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Japan

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Geographie und Geschichte Japan

Wenn man sich Japan auf der Landkarte ansieht, bemerkt man sofort die besondere geografische Vielfalt dieses Landes. Es liegt weit im Osten, mitten im Pazifischen Ozean, und hat China, Korea sowie Russland als Nachbarn auf dem Festland. Japan selbst ist ein riesiger Inselstaat, der aus weit mehr als dreitausend einzelnen Inseln besteht. Das ist eine fast unvorstellbare Zahl, wenn man bedenkt, wie unterschiedlich die Landschaften dort sind.

Trotz dieser enormen Menge an Inseln gibt es vier große Hauptinseln, die fast das gesamte Staatsgebiet ausmachen. Diese vier Landmassen nehmen etwa 97 Prozent der gesamten Fläche Japans ein. Es handelt sich dabei um Hokkaido, Honshu, Kyushu und Shikoku. Man kann sie als das eigentliche Herzstück des Landes bezeichnen, auf dem sich das meiste Leben abspielt.

Hokkaido liegt dabei ganz oben im Norden und ist für seine weite Natur bekannt. Am entgegengesetzten Ende, ganz im Süden, findet man die Insel Kyushu. Die geografische Lage sorgt dafür, dass Japan überall von Wasser und verschiedenen Meeren umgeben ist. Das prägt nicht nur das Klima, sondern auch den Alltag der Menschen, die dort leben.

Im nördlichen Bereich grenzt das Land an das Ochotskische Meer, das oft rau und kühl ist. Schaut man weiter in den Südwesten, stößt man auf das Ostchinesische Meer. Die Ost- und Südküste Japans wird vom gewaltigen Pazifik und dem Japanischen Meer begrenzt. Im Westen bildet die Koreastraße die natürliche Grenze zum asiatischen Festland.

Wegen dieser speziellen Lage findet man in Japan ganz unterschiedliche Landschaftsformen. Ein Großteil der Inseln ist von steilen Bergen, weiten Ebenen und natürlichen Seen geprägt. Es gibt dort auch sehr viele Vulkane und heiße Quellen, die überall aus der Erde sprudeln. Da viele Regionen wegen der Berge schwer zugänglich sind, konzentriert sich die Bevölkerung auf die Gebiete in Küstennähe.

Heute leben in Japan so viele Menschen, dass das Land auf Platz zehn der bevölkerungsreichsten Staaten der Welt steht. Die Bevölkerungsdichte ist extrem hoch, was Japan zu einem der am dichtesten besiedelten Orte überhaupt macht. Man spürt diesen Platzmangel vor allem in den Metropolen, wo das Leben sehr quirlig und eng getaktet ist.

Ein wichtiger Teil der Geografie ist die Lage am sogenannten Pazifischen Feuerring. Hier treffen mehrere tektonische Platten aufeinander, weshalb es im Land immer wieder zu Erschütterungen kommt. Diese Bewegungen der Erdkruste führen dazu, dass Erdbeben in Japan zum Alltag gehören und die Architektur entsprechend angepasst wurde.

Manchmal lösen diese Beben unter dem Meeresspiegel gewaltige und gefährliche Tsunamis aus. Solche Flutwellen haben in der Vergangenheit leider oft schwere Zerstörungen angerichtet und ganze Küstenregionen getroffen. Die Bewohner haben jedoch über die Jahrhunderte gelernt, mit diesen Naturgewalten umzugehen und sich so gut wie möglich zu schützen.

Vulkane sind ebenfalls ein fester Bestandteil der japanischen Kulisse. Der höchste Berg des Landes, der berühmte Fuji, ist im Grunde genommen ein riesiger Vulkan. Sein letzter Ausbruch liegt zwar schon lange zurück, nämlich im Jahr 1707, aber er wird immer noch aktiv überwacht. Er ist für die Menschen nicht nur ein Berg, sondern ein nationales Symbol.

Regionen und Resorts Japan

Natur Japan

Man weiß heute, dass Menschen schon seit mindestens 30.000 Jahren auf den japanischen Inseln leben. Während der letzten Eiszeit war Japan sogar noch über eine Landbrücke mit dem asiatischen Festland verbunden. Das ermöglichte es Jägern aus der Steinzeit, einfach zu Fuß in diese Region zu wandern. Als die Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren zu Ende ging, stieg der Meeresspiegel und Japan wurde zu der Inselgruppe, die wir heute kennen.

In der Zeit zwischen 300 vor Christus und 300 nach Christus begann für die Bewohner eine völlig neue Ära. Die Menschen lernten damals, wie man Reis anbaut, was die Ernährung grundlegend veränderte. Außerdem entdeckten sie die Kunst, Werkzeuge aus Bronze und Eisen herzustellen. Auch das Weben von Stoffen wurde in dieser Phase zu einer wichtigen Fertigkeit für das tägliche Leben.

Ein großer Wendepunkt war das Jahr 400 nach Christus, als die Schrift aus China nach Japan kam. Mit ihr gelangten auch viele andere Techniken ins Land, wie etwa die Herstellung von Papier und feinem Porzellan. Die Japaner lernten von den Chinesen zudem, wie man Seide produziert und Lackwaren veredelt. Sogar die Planung ganzer Städte orientierte sich damals am chinesischen Vorbild.

Im 13. und 14. Jahrhundert erlebten die Städte und der Handel einen regelrechten Aufschwung. Die Kaufleute wurden immer wohlhabender und begannen, sich in Gilden zu organisieren, um ihre Interessen besser zu schützen. In dieser spannenden Zeit breitete sich auch der Zen-Buddhismus im Land aus. Er wurde schnell sehr populär und beeinflusste die Kultur und das Denken der Menschen nachhaltig.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts änderte sich die Lage drastisch, als westliche Mächte Druck auf Japan ausübten. Vor allem die Amerikaner wollten, dass Japan seine Häfen für den Handel öffnet. Sie suchten außerdem nach einem Ort, an dem ihre Dampfschiffe Kohle nachfüllen konnten. So kam es, dass im Juli 1853 vier amerikanische Schiffe unter dem Kommando von Matthew Perry vor der Küste auftauchten.

Diese Ereignisse führten schließlich zu großen inneren Spannungen und im Jahr 1868 sogar zu einem kurzen Bürgerkrieg. Es kämpften Truppen, die den Kaiser unterstützten, gegen die Anhänger des Shoguns. Am Ende siegten die kaisertreuen Kräfte in der Schlacht von Fushimi. Danach übernahm Kaiser Meiji die Macht und begann gemeinsam mit seinen Beratern, das Land in rasantem Tempo zu modernisieren.

Der Weg Japans in der Moderne war jedoch auch von Konflikten geprägt. Im Juli 1941 besetzten japanische Truppen Französisch-Indochina, was zu großen Spannungen mit den USA führte. Die Amerikaner sahen ihre Interessen im Pazifik bedroht und reagierten mit einem harten Ölembargo. Da Japan damals fast sein gesamtes Öl aus den USA bezog, stand das Land vor einer existenziellen Entscheidung.

Die Führung des Landes fühlte sich in die Enge getrieben und sah nur zwei Möglichkeiten. Entweder man gab den Forderungen nach, was als Demütigung empfunden wurde, oder man riskierte einen Krieg. Letztlich entschieden sich die Verantwortlichen für den Weg des Krieges. Diese Entscheidung sollte die Geschichte des Landes und der ganzen Welt für immer verändern.

Klima Japan

In Japan findet man eine wirklich beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt, die man so nirgendwo anders sieht. Es gibt dort viele Arten, die nur auf diesen Inseln vorkommen und teilweise extrem selten geworden sind. Ein paar dieser Lebewesen, wie die riesige Blakiston-Eule oder der Japanische Ibis, sind leider vom Aussterben bedroht. Deshalb werden sie heute streng geschützt, damit sie nicht ganz von unserem Planeten verschwinden.

Wenn man sich die Natur genauer ansieht, lässt sich Japan grob in drei verschiedene Klimazonen unterteilen. Ganz oben im Norden auf Hokkaido herrscht ein eher subarktisches Klima, das ein wenig an Sibirien erinnert. In der Mitte, auf den Inseln Honshu, Shikoku und Kyushu, ist es dagegen eher gemäßigt. Ganz unten im Süden, rund um Okinawa, wird es dann richtig subtropisch und warm.

Diese unterschiedlichen Zonen sorgen dafür, dass es in Japan eine riesige Vielfalt an Lebensräumen gibt. Man findet dort alles, von feuchten Sumpfgebieten an den Küsten bis hin zu dichten Mischwäldern und weiten Bergwiesen in den Alpen. Jede dieser Regionen bietet ganz speziellen Pflanzen und Tieren ein Zuhause, das perfekt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Insgesamt gibt es in Japan neun verschiedene Waldregionen, die das unterschiedliche Klima der Inseln widerspiegeln. Auf den südlichen Inseln wie Ryukyu findet man feuchte, breitblättrige Regenwälder. In den milderen Regionen der Hauptinseln wachsen eher klassische Mischwälder. Weiter nördlich, wo die Winter lang und kalt sind, dominieren dagegen weite Nadelwälder das Landschaftsbild.

Die Tierwelt Japans ist mit über 90.000 verschiedenen Wildtierarten unglaublich artenreich. Zu den bekanntesten Bewohnern gehören der imposante Braunbär im Norden und die berühmten japanischen Makaken, die man oft beim Baden in heißen Quellen sieht. Auch der Tanuki, der oft als Marderhund bezeichnet wird, und der riesige japanische Riesensalamander sind hier heimisch. Es ist faszinierend, wie viele exotische Wesen man dort entdecken kann.

Um all diese wertvollen Gebiete und die darin lebende Flora und Fauna zu bewahren, wurde ein großes Netzwerk aus Nationalparks geschaffen. Auch viele wichtige Sumpfgebiete stehen unter dem Schutz internationaler Abkommen wie der Ramsar-Konvention. Das Ziel ist es, diese einzigartige Natur für die kommenden Generationen zu erhalten und vor der Zerstörung durch den Menschen zu bewahren.

Besonders stolz ist man in Japan darauf, dass vier Gebiete wegen ihres außergewöhnlichen natürlichen Wertes zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden. Diese Orte zeigen die unberührte Schönheit des Landes von ihrer besten Seite. Es sind Orte, an denen man die Kraft der Natur noch ganz direkt spüren kann, weit weg vom Lärm der großen Städte.

Der Schutz der Umwelt spielt in der japanischen Kultur eine große Rolle, auch wenn das Land sehr modern und industriell ist. Die Menschen haben eine tiefe Verbindung zu ihren Bergen und Wäldern, die oft auch eine spirituelle Bedeutung haben. Es ist diese Mischung aus tiefem Respekt vor der Tradition und moderner Wissenschaft, die den Naturschutz dort so besonders macht.

Wenn man durch die Wälder wandert, merkt man schnell, wie wichtig diese Ruheoasen sind. Die Vielfalt der Pflanzen, von den berühmten Kirschblüten bis hin zu den uralten Zedern, ist einfach atemberaubend. Es ist ein ständiges Zusammenspiel der Jahreszeiten, das die Natur immer wieder in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt und Besucher aus aller Welt verzaubert.

Transport in Japan

Das Klima in Japan ist so abwechslungsreich, dass man es kaum mit einem einzigen Wort beschreiben kann. Ganz oben im Norden sind die Winter extrem kalt, und die Landschaft ist oft monatelang von Eis und tiefem Schnee bedeckt. In der Mitte des Landes ist das Wetter eher gemäßigt, während man auf den kleinen Inseln im Süden fast das ganze Jahr über tropische Temperaturen genießen kann.

Regen gibt es in Japan eigentlich fast überall in großen Mengen, was die Natur so grün und lebendig macht. Besonders zwischen dem Sommer und dem Herbst muss man jedoch vorsichtig sein. In dieser Zeit ziehen oft heftige Regenfälle über das Land, und es kommt regelmäßig zu starken Taifunen. Diese Stürme können sehr gewaltig sein und bestimmen den Rhythmus des Lebens in dieser Jahreszeit.

Das Wetter wird in Japan stark von den sogenannten Monsunwinden beeinflusst, die je nach Jahreszeit aus verschiedenen Richtungen wehen. Im Winter bringen kalte Strömungen aus dem Nordwesten Frost und Schnee mit sich. Im Sommer dreht sich das Ganze, und feuchte, warme Luftmassen aus den Tropen sorgen für Hitze und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, die man deutlich spüren kann.

Man kann Japan generell als ein eher regnerisches Land bezeichnen, in dem die Luftfeuchtigkeit oft sehr hoch ist. Da sich das Land über viele Breitengrade erstreckt, findet man dort fast alle Klimazonen. Viele vergleichen das Wetter in Japan mit der Ostküste Nordamerikas, wo es von kühlen Regionen wie Neuschottland bis hin zu warmen Gebieten wie Georgia alles gibt.

Die Hauptstadt Tokio liegt ungefähr auf dem 35. Breitengrad, was man gut mit Städten wie Athen, Teheran oder sogar Las Vegas vergleichen kann. Das Klima dort ist feucht und gemäßigt, mit sehr deutlichen Unterschieden zwischen den Jahreszeiten. Diese Wechsel der Jahreszeiten spielen auch in der japanischen Kunst und Literatur seit Jahrhunderten eine extrem wichtige Rolle.

Je nachdem, wo man sich befindet, ändert sich das Wetterklima spürbar. Auf Hokkaido ist es im Sommer zwar angenehm warm, aber die Winter sind dort sehr lang, bitterkalt und bringen gewaltige Schneemengen. In Zentraljapan hingegen schwitzt man im Sommer bei feuchter Hitze, während der Winter dort meistens eher kurz und weniger streng ausfällt.

Ganz anders sieht es im Südwesten des Landes aus. Dort sind die Sommer sehr lang, richtig heiß und extrem drückend durch die hohe Feuchtigkeit. Die Winter sind in diesen Regionen dagegen sehr mild, sodass man dort kaum jemals richtig frieren muss. Es ist fast so, als würde man in einer völlig anderen Klimazone Urlaub machen, obwohl man immer noch im selben Land ist.

Auch die Höhe spielt eine große Rolle für die Temperaturen vor Ort. In den japanischen Alpen ist es natürlich viel kühler als unten an der Küste. Zudem macht es einen großen Unterschied, ob man sich auf der Seite zum Japanischen Meer oder auf der Seite zum Pazifik befindet. Jede Region hat so ihre ganz eigenen Wetterregeln, die man als Reisender kennen sollte.

Trotz all dieser regionalen Unterschiede gibt es zwei Dinge, die fast überall in Japan gleich sind. Zum einen gibt es im Grunde keine echte Trockenzeit, in der es gar nicht regnet. Zum anderen fällt der meiste Niederschlag in fast allen Teilen des Landes während der Sommermonate. Das sorgt zwar für viel Feuchtigkeit, aber eben auch für die wunderschöne, üppige Pflanzenwelt.

Geld und Einkaufen in Japan

In Japan kommt man wirklich problemlos von A nach B, denn das System für den öffentlichen Verkehr ist absolut erstklassig. Ganz egal, ob man mit dem berühmten Hochgeschwindigkeitszug, dem Flugzeug oder dem Bus unterwegs ist, alles greift perfekt ineinander. Die Züge und U-Bahnen sind nicht nur extrem sauber, sondern auch so pünktlich, dass man fast die Uhr danach stellen kann. Zudem ist das Reisen dort im Vergleich zu vielen anderen Ländern unglaublich sicher.

Die Preise für Fahrkarten können zwar manchmal etwas höher sein, aber dafür bekommt man auch einen Service, der wirklich verlässlich ist. Viele Touristen und Einheimische entscheiden sich trotzdem manchmal für das Auto oder das Fahrrad, um flexibler zu sein. Die Geschichte der Eisenbahn begann in Japan übrigens schon im Jahr 1872 mit einer Strecke zwischen Tokio und Yokohama. Seitdem hat sich die Bahn zum wichtigsten Verkehrsmittel für das ganze Land entwickelt.

Wenn man zwischen den großen Städten reist, nutzt man meistens das System der Hochgeschwindigkeitszüge, die unglaublich schnell und bequem sind. In den riesigen Ballungsräumen spielt sich der Berufsverkehr fast ausschließlich auf den Schienen ab. Für den Autoverkehr gibt es ein gut ausgebautes System aus verschiedenen Straßenarten, von kleinen Dorfstraßen bis hin zu riesigen Autobahnen, die das ganze Land durchziehen.

Auch in der Luft ist Japan bestens vernetzt, denn es gibt insgesamt 97 Flughäfen im ganzen Land. Die wichtigsten Drehkreuze für internationale Flüge sind Narita, Kansai und Chubu. Der Flughafen in Tokio ist vor allem für Inlandsflüge sehr wichtig und wurde in letzter Zeit stark erweitert. Große Fluggesellschaften wie Japan Airlines oder ANA sorgen dafür, dass man jede Ecke des Landes schnell erreichen kann.

Da Japan ein Inselstaat ist, spielen auch die Wasserwege eine große Rolle. Es gibt über 20 bedeutende Seehäfen, die für den Handel und den Verkehr wichtig sind. Viele der kleineren Inseln sind heute zwar über Brücken oder Tunnel mit der Hauptinsel verbunden, aber für die ganz abgelegenen Orte sind Boote immer noch das Hauptverkehrsmittel. Hier werden oft moderne Schnellfähren eingesetzt, die allerdings ihren Preis haben.

Wenn man in Japan einkaufen geht, bezahlt man mit dem Yen. Früher gab es noch die Untereinheit Sen, aber die spielt heute im Alltag eigentlich keine Rolle mehr, außer vielleicht an der Börse. Japan ist ein wahres Paradies für Leute, die gerne shoppen. Man findet dort wirklich alles, von traditionellen handgemachten Souvenirs bis hin zur modernsten Elektronik und den teuersten Modemarken der Welt.

In Städten wie Tokio oder Osaka gibt es ganze Viertel, die nur aus Geschäften bestehen und oft direkt an den großen Bahnhöfen liegen. Es gibt riesige unterirdische Einkaufsmeilen und elegante Kaufhäuser, aber auch die beliebten 100-Yen-Läden, in denen man tolle Schnäppchen machen kann. Es ist fast unmöglich, dieses Land zu verlassen, ohne nicht zumindest eine Kleinigkeit als Erinnerung gekauft zu haben.

Ein sehr beliebtes Mitbringsel ist der japanische Tee, besonders der Matcha. Das ist ein feiner, grüner Teestaub, der im Gegensatz zu normalem Tee komplett im Wasser aufgelöst wird. Auch Süßigkeiten wie Daifuku Mochi, die aus Reismehl bestehen und eine süße Füllung haben, sind sehr gefragt. Man findet sie fast überall, von kleinen Läden an der Straßenecke bis hin zu den Souvenirshops in den großen Hotels.

Wer etwas Traditionelles für die Wohnung sucht, greift oft zu einem schön bemalten Faltfächer. Auch die sogenannten Dorayaki sind sehr berühmt. Das sind kleine Pfannkuchen, die wie ein Sandwich zusammengeklappt sind und meistens eine Füllung aus süßen roten Bohnen haben. Japan bietet einfach eine Mischung aus modernem Lifestyle und alter Tradition, die man in jedem Laden und an jeder Ecke spüren kann.

Hauptattraktionen Japan

Japan ist ein Land, das wie kein zweites auf dieser Welt die Fantasie anregt und Reisende in seinen Bann zieht. Man stelle sich eine Kette von Inseln vor, die aus dem tiefen Blau des Ozeans ragen, geformt durch die gewaltige Urkraft von Vulkanen. Überall spürt man die Nähe zum Wasser und zur wilden Natur, die niemals wirklich weit entfernt ist. Egal, wo man sich gerade aufhält, die nächste malerische Küste oder ein versteckter Ort im Grünen sind oft nur einen kurzen Spaziergang entfernt.

Die Liste der Orte, die man unbedingt gesehen haben muss, scheint schier endlos zu sein. Ganz oben steht dabei natürlich der majestätische Berg Fuji, das wohl bekannteste Wahrzeichen des Landes. Umgeben von den fünf berühmten Seen bietet dieser Ort eine Kulisse, die man so schnell nicht vergisst. Das Schöne daran ist, dass man dieses Naturwunder ganz bequem im Rahmen eines Tagesausflugs von der Hauptstadt aus erreichen kann.

Die Fahrt dorthin ist schon ein Erlebnis für sich, besonders wenn man den berühmten Shinkansen nutzt. Dieser Hochgeschwindigkeitszug gleitet so ruhig durch die Landschaft, dass man die Geschwindigkeit kaum bemerkt. Nach einem langen Tag voller neuer Eindrücke und Wanderungen gibt es kaum etwas Besseres, als in einem der vielen Thermalbäder zur Ruhe zu kommen. Diese heißen Quellen, die man fast überall findet, sind ein fester Bestandteil der Kultur und bieten die perfekte Entspannung.

Tokyo selbst ist ein Ort der absoluten Kontraste und vielleicht eine der einzigartigsten Städte, die man überhaupt besuchen kann. Die Metropole bietet eine Fülle an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten, die weltweit ihresgleichen sucht. Wer zum ersten Mal dort ist, steht oft vor der Qual der Wahl. Es ist gar nicht so einfach zu entscheiden, welche Tempel man besucht, in welches Viertel man eintaucht oder welche modernen Wunderwerke man sich ansieht. Die Stadt pulsiert vor Energie und hält hinter jeder Straßenecke eine neue Überraschung bereit.

Tourismus in Japan

Kyoto liegt auf der Hauptinsel Honshu und ist ein Ort, an dem die Zeit auf wunderbare Weise stehen geblieben zu sein scheint. Früher war dies die Hauptstadt des Landes, und noch heute spürt man an jeder Ecke den Atem der Geschichte. Es ist das kulturelle Herz Japans, in dem man tief in die Traditionen und die Lebensweise vergangener Jahrhunderte eintauchen kann. Die Stadt ist weltberühmt für ihre unzähligen buddhistischen Tempel und die leuchtend roten Shinto-Schreine.

Ein Spaziergang durch Kyoto fühlt sich oft an wie eine Reise in eine andere Welt. Man kann prachtvolle kaiserliche Paläste bewundern, die von perfekt gepflegten Gärten umgeben sind. Viele dieser historischen Schätze lassen sich wunderbar während einer geführten Tour an einem einzigen Tag entdecken. Es ist faszinierend zu sehen, wie harmonisch die alten Bauwerke in das moderne Stadtbild integriert sind und welche Ruhe sie ausstrahlen.

Ein ganz anderes Spektakel erwartet einen in Beppu, das sich im zentralen Teil von Oita befindet. Die Stadt liegt vor einer beeindruckenden Kulisse aus Vulkanen und ist bekannt für ihre unglaubliche Dichte an thermischen Quellen. Man nennt sie hier oft Geysire oder heiße Teufel, weil das Wasser mit gewaltiger Kraft aus der Erde sprudelt. Es dampft und brodelt an allen Ecken, was der ganzen Region eine fast schon mystische Atmosphäre verleiht.

Fukuoka hingegen, gelegen an der Nordküste der Insel Kyushu, ist der perfekte Ausgangspunkt für alle, die das Land zum ersten Mal erkunden wollen. Die Stadt ist modern, offen und verfügt über ein hervorragendes Verkehrsnetz, das das Reisen extrem einfach macht. Besonders angenehm sind die vielen grünen Oasen inmitten der Stadt. Wenn einem der Trubel des urbanen Lebens zu viel wird, findet man dort schnell einen ruhigen Rückzugsort im Schatten alter Bäume.

Unterkunft in Japan

In Japan ist die Natur nicht einfach nur Umgebung, sondern fast schon ein Teil der Seele des Volkes. Das liegt vor allem am Shintoismus, einer Religion, bei der die Verehrung der Natur im Mittelpunkt steht. Auch die künstlerische Tradition des Landes, sei es in der Malerei oder im Design, ist tief in der Darstellung der wechselnden Jahreszeiten verwurzelt. Für Menschen, die das Draußensein lieben, ist Japan daher ein wahres Paradies, das immer mehr Wanderer und Bergsteiger anzieht.

Die Vielfalt der Landschaften ist wirklich atemberaubend und reicht von abgelegenen, völlig unberührten Inseln bis hin zu schroffen Gebirgsketten. Wer Glück hat, kann in den Küstengewässern Wale beobachten oder seltene Vogelarten in den weiten Nationalparks entdecken. Japan wird nicht ohne Grund oft als das Land der aufgehenden Sonne bezeichnet. Dieser Name spiegelt die Hoffnung und die natürliche Pracht wider, die man hier an jeder Ecke findet.

Die Geografie des Landes hat im Laufe der Jahrtausende eine unglaubliche Vielfalt hervorgebracht. Es gibt tiefe Schluchten, tosende Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlen und kristallklare Seen, die in den Bergen versteckt liegen. Neben dieser natürlichen Schönheit hat Japan auch eine glanzvolle und oft sehr bewegte Geschichte, die das Reisen dort so interessant macht. Die Einheimischen selbst nennen ihr Land übrigens liebevoll Nihon, was die tiefe Verbundenheit mit der eigenen Herkunft zeigt.

Ein absolutes Highlight für Naturfreunde ist die Insel Yakushima mit ihren uralten Wäldern, die fast schon wie aus einer anderen Welt wirken. Aber auch die kulturelle Seite mit ihren verzierten Tempeln und mystischen Klöstern zieht jeden in den Bann. Man findet hier eine faszinierende Mischung aus wirtschaftlicher Stärke, technischem Fortschritt und tief verwurzelten Traditionen. Es ist diese Stabilität und die ständige Weiterentwicklung, die Japan zu einem so attraktiven Ziel für Menschen aus aller Welt machen.

Küche und Geschirr Japan

Die Beliebtheit Japans als Reiseziel lässt sich auch an harten Zahlen ablesen. Gleich fünf japanische Städte gehören regelmäßig zu den hundert meistbesuchten Orten der Welt. Tokyo zum Beispiel erreichte vor ein paar Jahren den siebzehnten Platz mit fast zehn Millionen Besuchern in einem einzigen Jahr. Das liegt sicher auch daran, dass es hier so viel zu erleben gibt, von Extremsportarten in den Bergen bis hin zu entspannten Tagen an einsamen Stränden.

Was die Unterkünfte angeht, bietet Japan eine riesige Auswahl, die von westlichen Luxushotels bis hin zu ganz traditionellen Herbergen reicht. Wer den Standard gewohnt ist, findet natürlich alle großen internationalen Ketten wie Marriott oder Hyatt. Man sollte allerdings wissen, dass die Preise stark schwanken können. Besonders zur Zeit der Kirschblüte, wenn alle die rosa Pracht sehen wollen, können sich die Zimmerpreise schnell verdoppeln oder sogar verdreifachen.

Eine Besonderheit sind die sogenannten Business-Hotels. Auch wenn der Name nach Luxus klingt, sind sie eigentlich für japanische Angestellte gedacht, die auf Reisen sind. Sie sind funktional und oft recht günstig. Wer noch mehr sparen will, findet in den Großstädten immer mehr Budget-Optionen oder moderne Hostels. Diese haben oft ein tolles Design und schicke Bars, was sie besonders bei jüngeren Reisenden sehr beliebt macht.

Wer das echte Japan erleben möchte, sollte mindestens einmal in einem Ryokan übernachten. Diese traditionellen Gasthäuser gab es schon lange, bevor das erste westliche Hotel gebaut wurde. Eine andere, fast schon futuristische Erfahrung sind die Kapselhotels. Entgegen mancher Vorurteile sind diese kleinen Schlafkabinen oft sehr bequem und unschlagbar günstig. Man muss sich nur damit arrangieren, dass man nachts vielleicht mal das Rascheln der Nachbarn hört, wenn diese spät nach Hause kommen.

Kultur und Traditionen Japan

Die japanische Küche ist weit mehr als nur Sushi und Tempura, auch wenn diese Gerichte weltweit am bekanntesten sind. Es ist eine Welt voller verführerischer und oft exotischer Aromen, bei denen das Essen oft wie ein kleines Kunstwerk angerichtet wird. In Japan geht es beim Essen nicht nur darum, satt zu werden, sondern um den Genuss mit allen Sinnen. Es gibt Angebote für jedes Budget, und die Qualität ist selbst in einfachen Läden oft beeindruckend hoch.

Ein klassisches Essen besteht meist aus einer Schale Reis, einer Suppe, eingelegtem Gemüse und mindestens einer Beilage. In einer normalen Familie wird das alles oft gleichzeitig serviert. In gehobenen Restaurants beginnt man manchmal mit einer Hauptspeise und einem Glas Sake, während der Reis und die Suppe erst ganz am Ende gereicht werden. Reis ist seit über zweitausend Jahren das wichtigste Grundnahrungsmittel und war früher sogar ein echtes Zahlungsmittel.

In vergangenen Zeiten wurden Steuern und sogar Gehälter in Reis bezahlt, und wer viel davon besaß, hatte einen hohen sozialen Status. Auch heute ist Reis aus der Kultur nicht wegzudenken. Er dient nicht nur als Nahrung, sondern ist auch der Grundstoff für viele andere Dinge, wie zum Beispiel Reispapier, Seile oder sogar traditionelle Sandalen. Diese Vielseitigkeit zeigt, wie tief die Landwirtschaft in der Geschichte des Landes verwurzelt ist.

Die japanische Kultur hat viele faszinierende Facetten, aber eine der spannendsten ist das Prinzip des Michi, was so viel wie der Weg bedeutet. Dies beschreibt die tiefe Hingabe, mit der Künste wie die Teezeremonie, Kalligrafie oder auch Kampfsportarten wie Judo und Kendo betrieben werden. Auch das Kabuki-Theater, das im siebzehnten Jahrhundert entstand, gehört dazu. Die besten Schauspieler dieser dramatischen Kunstform werden heute sogar als lebende Nationalschätze verehrt.

Wetter in Japan

Wetter pro Monat

Januar

+2° С +16° С
+2
+16
Januar

Februar

+3° С +14° С
+3
+14
Februar

Marsch

+6° С +14° С
+6
+14
Marsch

April

+11° С +15° С
+11
+15
April

Mai

+16° С +17° С
+16
+17
Mai

Juni

+19° С +20° С
+19
+20
Juni

Juli

+24° С +22° С
+24
+22
Juli

August

+25° С +24° С
+25
+24
August

September

+21° С +24° С
+21
+24
September

Oktober

+16° С +22° С
+16
+22
Oktober

November

+10° С +19° С
+10
+19
November

Dezember

+4° С +18° С
+4
+18
Dezember

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