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Hawaii

Information about Hawaii

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Geographie und Geschichte Hawaii

Hawaii ist der einzige Bundesstaat der Vereinigten Staaten, der geografisch gesehen gar nicht zu Nordamerika gehört. Man findet diese Inselgruppe weit draußen im Pazifischen Ozean, ein ganzes Stück südwestlich vom amerikanischen Festland. Wer sich die Lage auf der Weltkarte genauer ansieht, bemerkt schnell, dass Japan im Nordwesten und Australien im Südwesten die nächsten großen Nachbarn in der Ferne sind. Diese isolierte Position macht die Inseln zu einem ganz besonderen Ort auf dieser Erde.

Der gesamte Archipel besteht aus einer langen Kette von Inseln und Korallenriffen, die sich über stolze 3300 Kilometer erstreckt. In der Mitte des Pazifiks bilden sie einen weiten Bogen, der wie eine Perlenschnur im blauen Wasser liegt. Es ist schon beeindruckend, wenn man bedenkt, dass Hawaii der einzige US-Staat ist, der wirklich komplett aus Inseln besteht. Von der riesigen Anzahl an kleinen Eilanden sind allerdings nur acht bewohnt.

Für Reisende sind sechs dieser Inseln zugänglich, die alle ihren ganz eigenen Charakter haben. Dazu gehören Oahu, Maui, Kauai, die Hauptinsel Hawaii, sowie Molokai und Lanai. Überall dort kann man fantastische Strände finden und eine Natur erleben, die einen einfach nur staunen lässt. Auch unter der Wasseroberfläche wartet eine Welt, die so farbenfroh und lebendig ist, dass man sie gesehen haben muss.

Die Insel Hawaii selbst ist mit einer Fläche von etwa 8150 Quadratkilometern die größte des Bundesstaates. Sie macht fast zwei Drittel der gesamten Landfläche aus und wird deshalb oft auch einfach Big Island genannt. Im krassen Gegensatz dazu steht Kahoolawe, das kleinste der acht Hauptinseln. Dieses Eiland ist nur 125 Quadratkilometer groß und wird von niemandem bewohnt, was es zu einem sehr einsamen Ort macht.

Die Landschaft auf den Inseln ist so abwechslungsreich, wie man es sich kaum vorstellen kann. Man findet dort alles von trockenen, fast wüstenähnlichen Gebieten bis hin zu Bergen, auf denen im Winter sogar Schnee liegt. Es gibt zahlreiche Flüsse, kleine Bäche und tosende Wasserfälle, die sich ihren Weg durch das Grün bahnen. Steile Klippen und alte, erloschene Vulkane mit ihren markanten Kratern prägen das markante Gesicht der Inseln.

Dazwischen liegen immer wieder ruhige Buchten und weite Hochebenen, die hoch oben in den Bergen thronen. Die Hauptstadt Honolulu befindet sich auf der Insel Oahu und ist gleichzeitig der wichtigste Hafen der Region. Der offizielle Stadtbezirk umfasst eigentlich die gesamte Insel und erstreckt sich sogar noch auf ein paar winzige, ferne Inselchen. Diese kleinen Landfetzen sind zwar nur acht Quadratkilometer groß, ziehen sich aber über eine Distanz von mehr als 2100 Kilometern hin.

Dieses riesige Gebiet bildet das Nationale Schutzgebiet für Wildtiere der Hawaii- und Pazifikinseln. Die Verwaltung erfolgt als eine einzige große Einheit, was angesichts der Entfernungen ziemlich einzigartig ist. Interessanterweise leben etwa 80 Prozent der gesamten Bevölkerung des Staates auf der Insel Oahu. Man hat dort also eine Mischung aus modernem Stadtleben und der unberührten Schönheit der pazifischen Natur.

Regionen und Resorts Hawaii

Natur Hawaii

Vor etwa 1500 Jahren passierte etwas Unglaubliches, als eine Gruppe von Menschen in Kanus an den Küsten der heutigen Hawaii-Inseln landete. Diese mutigen Seefahrer waren die allerersten Bewohner, die jemals einen Fuß auf dieses Land gesetzt hatten. Sie hatten eine Reise von fast 2000 Meilen hinter sich, die sie von den Marquesas-Inseln direkt hierher geführt hatte. Später, etwa 500 Jahre danach, folgten ihnen weitere Siedler von Tahiti aus, die noch einmal 2500 Meilen über das offene Meer segelten.

Diese frühen Kulturen brachten natürlich ihre ganz eigenen Bräuche und Traditionen mit über das Wasser. Mit der Zeit entwickelten sich daraus völlig neue Gewohnheiten, die wir heute untrennbar mit Hawaii verbinden. Dazu gehört das Surfen auf den Wellen ebenso wie der traditionelle Hula-Tanz. Auch das Überreichen von bunten Blumengirlanden, die man dort Lei nennt, ist ein fester Bestandteil der lokalen Lebensart geworden.

Im Jahr 1810 gab es einen großen Wendepunkt in der Geschichte, als Kamehameha der erste König der vereinigten Inseln wurde. Bis weit in die 1880er Jahre hinein wurde das Land von königlichen Herrschern regiert, was eine stolze Tradition begründete. Erst im Jahr 1898 wurde Hawaii zu einem Territorium der Vereinigten Staaten von Amerika. Seit 1959 ist es offiziell der 50. Bundesstaat, und man kann heute noch den Iolani-Palast besuchen, das einzige königliche Gebäude auf US-Boden.

Die Tierwelt auf den Inseln ist ebenfalls etwas ganz Besonderes, auch wenn es überraschenderweise nur zwei heimische Säugetierarten gibt. Da wäre zum einen die hawaiianische Mönchsrobbe und zum anderen die hawaiianische Weißgraue Fledermaus. Während die Robben meistens auf den einsamen, unbewohnten Inseln im Nordwesten leben, haben sich etwa 25 von ihnen auf Kauai niedergelassen. Die Fledermaus ist eher nachtaktiv und verbringt den Tag schlafend in den hohen Baumkronen.

Besonders auf der großen Hauptinsel findet man eine beachtliche Anzahl dieser fliegenden Säugetiere. Wenn man den Blick zum Himmel hebt, kann man mit etwas Glück auch seltene Vögel wie den hawaiianischen Kleidervogel entdecken. Viele dieser Arten sind leider vom Aussterben bedroht, was sie umso wertvoller macht. Man trifft dort auch auf die hawaiianische Ente, das Blässhuhn oder den Laysanalbatros, die alle dort ihr Zuhause haben.

Ein wirklich beeindruckender Vogel ist die Pueo, eine Eule, die nur auf Hawaii vorkommt. Das Besondere an ihr ist, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen Eulenarten auch am Tag aktiv ist. Man kann sie oft dabei beobachten, wie sie über den weiten Graslandschaften von Waimea ihre Runden dreht. Unter der Meeresoberfläche geht die Vielfalt der Natur erst so richtig weiter, denn das dortige Ökosystem ist unglaublich reichhaltig.

Jedes Jahr kommen Buckelwale zu Besuch in die warmen Gewässer rund um die Inseln. Es ist tatsächlich der einzige Ort in den gesamten Vereinigten Staaten, an dem sich diese sanften Riesen fortpflanzen. Auch die größte hartschalige Meeresschildkröte der Welt ist in den tropischen Fluten Hawaiis zu Hause. Diese Tiere können über einen Meter lang werden und bringen manchmal mehr als 130 Kilogramm auf die Waage. Sogar Walhaie, die größten Fische des Ozeans, lassen sich dort gelegentlich blicken.

Klima Hawaii

Die Pflanzenwelt auf Hawaii ist so vielfältig, dass man aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt. Tausende verschiedene Baumarten wachsen auf den Inseln, angefangen bei herrlich duftenden Magnolien bis hin zu den bunten Plumeria-Bäumen. Besonders bekannt sind die Ohia-Bäume, die oft wunderschöne Früchte tragen und das Landschaftsbild prägen. Wenn man durch die Natur wandert, sieht man überall die leuchtend roten Blüten der afrikanischen Tulpenbäume.

Es gibt dort aber auch sehr praktische Bäume, wie zum Beispiel den Brotfruchtbaum, der seit jeher eine wichtige Rolle spielt. Bromelien krallen sich an Stämme, während die Schatten spendenden Affenbrotbäume riesige Kronen bilden. Auch der Hala-Baum mit seinen markanten Wurzeln ist ein typischer Anblick auf den Inseln. Überall blühen Pflanzen in den schrillsten Farben, die man sonst oft nur aus dem Blumenladen kennt.

Der Hibiskus ist dabei natürlich ein Klassiker, aber auch die exotischen Paradiesvogelblumen und die leuchtende Bougainvillea sind überall zu finden. Orchideen und Anthurien wachsen hier oft so selbstverständlich wie bei uns die Gänseblümchen. Es ist ein echtes Paradies für jeden, der Blumen liebt, weil ständig irgendwo etwas blüht. Die Luft riecht oft süßlich nach all diesen verschiedenen Blüten, was eine ganz eigene Atmosphäre schafft.

Wer gerne Obst isst, wird sich auf Hawaii wie im Himmel fühlen, denn dort wächst fast alles. Man findet saftige Mangos, Bananen direkt von der Staude und süße Papayas an fast jeder Ecke. Auch Avocados, Litschis und die berühmten Macadamia-Nüsse gedeihen in dem warmen Klima hervorragend. Es gibt aber auch exotischere Dinge wie Rambutan, Guanabana oder die süße Cherimoya zu entdecken, die man unbedingt mal probieren sollte.

Neben den typischen Bergäpfeln und Guaven spielen natürlich Kaffee und Ananas eine riesige Rolle für die lokale Landwirtschaft. Die Felder mit den Ananas erstrecken sich teilweise bis zum Horizont und die Kaffeesträucher findet man vor allem in den höheren Lagen. Auch verschiedene Zitrusfrüchte wachsen dort in Hülle und Fülle und schmecken frisch geerntet einfach am besten. Es ist wirklich beeindruckend, was der vulkanische Boden alles hervorbringt.

Ein weiteres großes Thema auf Hawaii sind die Farne, die man in fast jedem Waldstück entdecken kann. Besonders auf der Hauptinsel Hawaii sind sie ein fester Bestandteil der Natur und kommen in rauen Mengen vor. Es gibt etwa 170 verschiedene Arten von Farnen, die nur auf diesen Inseln beheimatet sind. Das Verrückte ist, dass etwa 65 Prozent dieser Arten endemisch sind, was bedeutet, dass sie nirgendwo sonst auf der Welt wachsen.

Wenn man durch die feuchten Wälder geht, fühlt man sich manchmal wie in einer anderen Zeit, weil die Farne so riesig und urzeitlich wirken. Sie bedecken den Boden wie ein dicker, grüner Teppich und klettern an den Bäumen empor. Die Vielfalt der Formen und Grüntöne ist einfach überwältigend und zeigt, wie perfekt die Pflanzen an das feuchte Klima angepasst sind. Es ist ein lebendiges Museum der Botanik, das man dort unter freiem Himmel erleben kann.

Transport in Hawaii

Das Wetter auf Hawaii ist eigentlich das ganze Jahr über fantastisch, da dort ein echtes tropisches Klima herrscht. Man kann fast sagen, dass es so etwas wie einen richtigen Winter auf den Inseln gar nicht gibt. Das Jahr wird im Grunde nur in zwei Phasen unterteilt, nämlich in einen warmen Winter und einen noch etwas wärmeren Sommer. Für alle, die die Sonne lieben, ist das natürlich ein absoluter Traumzustand.

Ein ganz wichtiger Faktor für das angenehme Wetter sind die Passatwinde, die alle großen Inseln beeinflussen. Diese Winde wehen meistens aus Richtung Nordosten oder Osten und sind in den Wintermonaten besonders zuverlässig zu spüren. Sie bringen immer wieder eine willkommene Abkühlung aus dem Norden mit sich, sodass es nie drückend heiß wird. Ohne diese sanfte Brise wäre die Luftfeuchtigkeit wahrscheinlich viel schwerer zu ertragen.

Der Sommer dauert auf Hawaii von Mai bis etwa Oktober an, was eine lange Zeit für Outdoor-Aktivitäten bietet. In diesen Monaten klettern die Temperaturen tagsüber direkt am Meer meistens auf Werte zwischen 29 und 32 Grad Celsius. Der hawaiianische Winter liegt dann in der Zeit zwischen Oktober und April. Aber selbst dann ist es mit 26 bis 28 Grad immer noch herrlich warm und man kann problemlos im T-Shirt herumlaufen.

Es ist schon erstaunlich, dass die Temperaturen in den niedrigeren Lagen fast nie über 32 Grad steigen oder unter 18 Grad fallen. Man hat also eine sehr konstante Wärme, die den Körper nicht zu sehr stresst. Die meiste Feuchtigkeit bekommt die Natur in der Zeit von November bis März ab. Das sind die regenreichsten Monate, wobei der Regen oft kurz und heftig ausfällt, bevor die Sonne wieder durchkommt.

Zwischen Juni und November gibt es auf den Inseln auch eine offizielle Hurrikan-Saison, wobei die meisten Stürme im Hochsommer auftreten. Zum Glück bekommt Hawaii aber nur ganz selten die volle Wucht dieser gewaltigen Wirbelstürme zu spüren. Das liegt vor allem an den riesigen Vulkanen auf der Hauptinsel, die wie ein natürliches Schutzschild wirken. Ihre hohen Gipfel stören die Luftzirkulation so stark, dass herannahende Stürme oft abgelenkt oder abgeschwächt werden.

Die Berge fungieren also als eine Art Puffer, der die schlimmsten Unwetter von den bewohnten Gebieten fernhält. Auch das Meerwasser rund um die Inseln lädt das ganze Jahr über zum Baden ein. Im Durchschnitt liegt die Wassertemperatur bei etwa 23 Grad und im Sommer steigt sie sogar auf fast 26 Grad an. Das ist perfekt, um stundenlang im Ozean zu bleiben, ohne dass einem kalt wird.

Für alle, die gerne surfen wollen, ändern sich die Bedingungen im Laufe des Jahres natürlich ständig. Das hängt stark von den Stürmen ab, die irgendwo weit draußen im Pazifik entstehen und die Wellen Richtung Hawaii schicken. Jede Jahreszeit hat deshalb ihren eigenen Reiz für Wassersportler, je nachdem, welche Wellenhöhe man bevorzugt. Es ist diese ständige Veränderung der Natur, die das Leben auf den Inseln so spannend und abwechslungsreich macht.

Geld und Einkaufen in Hawaii

Wenn man auf Hawaii unterwegs ist, sollte man wissen, dass das Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln eher überschaubar ist. Es gibt zwar auf den verschiedenen Inseln Busverbindungen, die teilweise sogar die ganze Insel umrunden, aber man braucht viel Geduld. Die Fahrten können sich wegen der oft einfachen Straßenführung ziemlich in die Länge ziehen. Ein großer Pluspunkt ist allerdings, dass das Busfahren dort wirklich sehr günstig ist und den Geldbeutel schont.

An den meisten Flughäfen und in vielen Hotels findet man Mietwagenstationen, was für viele Besucher die beste Wahl ist. Mit einem eigenen Auto ist man einfach flexibler und kommt viel leichter zu seiner Unterkunft oder zu versteckten Ausflugszielen. Das gilt besonders für die Inseln, auf denen es kaum Busse gibt. Wer nicht selbst fahren möchte, kann natürlich auch auf ein Taxi zurückgreifen, was je nach Insel unterschiedlich viel kostet.

Eine gute und oft günstigere Alternative zum normalen Taxi ist die Nutzung von Fahrdiensten über eine App auf dem Handy. Das funktioniert auf Hawaii mittlerweile sehr zuverlässig und ist eine bequeme Sache, um von A nach B zu kommen. Man gibt einfach sein Ziel ein und sieht sofort, was die Fahrt kosten wird. Auch das Fahrradfahren wird auf den Inseln immer beliebter, da die Radwege ständig weiter ausgebaut werden.

Da jede der fünf großen Inseln einen eigenen Flughafen hat, ist das Reisen zwischen den Inseln glücklicherweise gar kein Problem. Es gibt insgesamt fünf internationale Flughäfen, wobei die meisten Reisenden zuerst in Honolulu auf Oahu landen. Von dort aus kommt man mit kurzen Inlandsflügen schnell auf die Nachbarinseln. Da Hawaii zu den USA gehört, bezahlt man überall ganz unkompliziert mit dem US-Dollar.

Geldautomaten findet man eigentlich an jeder Ecke, egal ob in der Bank, im Supermarkt oder direkt am Flughafen. Auch in den größeren Einkaufszentren und Resorts ist die Bargeldversorgung überhaupt kein Problem. Was das Einkaufen angeht, bietet Hawaii eine riesige Auswahl von cooler Surfer-Mode bis hin zu edlen Luxusmarken. In den kleinen Städten gibt es oft süße Boutiquen und Galerien, in denen man echtes lokales Kunsthandwerk finden kann.

Besonders Schmuck, handgemachte Keramik oder Schnitzereien aus dem edlen Koa-Holz sind tolle Erinnerungsstücke. Wusstet ihr eigentlich, dass Hawaii der einzige Ort in den USA ist, an dem Kaffee angebaut wird? In speziellen Läden in Honolulu kann man Kaffeesorten von allen Inseln probieren und kaufen, ohne überall hinfahren zu müssen. Auch Produkte aus Kokosnussöl, wie Lotionen oder Haarpflegemittel, sind ein super Mitbringsel für zu Hause.

Wer gerne kocht, sollte sich unbedingt die hawaiianische Meersalz-Vielfalt ansehen, die direkt aus dem Ozean gewonnen wird. Es gibt dort nicht nur reines Salz, sondern auch Mischungen mit Chili oder Knoblauch, die richtig lecker schmecken. Natürlich darf man die berühmten Macadamia-Nüsse nicht vergessen, die auf der Hauptinsel wachsen und in allen möglichen Varianten verkauft werden. Und zu guter Letzt gehört ein klassisches Hawaiihemd mit seinen bunten Mustern einfach in jeden Koffer.

Hauptattraktionen Hawaii

Wenn man sich mal vom Strand entfernt und ins Landesinnere der Inseln schaut, entdeckt man Ecken, die man echt nicht verpassen darf. Es gibt dort so viele Naturwunder, riesige Nationalparks und historische Orte, die einen sofort in die Geschichte dieses Inselstaates ziehen. Man spürt dort richtig, wie viel Tradition in jedem Stein und jedem Baum steckt.

Ein Spaziergang an den weltbekannten Stränden wie Waikiki oder Waimanalo gehört natürlich zum Pflichtprogramm. Aber richtig spannend wird es unter Wasser, wenn man in der Hanauma Bay mit dem Schnorchel loszieht. Dort schwimmt man zwischen bunten Korallen und Fischen, die in allen Farben leuchten, als wäre man in einem riesigen Aquarium.

Wer gerne einen Ausblick über das ganze Paradies haben will, sollte zum Diamond Head am südlichsten Punkt wandern. Danach lohnt sich eine Fahrt in den Norden zur North Shore, wo die Wellen so gewaltig sind, dass man die pure Kraft des Ozeans spüren kann. Für alle, die sich für Geschichte interessieren, ist Pearl Harbor ein Ort, den man mit viel Respekt besuchen sollte.

Kauai ist die nördlichste der Hauptinseln und hat mit dem Waimea Canyon etwas ganz Besonderes zu bieten. Viele nennen ihn den Grand Canyon des Pazifiks, und wenn man davor steht, versteht man auch sofort, warum das so ist. Direkt daneben liegt der Kokee State Park, von dem aus man eine Wahnsinnsaussicht auf die Na Pali Küste hat.

Für Fans von Vulkanen ist der Hawaii Volcanoes National Park eigentlich das absolute Highlight. Man kann dort mit dem Fahrrad durch die Gegend fahren und sich die erstarrten Lavamassen und die raue Natur aus nächster Nähe anschauen. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Erde hier immer noch arbeitet und sich ständig verändert.

Wer Pflanzen liebt, wird im Waimea Arboretum und im Botanischen Garten glücklich werden. Dort wachsen Blumen und Bäume, die es sonst nirgendwo auf der ganzen Welt gibt. Es ist fast so, als würde man durch eine andere Welt spazieren, in der alles viel grüner und exotischer ist als zu Hause.

Ein ganz besonderer Ort ist auch der Panaewa Tropical Zoo, der mitten im Regenwald liegt. Es ist der einzige Zoo dieser Art in den USA, und man kommt den Tieren dort in ihrer natürlichen Umgebung erstaunlich nah. Man bekommt ein Gefühl dafür, wie das Leben im Dschungel wirklich aussieht.

Überall auf den Inseln gibt es Freilichtmuseen, die einem zeigen, wie die Menschen hier früher gelebt haben. Das reicht von alten Werkzeugen der ersten Siedler aus Polynesien bis hin zu Kunstwerken aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Auch moderne Kunst kommt nicht zu kurz, denn viele lokale Künstler zeigen in Galerien ihre Werke, die vom Pazifik inspiriert sind.

Tourismus in Hawaii

Die Strände auf Hawaii gehören ohne Frage zu den schönsten, die man auf diesem Planeten finden kann. Es gibt dort so viele verschiedene Buchten, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Man findet dort feinen weißen Sand, aber auch schwarzen, grünen oder sogar roten Sand, was echt verrückt aussieht.

Das Wasser ist das ganze Jahr über angenehm warm, sodass man eigentlich immer baden oder Sport treiben kann. Jede Insel hat dabei ihren ganz eigenen Charakter und Charme. Während Maui und Big Island für ihre bunten Sandstrände bekannt sind, findet man auf Kauai oder Molokai noch ganz unberührte Flecken Erde.

Oahu ist dagegen der Treffpunkt für alle, die das Surfen lieben, besonders am legendären Waikiki Beach. Die Inseln bieten aber viel mehr als nur Faulenzen am Meer, denn die Natur im Landesinnere ist genauso beeindruckend. Überall gibt es grüne Täler und steile Klippen, die förmlich nach einem Abenteuer rufen.

Man kann dort wandern gehen, aus einem Flugzeug springen oder sich die Inseln bei einem Helikopterflug von oben ansehen. Wenn man zur richtigen Zeit da ist, kann man sogar Wale beobachten, wie sie majestätisch durch den Ozean gleiten. Es ist ein unglaubliches Erlebnis, diese riesigen Tiere in freier Wildbahn zu sehen.

Wer es lieber etwas ruhiger mag, kann sich auf Kauai auf eine kulinarische Entdeckungsreise begeben. Es gibt dort Pfade für Feinschmecker, auf denen man die lokalen Köstlichkeiten direkt in der Natur probieren kann. So lernt man die Insel von einer ganz anderen, schmackhaften Seite kennen.

In den dichten Regenwäldern verstecken sich einige der schönsten Wasserfälle, die man sich vorstellen kann. Sie tauchen oft ganz plötzlich hinter einer Biegung auf und bieten das perfekte Motiv für ein Foto. Wanderer lieben besonders den Volcanoes National Park, weil man dort den Kilauea sieht, einen der aktivsten Vulkane der Welt.

Für Wassersportler ist Hawaii sowieso ein absoluter Traumort. Da man mitten im Pazifik ist, sind die Bedingungen zum Angeln, Surfen oder Tauchen einfach perfekt. Das klare Wasser bietet eine Sichtweite, von der man in anderen Meeren nur träumen kann, und die Unterwelt ist voller Leben.

Egal ob man gerne aktiv ist und den ganzen Tag unterwegs sein möchte oder ob man einfach nur mit einem Buch am Strand sitzt. Auf Hawaii findet jeder genau das, was er sucht, um mal so richtig abzuschalten. Der Wind in den Palmen und das Rauschen der Wellen lassen einen den Alltag sofort vergessen.

Unterkunft in Hawaii

Wenn man auf Hawaii übernachten möchte, hat man wirklich die Qual der Wahl. Es gibt dort riesige Resorts und moderne Hotels, die alles bieten, was man sich nur wünschen kann. Von schnellem Internet bis hin zu riesigen Buffets mit hawaiianischen Spezialitäten ist dort für alles gesorgt.

Die Poolanlagen sind oft so groß, dass man dort den ganzen Tag verbringen könnte, und es gibt Bereiche für Kinder und Erwachsene. Viele dieser Unterkünfte haben auch tolle Spa-Bereiche, in denen man sich nach einem langen Tag in der Sonne verwöhnen lassen kann. Die Hotels findet man direkt am Meer oder auch etwas versteckter im Hinterland.

Dort kann man dann zum Beispiel direkt neben einem Wasserfall wohnen oder morgens eine Runde auf dem Pferd drehen. Da das ganze Jahr über Touristen aus aller Welt kommen, sind die Gastgeber auf alles vorbereitet. Es gibt neben den teuren Luxushotels auch sehr gut geführte Hostels für Leute, die mit dem Rucksack unterwegs sind.

Wer lieber seine Ruhe haben will und sich wie zu Hause fühlen möchte, kann sich eine der vielen möblierten Wohnungen mieten. Diese sind meistens komplett ausgestattet, inklusive einer Küche, in der man sich selbst versorgen kann. Das ist oft entspannter, als jeden Tag in ein Restaurant gehen zu müssen.

Hostels findet man vor allem auf den drei größten Inseln Oahu, Maui und Big Island. Die Preise sind dort echt fair und fangen oft schon bei 20 Dollar für ein einfaches Bett an. Wenn man ein privates Zimmer möchte, zahlt man natürlich etwas mehr, aber es bleibt trotzdem bezahlbar.

Das Coole an Hostels ist, dass sie oft gemeinsame Abende organisieren, wie zum Beispiel Grillpartys oder kleine Ausflüge. So lernt man schnell andere Reisende kennen und kann Tipps austauschen. Viele dieser Aktivitäten sind für die Gäste sogar komplett kostenlos, was den Geldbeutel schont.

Für die richtigen Abenteurer ist Camping auf Hawaii eine geniale Sache. Man ist dann ganz nah an der Natur und nicht in einem großen Hotelkasten eingesperrt. Es gibt sowohl private Campingplätze als auch Plätze, die vom Staat verwaltet werden und meistens in Parks liegen.

Man sollte aber unbedingt darauf achten, nur auf offiziellen Plätzen zu campen. Einfach irgendwo sein Zelt aufzuschlagen, ist auf den Inseln nicht erlaubt und kann auch gefährlich sein. In den staatlichen Parks ist man sicher und hat oft eine fantastische Aussicht direkt nach dem Aufwachen.

Küche und Geschirr Hawaii

Die Küche auf Hawaii ist eine echt spannende Mischung, die ihre Wurzeln in Polynesien und Asien hat. Es kommen eigentlich nur frische Sachen auf den Tisch, wie Fisch direkt aus dem Meer oder Fleisch von den lokalen Farmen. Obst und Gemüse wachsen dort dank des milden Klimas das ganze Jahr über im Überfluss.

Es gibt dort alles Mögliche, von aromatischem Kaffee über saftige Melonen bis hin zu exotischen Früchten wie Lychees oder Ananas. Kokosnüsse, Mangos und Papayas wachsen dort fast so wie bei uns die Äpfel an jeder Straßenecke. Und natürlich spielt alles, was man im Pazifik fangen kann, eine riesige Rolle beim Essen.

Ein Gericht, um das man auf Hawaii nicht herumkommt, ist das sogenannte Poi. Das ist eine dickflüssige Paste, die aus der Wurzel der Taro-Pflanze gemacht wird. Die Wurzel wird gedämpft oder gebacken und dann so lange zerstampft, bis sie eine klebrige Konsistenz wie Pudding hat.

Ein weiterer Klassiker der hawaiianischen Küche ist Laulau, was für viele Besucher schnell zum Lieblingsessen wird. Dafür wird Schweinefleisch fest in Taro-Blätter eingewickelt und dann stundenlang in einem Erdofen mit heißen Steinen gegart. Das Ergebnis ist unglaublich zartes Fleisch mit einer tollen Rauchnote, das fast auf der Zunge zergeht.

Wer Fisch mag, sollte unbedingt Lomi Lomi Lachs probieren. Das ist ein kalter Salat, bei dem der Lachs zusammen mit Tomaten und Frühlingszwiebeln in kleine Würfel geschnitten wird. Das Ganze wird dann fein mariniert und schmeckt besonders an heißen Tagen sehr erfrischend und leicht.

Zum Nachtisch gibt es oft Haupia, eine traditionelle Süßspeise aus Kokosmilch. Früher hat man zum Eindicken eine bestimmte Wurzel verwendet, heute wird es oft wie ein fester Wackelpudding serviert. Man findet Haupia aber auch als Füllung in Kuchen oder anderen Gebäckstücken, was echt lecker ist.

Die Vielfalt der Zutaten ist wirklich beeindruckend und man merkt, wie viel Einfluss die verschiedenen Kulturen auf die Rezepte hatten. Es ist eine sehr ehrliche Küche, die ohne viel Schnickschnack auskommt und auf den Eigengeschmack der Produkte setzt. Wer dort ist, sollte sich einfach mal durch die Garküchen probieren.

Überall auf den Märkten kann man auch Drachenfrüchte oder Bananen kaufen, die ganz anders schmecken als die im Supermarkt zu Hause. Man schmeckt einfach, dass die Früchte unter der hawaiianischen Sonne in Ruhe reifen konnten. Ein Besuch auf Hawaii ist also auch immer eine kleine Reise für die Geschmacksnerven.

Kultur und Traditionen Hawaii

Hawaii ist der einzige Ort in den USA, an dem es offiziell zwei Amtssprachen gibt, nämlich Englisch und Hawaiianisch. Die hawaiianische Sprache kommt ursprünglich von einem alten Dialekt aus Tahiti, den die ersten Siedler mitbrachten. Über die Jahrhunderte hat sie sich natürlich verändert, aber die Gemeinsamkeiten sind immer noch da.

Zwei Wörter wird man dort immer wieder hören: Aloha und Mahalo. Für viele Touristen heißt Aloha einfach nur Hallo oder Tschüss, aber für die Einheimischen steckt da viel mehr hinter. Es beschreibt ein ganzes Lebensgefühl, das von Liebe, Mitgefühl und gegenseitigem Respekt geprägt ist.

Mahalo bedeutet Danke, und man merkt schnell, dass Dankbarkeit ein fester Bestandteil der Kultur auf den Inseln ist. Die Hawaiianer glauben sogar, dass Wörter eine spirituelle Kraft haben. Wenn man diese Begriffe oft und mit der richtigen Einstellung benutzt, kann das das eigene Leben positiv beeinflussen.

Das ganze Jahr über gibt es auf den Inseln verschiedene Festivals, die zeigen, wie bunt die Bevölkerung dort ist. Besonders in den Monaten August bis Oktober ist viel los, wenn die Aloha Festivals stattfinden. Diese Tradition gibt es schon seit 1947 und sie zieht jedes Jahr Tausende von Menschen an.

Dort kann man dann traditionelle Tänze sehen, wunderschöne Kostüme bewundern und lokale Kunstwerke bestaunen. Es wird viel Musik gemacht und es gibt natürlich überall Stände mit einheimischem Essen. Manche Feste feiern auch die alten Bräuche oder erinnern an die früheren Könige der Inseln.

Die Liebe der Menschen zu ihrer Geschichte ist so groß, dass es sogar ein eigenes Festival zu Ehren von König Kalakaua gibt. Und was wäre hawaiianische Musik ohne die Ukulele? Dieses kleine Instrument ist das Symbol der Inseln schlechthin und sorgt sofort für gute Laune.

Die wunderschöne Natur hat über die Zeit viele Musiker inspiriert, Rhythmen zu erschaffen, die man sofort mit dem Pazifik verbindet. Es gibt viele Künstler, die dafür gesorgt haben, dass diese Musik auf der ganzen Welt bekannt wurde. Namen wie Israel Kamakawiwoole oder die Brothers Cazimero kennt dort wirklich jedes Kind.

Diese Lieder erzählen oft Geschichten von den Inseln, vom Meer und von der Liebe zur Heimat. Wenn man abends am Strand sitzt und jemand fängt an zu spielen, merkt man erst richtig, wie tief die Musik in den Menschen verwurzelt ist. Es gehört einfach zum Geist der Inseln dazu.

Wetter in Hawaii

Wetter pro Monat

Januar

+26° С +25° С
+26
+25
Januar

Februar

+27° С +25° С
+27
+25
Februar

Marsch

+27° С +25° С
+27
+25
Marsch

April

+26° С +24° С
+26
+24
April

Mai

+29° С +25° С
+29
+25
Mai

Juni

+29° С +26° С
+29
+26
Juni

Juli

+30° С +27° С
+30
+27
Juli

August

+31° С +27° С
+31
+27
August

September

+31° С +28° С
+31
+28
September

Oktober

+30° С +27° С
+30
+27
Oktober

November

+28° С +26° С
+28
+26
November

Dezember

+26° С +25° С
+26
+25
Dezember

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