Erst nach einem wirklich kräftigen Wolkenbruch reißt der Himmel auf und gibt den Blick auf die Spitze frei.

Ein tieferer Blick in die Geschichte des Landes führt einen unweigerlich zum Königspalast und dem Museum von Foumban. Früher war dieser Ort der exklusive Wohnsitz der Sultansfamilie, doch nach dem Ersten Weltkrieg entschied man sich für eine Modernisierung. Das Gebäude wurde renoviert und in ein Museum umgewandelt, in dem die persönlichen Besitztümer der ehemaligen Herrscher nun für jedermann zugänglich sind. Es ist ein Ort, an dem man die Vergangenheit förmlich greifen kann, da die Exponate sehr persönliche Einblicke in das Leben bei Hofe gewähren.

Kamerun teilt sich zudem ein ganz besonderes Gewässer mit seinen Nachbarn Niger, Tschad und Nigeria: den Tschadsee. Wer dort hinfährt, kann eine Tierwelt erleben, die man sonst nur aus Dokumentarfilmen kennt. Nilpferde, Krokodile, Büffel und Elefanten sind hier ebenso zu Hause wie Zebras, Antilopen, Nashörner und die eher drollig wirkenden Warzenschweine. Es ist ein lebendiges Ökosystem, das trotz aller Umweltveränderungen immer noch eine unglaubliche Anziehungskraft ausstrahlt.

Ganz anders ist die Stimmung am Nyos-See, der nicht weit von der Hauptstadt Jaunde entfernt liegt. Dieses Gewässer hat einen eher unheimlichen Ruf und wird oft als Killersee bezeichnet. Er entstand in einem Krater eines längst erloschenen Vulkans, doch unter der Oberfläche brodelt es noch immer auf chemische Weise. Kohlendioxid tritt in unsichtbaren Schwaden aus dem Boden aus, was in der Vergangenheit leider mehrfach zu tragischen Vorfällen in den umliegenden Dörfern geführt hat.

Wer sich für Kunst interessiert, sollte unbedingt das Kunstmuseum in Jaunde besuchen, das im Benediktinerkloster untergebracht ist. Die Sammlung dort ist wirklich beeindruckend und jedes einzelne Stück erzählt eine Geschichte über die vielfältigen Kulturen afrikanischer Völker. Besonders die rituellen Masken ziehen die Besucher in ihren Bann. Man muss sich nur vorstellen, wie Schamanen diese Masken trugen, um mit der Geisterwelt in Kontakt zu treten und um Rat oder Schutz zu bitten. Es ist diese Mischung aus Handwerkskunst und tiefer Spiritualität, die den Besuch dort so besonders macht.

Tourismus in Kamerun

Wenn man durch Kamerun reist, stößt man immer wieder auf Symbole, die tief in der Identität des Landes verwurzelt sind. Eines der bekanntesten ist das Denkmal der Wiedervereinigung, das in den frühen 1970er Jahren errichtet wurde. Es ist ein wirklich bewegendes Monument, das aus mehreren Elementen besteht. Im Mittelpunkt steht ein alter Mann, der mit der einen Hand eine Fackel hochhält und mit der anderen vier Kinder liebevoll umarmt. Diese Figur verkörpert die Generation, die für die Freiheit gekämpft hat. Die Fackel dient dabei als Symbol der Erleuchtung und des Wissens, das an die Jugend weitergegeben wird. Direkt daneben ragt ein spiralförmiger Turm in die Höhe, der die Einheit zwischen dem englischsprachigen und dem französischsprachigen Teil des Landes darstellt. Eine breite Treppe verbindet die beiden Teile und lädt dazu ein, die Symbolik der Zusammengehörigkeit auf sich wirken zu lassen.

Ein weiteres architektonisches Highlight ist die Basilika Marie-Reine-des-Apôtres. Dieses römisch-katholische Gotteshaus ist auf eine ganz besondere Weise konstruiert, da es auf zwölf Säulen steht, die symbolisch für die zwölf Apostel stehen. Wenn man das Innere betritt, fällt der Blick sofort auf den Altar aus massivem Granit. Er hat die Form einer Schale oder eines Bootes, was den Gedanken unterstreicht, dass der Glaube die Menschen wie ein Schiff zu Gott führt. Links vom Altar finden sich Statuen der vier Evangelisten, die jedoch in Tiergestalt dargestellt sind: Matthäus als Stier, Markus als Löwe, Lukas als Adler und Johannes als Engel. Ganz in der Nähe steht zudem eine beeindruckende Holzstatue der Schwarzen Madonna, die dem Ort eine ganz eigene, andächtige Atmosphäre verleiht.

Kamerun bietet aber weit mehr als nur Geschichte und Religion. Das Land ist ein wahres Paradies für Leute, die gerne draußen sind, egal ob beim Bergsteigen, Wandern oder einfach nur beim Entspannen in der Natur. Der Strandtourismus ist hier überraschend gut ausgebaut und bietet alles, was das Herz begehrt. Von Surfen und Tauchen bis hin zu entspannten Segelausflügen auf dem Atlantik ist alles möglich. Es gibt mehrere Badeorte, die sich perfekt für eine Auszeit eignen.

Einer dieser Orte ist Kribi, wo man feinen weißen Sand und sanft im Wind wehende Palmen findet. Die Infrastruktur ist dort mittlerweile so gut, dass man auf keinen Komfort verzichten muss. Es gibt Hotels und Restaurants mit richtig gutem Service. Wer nicht nur am Strand liegen möchte, kann sich die Kathedrale der Stadt ansehen, die vor einigen Jahren aufwendig renoviert wurde. Ein echtes Highlight ist jedoch der Wasserfall in der Nähe der Stadt, wo der Fluss Lobe aus zwölf Metern Höhe direkt ins Meer stürzt. Das ist ein Anblick, den man so schnell nicht vergisst.

Ein anderer beliebter Ort am Golf von Guinea ist Limbe. Hier erwartet die Urlauber etwas ganz Besonderes: ein Schokoladenstrand mit schwarzem Vulkansand. Das sieht nicht nur spektakulär aus, sondern fühlt sich auch unter den Füßen ganz anders an. In Limbe kann man wunderbar durch den botanischen Garten oder den Zoo schlendern und dabei auch einige alte deutsche Gebäude entdecken, die noch aus der Kolonialzeit stammen und dem Ort einen historischen Charme verleihen.

Für diejenigen, die es lieber etwas kühler mögen, ist der Kurort Dschang ideal. Früher war dieser Ort ein Sanatorium für französische Offiziere, was vor allem an dem hervorragenden Klima liegt. Es wird dort nie drückend heiß, sodass man tief durchatmen und die frische Bergluft genießen kann. Die Aussicht auf die weiten Almwiesen ist einfach herrlich. Wer es sportlicher mag, wagt den Aufstieg auf den Mount Cameroon. Jedes Jahr kommen Hunderte von Wanderern und Bergsteigern hierher, um ihre Grenzen auszutesten und den Gipfel zu stürmen. Es gibt gut ausgebaute Pfade, die einen durch die unterschiedlichen Vegetationszonen führen. Überhaupt ist der Ökotourismus in Kamerun ein großes Thema, da die unberührte Natur und die wilde Tierwelt einfach einzigartig sind.

Unterkunft in Kamerun

Wer eine Reise nach Kamerun plant, macht sich natürlich auch Gedanken darüber, wo er am besten unterkommt. Die gute Nachricht ist, dass es vor allem in der Hauptstadt Jaunde und in der pulsierenden Metropole Douala eine recht große Auswahl an Unterkünften gibt, die modernen Standards entsprechen. Man findet dort eigentlich alles, was das Herz begehrt, von einfachen Pensionen bis hin zu gehobenen Häusern mit vollem Serviceprogramm.

Eine Sache, die man im Hinterkopf behalten sollte, ist das System der Sternevergabe. In Kamerun werden diese Sterne oft von den Besitzern selbst oder von lokalen Reisebüros vergeben. Das bedeutet, dass man sich nicht blind auf die Anzahl der Sterne verlassen sollte. Es ist immer eine gute Idee, vorher genau nachzufragen oder sich aktuelle Bilder und Beschreibungen anzusehen, damit man genau weiß, worauf man sich einlässt. Oftmals ist es auch so, dass das Essen nicht automatisch im Zimmerpreis enthalten ist. Meistens zahlt man die Mahlzeiten extra oder bekommt lediglich ein kleines Frühstück serviert. Das gibt einem aber auch die Freiheit, die lokalen Garküchen und kleinen Restaurants in der Umgebung auszuprobieren.

In den großen Städten wie Jaunde oder Douala haben sich mittlerweile auch internationale Hotelketten angesiedelt. Hier kann man den gewohnten Standard erwarten, inklusive Fitnessstudios, Wellnessbereichen, großen Pools und einem Concierge-Service, der bei der Mietwagenbuchung hilft. Ein kleiner Tipp am Rande: In manchen dieser Hotels wird fast ausschließlich Französisch gesprochen. Es schadet also nicht, ein paar Brocken Französisch parat zu haben oder zumindest eine Übersetzungs-App auf dem Handy zu installieren.

Für Reisende, die eher die Küste oder die Natur suchen, gibt es in den Urlaubsgebieten tolle Alternativen zu klassischen Hotels. Sehr beliebt sind die sogenannten Lounges oder luxuriöse Bungalow-Anlagen direkt im Grünen oder am Wasser. Wer es ein bisschen exotischer mag und die Nähe zur Natur sucht, für den ist ein Aufenthalt in so einem Bungalow ein echtes Erlebnis. Es ist einfach etwas anderes, morgens vom Zwitschern der Vögel in einem tropischen Garten geweckt zu werden.

Wenn man als größere Gruppe oder mit der ganzen Familie unterwegs ist, kann es sehr praktisch sein, ein ganzes Haus oder eine Wohnung zu mieten. Das hat den großen Vorteil, dass man eine eigene Küche hat. Wer also nicht jeden Tag auswärts essen möchte oder vielleicht spezielle Vorlieben beim Essen hat, kann sich hier wunderbar selbst versorgen. Es gibt mittlerweile einige Plattformen, auf denen man solche privaten Unterkünfte finden kann, und die Auswahl reicht von funktionalen Apartments bis hin zu geräumigen Villen.

Dann gibt es natürlich noch die klassischen Gästehäuser. Diese sind oft deutlich preiswerter als die großen Hotels und bieten eine viel persönlichere Atmosphäre. In der Regel hat jedes Zimmer sein eigenes Bad mit Dusche, und oft liegen auch schon Hygieneartikel und Hausschuhe bereit. Die meisten dieser Häuser haben einen eigenen kleinen Restaurantbereich und bieten kostenloses WLAN an, was für die Urlaubsplanung natürlich super ist.

Solche Gästehäuser liegen oft strategisch günstig in der Nähe von Wanderwegen oder Orten, an denen man Reitausflüge unternehmen kann. Das Beste an diesen Unterkünften sind aber meistens die Gastgeber selbst. Da sie sich in der Gegend bestens auskennen, haben sie oft die besten Geheimtipps parat, welche Sehenswürdigkeiten man sich ansehen sollte oder wo man gerade besonders gut essen kann. Es ist dieser persönliche Kontakt, der eine Reise oft erst richtig rund macht.

Küche und Geschirr Kamerun

Die Küche in Kamerun ist eine faszinierende Mischung aus alten afrikanischen Traditionen und den Einflüssen der ehemaligen Kolonialmächte Frankreich und England. Das merkt man schon beim Frühstück. In den Gegenden, in denen Französisch gesprochen wird, gehört ein frisches Baguette oder ein typisch französisches Brot einfach dazu. Im englischsprachigen Teil des Landes hingegen liebt man eher die flachen britischen Brote, die von den Einheimischen liebevoll Kumba-Brot genannt werden. Es ist spannend zu sehen, wie sich solche Gewohnheiten über Jahrzehnte hinweg gehalten haben.

Die Basis der täglichen Ernährung bilden oft einfache, aber nahrhafte Zutaten wie Fisch, Maniok, Yams, Reis und verschiedene Getreidesorten wie Mais oder Hirse. Auch Bananen und Kartoffeln landen regelmäßig im Kochtopf. Wenn es um Fleisch geht, wird es für europäische Ohren manchmal etwas exotisch. Fleisch vom Schuppentier, Stachelschwein oder sogar von Riesenratten gilt dort als echte Delikatesse. In manchen Regionen werden sogar Insekten gegessen, was für die Menschen dort völlig normal und eine wichtige Proteinquelle ist. Es gibt zwar auch Berichte über den Verzehr von Affenfleisch, aber das ist gesetzlich streng verboten, da diese Tiere vom Aussterben bedroht sind und geschützt werden müssen.

Ein Gericht, das man unbedingt probieren sollte, ist die Egusi-Suppe. Das ist eine Art Eintopf, der aus gemahlenen Kürbissamen und dunklem Blattgemüse zubereitet wird. Die Konsistenz und der Geschmack sind wirklich einzigartig. Eine andere Spezialität ist Mbongo Tchobi, eine dunkle Suppe, die ihre charakteristische Farbe und den Geschmack von speziellen Kräutern und Gewürzen erhält. Sogar aus den Früchten der Ölpalme wird Suppe gekocht, die sogenannte Mbanga-Suppe. Dafür werden die Nüsse zu Mehl verarbeitet und mit geräuchertem Fleisch oder Fisch sowie verschiedenen Gewürzen eingekocht. Dazu reicht man oft Fufu Corn, das sind kleine Klößchen aus Maisbrei, die man perfekt zum Dippen der Suppe verwenden kann.

An Festtagen kommt in Kamerun oft Poulet DG auf den Tisch. Der Name klingt erst mal etwas förmlich, denn DG steht für Directeur Général, also den Generaldirektor. Früher war dieses Gericht aus Huhn, Gemüse und Kräutern nämlich eher der wohlhabenden Oberschicht vorbehalten. Heute ist es ein Symbol für besondere Anlässe und schmeckt einfach fantastisch, da das Huhn zusammen mit den Aromen der Kräuter langsam geschmort wird.

Als Beilage ist Kwacoco sehr beliebt, was aus geriebenen Taro-Wurzeln hergestellt wird. Verfeinert wird das Ganze mit Spinat, Rauchfisch und rotem Palmöl, was der Speise eine kräftige Farbe und einen würzigen Geschmack verleiht. Überhaupt werden in Kamerun oft Kochbananen verwendet, die man im unreifen Zustand mit Fleisch und Kräutern schmort. Wer Fleisch am Spieß mag, sollte nach Kondre Ausschau halten, einer Art Schaschlik aus Rind, Huhn oder Ziege, das oft über offenem Feuer gegrillt wird.

Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es Abaakuru, eine Art Erdnusssalat, bei dem gemahlene Nüsse mit Ingwer und Pfeffer in Öl geröstet werden. Und wer eine Naschkatze ist, wird Bonbon Aleva lieben, eine Süßigkeit aus Zuckersirup, oder die traditionellen Karamellbonbons Bonbon Tiré. Zum Runterspülen der oft scharfen Gerichte trinken die Einheimischen gerne Kossam, ein Getränk aus Milch, Joghurt und Zucker. Auch Folere, ein kalter Tee aus Hibiskusblüten, ist sehr erfrischend und erinnert ein wenig an Karkadeh.

Wenn es um Alkohol geht, haben die Kameruner ihre ganz eigenen Spezialitäten. Odontol ist hier das Stichwort. Das ist ein extrem starkes Getränk, das aus Palmwein oder Maiskörnern unter Zugabe von Zucker und einer speziellen Baumrinde destilliert wird. Wegen seiner Durchschlagskraft wird es oft als afrikanischer Gin bezeichnet. Man sollte hier definitiv vorsichtig sein, da der Alkoholgehalt nicht ohne ist.

Kultur und Traditionen Kamerun

Kamerun ist ein Land von unglaublicher kultureller Vielfalt, was sich schon allein an den Sprachen zeigt. Französisch und Englisch sind zwar die offiziellen Amtssprachen, wobei Französisch im Alltag meist die wichtigere Rolle spielt, aber das ist nur die Oberfläche. In der religiösen Landschaft ist das Bild ebenso gemischt. Fast 40 Prozent der Menschen sind katholisch, etwa ein Viertel gehört protestantischen Kirchen an, und ein ebenso großer Teil bekennt sich zum Islam. Daneben gibt es noch die Animisten und viele andere afrikanische Glaubensrichtungen, die oft friedlich nebeneinander existieren und sich manchmal sogar vermischen.

Was Kamerun aber wirklich besonders macht, sind die rund 250 verschiedenen ethnischen Gruppen, die hier zusammenleben. In manchen abgelegenen Regionen hat sich der Lebensstil der Menschen seit Jahrhunderten kaum verändert. Die moderne Zivilisation ist dort zwar bekannt, hat aber den Alltag der Stämme nicht grundlegend umgekrempelt. Jede Gruppe hat ihre ganz eigenen Bräuche und Traditionen, die sie stolz pflegt.

Besonders faszinierend ist das Volk der Baka, die tief in den tropischen Regenwäldern leben. Sie sind bekannt für ihre eher geringe Körpergröße, wobei selbst die Größten unter ihnen selten mehr als 1,50 Meter messen. Obwohl sie sehr zurückgezogen leben, begegnen sie Reisenden oft mit einer großen Offenheit und teilen gerne ihr Wissen über den Wald. Die Baka sind wahre Meister darin, Krankheiten mit Kräutern zu heilen, und ihre Jagdmethoden sind absolut einzigartig. Beim Fischen zum Beispiel nutzen sie den Saft bestimmter Pflanzen, der für Fische giftig ist. Sie verteilen ihn auf der Wasseroberfläche, und wenn die Fische versuchen zu fliehen, werden sie ganz einfach eingesammelt.

Für die Jagd nutzen sie Pfeil und Bogen oder geschickt konstruierte Fallen. Nach einer erfolgreichen Jagd feiern sie oft den Djengi, den Geist des Waldes, mit einem rituellen Tanz. Dabei singen sie vielstimmige Lieder, die von rhythmischen Trommelschlägen begleitet werden. Da die Baka als Nomaden leben, bauen sie sich an ihren neuen Lagerplätzen immer wieder einfache Hütten aus Ästen und Blättern, die perfekt an das Leben im Dschungel angepasst sind.

Ein ganz anderes spirituelles Erlebnis ist der Bwiti-Kult, der in Kamerun ebenfalls praktiziert wird. Bei diesen Einweihungsritualen geht es darum, mit einer anderen Welt oder den Vorfahren in Kontakt zu treten. Oft werden dabei natürliche Substanzen verwendet, die das Bewusstsein verändern, um eine Art Reise in das Land der Toten zu ermöglichen. Das ist ein tief spiritueller Prozess, der für die Beteiligten von enormer Bedeutung ist.

Musikalisch hat Kamerun auch einiges zu bieten. Ein sehr markantes Instrument ist die Kakaki, eine meterlange Trompete aus Metall. Früher durfte sie nur bei Zeremonien am Hofe des Sultans oder Königs gespielt werden, und das auch nur von Männern. Aber Kamerun ist auch die Wiege der Makossa-Musik, einem Genre, das in den Küstenstädten wie Douala entstanden ist. Von dort aus hat dieser mitreißende Pop-Stil seinen Siegeszug durch das ganze Land und schließlich um die ganze Welt angetreten.

Was die Kleidung angeht, sieht man in den Städten heute viel westliche Mode, da der Einfluss Europas durch die Kolonialzeit sehr stark war. Doch gerade bei den Frauen ist die Kabba immer noch sehr präsent. Das ist ein weit geschnittenes, bequemes Kleid aus Baumwolle, das ein bisschen an einen großen Überwurf erinnert. Es ist das ideale Gewand für den Alltag und gehört einfach zum Straßenbild dazu, wenn man durch die belebten Viertel kamerunischer Städte schlendert.

Wetter in Kamerun

Wetter pro Monat

Januar

+32° С +29° С
+32
+29
Januar

Februar

+33° С +30° С
+33
+30
Februar

Marsch

+33° С +30° С
+33
+30
Marsch

April

+32° С +29° С
+32
+29
April

Mai

+31° С +28° С
+31
+28
Mai

Juni

+29° С +27° С
+29
+27
Juni

Juli

+27° С +26° С
+27
+26
Juli

August

+27° С +25° С
+27
+25
August

September

+27° С +25° С
+27
+25
September

Oktober

+29° С +26° С
+29
+26
Oktober

November

+30° С +27° С
+30
+27
November

Dezember

+31° С +28° С
+31
+28
Dezember

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