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Geographie und Geschichte Irak

Wenn man heute an den Irak denkt, kommen einem meistens sofort Bilder von Unruhen, Konflikten und ständigen Explosionen in den Sinn. Diese Vorstellung hat sich über Jahrzehnte hinweg in den Köpfen der Menschen festgesetzt, besonders durch die blutigen Ereignisse in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Manche erinnern sich vielleicht auch an die uralten Hochkulturen, die einst auf diesem Boden florierten und die Wiege der Menschheit bildeten. Doch der echte Irak ist ein Land, das viel mehr Schichten hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde, und gerade für neugierige Reisende bietet er eine unglaubliche Vielfalt an Eindrücken.

Geografisch gesehen liegt das Land mitten im Herzen des Nahen Ostens und erstreckt sich über das weite mesopotamische Tiefland. Seit Anbeginn der Zeit spielen die beiden großen Ströme Euphrat und Tigris die Hauptrolle in dieser Region, da sie das Überleben sichern. Ohne diese Flüsse wäre die Landwirtschaft, die auf künstliche Bewässerung angewiesen ist, völlig undenkbar, da es kaum andere nennenswerte Wasserquellen gibt. Der Irak teilt sich seine Grenzen mit Syrien, Saudi-Arabien, Jordanien und Kuwait, während die Grenzgebiete zur Türkei und zum Iran oft als besonders spannungsgeladen gelten.

Obwohl das Land riesig ist, hat es nur einen winzigen Zugang zum Meer, denn die Küstenlinie am Persischen Golf ist gerade einmal 58 Kilometer lang. Was die Landschaft angeht, so ist der Irak nicht gerade für extreme Gebirgshöhen bekannt, zumindest im Großteil des Landes. Das Sinjar-Gebirge, das aus alten Gesteinsschichten besteht, ragt beispielsweise nur etwa 1460 Meter in die Höhe. Im Süden dominieren eher sumpfige Niederungen, die kaum höher als 100 Meter über dem Meeresspiegel liegen und eine ganz eigene, fast mystische Atmosphäre ausstrahlen.

Ganz anders sieht es im Norden aus, wo die Ausläufer des Iranischen Hochlands beginnen und die Landschaft deutlich rauer wird. Hier befindet sich auch der höchste Punkt des Staates, der Gipfel des Cheeha Dar, der stolze 3,6 Kilometer in den Himmel ragt. Die geologische Geschichte dieser Region hat dafür gesorgt, dass tief unter der Erde gewaltige Schätze schlummern, vor allem in Form von Erdöl und Erdgas. Fast das gesamte Staatsgebiet liegt auf dem Rand der Arabischen Platte, was die Bodenbeschaffenheit aus Sedimentgestein erklärt, während im Norden die gefalteten Strukturen des Zagros-Gebirges sichtbar werden.

Die Geschichte der Besiedlung reicht extrem weit zurück, bis in die frühe Steinzeit, was Funde in der berühmten Shanidar-Höhle belegen. Interessanterweise waren die ersten Bewohner dort jedoch keine direkten Vorfahren der heutigen Menschen, sondern Neandertaler, die dort ihre Spuren hinterließen. Erst viel später folgten verschiedene Kulturen der Altsteinzeit, bis schließlich vor etwa 8000 Jahren die Jungsteinzeit im Irak begann. Diese günstigen Bedingungen führten dazu, dass hier einige der mächtigsten Reiche der Antike entstanden, wie etwa Sumer, Akkad, Assyrien und das legendäre Babylon.

In diesen frühen Zivilisationen gab es bereits Ansätze für Bibliotheken, Archive und sogar erste Formen des Monotheismus, was der damaligen Welt weit voraus war. Über die Jahrhunderte hinweg wurde das Gebiet immer wieder von verschiedenen Mächten erobert, darunter Perser, Araber, Mongolen und türkische Stämme. Fast 400 Jahre lang gehörte das Land zum Osmanischen Reich, bevor der moderne Staat Irak im Jahr 1920 auf Drängen Londons ins Leben gerufen wurde. Seitdem war die Geschichte des Landes von politischen Umbrüchen, Putschen und Kriegen geprägt, die bis in die heutige Zeit nachwirken.

Regionen und Resorts Irak

Natur Irak

Die fruchtbarsten Böden des Iraks konzentrieren sich vor allem in den Tälern der großen Ströme, wo das Leben seit jeher pulsiert. Es ist daher kein Wunder, dass man genau in diesen Gebieten die reichste Flora und Fauna des Landes finden kann, die sich an die feuchten Bedingungen angepasst hat. Der Großteil des restlichen Landes ist jedoch eher karg und von Gräsern, Wermut sowie verschiedenen kurzlebigen Pflanzen geprägt, die nach dem Regen schnell sprießen. Wälder sind im Irak eine echte Seltenheit und machen insgesamt gerade einmal mickrige zwei Prozent der gesamten Landesfläche aus.

Wenn man sich den Gebirgsausläufern nähert, stößt man vermehrt auf dorniges Gestrüpp und zähe Sträucher, die der Hitze trotzen. An den südlichen Hängen der Berge findet man dagegen eher eine Vegetation, die man sonst aus dem Mittelmeerraum kennt, was einen schönen Kontrast zur Wüste bildet. Neben der typischen Macchia wachsen dort vereinzelt Eichen- und Pistazienwälder, wobei die Bäume oft recht weit auseinanderstehen. Wer noch höher hinaussteigt, wird mit klassischen Almwiesen belohnt, die in der richtigen Jahreszeit in sattem Grün erstrahlen.

In den Flussniederungen sieht das Bild wieder ganz anders aus, dort dominieren Weiden, die charakteristische Euphrat-Pappel und Tamarisken das Uferbild. Weiter im Süden sind es vor allem die stolzen Dattelpalmen, die das Landschaftsbild prägen und eine wichtige Lebensgrundlage für die Menschen darstellen. Es ist allerdings traurig zu sehen, dass die riesigen Wälder aus Platanen und Feigenbäumen, die vor tausend Jahren existierten, heute fast völlig verschwunden sind. In den trockeneren Regionen im Westen und Südwesten überleben nur extrem anpassungsfähige Pflanzen wie Salzpflanzen oder die Kameldistel.

In abgelegenen Bergregionen haben sich glücklicherweise noch Reste der ursprünglichen Vegetation mit wilden Birnen, Kiefern und Wacholder gerettet. Die Tierwelt im Irak ist heutzutage leider nicht mehr so vielfältig wie in früheren Zeiten, was auch an den schwierigen Umweltbedingungen liegt. In den einsamen Wüstengegenden ziehen noch Gazellen umher, und ab und zu kann man gestreifte Hyänen oder Schakale beobachten. Weit verbreitet sind dagegen Nagetiere und verschiedene Reptilien, zu denen neben großen Waranen auch gefährliche Giftschlangen wie die Kobra gehören.

Die Ufer der Flüsse sind ein wahres Paradies für Vögel, und man kann dort eine beeindruckende Menge an Wasservögeln beobachten. Besonders die Falken und Trappen sind bei Besuchern sehr beliebt, da sie eine majestätische Ausstrahlung haben und tief in der lokalen Kultur verwurzelt sind. Von den rund 400 Vogelarten, die im Irak vorkommen, brüten etwa 170 regelmäßig direkt im Land. Zu den Besonderheiten zählen die Irak-Rohrsängerin und die Mesopotamische Drosselhäher, zwei Arten, die man fast nur hier finden kann.

Allerdings haben es viele Vögel, darunter auch Pelikane und Flamingos, immer schwerer, da viele Sumpfgebiete in der Vergangenheit trockengelegt wurden. Eine eher lästige Seite der Natur sind die unzähligen Mücken und Moskitos, die in manchen Gegenden zu einer echten Plage für die Bewohner werden können. In den Gewässern selbst tummeln sich jedoch viele Fischarten, die eine wichtige Nahrungsquelle darstellen. Kurioserweise schwimmen manchmal sogar Haie die Flüsse hinauf und wurden in extremen Fällen sogar schon in der Nähe von Bagdad gesichtet.

Die Fischer ziehen vor allem Karpfen und Welse aus dem Wasser, während im Persischen Golf professionell nach Makrelen und Garnelen gefischt wird. Die vielen Kriege der letzten Jahrzehnte haben der Natur im Irak sichtlich zugesetzt und viele Lebensräume zerstört. Dennoch gibt es noch immer Bestände von Antilopen und sogar Sumpfkrokodile, die in den verbliebenen Feuchtgebieten überlebt haben. In den trockenen Zonen muss man sich vor Skorpionen in Acht nehmen, während am Nachthimmel oft Fledermäuse auf der Jagd nach Insekten zu sehen sind.

Klima Irak

Der Irak liegt geografisch gesehen in einer subtropischen Klimazone, wird aber dennoch stark von den Wettermustern des Mittelmeers beeinflusst. Fachleute beschreiben das Klima daher oft als eine Art tropisches Mittelmeerklima, was für europäische Ohren erst einmal seltsam klingen mag. Das bedeutet konkret, dass die Sommermonate extrem trocken und heiß sind, während es im Winter deutlich abkühlt und die meisten Niederschläge fallen. Eine der unangenehmsten Seiten des Wetters sind die gefürchteten Staubstürme, die den Himmel plötzlich verdunkeln und alles mit einer feinen Schicht bedecken können.

Echter Schnee ist im Irak eine Seltenheit und bleibt eigentlich nur in den höheren Lagen der Berge für längere Zeit liegen. Selbst wenn es im Winter auf den Ebenen kühler wird, sinken die Durchschnittstemperaturen dort fast nie unter den Gefrierpunkt. Die heiße Jahreszeit beginnt meistens schon im Mai und zieht sich oft bis weit in den September oder sogar Oktober hinein. Der Winter erstreckt sich dagegen von Dezember bis März und kann sich mal von seiner milden Seite zeigen, mal aber auch heftige Regenfälle mit sich bringen.

Im Sommer ist der Himmel fast immer strahlend blau und wolkenlos, was die Hitze noch intensiver spürbar macht. Es kommt im Irak häufig vor, dass über vier Monate am Stück kein einziger Tropfen Regen fällt, was die Landschaft völlig austrocknet. Die statistischen Werte für Niederschlag in dieser Zeit sind verschwindend gering und liegen oft bei gerade einmal 15 Millimetern im Monat. Selbst im kühleren Norden bleibt der Sommer meistens heiß und trocken, was die Landwirtschaft dort vor große Herausforderungen stellt.

Der Norden erlebt dafür einen recht milden Winter, in dem es zwar selten friert, dafür aber ordentlich schneien kann. In der Region Al-Jazira ist der Winter ebenfalls recht angenehm, wobei es dort eher regnerisch als verschneit ist. Im südlichen Mesopotamien ist die Luftfeuchtigkeit oft sehr hoch, was die Hitze für Reisende noch drückender erscheinen lässt. Ein interessantes Merkmal ist der enorme Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht, der in weiten Teilen des Landes bis zu 30 Grad betragen kann.

Ähnlich groß ist oft auch die Differenz zwischen den einzelnen Jahreszeiten, was typisch für dieses kontinental geprägte Klima ist. Eine einfache Faustregel besagt: Je weiter man nach Süden oder Westen kommt, desto weniger Regen bekommt man im Durchschnitt ab. Eine Ausnahme bildet die Gegend um Basra, da hier der Indische Ozean für ein feuchteres Klima sorgt, als man eigentlich erwarten würde. An besonders heißen Tagen können die Temperaturen im Land auf unglaubliche 50 bis 53 Grad im Schatten klettern.

Der Januar gilt als der kühlste Monat im Jahr, wobei man das Wort kühl hier relativ sehen muss. Für jemanden aus Mitteleuropa oder Russland würden sich diese Temperaturen wahrscheinlich eher wie ein herrlich warmer Frühlingstag anfühlen. Wer eine Reise in den Irak plant, sollte sich am besten den Frühling oder den Herbst aussuchen, um die extremsten Wetterlagen zu umgehen. In diesen Übergangszeiten ist die Gefahr von Staubstürmen geringer und man wird nicht von der mörderischen Mittagshitze erschlagen.

In der Hauptstadt Bagdad fällt über das ganze Jahr verteilt nur etwa 160 bis 180 Millimeter Regen, was im Vergleich zu europäischen Städten extrem wenig ist. Die meiste Feuchtigkeit gibt es im Dezember und Januar, während die restliche Zeit des Jahres weitgehend trocken bleibt. Im Sommer glüht die Stadt förmlich unter der Sonne, während der Winter oft recht klar und nur mäßig bewölkt ist. Besonders schön ist es Ende April oder im Mai, wenn man die Sonne genießen kann, ohne dass es gleich unerträglich heiß wird.

Transport in Irak

Wenn man sich die Infrastruktur im Irak ansieht, merkt man schnell, dass der Schiffsverkehr auf den Meeren und Flüssen kaum eine Rolle spielt. Auch die Eisenbahn führt eher ein Schattendasein und ist weit davon entfernt, das Rückgrat des Verkehrs zu bilden. Das war nicht immer nur eine Folge der jüngeren Konflikte, denn schon die osmanischen und britischen Verwalter hatten kaum Interesse daran, das Verkehrsnetz nennenswert auszubauen. Das gesamte Schienennetz umfasst heute etwa 2272 Kilometer und nutzt die in Europa übliche Standardspurweite von 1435 Millimetern.

Theoretisch könnte man mit dem Zug in Nachbarländer wie Syrien, die Türkei oder den Iran fahren, aber die Realität sieht leider anders aus. Seit dem Krieg im Jahr 2003 kam der Personenverkehr auf der Schiene fast völlig zum Erliegen, und das galt sogar für Verbindungen innerhalb des Landes. Die Erholung dieses Sektors geht nur extrem mühsam voran, und niemand kann verlässlich sagen, wann die Züge wieder so zuverlässig rollen wie vor dem Krieg. Viel wichtiger für den Alltag sind daher die Straßen, die zusammen eine Länge von über 45.000 Kilometern erreichen.

Immerhin sind etwa 38.000 Kilometer dieser Straßen asphaltiert, was das Vorankommen zwischen den Städten halbwegs ermöglicht. In den letzten zehn Jahren wurde der Fuhrpark im Land massiv modernisiert, sodass man heute viele neuere Fahrzeuge auf den Straßen sieht. Was jedoch immer noch ein großes Problem darstellt, ist der öffentliche Busverkehr, der in vielen Regionen fast komplett am Boden liegt. Wer von einer Stadt zur anderen möchte, findet meistens nur Verbindungen zwischen den ganz großen Zentren, während kleinere Orte oft isoliert bleiben.

Besonders im irakischen Kurdistan sollte man sich nicht darauf verlassen, einen Bus zu finden, da dieses System dort praktisch nicht existiert. Taxis sind dagegen eine sehr gute Alternative und arbeiten oft erstaunlich professionell, was man in dieser Region vielleicht nicht sofort erwarten würde. Schwierig wird es allerdings, wenn man mit dem Taxi zwischen verschiedenen Regionen des Landes hin- und herfahren möchte. Es ist zum Beispiel fast unmöglich, einen Taxifahrer zu finden, der einen direkt vom kurdischen Teil in den arabischen Teil des Landes bringt.

Der Irak verfügt zwar über 113 Flugplätze, doch ein beachtlicher Teil davon hat nur einfache Pisten aus Erde oder Schotter, was sie nur für kleine Maschinen nutzbar macht. Die wichtigsten Drehkreuze für internationale Flüge sind Bagdad und Basra, die den Kontakt zur restlichen Welt halten. Wer von weit her anreist, fliegt oft über Istanbul oder Antalya, um in die irakische Hauptstadt zu gelangen. Innerhalb des Landes ist die Strecke zwischen Bagdad und Basra eine der wenigen, die man wahlweise mit dem Zug, dem Flugzeug oder dem Auto zurücklegen kann.

Der Seeverkehr ist seit den 1990er Jahren fast völlig zusammengebrochen, da viele Kanäle und Hafenanlagen durch Kriege unbrauchbar wurden. Das größte Problem für Reisende im Irak ist das Fehlen eines einheitlichen Systems, das alle Verkehrsmittel miteinander verbindet. Alles wirkt sehr zerstückelt, und man muss sich Informationen zu Fahrplänen oder Tickets oft mühsam vor Ort zusammensuchen. Zentrale Auskunftsstellen im Internet oder an Bahnhöfen gibt es kaum, was die Planung eines Trips zu einer echten Herausforderung macht.

Am realistischsten ist es derzeit wohl, sich einen eigenen Wagen zu nehmen oder ein Auto zu mieten, um wirklich flexibel zu sein. Dabei darf man aber niemals das Thema Sicherheit aus den Augen verlieren, da sich die Lage in manchen Gebieten schnell ändern kann. Man sollte sich also immer genau informieren, welche Routen sicher befahrbar sind und welche man besser meiden sollte. Trotz all dieser Hürden ist das Reisen im Land ein Abenteuer, das einem die raue, aber faszinierende Realität des Iraks vor Augen führt.

Geld und Einkaufen in Irak

Die offizielle Währung im Land ist der Irakische Dinar, der theoretisch in 1000 Fils unterteilt ist, wie man hier die kleinen Münzen nennt. In der Praxis wird man diese Münzen aber kaum jemals zu Gesicht bekommen, da sie im täglichen Handel so gut wie keine Rolle mehr spielen. Wer Geld wechseln möchte, kann das in den Banken tun, allerdings sollte man sich auf recht eigenwillige und oft komplizierte Öffnungszeiten gefasst machen. Der Kurs des Dinars schwankt immer wieder mal, was an der politisch instabilen Lage liegt, die das Land und die ganze Region betrifft.

Man findet zwar auch auf den Märkten Leute, die Geld tauschen, aber das ist oft mit einem gewissen Risiko verbunden und nicht unbedingt ratsam. Ein ganz wichtiger Punkt für Reisende ist, dass man unter keinen Umständen israelische Schekel bei sich tragen sollte, nicht einmal in kleinsten Mengen. Was die kulinarischen Mitbringsel angeht, so ist der Irak berühmt für seine süßen Spezialitäten wie Baklava und Halva. Diese Naschereien sind handwerklich so gut gemacht, dass sie den Vergleich mit anderen arabischen oder zentralasiatischen Ländern locker standhalten.

Auch andere Leckereien wie Lokum, in Zucker gewälzte Nüsse oder feine Zuckerplätzchen sind absolut typisch für die Region und sehr beliebt. Überhaupt sind Süßigkeiten so etwas wie die kulinarische Visitenkarte des Iraks und werden bei fast jeder Gelegenheit angeboten. Ebenso geschätzt werden die einheimischen Früchte, allen voran die honigsüßen Datteln, aber auch Quitten und saftige Orangen aus den Oasen. Wer etwas Besonderes sucht, sollte sich auf die Jagd nach traditionellen orientalischen Gewürzen begeben, die es auf den Basaren in Hülle und Fülle gibt.

Neben Klassikern wie Safran oder Muskatnuss stößt man oft auf Gewürzmischungen, die man so noch nie gesehen hat und über deren Verwendung man am besten die Händler löchert. Auch wenn man bei prächtigen Teppichen zuerst an den Iran oder Turkmenistan denkt, haben auch die irakischen Knüpfer eine lange Tradition und liefern tolle Arbeit ab. Dabei ist es eigentlich egal, ob der Teppich aus einer Fabrik kommt oder in mühevoller Handarbeit entstanden ist, die Qualität ist meistens wirklich überzeugend. Wie überall im Nahen Osten wird auch Tabak in allen erdenklichen Variationen verkauft, was für Liebhaber sehr interessant sein kann.

Passend dazu findet man oft kunstvoll gestaltete Weihrauch-Sets oder Lampen, die in dem typisch orientalischen Stil gehalten sind, den man aus Märchen kennt. Auf den Märkten sieht man unzählige Stände mit handgemachter Keramik und Tonwaren, die oft sehr rustikal und authentisch wirken. Wenn man dagegen auf der Suche nach Schmuck aus Gold oder Silber ist, sollte man lieber gezielt in kleine Fachgeschäfte gehen. Es ist klug, dort nachzufragen, ob die Stücke wirklich von lokalen Meistern stammen, da mittlerweile viel Billigware aus dem Ausland den Markt überschwemmt.

Ein kleiner Geheimtipp für Shopping-Fans ist hochwertige Lederbekleidung, die man im Irak zu erstaunlich guter Qualität finden kann. Man sollte allerdings nicht erwarten, dass man hier im Vergleich zu Europa ein riesiges Schnäppchen macht, die Preise sind oft recht solide. Eine weitere schöne Idee für ein Souvenir ist handgemachte Seife, die nach alten Rezepten aus natürlichen Zutaten hergestellt wird. Auch traditionelle Gewänder sind eine Überlegung wert, wenn man ein Stück irakische Kultur mit nach Hause nehmen möchte. Was Souvenirs mit dem Bild von Saddam Hussein angeht, wird es immer schwieriger, diese zu finden, da Sammler den Großteil davon längst aufgekauft haben.

Hauptattraktionen Irak

Wenn man sich auf eine Reise durch die geschichtsträchtigen Landschaften des Irak begibt, führt eigentlich kein Weg an Ashur vorbei. Diese antike Stadt wurde bereits im Jahr 1821 von Archäologen entdeckt und ist mittlerweile fast vollständig freigelegt worden. Es ist wirklich beeindruckend, zwischen den majestätischen Mauern, Palästen und Tempeln umherzuwandern. Man spürt förmlich den Geist der Vergangenheit, der jeden Besucher auf eine ganz eigene Weise inspiriert.

Ein Stück weiter nordwestlich von Bagdad stößt man auf die Überreste einer anderen bedeutenden Metropole der Antike namens Hatra. Historiker gehen davon aus, dass die Assyrer den Grundstein für diesen Ort legten, während später die Parther dort ihr Unwesen trieben. Schließlich waren es die persischen Eroberer, die der Stadt ein Ende bereiteten. Trotz der Zerstörungen gibt es dort heute noch unglaublich viel zu entdecken und zu bestaunen.

Natürlich wäre es fast schon eine Sünde, Babylon links liegen zu lassen, wenn man schon einmal in der Gegend ist. Die einstige Hauptstadt des mächtigen babylonischen Reiches gibt nach und nach ihre Geheimnisse preis. Forscher haben dort ganze Straßenzüge freigelegt, in denen die Häuser damals aus einfachen Lehmziegeln errichtet wurden. Die Atmosphäre ist einfach einmalig, besonders wenn man vor dem antiken Theater aus griechischer Zeit steht.

In Babylon finden sich zudem uralte Tempelanlagen und unzählige Tontafeln mit Keilschrift, die einen direkt in die Welt von vor tausenden von Jahren katapultieren. Selbst die Spuren neuerer kriegerischer Auseinandersetzungen konnten den kulturellen Wert dieses Ortes nicht schmälern. Es ist und bleibt ein monumentales Zeugnis menschlicher Zivilisation, das man mit eigenen Augen gesehen haben muss.

Ein weiteres Ziel, das auf der Liste stehen sollte, ist die Stadt Wasit im Osten des Landes. Dieser historische Ort musste einst aufgegeben werden, weil der Fluss ganz plötzlich seinen Lauf änderte und den Menschen die Lebensgrundlage entzog. Heute liegen dort, halb im Wüstensand versunken, ein prächtiger Palast und eine riesige Moschee. Auch die alten Stadttore ragen noch aus dem Sand empor und erzählen von glanzvollen Zeiten.

Nicht weniger spannend ist ein Abstecher nach Nimrud, einer weiteren Perle der Geschichte. Schon am Eingang zum Hauptpalast wird man von steinernen Löwen empfangen, die symbolisch über die Gemächer der alten Herrscher wachen. Man wandert dort über gepflasterte Hauptstraßen, die auch nach all der Zeit noch gut erhalten sind. Links und rechts des Weges tauchen immer wieder die Überreste prachtvoller Tempel auf, die einen staunen lassen.

Überhaupt bietet der Irak eine Dichte an archäologischen Schätzen, die weltweit ihresgleichen sucht. Jede dieser Ruinenstätten hat ihre ganz eigene Geschichte von Aufstieg und Fall zu erzählen. Es ist faszinierend zu sehen, wie die verschiedenen Kulturen ihre Spuren im Boden hinterlassen haben. Wer sich die Zeit nimmt, diese Orte zu erkunden, wird mit unvergesslichen Eindrücken belohnt.

Tourismus in Irak

Mitten im Herzen von Bagdad gibt es Ecken, die man sich unbedingt anschauen sollte. Da wäre zum Beispiel der Qushla-Platz, der von geschichtsträchtigen Bauten und wirklich einladenden Restaurants gesäumt wird. Hier trifft die Architektur aus der Ära der Abbasiden auf deutliche Spuren der osmanischen Herrschaft. Es ist eine bunte Mischung, die das Stadtbild prägt und den besonderen Charme der Metropole ausmacht.

Ein absolutes Highlight ist die Kadhimiya-Moschee, die schon über tausend Jahre auf dem Buckel hat. Sie wird von vier eleganten Minaretten eingerahmt, die schon von Weitem ins Auge stechen. Aber auch das Hauptgebäude selbst ist ein architektonisches Meisterwerk, das man in Ruhe auf sich wirken lassen sollte. Es ist ein Ort der Stille und der Ehrfurcht inmitten des trubeligen Stadtlebens.

Wer sich für die Schätze des Landes interessiert, kommt am irakischen Nationalmuseum nicht vorbei. Auch wenn Plünderer in der Vergangenheit leider große Schäden angerichtet haben, konnte ein beträchtlicher Teil der Sammlungen gerettet werden. Seit dem Jahr 2015 stehen die Türen für Besucher wieder offen. Es ist ein wichtiger Ort, um die Identität und die lange Geschichte dieser Region zu verstehen.

Abseits der Museen locken der Zoo von Bagdad oder das Grabmal der Subaida viele Neugierige an. Für Fans der ganz alten Architektur ist ein Besuch im antiken Ktesiphon fast schon Pflicht. Und wer es noch älter mag, sollte zur Zikkurat von Ur reisen, die als das älteste Bauwerk im ganzen Irak gilt. Diese gewaltigen Stufenpyramiden sind Zeugen einer Zeit, die wir uns heute kaum noch vorstellen können.

Wenn es um Natur geht, sticht vor allem der Fluss Diyala hervor, der sich durch die Landschaft schlängelt. Ein Spaziergang an seinen Ufern lohnt sich definitiv, da man dort eine ganz andere Seite des Landes kennenlernt. Selbst Leute, die schon viel von der Welt gesehen haben, finden hier ruhige und interessante Plätze. Ansonsten ist die Natur eher karg und vor allem für Liebhaber weiter Steppenlandschaften reizvoll.

Es liegt auf der Hand, dass die meisten Menschen wegen der Kultur und der alten Gemäuer in den Irak kommen. Der Tourismus im Land ist fast ausschließlich auf diese historischen Werte ausgerichtet. In fast jeder größeren Stadt findet man Denkmäler, die teilweise Jahrtausende alt sind. Man kann sich seine Route ganz nach dem eigenen Geschmack zusammenstellen, egal ob man nun die islamische Baukunst oder die Antike bevorzugt.

Sogar Reste aus der Zeit von Saddam Hussein sind hier und da noch zu finden und werden von manchen Besuchern mit Interesse begutachtet. Interessanterweise gibt es im irakischen Kurdistan sogar Möglichkeiten zum Skifahren in den Bergen. Allerdings kommen diese Projekte wegen der politischen Lage nur schleppend voran. Klassischen Badeurlaub sucht man hier vergeblich, da der Küstenstreifen am Meer winzig klein und kaum zugänglich ist.

Unterkunft in Irak

Was die Unterkünfte im Irak angeht, darf man keinen westlichen Luxusstandard an jeder Ecke erwarten. Es ist eher vergleichbar mit dem, was man in einfacheren Provinzhäusern in Osteuropa findet. Zwar gibt es mittlerweile recht viele Hotels, aber man muss bei der Auswahl wirklich genau hinschauen. Am klügsten ist es, sich ein Zimmer in den zentralen Vierteln der großen Städte zu suchen.

Dort hat man meistens den Vorteil, dass für ausreichend Sicherheit gesorgt ist und die Ausstattung halbwegs modern wirkt. Viele dieser Häuser verfügen über eigene Parkplätze, was für Reisende mit dem Auto eine große Erleichterung ist. Oft ist das Frühstück schon im Preis enthalten, sodass man entspannt in den Tag starten kann. Ein kleiner technischer Hinweis: Die Steckdosen erfordern manchmal einen Adapter, obwohl die Spannung dem europäischen Standard entspricht.

Ein wichtiger Punkt ist, dass die Lage im Süden und im Zentrum des Landes oft noch schwierig ist, was die Infrastruktur betrifft. Im Norden, also in der Region Kurdistan, sieht die Sache schon viel entspannter aus. Dort sind in den letzten Jahren viele neue Hotels entstanden, die Reisende willkommen heißen. Man merkt dort deutlich, dass wieder mehr in den Tourismus investiert wird.

Die Preise und der Komfort können in diesen neuen Hotels allerdings stark schwanken. Man sollte sich nicht blind auf irgendwelche Sternebewertungen verlassen, da diese oft nicht viel aussagen. Es ist immer besser, vorher genau zu prüfen, was man für sein Geld bekommt. Ein kritischer Blick auf die Zimmerbeschreibung spart am Ende oft Ärger und Enttäuschungen.

In Bagdad selbst findet man zwar die teuersten Hotels des Landes, dafür liegen sie meist in sehr gut bewachten Zonen. In diesen gesicherten Bereichen kann man sich als Tourist recht frei bewegen und die nahen Sehenswürdigkeiten besuchen. WLAN ist in diesen Häusern meistens kostenlos und das Frühstück orientiert sich an internationalen Standards. Man bekommt dort oft das Gefühl, in einer kleinen geschützten Blase zu sein.

In Basra hat sich die Lage nach den schweren Zeiten auch wieder etwas gebessert. Die schlimmsten Kriegsschäden wurden beseitigt, auch wenn viele Hotels dort immer noch einen etwas betagten Eindruck machen. Man merkt den Gebäuden ihr Alter und die bewegte Geschichte oft an. Dennoch gibt es dort Bemühungen, den Gästen einen ordentlichen Aufenthalt zu ermöglichen.

Heutzutage kann man Zimmer fast überall im Land bequem über das Internet buchen. Das macht die Planung natürlich viel einfacher als früher. Trotzdem schadet es nicht, wenn man versucht, direkt mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Manchmal bekommt man durch persönliche Tipps viel bessere und authentischere Unterkünfte vermittelt, die in keinem Verzeichnis stehen.

Küche und Geschirr Irak

Die Küche im Irak ist wirklich abwechslungsreich und bietet für jeden Geschmack etwas. Besonders bei den Kurden hat sich trotz aller religiösen Einflüsse eine lange Tradition des Weinbaus erhalten. Ansonsten dreht sich beim Essen fast alles um die Kombination aus Fleisch, Reis und viel Gemüse. Kräuter spielen ebenfalls eine riesige Rolle und geben den Gerichten ihren ganz typischen, intensiven Geschmack.

Brotfladen aus Gerste oder Weizen gehören bei fast jeder Mahlzeit dazu und werden oft frisch gebacken. Der Reis wird nicht einfach nur gekocht, sondern oft mit Joghurt oder anderen Zutaten verfeinert. Ein tolles Beispiel ist der Burgul, eine Art Grütze, die man gerne mit Sauermilch isst. Beliebt sind auch Plov, Kebab nach türkischer Art oder kleine, knusprig gebratene Fleischbällchen.

In den Regionen an den großen Flüssen oder ganz im Süden kommt natürlich auch oft Fisch auf den Tisch. Bevor das Hauptgericht serviert wird, reicht man gerne Meze, also eine bunte Auswahl an kleinen Vorspeisen. Dazu gehören oft verschiedene Pasten, Oliven oder eingelegtes Gemüse. Es ist eine gesellige Art zu essen, bei der man von allem mal probieren kann.

Ein Klassiker, den man unbedingt probieren sollte, ist Kubba, eine Art Suppe mit Klößchen aus Fleisch und Weizenschrot. Schweinefleisch wird man hier wegen der religiösen Vorschriften so gut wie nie finden. Dafür werden Schaschliks aus Lamm oder Rind umso meisterhafter zubereitet. Auch Dolma, also gefüllte Weinblätter, sind in der gesamten Region sehr verbreitet und schmecken fantastisch.

Manche Gerichte erinnern einen vielleicht an Kohlrouladen, wie man sie von zu Hause kennt. Aber im Irak wird dafür oft sauer eingelegter Kohl verwendet und die Füllung besteht aus Bohnen und anderem Gemüse. Sehr lecker ist auch der rote Reis, der zusammen mit Hähnchen serviert wird. Dazu passt ein frischer Salat aus Zwiebeln und Tomaten oder mit Reis gefüllte Tomaten, die man Yalanchi nennt.

Wer kleine Snacks mag, sollte die herzhaften Teigtaschen mit Schafskäse kosten. Ein weiteres Highlight ist Tikka, wobei es sich um zarte Lammstücke handelt, die auf Spießen über dem Feuer gegrillt werden. Zu festlichen Anlässen gibt es oft Kuouzi, ein ganzes gefülltes Lamm, das stundenlang gart. Aus dem Fluss Tigris stammt der Fisch für das Gericht Masgouf, das ein wenig an eine spezielle Form von Schawarma erinnert.

An Suppen mangelt es im Irak ebenfalls nicht, wobei die Auswahl von leichten Brühen bis zu sehr sättigenden Eintöpfen reicht. Gewürze werden dabei sehr großzügig eingesetzt, was das Essen so aromatisch macht. Kaffee und Tee trinkt man übrigens meistens vor oder nach dem Essen, aber selten direkt dazu. Wer nach etwas Hochprozentigem sucht, wird meist nur auf den typischen Anisschnaps stoßen.

Kultur und Traditionen Irak

Wenn man im Irak unterwegs ist, sollte man ein paar Dinge über die lokalen Sitten wissen. Das Thema Alkohol ist zum Beispiel eine sehr sensible Angelegenheit. Wer in der Öffentlichkeit trinkt, erntet schnell böse Blicke oder bekommt richtigen Ärger mit den Einheimischen. Es gehört sich einfach nicht und widerspricht den tief verwurzelten Traditionen des Landes.

Auch bei der Kleidung sollte man als Gast etwas Fingerspitzengefühl zeigen. Besonders Frauen fahren am besten, wenn sie lange, blickdichte Kleider tragen, die auch die Arme bedecken. Rauchen wird an öffentlichen Plätzen ebenfalls nicht gerne gesehen und sollte vermieden werden. Es geht dabei vor allem um Respekt gegenüber den Menschen, die dort leben und ihren Alltag bestreiten.

Während des Fastenmonats Ramadan ändert sich das Leben im Irak komplett. Tagsüber haben die meisten Cafés und Geschäfte geschlossen, da das Essen erst nach Sonnenuntergang erlaubt ist. Wenn man dann irgendwo eingeladen ist, sollte man darauf achten, nur die rechte Hand zu benutzen. Das gilt sowohl beim Essen als auch beim Händeschütteln zur Begrüßung.

Eine ganz wichtige Regel ist, dass man beim Betreten eines Hauses oder einer Moschee immer die Schuhe auszieht. Man sollte es auch vermeiden, fremde Frauen einfach so anzusprechen, ohne dass ein männlicher Verwandter dabei ist. Was das Fotografieren oder Filmen angeht, ist ebenfalls Vorsicht geboten, da viele Menschen das nicht möchten. Wenn man irgendwo zu Gast ist, freut sich der Gastgeber über ein kleines Geschenk oder Blumen.

Im Gespräch mit Männern ist es üblich, den vollen Namen zu verwenden, um Höflichkeit auszudrücken. Die Iraker unterhalten sich zwar gerne, bleiben dabei aber meistens eher sachlich und werden nicht übermäßig emotional. Interessant ist auch, dass die strengen Kleidungsvorschriften im Sommer durchaus Sinn ergeben. Sie schützen nämlich nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor lästigen Insekten.

Beim gemeinsamen Essen gilt es als unhöflich, die anderen Leute direkt beim Kauen zu beobachten. Brot wird traditionell mit den Händen gebrochen und niemals mit dem Messer geschnitten. Die Musik des Landes ist eine faszinierende Mischung aus arabischen, türkischen, persischen und sogar indischen Klängen. Man hört diese Einflüsse in den Melodien und Rhythmen sehr deutlich heraus.

In der Kunstszene des Irak sind abstrakte Richtungen wie der Kubismus sehr beliebt. Vielleicht ist das auch ein Weg, um religiösen Einschränkungen bei der Darstellung von Menschen aus dem Weg zu gehen. In der Literatur spielt Lyrik eine riesige Rolle, gefolgt von Theaterstücken. Romane und Erzählungen stehen eher an dritter Stelle in der Gunst der Leser.

Man merkt der irakischen Kultur an, dass sie von vielen politischen Stürmen und Kriegen geprägt wurde. Dennoch befindet sich die Gesellschaft in einem ständigen Wandel und öffnet sich ganz langsam der Moderne. Die Menschen bewahren ihre alten Bräuche, passen sie aber auch immer wieder an die neuen Realitäten an. Es ist ein Land im Umbruch, das seine Wurzeln trotzdem nicht vergisst.

Wetter in Irak

Wetter pro Monat

Januar

+16° С +15° С
+16
+15
Januar

Februar

+19° С +15° С
+19
+15
Februar

Marsch

+24° С +18° С
+24
+18
Marsch

April

+30° С +21° С
+30
+21
April

Mai

+36° С +26° С
+36
+26
Mai

Juni

+41° С +29° С
+41
+29
Juni

Juli

+44° С +30° С
+44
+30
Juli

August

+44° С +32° С
+44
+32
August

September

+40° С +30° С
+40
+30
September

Oktober

+33° С +27° С
+33
+27
Oktober

November

+23° С +22° С
+23
+22
November

Dezember

+18° С +18° С
+18
+18
Dezember

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