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Information about Großbritannien

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Geographie und Geschichte Großbritannien

Großbritannien ist weit mehr als nur ein Name auf der Landkarte, es ist ein Ort, an dem jahrhundertealte Traditionen der Monarchie auf eine pulsierende Moderne treffen. Man denkt sofort an den klassischen Tee am Nachmittag, das geschäftige Treiben in der Londoner U-Bahn und natürlich an das legendäre Wetter, das so manchen Besucher überrascht. Dieses Land gilt seit jeher als fester Anker für den europäischen Konservatismus, dient aber gleichzeitig als sprudelnde Quelle für mutige Trends in der Kunst und Mode. Es ist eine faszinierende Mischung aus einem geschützten Inseldasein und einer kulturellen Offenheit, die man so schnell nirgendwo anders findet.

Wer an diese Insel denkt, dem kommen sofort große Namen wie William Shakespeare oder David Beckham in den Sinn, die das Gesicht des Landes geprägt haben. Hier wird Sport nicht nur betrieben, sondern regelrecht zelebriert, sei es beim Fußball, bei den traditionsreichen Ruderregatten oder beim exklusiven Polospiel der Royals. Für Reisende hält das Land eine unglaubliche Fülle an Erlebnissen bereit, die lange im Gedächtnis bleiben. Man hat die Wahl zwischen Metropolen, die niemals zur Ruhe kommen, und prähistorischen Monumenten, die stumme Zeugen einer längst vergangenen Zeit sind.

Die Landschaft wirkt oft rau und doch wunderschön, geprägt von Wind und Regen, was den weiten Ebenen einen ganz eigenen Charakter verleiht. Das Vereinigte Königreich erstreckt sich über die Britischen Inseln und blickt auf eine Geschichte zurück, die zu den ältesten und am besten dokumentierten in ganz Europa gehört. Es ist wichtig zu verstehen, dass dieses Land aus kultureller Sicht kein Monolith ist, sondern ein Zusammenschluss verschiedener Völker unter einer gemeinsamen Flagge. Es sind im Grunde drei Nationen, die sich ihre Eigenständigkeit und ihren Stolz über die Jahrhunderte hinweg bewahrt haben.

Da sind zum Beispiel die Schotten, die für ihre Unabhängigkeit und ihren Mut bekannt sind und sich niemals wirklich unterworfen haben. Selbst in den dunkelsten Zeiten der Geschichte bewahrten sie ihren aufrechten Gang und ihren Eigensinn. Auch die Verbindungen zu den Iren sind spürbar, die bis heute ihren Kampf um Souveränität und Freiheit als festen Bestandteil ihrer Identität betrachten. Ihr Wille, für die eigenen Werte einzustehen, ist tief in der Geschichte der Insel verwurzelt und prägt die Stimmung in vielen Regionen bis in die heutige Zeit hinein.

Auf der anderen Seite stehen die Waliser, die als fleißig und eher bescheiden gelten und ihr Land in ein industrielles Kraftzentrum verwandelt haben. Sie trugen maßgeblich dazu bei, dass das Königreich wirtschaftlich unabhängig vom europäischen Festland wurde und seinen eigenen Weg gehen konnte. Und schließlich gibt es die Engländer, die oft als höflich, stabil und sehr traditionsbewusst wahrgenommen werden. Gemeinsam bilden diese verschiedenen Mentalitäten ein komplexes und interessantes Mosaik, das den besonderen Reiz eines Besuchs in Großbritannien ausmacht.

Regionen und Resorts Großbritannien

Natur Großbritannien

Die Natur in Großbritannien zeigt sich von einer erstaunlich vielfältigen Seite, wobei das Landschaftsbild vor allem durch Mittelgebirge, weite Hochländer und sanft geschwungene Hügel geprägt wird. Besonders im Norden, in Schottland, erlebt man eine Wildnis, die ihresgleichen sucht. Dort ragen die majestätischen Gebirgszüge der Caledonian Mountains und der Grampians empor, die man zusammenfassend oft einfach als Highlands bezeichnet. Inmitten dieser rauen Pracht befindet sich der Ben Nevis, der mit seinen 1343 Metern der höchste Punkt des gesamten Landes ist.

Was in diesen Bergregionen sofort auffällt, ist das Fehlen von dichten Wäldern, stattdessen dominieren weite Grasflächen und offene Weiden das Bild. Die Täler sind breit und die Gipfel wirken oft eher flach und abgerundet, was der Gegend eine fast mystische Ruhe verleiht. Trotz der Tatsache, dass das Land recht dicht besiedelt und stark industrialisiert ist, findet man immer wieder unberührte Flecken Erde. Besonders die Küstenabschnitte und viele ländliche Gebiete haben sich ihren natürlichen Charme bewahren können, was sie zu idealen Rückzugsorten macht.

Das Land legt großen Wert auf den Schutz seiner Naturschätze, was man an der beeindruckenden Anzahl von Schutzzonen erkennen kann. Es gibt insgesamt zehn große Nationalparks und sechs spezielle Waldparks, die über die gesamte Insel verteilt sind. Hinzu kommen fast vierzig Gebiete, die für ihre außergewöhnliche natürliche Schönheit ausgezeichnet wurden, sowie zahlreiche ökologisch sensible Zonen. Wer gerne wandert, kann sich über eine geschützte Küstenlinie von stolzen achthundert Kilometern freuen, die zu langen Spaziergängen am Meer einlädt.

Neben der Natur gibt es auch eine enorme Dichte an historischen Bauwerken und prächtigen Gärten, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind und die lange Geschichte der Gartenkunst widerspiegeln. In England selbst findet man sieben dieser bedeutenden Nationalparks, darunter bekannte Namen wie das Lake District oder das Dartmoor. Wales steuert drei weitere Parks bei, wobei besonders die Küste von Pembrokeshire und die Berge von Snowdonia hervorstechen. Sogar die Wälder in Norfolk genießen einen Schutzstatus, der dem eines Nationalparks in nichts nachsteht.

Die Tier- und Pflanzenwelt auf der Insel ist überraschend artenreich und umfasst schätzungsweise 30.000 verschiedene Tierarten. Auch die Flora muss sich nicht verstecken, mit fast 3000 Arten von höheren Pflanzen sowie unzähligen Moosen und Flechten, die besonders in den feuchten Regionen prächtig gedeihen. Interessanterweise hat sich der Waldbestand in England in den letzten Jahrzehnten so gut entwickelt, dass das Land in Europa einen Spitzenplatz einnimmt. In den Wäldern findet man vor allem klassische Baumarten wie Eichen, Ulmen, Kastanien und Linden, die das Landschaftsbild prägen.

Allerdings gibt es auch Kritik an den großflächigen Anpflanzungen von Nadelbäumen, da diese den Boden saurer machen und alte Moorgebiete verdrängen können. Wenn der Frühling kommt, verwandelt sich die englische Landschaft in ein wahres Farbenmeer aus Glockenblumen, Narzissen und Schlüsselblumen. In den Mooren wiederum beginnt später im Jahr das Heidekraut in verschiedenen Schattierungen zu blühen. Diese natürlichen Zyklen verleihen der britischen Natur eine ganz besondere Dynamik, die Wanderer und Naturfreunde jedes Jahr aufs Neue in ihren Bann zieht.

Klima Großbritannien

Das Klima in Großbritannien wird stark durch die unmittelbare Nähe zum Atlantik beeinflusst, was für insgesamt eher milde Bedingungen sorgt. Man spürt hier selten extreme Hitze oder klirrende Kälte, da die Temperaturschwankungen über das Jahr gesehen vergleichsweise gering bleiben. Nur wenn man sich in die höheren Lagen der Gebirge begibt, wird die Luft spürbar rauer und die Unterschiede deutlicher. Im Winter bewegen sich die Werte meist in einem Bereich zwischen drei Grad im Nordosten und etwa sieben Grad im milderen Südwesten.

In den Sommermonaten klettert das Thermometer im Norden auf etwa zwölf Grad, während es im Süden mit durchschnittlich siebzehn Grad etwas wärmer wird. Ein ganz typisches Merkmal für das britische Wetter ist jedoch der Regen, der sich recht gleichmäßig über das gesamte Jahr verteilt. In den Bergen und an der Westküste fällt deutlich mehr Niederschlag als im Osten, wo es insgesamt etwas trockener bleibt. Man muss sich also darauf einstellen, dass ein Regenschirm oder eine gute Jacke zu den wichtigsten Begleitern auf einer Reise gehören.

Neben dem Regen sind auch Nebel und eine dichte Wolkendecke sehr charakteristisch für die Insel, oft begleitet von einer frischen Brise oder sogar starken Winden. Was viele Besucher überrascht, ist die Geschwindigkeit, mit der sich die Wetterlage ändern kann. Es gibt ein bekanntes Sprichwort, das besagt, dass man einfach zehn Minuten warten soll, wenn einem das aktuelle Wetter nicht gefällt. Diese Unbeständigkeit gehört einfach zum Lebensgefühl dazu und sorgt dafür, dass die Landschaft das ganze Jahr über in einem satten Grün erstrahlt.

Die Wasserressourcen des Landes sind dank der regelmäßigen Niederschläge sehr stabil, was man an den vielen Seen merkt. Vor allem in den schottischen Highlands finden sich zahlreiche Gewässer, die meistens durch die Gletscherschmelze vergangener Eiszeiten entstanden sind. Der flächenmäßig größte See, das Loch Neagh, befindet sich allerdings in Nordirland. Wenn es jedoch um die Tiefe geht, haben die schottischen Seen wie das berühmte Loch Ness oder das Loch Monar die Nase vorn und ziehen viele Neugierige an.

Im Hochsommer kann es durchaus Tage geben, an denen die Temperaturen die Marke von dreißig Grad erreichen, besonders im Süden Englands. Je weiter man nach Norden in Richtung Schottland reist, desto kühler und angenehmer bleibt die Luft. Trotzdem kann ein britischer Sommer genauso sonnig und heiß sein wie auf dem europäischen Festland, was diese Zeit zur idealen Reisezeit macht. Man kann dann die langen Tage voll ausnutzen und die Schönheit der Küsten und Städte ohne dicke Winterkleidung genießen.

Besonders reizvoll ist auch das Frühjahr, wenn die Natur erwacht und die Narzissen die Wiesen in ein gelbes Licht tauchen. Zwar ist das Wetter rund um die Osterzeit oft noch sehr wechselhaft, aber die blühende Landschaft entschädigt für jeden Regenschauer. Ein praktischer Vorteil dieser Zeit ist, dass die Überfahrten mit den Fähren über den Ärmelkanal oft günstiger sind als in der Hochsaison. Wer die große Hitze meiden möchte und eine ruhigere Atmosphäre bevorzugt, für den kann sogar eine Reise im Winter eine interessante Option sein.

Transport in Großbritannien

Wenn man sich innerhalb Großbritanniens bewegen möchte, findet man ein System vor, das alle größeren Städte und kleineren Orte effizient miteinander verknüpft. Es stehen verschiedene Wege offen, sei es über die Straße, auf Schienen oder ganz klassisch mit dem Bus. In den großen Metropolen ist die U-Bahn das Herzstück des öffentlichen Lebens und wird von Einheimischen wie Urlaubern gleichermaßen intensiv genutzt. Der Personenverkehr ist ein hochmoderner Dienstleistungssektor, der auf einer langen Tradition aufbaut und ständig weiterentwickelt wird.

Man darf nicht vergessen, dass Großbritannien als Pionier der Eisenbahn gilt, was man heute noch an dem extrem dichten Schienennetz merkt. Ein beachtlicher Teil dieser Strecken ist bereits elektrifiziert, was das Reisen nicht nur schneller, sondern auch umweltfreundlicher macht. Auch in der Luftfahrt nimmt das Land eine führende Rolle ein und beheimatet einige der wichtigsten Flughäfen weltweit, die als Drehkreuze für internationale Verbindungen dienen. Wer lieber auf dem Asphalt unterwegs ist, findet eine Infrastruktur vor, die mit dem Standard in Kontinentaleuropa locker mithalten kann.

Das Straßennetz umfasst mehrere hunderttausend Kilometer und ist logisch in verschiedene Kategorien unterteilt, damit man sich gut zurechtfinden kann. Es gibt die großen Autobahnen, die mit einem M gekennzeichnet sind und die wichtigsten Städte über weite Strecken miteinander verbinden. Dann folgen die primären Routen, die oft als Schnellstraßen fungieren und das Rückgrat für den regionalen Verkehr bilden. Für die feineren Verästelungen in die Dörfer und Wohngebiete sorgen die lokalen Straßen, die den europäischen Nebenstraßen sehr ähnlich sind.

Busse sind bei der lokalen Bevölkerung ein äußerst beliebtes Mittel, um von A nach B zu kommen. Für Besucher aus anderen Ländern mögen die Preise für Fernbusse auf den ersten Blick vielleicht etwas hoch erscheinen, aber der Service rechtfertigt oft die Kosten. Die Fahrzeuge sind meist modern und zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Pünktlichkeit aus, was die Planung von Ausflügen sehr verlässlich macht. Man kann sich fast immer darauf verlassen, dass der Bus genau nach dem offiziellen Fahrplan erscheint und keine unnötigen Verspätungen verursacht.

Das Bahnnetz wird momentan in vielen Bereichen massiv modernisiert und ausgebaut, da Züge zu den bequemsten Arten gehören, längere Distanzen zwischen den Städten zurückzulegen. Selbst in ländlichen Regionen, wo der Bahnbetrieb manchmal nicht besonders profitabel ist, bleiben die Verbindungen oft erhalten, um den Bewohnern die Mobilität zu sichern. Das ist ein großer Vorteil für Touristen, die so auch abgelegene Sehenswürdigkeiten ohne eigenes Auto erreichen können. Es ist eine entspannte Art, die vorbeiziehende Landschaft durch das Fenster zu genießen.

In den wirklich großen Städten wie London, Glasgow, Liverpool oder Newcastle ist die U-Bahn das schnellste Mittel, um dem dichten Verkehr auf den Straßen zu entkommen. Während das System in Glasgow eher übersichtlich aus einer einzigen Ringlinie besteht, verfügen die anderen Städte über weit verzweigte Netze, die fast jeden Winkel abdecken. Besonders die Londoner Tube ist ein Erlebnis für sich, da sie nicht nur ein Verkehrsmittel, sondern auch ein historisches Denkmal ist. So kommt man bequem und zügig durch den urbanen Dschungel.

Geld und Einkaufen in Großbritannien

Das Geldsystem in Großbritannien ist sehr übersichtlich gestaltet und folgt dem Dezimalprinzip, bei dem ein Pfund in genau einhundert Pence unterteilt wird. Wenn man bar bezahlen möchte, bekommt man es meist mit Geldscheinen im Wert von fünf bis fünfzig Pfund zu tun. Eine kleine Besonderheit gibt es in Schottland, wo man gelegentlich noch auf Ein-Pfund-Noten stößt, die dort weiterhin im Umlauf sind. Auch auf Inseln wie Jersey oder der Isle of Man gibt es lokales Kleingeld, das aber den gleichen Wert hat wie die Währung auf dem Festland.

Beim Thema Mitbringsel muss es nicht immer der klassische Kühlschrankmagnet oder eine glitzernde Schneekugel aus dem erstbesten Kiosk sein. Viel schöner sind oft Dinge, die einen praktischen Nutzen haben oder einen direkten Bezug zur britischen Lebensart herstellen. Hübsch gestaltete Lesezeichen mit Motiven aus der Hauptstadt oder klassische Postkarten sind zeitlose Klassiker, die wenig Platz im Koffer wegnehmen. Wer es lieber süß mag, sollte nach englischer Minzschokolade oder dem traditionellen Fudge Ausschau halten, der auf der Zunge zergeht.

Ein sehr geschätztes Geschenk ist oft auch eine Flasche eines lokal hergestellten Getränks, womit man meistens goldrichtig liegt. Gin aus London, ein kräftiger Sherry oder ein hochwertiger Whiskey sind Klassiker, die bei Genießern immer gut ankommen. Auch das typische englische Gebäck, wie etwa die buttrigen Shortbread-Kekse oder Süßigkeiten bekannter Traditionsmarken, lohnt den Kauf. Wer mutiger ist und ungewöhnliche Geschmacksrichtungen ausprobieren möchte, kann zu Chips mit Essig-Salz-Geschmack greifen, die für viele Briten einfach zum Alltag dazugehören.

Das ultimative Souvenir bleibt jedoch der echte englische Tee, den man in unzähligen Varianten finden kann. Man hat die Wahl zwischen einfachen Teebeuteln für den täglichen Gebrauch oder edlen Mischungen, die in wunderschön verzierten Metalldosen verkauft werden. Es gibt einige sehr bekannte Marken, die für ihre hohe Qualität berühmt sind und deren Läden oft schon ein Erlebnis für sich darstellen. Ein guter Tee bringt ein Stück britische Gemütlichkeit mit nach Hause und erinnert bei jeder Tasse an die Erlebnisse auf der Insel.

Für Sammler und Liebhaber von besonderen Fundstücken lohnt sich ein Besuch auf den Flohmärkten oder in den vielen Charity-Shops. Dort kann man mit etwas Glück alte Bücher im Original, Bildbände oder sogar seltene Vinylschallplatten entdecken, die eine ganz eigene Geschichte erzählen. Fußballfans freuen sich natürlich über Fanartikel der lokalen Vereine, während ein hochwertiger Regenschirm ein fast schon symbolisches Andenken an das wechselhafte Wetter in London ist. Solche Dinge haben oft einen viel größeren ideellen Wert als Massenware.

Ein echtes Highlight für Fans von Film und Magie ist ein Ausflug in die Welt von Harry Potter, wo man in riesigen Themenläden alles von Zauberstäben bis hin zu Schuluniformen finden kann. Dort gibt es auch die berühmten Süßigkeiten aus den Filmen und viele andere Kleinigkeiten, die das Herz höher schlagen lassen. Ein kleiner Tipp für den Einkauf in den Boutiquen ist, ruhig mal nach aktuellen Angeboten oder Rabatten zu fragen. Oft ergeben sich im Gespräch Möglichkeiten, die nicht direkt auf den ersten Blick ersichtlich sind, und man kann das eine oder andere Schnäppchen machen.

Hauptattraktionen Großbritannien

Wenn man in London unterwegs ist, kommt das Britische Museum eigentlich jedem sofort in den Sinn, da es eines der bedeutendsten Häuser für antike Geschichte weltweit ist. Das gewaltige Bauwerk liegt ziemlich zentral zwischen den U-Bahn-Stationen Holborn und Tottenham Court Road und beeindruckt schon von außen durch seine Architektur. Bereits im Jahr 1753 wurden hier die ersten Stücke der Öffentlichkeit präsentiert, und heute beherbergt es eine fast unvorstellbare Menge von über acht Millionen Exponaten. Man kann dort tief in die menschliche Kulturgeschichte eintauchen und Schätze aus allen Epochen entdecken.

Besonders faszinierend sind die ägyptischen Mumien, die Besucher immer wieder in ihren Bann ziehen und einen Hauch von Ewigkeit vermitteln. Ein weiteres Highlight sind die berühmten Elgin Marbles, jene Marmorskulpturen aus Athen, um deren Rückgabe bis heute leidenschaftlich gestritten wird. Auch für Fans der Wissenschaft gibt es etwas ganz Besonderes zu sehen, nämlich die Chronometer, die Charles Darwin auf seiner legendären Expedition mit der HMS Beagle dabei hatte. Da das Museum so riesig ist, sollte man am besten direkt zur Öffnung dort sein, um den Tag voll auszunutzen. Das Beste an der ganzen Sache ist übrigens, dass der Eintritt komplett kostenlos ist.

Nur ein kurzes Stück weiter am Ufer der Themse findet man das London Eye, das sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2000 zum absoluten Publikumsmagneten entwickelt hat. Von der Station Waterloo aus ist es nur ein Katzensprung zu diesem riesigen Riesenrad, das mittlerweile als modernes Wahrzeichen der Stadt gilt. Aus 135 Metern Höhe hat man einen absolut fantastischen Blick über die Dächer, Brücken und die markanten Kuppeln der Londoner Skyline. Eine Fahrt in den geschlossenen Glaskapseln dauert etwa eine halbe Stunde, was genau die richtige Zeit ist, um die Stadt aus der Vogelperspektive zu bestaunen.

Wer es besonders stimmungsvoll mag, sollte versuchen, eine Fahrt während des Sonnenuntergangs zu erwischen, da die ganze Stadt dann in ein magisches Licht getaucht wird. Das ist natürlich sehr romantisch, allerdings muss man zu dieser Zeit auch mit deutlich längeren Wartezeiten rechnen. Es ist eben ein Erlebnis, das sich kaum jemand entgehen lassen möchte, wenn er in der britischen Hauptstadt zu Gast ist. Man sieht von dort oben aus, wie sich das alte und das neue London auf einzigartige Weise vermischen.

Ganz in der Nähe des Flusses steht auch der Tower of London, ein düsteres und zugleich beeindruckendes Bauwerk, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1066 zurückreichen. Damals begann die Zeit der normannischen Eroberung, und der Tower diente über Jahrhunderte hinweg als Festung und berüchtigtes Gefängnis. Eine der wohl bekanntesten Insassinnen war Anne Boleyn, die zweite Ehefrau von Heinrich VIII., deren Schicksal noch heute viele Menschen bewegt. Um all die dunklen Geheimnisse und die verwinkelten Gänge dieser Anlage wirklich zu erkunden, sollte man sich unbedingt einen ganzen Tag Zeit nehmen.

Es empfiehlt sich, schon früh am Morgen dort zu sein, um die großen Menschenmassen zu umgehen und alles in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Mit dem Ticket bekommt man auch Zugang zum berühmten White Tower, in dem unter anderem die prunkvollen Kronjuwelen aufbewahrt werden, die man unbedingt gesehen haben muss. Wer mehr über die Hintergründe erfahren möchte, kann sich einer der speziellen Themenführungen anschließen, die oft sehr lebendig gestaltet sind. Die Geschichte Englands wird an diesem Ort fast greifbar und lässt einen so schnell nicht wieder los.

Tourismus in Großbritannien

Nicht weit von der Hauptstadt entfernt liegt Windsor Castle, ein Ort, der die Macht der Normannen bis heute eindrucksvoll widerspiegelt. Diese Residenz wird auch heute noch von der königlichen Familie genutzt und soll angeblich der liebste Rückzugsort von Königin Elisabeth II. für das Wochenende gewesen sein. Besonders sehenswert sind die prachtvollen Staatsgemächer, in denen man echte Meisterwerke von Künstlern wie Rembrandt, Rubens oder Canaletto bewundern kann. Es ist ein faszinierendes Gefühl, durch Räume zu wandeln, die so eng mit der Weltgeschichte verknüpft sind.

Ein weiteres Highlight auf dem Gelände ist die St. George’s Chapel, eine wunderschöne spätgotische Kapelle, die als Grabstätte für Monarchen wie Heinrich VIII. und Karl I. dient. Die Architektur ist dort wirklich atemberaubend und vermittelt eine ganz besondere Ruhe. Wenn man zwischendurch Hunger bekommt, ist das auch kein Problem, denn man kann die Tour für eine Mittagspause unterbrechen. Mit seinem Ticket kann man später einfach wieder zurückkehren und die Besichtigung fortsetzen, was den Ausflug sehr entspannt macht.

Wenn man sich für die ganz frühe Geschichte der Menschheit interessiert, führt eigentlich kein Weg an Stonehenge vorbei, einem der bedeutendsten prähistorischen Monumente überhaupt. Hier hat man die seltene Gelegenheit, buchstäblich in die Fußstapfen unserer Vorfahren zu treten und über deren Leistungen zu staunen. Die Verkehrsführung um das Gelände wurde vor einiger Zeit geändert, sodass man die Steine heute in einer viel friedlicheren Atmosphäre genießen kann. Es ist immer noch ein großes Rätsel, wozu diese gewaltigen Steinkreise eigentlich genau dienten, was die Fantasie vieler Menschen beflügelt.

Es gibt die wildesten Theorien über den Bau von Stonehenge, wobei manche sogar glauben, dass Wesen aus dem Weltall ihre Hände im Spiel hatten. Die Wissenschaft geht jedoch eher davon aus, dass der Steinkreis für rituelle Zwecke genutzt wurde, die eng mit dem Lauf von Sonne und Mond verbunden waren. Jedes Jahr ziehen diese alten Steine Menschen aus aller Welt an, die die besondere Energie dieses Ortes spüren wollen. Es ist ein Ort der Stille und der Fragen, der einen nachdenklich stimmt.

Es ist fast unmöglich, alle Sehenswürdigkeiten Englands aufzuzählen, denn das Land bietet einfach zu viel für nur eine einzige Reise. Am besten lernt man diese Gegend kennen, wenn man sich Zeit lässt und nicht versucht, alles im Schnelldurchlauf abzuklappern. Manchmal braucht es eben mehrere Besuche, um den wahren Charakter des Landes zu verstehen. Zum Glück gibt es viele günstige Flugverbindungen und eine große Auswahl an Unterkünften, was das Reisen auf die Insel heutzutage wirklich unkompliziert macht.

In den Städten kann man viele historische Orte wunderbar zu Fuß erkunden, während man für entlegenere Viertel am besten die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt. Ein absolutes Muss für jedes Fotoalbum ist natürlich der Big Ben, das wohl bekannteste Symbol für ganz England. Der Turm ist stolze 96,3 Meter hoch und beherbergt ein Labyrinth aus rund 1200 Räumen und kilometerlangen Korridoren. Der Name Big Ben bezieht sich eigentlich auf die riesige Glocke, wird aber heute meist für den gesamten Turm verwendet.

Benannt wurde die Glocke ursprünglich nach Sir Benjamin Hall, der im Jahr 1858 als Baukommissar tätig war. Seit dem Jahr 2012 trägt der Turm offiziell den Namen Elizabeth Tower, was zu Ehren des 60. Thronjubiläums von Königin Elisabeth II. geschah. Es ist ein imposantes Bauwerk, das die Beständigkeit der britischen Traditionen verkörpert. Wer vor diesem Turm steht, spürt sofort die historische Bedeutung, die von diesem Ort ausgeht.

Unterkunft in Großbritannien

Wenn man nach Schottland reist, sollte man sich nicht unbedingt auf strahlenden Sonnenschein verlassen, denn das wechselhafte Wetter mit Wind und Regen gehört dort fast schon zum guten Ton. Aber genau diese raue Atmosphäre macht den Reiz des Nordens aus und sorgt für eine ganz eigene Stimmung. Schottland besticht vor allem durch seine wilden, unberührten Landschaften und die vielen alten Burgen, die oft einsam in der Natur thronen. Hier kann man die Ruhe noch richtig genießen, da man an vielen Orten fast allein unterwegs ist und keine Touristenmassen fürchten muss.

Ein Besuch in der schottischen Hauptstadt Edinburgh ist absolut unverzichtbar, da die Stadt auf den Felsen eines erloschenen Vulkans erbaut wurde. Es ist der perfekte Ort für einen Wochenendtrip, weil hier die Geschichte an jeder Ecke auf die Moderne trifft. Überall findet man architektonische Schätze, die das Stadtbild prägen und zum Entdecken einladen. Großbritannien bietet darüber hinaus unglaublich viele Möglichkeiten für alle, die sich gerne auf oder im Wasser aufhalten.

Man kann sich beim Surfen in die Wellen stürzen oder ganz entspannt mit dem Kajak über einen Fluss gleiten. Solche Ausflüge auf dem Wasser bieten eine ganz neue Perspektive auf die wunderschöne Natur des Landes. Kajakfahren ist eine hervorragende Methode, um die kilometerlangen Wasserwege in seinem eigenen Tempo zu erkunden. Dabei kann man oft versteckte Buchten entdecken, die man vom Land aus niemals sehen würde, und die Küstenlinie aus einer völlig neuen Sichtweise betrachten.

Besonders die Südküste Englands mit ihren ruhigen Gewässern ist ein Paradies für Paddler und Naturliebhaber. Wer es etwas rasanter mag, für den ist Windsurfen vielleicht genau das Richtige, da es die Elemente Wind und Wasser perfekt miteinander verbindet. Es ist eine der beliebtesten Wassersportarten im Land und wird an vielen Küstenabschnitten praktiziert. Überhaupt hat Großbritannien eine riesige Küstenlinie mit hunderten von Stränden, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Von einsamen, versteckten Sandbuchten bis hin zu belebten Familienstränden ist für jeden Geschmack etwas dabei. Manche Orte sind berühmt für ihre perfekten Wellen zum Surfen, während andere einfach nur feinen, goldenen Sand bieten, auf dem man wunderbar entspannen kann. Wer lieber hoch hinaus möchte, findet im ganzen Land zahlreiche Möglichkeiten für Action in der Luft. Man kann die Freiheit beim Segelfliegen genießen, den Adrenalinkick beim Fallschirmspringen spüren oder ganz ruhig mit dem Gleitschirm über die Landschaft schweben.

Obwohl das Vereinigte Königreich flächenmäßig gar nicht so groß ist, ist die Vielfalt der Landschaft einfach beeindruckend. Es gibt sanfte grüne Hügel, uralte Wälder, aber auch schroffe Berggipfel und idyllische Seenlandschaften. Um die ganze Bandbreite der Natur zu erleben, lohnt sich ein Besuch in den 15 Nationalparks des Landes. Die flachen Norfolk Broads bieten einen starken Kontrast zur wilden Natur von Exmoor oder der dramatischen Bergwelt des Lake Districts und des Peak Districts.

Auch für Angler ist England ein wahres Paradies, da es hier einige der schönsten Plätze für dieses Hobby gibt. Egal ob man lieber an einem ruhigen Fluss auf Karpfen angelt oder das Hochseeangeln bevorzugt, man findet immer einen passenden Ort. Die Naturverbundenheit der Briten zeigt sich in der Pflege dieser Landschaften, die jedem Besucher offenstehen. Es ist diese Mischung aus Aktivität und Entspannung, die einen Urlaub in dieser Region so besonders und abwechslungsreich macht.

Küche und Geschirr Großbritannien

In England findet man eigentlich jede Art von Unterkunft, die man sich vorstellen kann, ganz egal, wie das Budget aussieht. Es gibt moderne Apartments, klassische Bed & Breakfasts, gemütliche Gasthäuser und natürlich auch Hostels oder luxuriöse Hotels. Wenn man sich für ein Apartment oder ein Gästehaus entscheidet, merkt man oft kaum einen Unterschied, außer vielleicht bei der Anzahl der Zimmer. In London funktionieren die B&Bs allerdings ein bisschen anders als auf dem Land, wo es oft kleine Familienbetriebe sind.

In der Hauptstadt sind diese Unterkünfte oft in alten viktorianischen Häusern untergebracht und werden professionell von Firmen geführt. Man sollte also nicht unbedingt erwarten, dass der Besitzer persönlich das Frühstück serviert, wie man es aus Filmen kennt. Hostels können dagegen eine wirklich spannende und preiswerte Alternative sein, vor allem weil viele heutzutage sehr modern gestaltet sind. Manche bieten sogar private Zimmer mit eigenem Bad an, was den Komfort deutlich erhöht.

Man muss allerdings bedenken, dass die günstigsten Angebote meist Zimmer mit Gemeinschaftsbad sind. Wenn man in einem Hostel ein privates Bad möchte, zahlt man oft fast so viel wie in einem normalen Hotel. Ein wichtiger Punkt bei der Hotelsuche in Großbritannien ist das System der Sterne. Diese werden nämlich vor allem für das Vorhandensein bestimmter Ausstattungsmerkmale vergeben und sagen nicht zwingend etwas über die Sauberkeit oder den allgemeinen Standard aus.

Oft kann ein gut geführtes B&B oder ein Hostel die bessere Wahl sein als ein Hotel mit vielen Sternen, das vielleicht etwas in die Jahre gekommen ist. Für ein ordentliches Doppelzimmer mit eigenem Bad in einer zentralen Lage muss man etwa mit 50 bis 60 Pfund rechnen. Wenn man bereit ist, sich ein Badezimmer zu teilen, kann man natürlich noch einiges an Geld sparen. In London gibt es keine festen Regeln, wann die Preise am höchsten sind, da die Stadt immer voll ist.

Am Wochenende kommen die Touristen in Scharen, während unter der Woche viele Geschäftsreisende die Zimmer belegen. Man kann grob sagen, dass in den östlichen Stadtteilen oft mehr Geschäftsleute unterwegs sind, weshalb dort die Preise am Wochenende manchmal etwas sinken. In der Zeit von April bis September sowie in der zweiten Dezemberhälfte ist es generell am schwierigsten, etwas Bezahlbares zu finden, da dies die absoluten Hauptreisezeiten sind.

Ein ganz praktischer Tipp ist auch, darauf zu achten, an welchem der verschiedenen Flughäfen man eigentlich landet. Wenn man nur für einen kurzen Trip im Land ist, sollte die Unterkunft gut vom Flughafen aus erreichbar sein. Es ist einfach schade, wenn man wertvolle Urlaubszeit mit stundenlangen Fahrten zwischen dem Hotel und dem Terminal verliert. Eine gute Anbindung an das Verkehrsnetz spart am Ende nicht nur Zeit, sondern schont auch die Nerven.

Ein großer Vorteil bei einer Reise nach England ist, dass viele der wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten keinen Eintritt kosten. Da man bei den Museen oft spart, kann man das Geld vielleicht lieber in eine etwas bessere Unterkunft investieren. So hat man eine angenehme Basis, um die Stadt in aller Ruhe zu erkunden und vielleicht öfter mal in die kostenlosen Galerien zurückzukehren. Es lohnt sich also, die Gesamtkosten im Blick zu behalten und klug zu planen.

Kultur und Traditionen Großbritannien

Wenn man an typisch britisches Essen denkt, fällt einem wahrscheinlich als Erstes Fish and Chips ein. Dieses Gericht hat eine interessante Geschichte, denn es wurde ursprünglich von einem jüdischen Einwanderer namens Joseph Malin in einem englischen Hafen zum ersten Mal serviert. Seit dieser Zeit ist es aus dem Alltag der Briten und auch für Touristen gar nicht mehr wegzudenken. Obwohl die britische Küche oft den Ruf hat, nicht besonders raffiniert zu sein, hat sie doch einiges mehr zu bieten, als man im ersten Moment vermuten würde.

Viele Leute kennen zwar italienische oder spanische Spezialitäten, aber bei britischen Gerichten hört es oft nach Fish and Chips und Bohnen schon auf. Das ist eigentlich schade, denn die Küche auf der Insel ist viel schmackhafter und abwechslungsreicher als ihr Klischee. Da Großbritannien eine Insel ist, spielen Meeresfrüchte natürlich eine ganz zentrale Rolle auf dem Speiseplan. Besonders beliebt sind bei den Einheimischen zum Beispiel Aal in Gelee oder im Teig frittierter Fisch, den man traditionell mit Essig beträufelt.

Ein echtes Highlight der britischen Esskultur ist der Sonntagsbraten oder ein saftiges Steak. Es ist für viele Familien das wichtigste Essen der Woche und wird oft mit viel Liebe zubereitet. Die Qualität des Rindfleischs in England ist weltweit bekannt, da die Rinderzucht dort eine sehr lange Tradition hat. Ein weiteres interessantes Gericht ist Cullen Skink, eine typisch schottische Suppe, die auf geräuchertem Schellfisch basiert. Zusammen mit Kartoffeln, Zwiebeln, Milch und Butter ergibt das eine herzhafte Mahlzeit.

Dieses Gericht hat sogar französische Wurzeln und erinnert an die alte Allianz zwischen Schottland und Frankreich. Wer über schottische Spezialitäten spricht, kommt natürlich am Whisky nicht vorbei. Der weltberühmte Scotch ist für die Menschen dort viel mehr als nur ein Getränk; er ist ein Teil ihrer Identität und Geschichte. Man genießt ihn am besten in guter Gesellschaft und ohne Hast. Eine weitere Kuriosität ist der Black Pudding, eine Art Blutwurst, die auf dem Kontinent oft völlig unbekannt ist.

Obwohl die Zutaten für manche erst einmal gewöhnungsbedürftig klingen, gilt dieser Black Pudding in Großbritannien als echte Delikatesse. Die britische Küche ist vielleicht nicht immer leicht oder kalorienarm, aber sie überzeugt durch ihre Einfachheit und die Verwendung von saisonalen Zutaten aus der Region. Auch kulturell hat das Land viel zu bieten, wie zum Beispiel das internationale Festival des walisischen Liedes. Die kulturelle Vielfalt zeigt sich auch in der Liebe der Iren zu Musik und Tanz, die man oft spontan in Pubs erleben kann.

Die Pub-Kultur ist ohnehin das Herzstück des sozialen Lebens auf den britischen Inseln. Hier trifft man sich mit Freunden und Familie, um zu plaudern, zu spielen oder einfach nur Zeit zu verbringen. Während die Engländer manchmal etwas reserviert wirken können, sind Schotten und Iren oft deutlich offener und lebhafter. Allen gemeinsam ist jedoch der ganz spezielle britische Humor, den man erst einmal verstehen lernen muss. Das Jahr ist zudem gespickt mit verschiedenen Feiertagen und Traditionen.

Am 8. Juni wird zum Beispiel der Geburtstag der Königin gefeiert, und am 5. November erleuchten überall im Land die Feuer der Guy Fawkes Night. Viele Bräuche haben ihre Wurzeln in alten heidnischen Ritualen, wie die Tänze um den Maibaum oder keltische Feste in Schottland. Das wichtigste Fest ist jedoch Weihnachten, das am 25. Dezember beginnt. Den Heiligabend feiern die Briten nicht so wie wir, dafür gibt es am 26. Dezember den Boxing Day, an dem traditionell Geschenke verteilt wurden.

Dieser Brauch stammt noch aus dem Mittelalter, als die Kirche Geld für die Armen sammelte. Auch heute noch stellen viele Kinder abends eine Kleinigkeit für den Weihnachtsmann und eine Karotte für die Rentiere bereit. Zum Weihnachtsessen gehört traditionell ein gefüllter Truthahn, dessen Zubereitung oft mehrere Stunden dauert. Als Nachtisch wird der berühmte Weihnachtspudding serviert, der aus 13 Zutaten bestehen soll und oft mit einer speziellen Creme oder Cognac genossen wird. Es ist ein Fest der Familie und der festen Traditionen.

Wetter in Großbritannien

Wetter pro Monat

Januar

+6° С +7° С
+6
+7
Januar

Februar

+7° С +7° С
+7
+7
Februar

Marsch

+9° С +7° С
+9
+7
Marsch

April

+12° С +9° С
+12
+9
April

Mai

+14° С +11° С
+14
+11
Mai

Juni

+17° С +13° С
+17
+13
Juni

Juli

+19° С +15° С
+19
+15
Juli

August

+18° С +16° С
+18
+16
August

September

+17° С +16° С
+17
+16
September

Oktober

+14° С +14° С
+14
+14
Oktober

November

+10° С +12° С
+10
+12
November

Dezember

+7° С +9° С
+7
+9
Dezember

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