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Jemen

Information about Jemen

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Geographie und Geschichte Jemen

Jemen gilt als eines der faszinierendsten und exotischsten Länder, die man auf dieser Erde besuchen kann. Die gewaltigen Naturrelais, die malerischen Landschaften und die uralte Kultur machen diesen Ort zu einem absoluten Traum für Reisende, die das Außergewöhnliche suchen. Es ist ein Land, in dem nationale Traditionen und Bräuche noch so lebendig sind wie vor Hunderten von Jahren. Wer hierher kommt, sucht meist nicht den klassischen Pauschalurlaub, sondern ein echtes Abenteuer in einer anderen Welt.

Besonders beeindruckend ist der krasse Gegensatz zwischen den modernen Facetten mancher Viertel und der unendlichen Weite der Wüste. In der Sandwüste leben bis heute nomadische Stämme, die ihren ganz eigenen Rhythmus haben und sich kaum von der Hektik der Moderne beeinflussen lassen. Dieser Kontrast lässt niemanden kalt und sorgt für bleibende Eindrücke. Man hat das Gefühl, gleichzeitig in der Gegenwart und in einer längst vergangenen Epoche zu sein.

Auf dem Staatsgebiet des Jemen finden sich nicht nur erloschene Vulkane, sondern auch eine Vielzahl von historischen Denkmälern aus verschiedenen Zeitaltern. Sogar bedeutende Erdölvorkommen prägen das Land wirtschaftlich, doch für Besucher steht die Natur im Vordergrund. Viele kommen, um die ursprüngliche Kultur zu erleben oder um an den Küsten des Roten Meeres und des Arabischen Meeres eine Pause einzulegen. Das tiefblaue Wasser bietet dabei einen wunderbaren Kontrast zu den sandigen Farben des Festlandes.

Die Republik Jemen liegt im Nahen Osten und wird von zwei Meeren umrahmt, deren Farben von azurblau bis türkisfarben reichen. Das Hinterland ist vor allem durch raue Berge und weite Wüstengebiete geprägt, was die Fortbewegung oft zu einer Herausforderung macht. Früher befanden sich hier mächtige antike Staaten, die den Handel in der Region kontrollierten. Die damaligen Herrscher bauten prächtige Schlösser und uneinnehmbare Festungen, während sie mit kostbaren Duftstoffen und Gewürzen handelten.

Nach einer bewegten Geschichte voller Kriege, Eroberungen und Gebietsverluste wurde schließlich die unabhängige Republik Jemen ausgerufen. Seitdem haben immer mehr Weltenbummler begonnen, sich für dieses verborgene Juwel zu interessieren. Besonders die Hauptstadt Sanaa zieht die Menschen magisch an, da sich um sie viele Legenden ranken. Man sagt sogar, dass Sanaa nach der großen Sintflut der allererste Ort war, an dem wieder menschliche Zivilisation entstand.

Das historische Zentrum von Sanaa, das im 7. Jahrhundert erbaut wurde, ist bis heute erhalten geblieben und wirkt wie eine Kulisse aus einem Märchen. Ein weiteres Highlight für Entdecker ist die Region Rub al-Chali, die als eine der lebensfeindlichsten Wüsten der Welt gilt. Sie erstreckt sich über eine gewaltige Fläche von etwa 1000 Kilometern Länge und 500 Kilometern Breite. Damit gehört sie zu den größten Sandwüsten unseres Planeten und flößt jedem Betrachter Respekt ein.

In dieser grenzenlosen Sandwüste finden sich kaum Mutige, die versuchen, sie komplett zu durchqueren. Die Temperaturen können dort tagsüber auf unglaubliche 60 bis 70 Grad Celsius ansteigen, was den Sand regelrecht glühen lässt. Trotz dieser extremen Bedingungen haben Menschen schon vor etwa anderthalb Millionen Jahren begonnen, das Gebiet des heutigen Jemen zu besiedeln. Archäologen haben Hunderte von Überresten uralter Kulturen gefunden, die beweisen, wie alt die menschliche Geschichte an diesem Ort wirklich ist.

Regionen und Resorts Jemen

Natur Jemen

Die Geschichte des Jemen ist so tief verwurzelt wie an kaum einem anderen Ort im Nahen Osten. In den vergangenen Jahrtausenden herrschten hier mächtige Reiche wie Saba, Himyar, Main und das Reich von Aksum. Diese Zivilisationen waren für ihren Reichtum und ihre architektonischen Meisterleistungen bekannt, die man teilweise noch heute erahnen kann. Im 6. Jahrhundert geriet die Region stark unter den Einfluss Äthiopiens, was dazu führte, dass die ersten christlichen Gemeinden und Kirchen entstanden.

Gegen Ende des 6. Jahrhunderts und zu Beginn des 7. Jahrhunderts änderte sich die kulturelle Landkarte jedoch grundlegend. Mit den iranischen Kriegern hielt die islamische Ära Einzug, die das Land bis heute entscheidend prägt. Im Mittelalter wurde das Gebiet dann zum Ziel osmanischer Truppen, was eine lange Zeit voller Konflikte und Machtkämpfe mit der Türkei nach sich zog. Diese wechselhafte Geschichte hat dazu geführt, dass der Jemen heute ein kulturelles Mosaik ist, das nur darauf wartet, erforscht zu werden.

Tatsächlich gehört der Jemen zu den am wenigsten untersuchten Ländern der Welt, was den Reiz für Abenteurer nur noch erhöht. Wer bereit ist, sich auf das Land einzulassen, den erwarten nicht nur spannende Entdeckungen, sondern auch viele positive Überraschungen. Zum Jemen gehören zum Beispiel rund 120 Inseln, die fast alle im Roten Meer verstreut liegen. Diese Inselwelten sind oft noch völlig unberührt und bieten eine Natur, die man in dieser Form selten findet.

Die Bergwelt des Jemen ist ebenfalls beeindruckend und beherbergt die höchsten Gipfel der gesamten arabischen Halbinsel. Einige Berge ragen über 3600 Meter in den Himmel und bieten atemberaubende Ausblicke über das weite Land. Man findet dort weite Lavasteppen und die Kegel längst erloschener Vulkane, die von der feurigen Vergangenheit der Erde zeugen. Inmitten dieser schroffen Felsen sprudeln oft Thermalquellen, die für ihre entspannende Wirkung bekannt sind.

Es gibt zwar auch kleine Flüsse in den Bergen, aber diese führen meist nicht das ganze Jahr über Wasser. In der trockenen Jahreszeit versiegen sie komplett und hinterlassen nur staubige Betten. Die Einheimischen haben deshalb über Jahrhunderte gelernt, das kostbare Nass aus tiefen Brunnen und speziellen Bohrlöchern zu gewinnen. Wasser ist hier ein hohes Gut, und der Umgang damit zeigt, wie gut sich die Menschen an die trockene Umgebung angepasst haben.

Die Vegetation im Jemen ist überraschend vielfältig, wenn man die trockenen Küstenebenen verlässt. Man findet dort grasbewachsene Sträucher und an den Küsten dichte Mangrovenwälder, die vielen Tieren Schutz bieten. In den Ausläufern der Berge wachsen stolze Palmen, Feigenbäume, Akazien und riesige Sykomoren. Besonders in den höher gelegenen Gebieten gedeihen tropische Früchte, die dort wunderbar wachsen können.

Ein markantes Merkmal der jemenitischen Hochlandregionen sind die Qat-Sträucher, deren Blätter von den Einheimischen traditionell gekaut werden. Auf den Bergplateaus nutzen die Bauern jede freie Fläche, um Gemüse, Sorghumhirse und verschiedene Gewürze anzubauen. Die Terrassenfelder sind ein Meisterwerk der Landwirtschaft und schmiegen sich perfekt in die steilen Hänge ein. Es ist faszinierend zu sehen, wie viel Leben man diesem kargen Boden mit Fleiß und Erfahrung abtrotzen kann.

Klima Jemen

Wenn man sich die Küstenebenen des Jemen ansieht, fallen einem sofort die vielen Dattelpalmen und Akazien auf. Hier wachsen auch Sesam, Tamarinden und die süßen Früchte der Jujube-Bäume, die in der Region sehr geschätzt werden. Sogar Bananen, Baumwolle und verschiedene Zitrusfrüchte gedeihen in den fruchtbareren Zonen, und man findet hier und da sogar Mangobäume. Im mittleren Hochland verändert sich das Bild, und man trifft auf Eukalyptusbäume sowie Platanen.

Die Landwirtschaft im Hochland ist erstaunlich produktiv, denn dort wachsen Melonen, unzählige Rebsorten und verschiedene Nüsse. Auch Getreide spielt eine große Rolle für die Selbstversorgung der lokalen Bevölkerung. In den gemäßigten Zonen der Berge findet man eine enorme Auswahl an Sträuchern und Bäumen, unter denen der Kaffeebaum besonders hervorsticht. Der Jemen ist weltberühmt für seine wildwachsenden Pflanzen, aus denen wertvolle Harze wie Weihrauch und Myrrhe gewonnen werden.

Diese duftenden Stoffe waren schon in der Antike so wertvoll wie Gold und wurden über weite Handelsrouten in die ganze Welt verschifft. Neben der Pflanzenwelt ist auch die Tierwelt des Jemen absolut bemerkenswert und voller Überraschungen. In den einsamen Gegenden leben verschiedene Antilopenarten, darunter auch die seltene wilde arabische Oryx-Antilope. Manchmal kann man in den abgelegenen Gebieten sogar Panther, Wölfe oder Schakale entdecken, obwohl sie sich meist gut verstecken.

Früher gab es hier sogar Löwen und Strauße, doch viele dieser Tierarten kämpfen heute ums Überleben oder sind bereits verschwunden. Bei den kleineren Säugetieren sieht es etwas besser aus, denn Füchse, Hasen und Hyänen sind immer noch recht häufig anzutreffen. Wer in die Bäume oder auf die Felsen schaut, wird oft von Affen beobachtet, vor allem Mantelpaviane sind im Jemen weit verbreitet. Diese geselligen Tiere sind fester Bestandteil der Landschaft und sorgen oft für Unterhaltung bei den Reisenden.

Für Vogelliebhaber ist das Land ein wahres Paradies, da es hier viele farbenfrohe Arten gibt. Man kann Blauracken und Bienenfresser beobachten, deren Gefieder in der Sonne leuchtet. In den sandigen Gebieten flitzen zudem flinke Gazellen durch die Gegend, die perfekt an das Leben in der Trockenheit angepasst sind. Die Natur hier wirkt rau, aber wenn man genau hinschaut, entdeckt man an jeder Ecke Leben, das sich seinen Platz erkämpft hat.

Nicht weniger beeindruckend ist das Leben unter der Wasseroberfläche an den Küsten des Jemen. Die Meeresfauna ist unglaublich vielfältig und bietet alles, was das Herz eines Tauchers oder Fischers begehrt. In den Gewässern tummeln sich Garnelen, Tintenfische, Makrelen und natürlich riesige Schwärme von Sardinen. Auch edle Fische wie Thunfisch oder Hummer sind hier heimisch und landen oft frisch auf den lokalen Märkten.

Wer Glück hat, kann vor der Küste sogar Delfine beobachten, die in den Wellen spielen und die Boote begleiten. Allerdings sollte man wissen, dass in den tieferen Gewässern auch Haie vorkommen, was zur natürlichen Vielfalt der Meere gehört. Der Jemen bietet also sowohl an Land als auch im Wasser eine Flora und Fauna, die in ihrer Ursprünglichkeit kaum zu übertreffen ist. Es ist ein Ort für Menschen, die die Natur in ihrer reinsten und manchmal auch ungeschminkten Form erleben wollen.

Transport in Jemen

Das Klima im Jemen kann man am besten als tropisch beschreiben, wobei es je nach Region große Unterschiede gibt. An den Küsten und auf den Inseln wird es im Hochsommer, also von Juni bis August, extrem heiß. Die Temperaturen klettern dann tagsüber oft auf 35 bis 38 Grad, und selbst nachts kühlt es kaum unter 26 Grad ab. Die hohe Luftfeuchtigkeit in Meeresnähe macht die Hitze für viele Reisende zu einer echten Herausforderung.

Im Winter hingegen ist das Wetter an der Küste sehr angenehm und mild. Tagsüber liegen die Temperaturen meist zwischen 25 und 28 Grad, während es nachts auf etwa 21 Grad heruntergeht. Das ist die perfekte Zeit, um die Strände zu genießen, ohne ins Schwitzen zu kommen. Die Küste am Arabischen Meer wird zudem stark von den Monsunwinden beeinflusst, was dazu führt, dass es dort meist ein paar Grad kühler ist als am Roten Meer.

Städte wie Aden oder Al-Mukalla spüren diese feuchten Monsunwinde besonders deutlich, was das Klima dort etwas erträglicher macht. Im Frühling wehen oft stetige Winde durch das Land, die eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 5 bis 7 Metern pro Sekunde erreichen. Zu dieser Zeit liegen die Temperaturen im Schnitt bei angenehmen 24 Grad am Tag. Der April gilt als der feuchteste Monat des Jahres, in dem man tatsächlich mit einigen Regenschauern rechnen muss.

Der Mai leitet dann langsam den Sommer ein und bringt schon ordentlich Wärme mit sich, wobei das Thermometer oft die 30-Grad-Marke knackt. Richtig heiß wird es im Sommer vor allem in den Gebieten, die direkt an die Wüste Rub al-Chali angrenzen. Dort sind Temperaturen von 40 Grad und mehr keine Seltenheit, was jede Aktivität im Freien zur Qual machen kann. Die beste Reisezeit für den Jemen liegt deshalb zwischen April und Mai oder von September bis Oktober.

In diesen Monaten ist das Wetter weder zu heiß noch zu kalt, sodass man sich bei Ausflügen rundum wohlfühlen kann. Wer vor allem zum Baden kommt, sollte die Zeit zwischen Oktober und Mai wählen, da dann das Meer und die Lufttemperaturen ideal harmonieren. Wenn man allerdings die Berge erkunden möchte, sollte man den tiefsten Winter eher meiden. In den hohen Lagen kann es dann nämlich empfindlich kalt werden, und Frost oder Niederschläge könnten die Wanderpläne durchkreuzen.

Was die Fortbewegung im Land angeht, so ist man im Jemen fast ausschließlich auf die Straße angewiesen. Züge gab es bis vor Kurzem gar nicht, und erst vor ein paar Jahren wurde damit begonnen, über den Bau von Eisenbahnlinien nachzudenken. Das wichtigste Verkehrsmittel bleibt also das Auto oder der Bus. In jeder größeren Stadt gibt es zentrale Busbahnhöfe, von denen die Fahrzeuge oft schon sehr früh am Morgen, meist gegen sechs Uhr, abfahren.

Es gibt zwar auch einige Verbindungen am Nachmittag, aber die Einheimischen bevorzugen die kühlen Morgenstunden für längere Reisen. Im Süden des Landes erkennt man die lokalen Busse meist an ihrer auffälligen blauen Farbe. Wer lange Strecken wie zum Beispiel von Aden nach Al-Mukalla zurücklegen möchte, muss unbedingt den Morgenbus nehmen. Eine solche Fahrt kostet etwa 2000 Rial, was umgerechnet zehn Dollar entspricht, und führt einen über 850 Kilometer quer durch das beeindruckende Land.

Geld und Einkaufen in Jemen

Der Jemen verfügt über fünf internationale Flughäfen, die alle mit modernen Betonpisten ausgestattet sind, um den Flugverkehr sicher abzuwickeln. Der Flughafen von Aden ist dabei besonders wichtig, da er auch große Langstreckenflugzeuge aus fernen Ländern empfangen kann. Wenn man am Flughafen von Sanaa ankommt, ist es recht einfach, mit kleinen Minibussen in das Stadtzentrum zu gelangen. Man fährt meist erst in den Stadtteil Hasaba und steigt dort in einen Bus um, der direkt zum Tahrir-Platz führt.

Eine solche Fahrt mit dem Minibus ist unglaublich günstig und kostet oft nur einen winzigen Bruchteil eines Dollars. Wer es bequemer mag, kann natürlich auch ein Taxi nehmen, wobei es im Jemen gelbe Stadttaxis und die gelb-roten Fahrzeuge namens Mrhaba gibt. In der Nacht stellen die offiziellen Taxis ihren Dienst oft ein, aber man findet eigentlich immer private Fahrer, die Touristen an ihr Ziel bringen. Die Preise für Fahrten innerhalb der Stadt oder in die nähere Umgebung sind generell sehr niedrig.

Eine Besonderheit im Jemen ist das sogenannte Share Taxi, also ein Sammeltaxi, das bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt ist. Das sind meist geräumige Geländewagen oder Minivans, die bis zu neun Personen Platz bieten und erst losfahren, wenn sie voll besetzt sind. Eine Fahrt kostet pro Person etwa 700 Rial, was ungefähr 3,50 Dollar entspricht, und ist eine tolle Möglichkeit, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen.

Man kann zwar auch ein Auto mieten, aber dabei sollte man wirklich vorsichtig sein, da die Straßenverhältnisse oft schwierig sind. Viele Straßen sind in schlechtem Zustand, voller Schlaglöcher und es gibt fast keine Verkehrsschilder, die einem den Weg weisen. Von den insgesamt 70.000 Kilometern Straße im Jemen sind nur etwa 10.000 Kilometer asphaltiert. Offiziell herrscht im Jemen Rechtsverkehr, aber in der Praxis nehmen es die Fahrer damit nicht immer so genau.

Oft wird einfach dort gefahren, wo gerade Platz ist, und auch Geschwindigkeitsbegrenzungen werden eher als Empfehlungen angesehen. Wer die Städte verlassen möchte, braucht zudem oft eine spezielle Genehmigung der Behörden, da es bestimmte Reisebeschränkungen für Ausländer gibt. Neben der Straße ist der Seeweg wichtig, wobei der Hafen von Aden der bedeutendste des Landes ist. Er dient vor allem dem Güterverkehr und ist ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel in der gesamten Region.

Für den Alltag im Jemen ist es am besten, immer einheimische Währung in der Tasche zu haben, da man so am günstigsten einkauft. Man kann problemlos Dollar oder Euro mitbringen und diese vor Ort in jemenitische Rial umtauschen. Der Rial hat seinen Namen übrigens vom lateinischen Wort für königlich, was eine interessante historische Note ist. Banken haben meist nur bis zum frühen Nachmittag geöffnet, aber Wechselstuben findet man oft rund um die Uhr.

In den großen Hotels oder teuren Restaurants kann man zwar mit Kreditkarte zahlen, aber auf den Märkten zählt nur Bares. Die lokalen Basare, wie der Souk al-Milh in Sanaa, sind das schlagende Herz der jemenitischen Kultur und ein absolutes Muss für jeden Besucher. Dort gibt es alles, was man sich vorstellen kann, von handgewebten Stoffen über Silberschmuck bis hin zu duftenden Gewürzen. Besonders berühmt ist der Jemen für seinen Kaffee, wobei die Stadt Mokka dem bekannten Kaffee seinen Namen gab. Man findet ihn dort in allen Röststufen oder sogar als grüne Bohnen zum Mitnehmen.

Hauptattraktionen Jemen

Wenn man sich auf eine Reise durch den Jemen einlässt, führt der erste Weg fast unweigerlich nach Sanaa, in die faszinierende Hauptstadt des Landes. Die Stadt thront in einer beeindruckenden Bergkulisse auf einer stolzen Höhe von etwa 2300 Metern über dem Meeresspiegel. Dort oben angekommen, fühlt man sich wie in eine andere Zeit versetzt, da die Architektur dort zum Teil über 500 Jahre alt ist und noch immer so stolz wie am ersten Tag steht.

Ganz in der Nähe findet man die Siedlung Raida, die mit ihren eher untypischen Weinbergen und einem sehr feinen Palast-Hotel überrascht. Dieser Ort zeigt eine ganz andere, fast schon sanfte Seite der jemenitischen Landschaft. Es ist die Mischung aus karger Natur und menschlicher Baukunst, die diesen Teil des Landes so besonders macht und jeden Besucher sofort in seinen Bann zieht.

Als nächstes Ziel sollte man Aden ins Auge fassen, eine Stadt, die sich direkt am Ufer des Golfs von Aden erstreckt und als einer der wichtigsten Häfen der gesamten Region gilt. In Aden gibt es viel zu entdecken, unter anderem den berühmten zoroastrischen Tempel, der eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist. Die Atmosphäre dort am Wasser ist lebendig und voller Geschichte, was einen tollen Kontrast zum Hochland von Sanaa bildet.

Ein absolutes Highlight ist die Al-Saleh-Moschee, die ihre Tore für Besucher aller Religionen und Nationalitäten weit öffnet. Das Bauwerk ist berühmt für seine prachtvollen Kuppeln und die kunstvollen Glasmalereien in den Fenstern, die das Licht auf magische Weise brechen. Im Inneren hängen gewaltige Kronleuchter, die den Raum in ein majestätisches Licht tauchen und zeigen, wie viel Liebe zum Detail in diesem Gotteshaus steckt.

Nur etwa 15 Kilometer von Sanaa entfernt steht das vielleicht bekannteste Wahrzeichen des Jemen, die Palastresidenz Dar al-Hajar. Dieses Gebäude wurde im traditionellen arabischen Stil direkt auf einer massiven Felsnadel errichtet und beeindruckt durch seine markanten weißen Verzierungen an den Fenstern. Es sieht fast so aus, als würde der Palast aus dem Stein herauswachsen, was ein wirklich spektakuläres Fotomotiv abgibt.

Für alle, die die Natur lieben, ist die Insel Kamaran genau der richtige Ort, um mal so richtig abzuschalten. Hier finden Ruhesuchende einsame Strände und perfekte Bedingungen zum Tauchen oder Schnorcheln im kristallklaren Wasser. Mit Hunderten von Korallenarten und rund 150 verschiedenen tropischen Fischen unter der Oberfläche ist die Unterwelt dort einfach nur bunt und lebendig.

Wer hingegen den Nervenkitzel sucht und keine Angst vor schwindelerregenden Höhen hat, sollte unbedingt die Brücke von Schihara besuchen. Dieses Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert verbindet zwei Teile eines Bergdorfes in rund 2000 Metern Höhe und gilt als eines der bedeutendsten architektonischen Erben des Landes. Die Brücke ist so wichtig für die Identität des Jemen, dass ihr Abbild sogar die 10-Rial-Münze ziert.

Tourismus in Jemen

Die Insel Sokotra ist ein Ziel, das nur selten von Touristen angesteuert wird, was sie zu einem echten Geheimtipp für Abenteurer macht. Dort scheint die Zeit stillzustehen, denn die Natur ist fast vollständig unberührt von der modernen Zivilisation geblieben. Man findet dort türkisblaues Wasser, eine atemberaubende Unterwasserwelt und Palmenhaine, die so wirken, als wären sie seit Jahrhunderten nicht verändert worden.

Wissenschaftler bezeichnen die Insel oft als ein botanisches Paradies, was bei über 900 einzigartigen Pflanzenarten auch kein Wunder ist. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über angenehm und liegen meist bei etwa 27 Grad Celsius, was die Insel jederzeit besuchbar macht. Auch das Wasser bleibt mit mindestens 24 Grad warm genug, sodass man selbst im tiefsten Winter problemlos baden gehen kann.

Wegen dieser unglaublichen Vielfalt hat die UNESCO die Insel im Jahr 2003 zum Biosphärenreservat erklärt. Reisende haben hier die seltene Chance, Tiere und Pflanzen in ihrer ganz natürlichen Umgebung zu beobachten, die man sonst nirgendwo auf der Welt findet. Besonders bekannt sind der Drachenblutbaum mit seiner markanten Form und der seltsam aussehende Gurkenbaum, die das Gesicht der Insel prägen.

Neben der Natur gibt es im Jemen aber noch viele andere Orte, die man gesehen haben muss, wie zum Beispiel den Dschambija-Markt oder das Nationalmuseum. Auch ein Abstecher zum Fluss Wadi Hadramaut oder in die endlosen Weiten der Wüste Rub al-Chali lohnt sich für jeden, der das Extreme sucht. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte die Festung Sira besuchen, die hoch über der Küste thront und einen weiten Blick bietet.

Urlauber, die sich für den Jemen entscheiden, suchen meist das Exotische und das Außergewöhnliche abseits der ausgetretenen Pfade. Das Land bietet eine spannende Mischung aus erholsamen Tagen am Strand, Wanderungen in den Bergen und tiefen Einblicken in eine uralte Kultur. Es ist ein Ort für Entdecker, die nicht das Übliche suchen, sondern echte Erlebnisse in einer fremden Welt sammeln wollen.

Für Wanderer und Camping-Fans sind die Haraz-Berge ein absolutes Muss auf jeder Reiseliste. Diese Region ist nicht nur wegen ihrer Landschaft berühmt, sondern auch für die vielen kleinen Dörfer, die wie Festungen auf den Gipfeln thronen. Die Häuser dort sind oft aus Sandstein oder Basalt gebaut und erinnern an alte Ritterburgen, die über die Täler wachen.

Der Anblick dieser Bergdörfer in den Haraz-Bergen lässt niemanden kalt, da die Architektur perfekt mit der schroffen Natur verschmilzt. Man kann dort stundenlang wandern und immer wieder neue, versteckte Winkel entdecken, die von der langen Geschichte der Region erzählen. Die Gastfreundschaft der Menschen in diesen abgelegenen Bergregionen ist oft überwältigend und macht den Besuch zu einer sehr persönlichen Erfahrung.

Unterkunft in Jemen

Wenn man ein Fan von alter Architektur und historischen Gassen ist, dann darf ein Besuch in der Stadt Schibam auf keinen Fall fehlen. Die Gebäude dort bestehen fast ausschließlich aus Lehm und gehacktem Stroh und ragen teilweise über 30 Meter in den Himmel. Wegen dieser Bauweise wird die Stadt oft als das Manhattan der Wüste bezeichnet, da es die höchsten Lehmbauten der ganzen Welt sind.

Insgesamt gibt es in Schibam etwa 500 solcher Hochhäuser, in denen teilweise noch heute die Nachfahren der ursprünglichen Gründerfamilien wohnen. Es ist faszinierend zu sehen, wie diese alten Strukturen den Jahrhunderten getrotzt haben und immer noch bewohnt sind. Die UNESCO hat diesen kulturellen Schatz bereits im Jahr 1982 in die Liste des Welterbes aufgenommen, um ihn für die Zukunft zu bewahren.

Die Einheimischen kümmern sich mit viel Liebe und Geduld um ihre Häuser und bessern die Lehmwände regelmäßig aus, damit sie stabil bleiben. In den verwinkelten Gassen von Schibam kann man wunderbar nach besonderen Souvenirs suchen, die es so in keinem anderen Teil des Landes gibt. Man findet dort echte Antiquitäten, Möbel aus edlen Hölzern und kunstvoll verzierte Schlösser und Schlüssel, die fast wie kleine Kunstwerke aussehen.

In den Zentren der Städte wird Gastfreundschaft großgeschrieben, und oft bekommt man direkt einen Tee, eine Wasserpfeife oder lokale Süßigkeiten angeboten. Wer jedoch eher die Einsamkeit und das Meer sucht, den zieht es meistens auf die Insel Sokotra. Dort gibt es weiße Sandstrände und eine wilde Natur, die perfekt für alle sind, die gerne schnorcheln oder einfach in der Sonne liegen wollen.

An den Stränden von Sokotra kann man mit etwas Glück riesige Schildkröten oder verspielte Delfine beobachten, die direkt an der Küste vorbeiziehen. Die Kombination aus grünen Oasen mit frischem Wasser und dem tiefblauen Meer macht diesen Ort zu einem kleinen Paradies auf Erden. Besonders beliebt ist der Strand von Qalansiya im Nordwesten der Insel, der direkt zum Golf von Aden hinausgeht.

Im Norden dieses Strandes bildet sich bei Ebbe und Flut eine riesige Sandbank, wodurch die wunderschöne Lagune Detwah entsteht. Das Besondere an dieser Lagune ist, dass sich durch die Gezeiten eine Art Fluss im Meer bildet, der das Wasser ständig in Bewegung hält. Es ist ein faszinierendes Naturschauspiel, das man am besten bei einem langen Spaziergang entlang der Uferlinie beobachtet.

Ein weiterer sehr beliebter Ort für Ruhelose ist der Strand von Shoab, der wie ein Tropfen geformt entlang einer Bucht verläuft. Hier kann man nicht nur seltene Tiere und farbenfrohe Schmetterlinge entdecken, sondern auch das warme, ruhige Wasser genießen. Da es dort kaum Wellen gibt und der Sand unter Wasser genauso fein ist wie am Strand, ist es der ideale Ort für einen entspannten Tag am Meer.

Küche und Geschirr Jemen

Das Zentrum des Jemen entwickelt sich in einem rasanten Tempo weiter, was man besonders an der wachsenden Bevölkerung merkt. Vor kurzem hat die Einwohnerzahl die Marke von 1,5 Millionen geknackt, was man im täglichen Leben deutlich spürt. Überall entstehen neue Stadtviertel und moderne Gebäude, die das Stadtbild verändern und den Bewohnern neuen Raum bieten.

Wer als Tourist in den Jemen reist, braucht sich um Unterkünfte keine Sorgen zu machen, da es eine breite Auswahl an Möglichkeiten gibt. Es findet sich eigentlich alles, angefangen bei luxuriösen Hotels in alten Palastanlagen bis hin zu ganz einfachen Gästehäusern in der Provinz. Diese schlichten Unterkünfte werden von den Einheimischen oft liebevoll als Funduq bezeichnet und bieten einen authentischen Einblick in das Leben vor Ort.

Generell kann man das Angebot an Schlafplätzen in drei verschiedene Kategorien einteilen, je nachdem, was man sucht und wie viel man ausgeben möchte. Es gibt internationale Hotels, die genau den Standard bieten, den man auch aus Europa oder anderen Weltregionen kennt. Dort findet man moderne Zimmer, einen erstklassigen Service, große Buffets und oft auch eine wirklich tolle Aussicht über die Umgebung.

Die Hotels der Mittelklasse sind hingegen sehr unterschiedlich und hängen stark davon ab, wo genau sie sich befinden. Je nach Lage und Ausstattung können die Preise hier zwischen 15 und 100 Dollar pro Nacht schwanken, was sie bei vielen Reisenden sehr beliebt macht. Man bekommt dort oft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist mitten im Geschehen, ohne dabei auf einen gewissen Komfort verzichten zu müssen.

Für Sparfüchse gibt es dann noch die Hostels und ganz einfachen Gästehäuser, die sich meist in der Nähe von Busbahnhöfen oder großen Märkten befinden. Hier zahlt man oft nur zwischen 5 und 9 Dollar für ein Zimmer pro Nacht, was unschlagbar günstig ist. Manchmal versuchen die Betreiber bei Touristen etwas höhere Preise anzusetzen, weshalb es sich durchaus lohnen kann, ein bisschen zu verhandeln.

Ein kleiner Tipp für alle, die in den traditionellen alten Häusern übernachten wollen: Versucht ein Zimmer in den unteren Etagen zu bekommen. Da es in diesen historischen Gebäuden meist keine Aufzüge gibt, kann das Treppensteigen zur echten Herausforderung werden, da die Stufen oft doppelt so hoch sind wie bei uns. Das spart am Ende des Tages eine Menge Kraft, wenn man viel in der Stadt unterwegs war.

Das Personal in den jemenitischen Unterkünften ist in der Regel extrem freundlich und hilfsbereit, wobei viele auch ganz gut Englisch sprechen. Sie helfen gerne dabei, einen Mietwagen zu organisieren oder verraten einem, wo man das beste traditionelle Essen der Stadt finden kann. Es lohnt sich oft, die Angestellten nach Geheimtipps zu fragen, da sie ihre Stadt am besten kennen und gerne ihr Wissen teilen.

Man sollte jedoch beachten, dass die günstigen Unterkünfte und viele Mittelklassehotels oft keine Möglichkeit zur Online-Buchung anbieten. Sie sind selten in den großen internationalen Systemen zu finden und haben oft nicht einmal eine eigene Webseite im Internet. In solchen Fällen ist es am besten, einfach vor Ort vorbeizuschauen oder telefonisch nachzufragen, ob noch ein Zimmer frei ist.

Kultur und Traditionen Jemen

Die Küche im Jemen ist eine echte Entdeckungstour für den Gaumen und bietet eine unglaubliche Vielfalt an Geschmäckern. Besonders an den Küsten sollte man sich die frischen Garnelen, Hummer und den fangfrischen Fisch nicht entgehen lassen. Was das Essen dort so besonders macht, ist die großzügige Verwendung von Gewürzen und die Vorliebe für dicke, gehaltvolle Suppen, während Reis eher seltener auf dem Tisch landet.

Die Köche verwenden oft eine Mischung aus bis zu fünfzehn verschiedenen Gewürzen, die so perfekt abgestimmt sind, dass sie jedem Gericht eine ganz eigene Note verleihen. Der Jemen ist außerdem weltweit für seinen hervorragenden Honig bekannt, der als echte Delikatesse gilt und überall heiß begehrt ist. Wie in vielen arabischen Ländern gehören natürlich auch Hummus, Kebabs, Couscous und viel frisches Grünzeug fest zum Speiseplan.

Fleisch, frischer Fisch und viel Gemüse bilden das Grundgerüst fast jeder Mahlzeit, wobei die Gerichte oft eine angenehme Schärfe haben. Interessanterweise werden im Jemen weniger Soßen serviert als in den Nachbarländern, da man sich eher auf den Eigengeschmack der Zutaten und die Kräuter verlässt. Essig, Olivenöl und verschiedene Kräutermischungen sind dabei die wichtigsten Begleiter für fast jedes Gericht.

Man sollte sich darauf einstellen, dass Besteck oft gar nicht erst gereicht wird, da man traditionell mit den Händen isst. Als Ersatz für Gabel und Löffel dient ein dünnes, frisch gebackenes Fladenbrot, mit dem man die Speisen einfach aufnimmt. Eine echte Spezialität ist die Ochsenschwanzsuppe, von der man sagt, dass sie wahre Wunder bei Rückenproblemen bewirken kann.

Ein weiteres Nationalgericht ist Haradha, ein würziges Hackfleischgericht, das mit viel Chili und Gewürzen in einem Steintopf zubereitet wird. Auch Salta, ein Eintopf aus Geflügel, Linsen und Koriander, darf bei keinem Festessen fehlen und wird überall im Land geliebt. Ohne die Hilbe-Soße, die aus Bockshornklee hergestellt wird, ist eine jemenitische Mahlzeit eigentlich gar nicht komplett.

Zum Nachtisch gibt es meistens süße Leckereien wie Halva oder türkischen Honig, oft kombiniert mit frischen Früchten der Saison. Wer Kaffee mag, muss unbedingt den lokalen Mocha probieren, der oft mit Ingwer oder Koriander verfeinert wird, aber ganz ohne Milch und Zucker auskommt. Ein weiteres Nationalgetränk ist der Gishr, ein süßer Aufguss aus Kaffeeschalen, den die Menschen dort als Elixier des Lebens bezeichnen.

Das gesellschaftliche Leben im Jemen ist tief in religiösen und familiären Traditionen verwurzelt, die den Alltag der Menschen bestimmen. Man lebt oft in großen Familienverbänden, wo mehrere Generationen unter einem Dach zusammenkommen und sich gegenseitig unterstützen. Der Mann ist in der Regel das Familienoberhaupt und trifft die wichtigen Entscheidungen für die gesamte Gemeinschaft.

Frauen tragen in der Öffentlichkeit meist die traditionelle Kleidung, wie den Nikab oder die Abaya, um sich den konservativen Werten des Landes anzupassen. Auch die Männer haben ihren eigenen Stil und tragen oft das Thobe, ein langes Gewand aus Baumwolle, das perfekt für das warme Klima geeignet ist. Ein fester Bestandteil der männlichen Tracht ist der Krummdolch, die sogenannte Dschambija, die als Symbol für Ehre und Herkunft gilt.

Eine Tradition, die man überall im Jemen sieht, ist das Kauen von Kat, einer Pflanze, die eine leicht anregende Wirkung hat. Am späten Nachmittag scheint das öffentliche Leben fast zum Stillstand zu kommen, wenn sich die Menschen zum gemeinsamen Kauen treffen. Wenn man von Einheimischen dazu eingeladen wird, ist das eine große Ehre, allerdings sollte man seine eigenen Blätter zur Zeremonie mitbringen.

Wetter in Jemen

Wetter pro Monat

Januar

+25° С +24° С
+25
+24
Januar

Februar

+26° С +24° С
+26
+24
Februar

Marsch

+27° С +25° С
+27
+25
Marsch

April

+29° С +26° С
+29
+26
April

Mai

+31° С +27° С
+31
+27
Mai

Juni

+32° С +27° С
+32
+27
Juni

Juli

+32° С +28° С
+32
+28
Juli

August

+31° С +27° С
+31
+27
August

September

+31° С +28° С
+31
+28
September

Oktober

+29° С +27° С
+29
+27
Oktober

November

+27° С +26° С
+27
+26
November

Dezember

+25° С +25° С
+25
+25
Dezember

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