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Frankreich

Information about Frankreich

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Geographie und Geschichte Frankreich

Frankreich ist das größte Land im Westen Europas und dient schon seit Ewigkeiten als eine Art Brücke, die den Norden mit dem Süden des Kontinents verbindet. Die Grenzen des Landes sind wirklich beeindruckend weitläufig und stoßen im Norden an Deutschland sowie Belgien, während sich im Westen der weite Atlantische Ozean erstreckt. Im Süden bilden die markanten Pyrenäen die natürliche Grenze zum Nachbarland Spanien.

Ganz im Südosten wird Frankreich vom warmen Mittelmeer umspült, während im Osten die gewaltigen Alpen sowie die Grenzen zur Schweiz und zu Italien liegen. Wer durch das Land reist, wird von einer Landschaft überrascht, die abwechslungsreicher kaum sein könnte. An der südöstlichen Küste lockt die Côte d’Azur mit ihren berühmten Stränden, während im Süden und Osten die Berge in den Himmel ragen.

Ein besonderes Highlight sind die französischen Alpen, wo der Mont Blanc mit seinen stolzen 4810 Metern als höchster Berg Europas thront. Diese verschneiten Gipfel bieten eine Kulisse, die man so schnell nicht vergisst. Im Gegensatz dazu stehen die weiten und sehr fruchtbaren Ebenen, die große Teile des Nordens und Westens dominieren und das Land zu einem landwirtschaftlichen Zentrum machen.

Im südlichen Teil des Landes findet man zudem das Zentralmassiv, ein weitläufiges und bewaldetes Hochplateau. Diese Region besteht aus uralten Gebirgszügen und längst erloschenen Vulkanen, was ihr eine ganz eigene, fast mystische Atmosphäre verleiht. Inmitten all dieser Naturschönheiten liegt Paris, die pulsierende Hauptstadt und das Herz des Landes.

Die Stadt ist weit mehr als nur ein politisches Zentrum, denn sie gilt weltweit als einer der wichtigsten Orte für Mode, Kunst, Wissenschaft und Handel. Die Geschichte Frankreichs reicht dabei weit zurück, bis in das Jahr 600 vor Christus. Damals ließen sich griechische Siedler im Süden nieder und legten den Grundstein für die heutige Stadt Marseille.

Marseille ist damit die älteste Stadt des gesamten Landes und atmet an jeder Ecke Geschichte. Zur gleichen Zeit machten sich auch keltische Stämme, die Gallier, in anderen Regionen breit und prägten das Land nachhaltig. Erst im vierten Jahrhundert nach Christus übernahmen die Franken die Macht, was dem Land schließlich seinen heutigen Namen gab.

Im Jahr 768 gelang es Karl dem Großen, die Franken zu vereinen und das Reich massiv zu vergrößern. Die französische Monarchie entwickelte sich in der Folgezeit zu einer der einflussreichsten Mächte in ganz Europa und behielt diesen Status über fast tausend Jahre bei. Das änderte sich erst grundlegend mit der Französischen Revolution am Ende des 18. Jahrhunderts.

Im Jahr 1792 wurde schließlich die Erste Französische Republik ausgerufen, auch wenn diese Phase durch politische Unruhen geprägt war. Es dauerte bis zum Jahr 1870, bis die Dritte Republik ins Leben gerufen wurde, die eine längere Stabilität versprach. Doch das 20. Jahrhundert brachte mit den beiden Weltkriegen schwere Prüfungen für das Land mit sich.

Besonders die vier Jahre unter deutscher Besatzung waren eine harte Zeit für die Bevölkerung. Im Jahr 1944 befreiten die Truppen der Alliierten das Land schließlich wieder. Charles de Gaulle entwarf daraufhin eine neue Verfassung, die zur Gründung der Vierten Republik führte und den Weg in das moderne Frankreich ebnete.

Regionen und Resorts Frankreich

Natur Frankreich

Das Wetter in Frankreich ist im Großen und Ganzen ziemlich angenehm und mild. Da es regelmäßig regnet und es im Land ganz unterschiedliche Höhenlagen gibt, finden hier wahnsinnig viele verschiedene Pflanzen und Tiere ein Zuhause. Von den hohen Gipfeln bis hinunter zu den Küsten ist die Natur einfach unglaublich vielfältig und bietet immer wieder neue Überraschungen.

In den hohen Regionen der Alpen kann man winzige Kräuter und bunte Wildblumen entdecken, die sich dort oben richtig wohlfühlen. Etwas weiter unten wachsen dichte Wälder aus Tannen und Bergkiefern, während in den tieferen Lagen eher Laubbäume wie Eichen und Buchen das Bild prägen. Auch Kastanienbäume sieht man dort sehr häufig, was den Wäldern ein ganz eigenes Gesicht gibt.

Auf den weiten Wiesen und Weiden blühen oft Pflanzen wie Ginster, Heidekraut oder Farne, die wie kleine Farbtupfer in der Landschaft wirken. Im sonnigen Süden, also in der Mittelmeerregion, sieht es dagegen ganz anders aus. Hier findet man die meisten Weinberge des Landes und riesige Obstplantagen, die das warme Klima für sich nutzen.

Außerdem ist der Süden bekannt für die Macchia, das sind dichte und eher struppige Gebüsche, die sehr gut mit Trockenheit klarkommen. Im Herzen Frankreichs, genauer gesagt im Zentralmassiv, kann man wunderbar duftenden Lavendel, Wacholder und noch mehr Heidekraut finden. Im Nordosten hingegen dominieren Bäume wie Lärchen und der norwegische Ahorn die Natur.

Wenn man in den tiefer gelegenen Wäldern unterwegs ist, begegnet man oft Rehen oder Wildschweinen, die dort ungestört leben. Ganz anders sieht es in den rauen Bergen der Alpen und Pyrenäen aus. Dort oben haben sich seltene Tiere wie Gämsen, Steinböcke und sogar Braunbären niedergelassen, die perfekt an das Leben im Gebirge angepasst sind.

Die Küste am Mittelmeer ist zudem ein absolut wichtiger Ort für unzählige Vögel, die jedes Jahr aus Afrika herüberfliegen. Hier kann man Flamingos, majestätische Geier und bunte Bienenfresser beobachten, wie sie eine Pause einlegen. Am Himmel über Frankreich ziehen aber auch kraftvolle Greifvögel wie Steinadler und Falken ihre Kreise auf der Suche nach Beute.

Auch im Wasser gibt es eine Menge zu sehen, denn das Meer rund um Frankreich ist voller Leben. Aale, Muränen und bunte Zackenbarsche schwimmen durch das tiefe Blau, während dazwischen wunderschöne purpurne und rosa Korallen leuchten. Diese Farbenpracht unter Wasser ist für viele Taucher und Naturfreunde ein echtes Highlight.

An Land leben aber auch einige Kriechtiere, die man vielleicht nicht auf den ersten Blick sieht. Es gibt dort Giftschlangen wie die Viper und die Kreuzotter, die in manchen Regionen vorkommen. Aber auch weniger bekannte Arten wie die Treppennatter oder die Zornnatter sind in den wärmeren Gegenden Frankreichs zu Hause und gehören fest zum Ökosystem.

In den vielen Sümpfen und Feuchtgebieten des Landes ist es ebenfalls recht lebendig. Dort wohnen verschiedene Arten von Kröten, Fröschen und Molchen, die sich im Wasser sichtlich wohlfühlen. Sogar Schildkröten wie die Europäische Sumpfschildkröte oder die aus Amerika stammende Rotwangen-Schmuckschildkröte lassen sich in den französischen Gewässern blicken.

Klima Frankreich

Das Klima in Frankreich gilt als eines der angenehmsten in ganz Europa, da es meistens eher gemäßigt bleibt. Allerdings ist das Land so groß, dass es je nach Region doch deutliche Unterschiede gibt, was das Wetter angeht. Man kann eigentlich drei große Klimazonen unterscheiden, die jeweils ihren ganz eigenen Charakter haben.

Entlang der gesamten Atlantikküste, von der spanischen Grenze im Süden bis hoch nach Belgien, herrscht ein maritimes Klima. Das bedeutet, dass der Ozean das Wetter dort massiv beeinflusst, was oft zu milden Temperaturen führt. Ein kleiner Nachteil ist allerdings, dass es dort über das ganze Jahr verteilt immer wieder zu Regenschauern kommen kann.

Wenn man weiter ins Landesinnere reist, verändert sich das Wetter spürbar. In weiten Teilen Zentralfrankreichs findet man eine Mischung aus dem Einfluss des Ozeans und eher kontinentalen Bedingungen. Auch in der Hauptstadt Paris ist das Wetter genau so ein Mix, bei dem es weder extrem heiß noch extrem kalt wird.

Ganz im Osten, nahe den Grenzen zu Deutschland, der Schweiz und Belgien, wird es dann schon etwas extremer. Hier herrscht ein richtiges Landklima, was bedeutet, dass die Sommer ziemlich heiß werden können, während die Winter oft richtig knackig kalt sind. Auch im Zentralmassiv muss man sich auf diese deutlichen Temperaturunterschiede im Jahresverlauf einstellen.

Ganz anders sieht es am Mittelmeer und im südlichen Rhonetal aus, wo das typische Mittelmeerklima den Ton angibt. Hier kann man sich auf heiße und trockene Sommermonate freuen, während die Winter meist sehr mild bleiben und kaum Frost bringen. In den Hochgebirgen wie den Alpen und Pyrenäen herrscht dagegen klassisches Gebirgswetter mit viel Schnee im Winter.

An der Westküste weht oft ein frischer Wind aus Südwesten, der meist feuchte und warme Luft mit sich bringt. Im Süden hingegen gibt es ein ganz besonderes Phänomen, den sogenannten Mistral. Das ist ein kalter und trockener Wind, der aus den Alpen herabweht und die Temperaturen in der Region manchmal ziemlich schnell fallen lassen kann.

Schaut man sich den Durchschnitt an, liegt die Temperatur im ganzen Land bei etwa 12 Grad über das Jahr gesehen. Im Juli steigen die Werte im Mittel oft auf angenehme 25 Grad an, was ideal für Ausflüge ist. Im Januar und Februar kann es hingegen recht kühl werden, wobei die Tiefstwerte dann oft um den Gefrierpunkt liegen.

In den Alpen selbst hängt das Wetter stark davon ab, ob man sich im Norden oder im Süden der Berge aufhält. In den nördlichen Teilen wie Savoyen regnet es wegen des Einflusses vom Ozean öfter, und im Winter fällt dort jede Menge Schnee. In Orten wie Briançon liegen die Temperaturen im Januar im Schnitt bei minus 2 Grad, während es im Juli etwa 17 Grad warm wird.

Der Winter in Frankreich ist generell eher kühl, selbst wenn man sich in den Regionen direkt an der Küste aufhält. Schnee sieht man außerhalb der großen Gebirgszüge allerdings eher selten, was viele Flachlandbewohner freut. Meistens liegen die Temperaturen in den kalten Monaten irgendwo zwischen null und acht Grad, je nachdem, wo man sich gerade befindet.

Wenn man mich fragt, ist die beste Zeit für eine Reise nach Frankreich zwischen April und September. In diesen Monaten sind die Temperaturen am mildesten und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Es ist die perfekte Zeit, um draußen unterwegs zu sein und das Land ohne dicke Winterjacke zu erkunden.

Transport in Frankreich

Wenn man in Paris oder der näheren Umgebung unterwegs ist, merkt man schnell, wie gut das Verkehrsnetz dort ausgebaut ist. Viele sagen sogar, dass das öffentliche System dort zu den besten in ganz Europa gehört, weil man fast überall hinkommt. In den meisten großen Städten Frankreichs kann man sich auf U-Bahnen, Straßenbahnen und ein dichtes Busnetz verlassen.

Besonders praktisch sind auch die vielen Regionalbusse, die quer durch das Land fahren. In manchen Gegenden gibt es nämlich keine direkte Zugverbindung, und da sind die Busse oft die schnellere und vor allem günstigere Wahl. So kommt man auch in Ecken, die man sonst vielleicht übersehen würde, und spart dabei noch ein bisschen Geld.

Wer längere Strecken zwischen den großen Metropolen zurücklegen möchte, greift am besten auf die Hochgeschwindigkeitszüge zurück. Diese Züge sind wahnsinnig schnell und bringen einen in kürzester Zeit von einer Seite des Landes zur anderen. Für die kleineren Orte und verträumten Dörfer gibt es zudem die Regionalzüge, die fast überall halten.

Ein echtes Abenteuer ist es natürlich, sich selbst ein Auto zu mieten und die Landschaft auf eigene Faust zu erkunden. So kann man ganz entspannt an den Stränden der Côte d'Azur entlangfahren oder die abgelegenen Bergdörfer in den Alpen besuchen. Auch die blühenden Lavendelfelder in der Provence lassen sich mit dem eigenen Wagen am besten entdecken.

Mietwagenstationen findet man eigentlich an jedem größeren Flughafen und auch an den meisten Bahnhöfen im Land. Wer es lieber bequemer mag, kann natürlich auch eines der vielen Taxis nehmen, die überall bereitstehen. Man findet sie meistens direkt vor den Bahnhöfen, an den Flughäfen oder an belebten Kreuzungen in der Stadt.

In Städten wie Paris ist zudem der Fahrdienst Uber sehr verbreitet, auch wenn er in ländlicheren Gegenden eher selten zu finden ist. Eine ganz andere Art der Fortbewegung ist die Fahrt mit der Fähre, was besonders auf dem Mittelmeer Spaß macht. Von Städten wie Nizza, Toulon oder Marseille aus legen regelmäßig Schiffe in Richtung Korsika ab.

Für alle, die lieber fliegen, gibt es in Frankreich insgesamt 185 Flughäfen, die fast alle wichtigen Städte miteinander verbinden. Das Inlandsnetz ist wirklich gut ausgebaut, sodass man zum Beispiel von Paris aus mehrmals täglich in fast jede größere Stadt fliegen kann. Ein solcher Flug dauert im Schnitt nur etwa eine Stunde, was extrem zeitsparend ist.

Auch zwischen den einzelnen Städten in der Provinz gibt es oft direkte Flugverbindungen, ohne dass man erst über Paris fliegen muss. Wenn man dann am Ziel angekommen ist, kann man in vielen Städten ganz einfach ein Fahrrad mieten. Das System ist oft so ausgelegt, dass man das Rad an einer Station ausleiht und an einer ganz anderen wieder abgibt.

So kann man die Stadt in seinem eigenen Tempo erkunden und gleichzeitig etwas für seine Fitness tun. Gerade in den letzten Jahren wurde das Netz an Radwegen in Frankreich massiv ausgebaut, was das Radfahren viel sicherer macht. Es ist eine tolle Möglichkeit, die Atmosphäre einer französischen Stadt hautnah mitzuerleben und dabei flexibel zu bleiben.

Geld und Einkaufen in Frankreich

Wie in fast allen Ländern der Europäischen Union bezahlt man auch in Frankreich ganz einfach mit dem Euro. Was das Bezahlen angeht, ist das Land sehr modern, sodass man eigentlich überall mit Kreditkarten wie Visa oder Mastercard klarkommt. An vielen Orten werden auch internationale Karten wie American Express ohne Probleme akzeptiert.

Wer lieber Bargeld in der Tasche hat, findet in fast jeder Stadt und sogar in vielen größeren Dörfern problemlos einen Geldautomaten. Auch Wechselstuben gibt es reichlich, vor allem in den Zentren der großen Städte, an Häfen oder Flughäfen. Selbst auf den großen Fähren kann man oft noch Geld tauschen, falls man es vorher vergessen hat.

Wenn es um das Thema Shopping geht, ist Paris natürlich die absolute Nummer eins auf der ganzen Welt. Die Stadt bietet alles, was das Herz begehrt, von gemütlichen Bauernmärkten in versteckten Gassen bis hin zum Luxus auf der Champs-Élysées. Hier findet wirklich jeder etwas, egal ob man ein kleines Mitbringsel oder ein echtes Designerstück sucht.

Frankreich ist generell ein echtes Paradies für alle, die gerne einkaufen und nach etwas Besonderem suchen. Die Auswahl reicht von weltberühmten Weinen und leckerem Käse bis hin zu handgemachten Seifen oder den typischen Baskenmützen. Man merkt schnell, dass hier viel Wert auf Tradition und Qualität gelegt wird, was das Einkaufen zum Erlebnis macht.

Besonders der Süden des Landes ist für seine duftenden Seifen bekannt, die oft in kleinen Manufakturen hergestellt werden. Ein ganzer Kasten mit verschiedenen Sorten ist zum Beispiel ein wunderbares Geschenk für die Liebsten zu Hause. Und natürlich darf eine gute Flasche französischer Wein in keinem Koffer fehlen, wenn man wieder heimkehrt.

Je nachdem, in welcher Region man gerade unterwegs ist, findet man ganz unterschiedliche Schätze. In der Provence duftet alles nach Lavendel, während man anderswo vielleicht sein ganz eigenes Parfum kreieren lassen kann. Auch handgemalter Schmuck, kunstvolle Keramik oder feine Spitzenstoffe aus Chantilly sind beliebte Souvenirs, die man nicht überall findet.

Wer auf große Marken steht, kann sich mit edlen Düften von Häusern wie Chanel, Lancôme oder Jean-Paul Gaultier eindecken. Auch elegante französische Unterwäsche, von feiner Seide bis hin zu aufwendiger Spitze, ist ein Klassiker beim Einkaufen. Es gibt so viele Möglichkeiten, ein Stück französisches Lebensgefühl mit nach Hause zu nehmen.

Aber auch für Feinschmecker hat das Land unglaublich viel zu bieten, was man unbedingt probieren sollte. Man kann fantastische Käsesorten, bunte Macarons oder handgefertigte Schokolade kaufen, die einfach himmlisch schmecken. Auch das berühmte gesalzene Karamell aus der Bretagne oder würzige Wurstspezialitäten sind tolle Delikatessen für den heimischen Vorratsschrank.

Die kleinen, bunten Macarons aus Mandelmehl sind in Paris und anderen Städten ein absoluter Renner und passen perfekt zu einer Tasse Kaffee. Wer es lieber klassisch mag, nimmt sich vielleicht eine kleine Statue des Eiffelturms oder eine Postkarte der Mona Lisa aus dem Louvre mit. So bleibt die Erinnerung an den Urlaub in Frankreich noch lange lebendig.

Hauptattraktionen Frankreich

Frankreich ist ein Ort, den man einfach mit allen Sinnen erleben muss, denn hier treffen romantische Träume auf eine ganz bodenständige Moderne. Wenn man an die vielen Märchenschlösser und die malerischen kleinen Dörfer denkt, kommt man sofort ins Träumen, aber das Land hat eben auch eine sehr zeitgemäße Seite. Von den breiten Prachtstraßen in Paris bis hin zu den schicken Badeorten an der Côte d'Azur gibt es hier Landschaften, die weltweit ihresgleichen suchen. Es ist diese Mischung aus Eleganz und Natürlichkeit, die Reisende immer wieder anzieht und begeistert.

In jedem Winkel des Landes atmet man eine ganz eigene Atmosphäre, die sich kaum mit anderen Regionen vergleichen lässt. Da sind zum Beispiel die wilden und oft einsamen französischen Alpen, die einen starken Kontrast zum sonnenverwöhnten und gemütlichen Leben in der Provence bilden. Wer es glamouröser mag, der findet an der Küste der Riviera sein Glück, während das Elsass mit seinen Fachwerkhäusern inmitten von endlosen Weinbergen verzaubert. Man hat das Gefühl, in jedem Departement eine völlig neue Welt zu betreten, die ihre eigenen Geschichten erzählt.

Natürlich darf man das moderne Wahrzeichen schlechthin nicht vergessen, nämlich den Eiffelturm, der stolz über der Hauptstadt wacht. Wer sich für Kunst interessiert, kommt am Louvre mit seinen weltberühmten Meisterwerken absolut nicht vorbei. Aber auch die Geschichte abseits der Großstadt ist faszinierend, etwa wenn man durch die prächtigen Säle im Schloss von Versailles wandelt. Ein ganz besonderes Erlebnis ist zudem ein Spaziergang im Sand der Bucht von Mont-Saint-Michel bei Ebbe, um danach die alte Abtei zu bestaunen.

Die mittelalterliche Festungsstadt Carcassonne mit ihren gewaltigen Mauern versetzt einen direkt zurück in die Zeit der Ritter. Wer sich eher für die Antike begeistert, sollte sich die römischen Überreste in Nîmes anschauen, besonders das beeindruckende Amphitheater. Ein toller Abschluss für einen Tag in Paris ist der Aufstieg zur Basilika Sacré-Cœur auf dem Montmartre. Von dort oben hat man einen Blick über die Dächer der Stadt, den man so schnell sicher nicht wieder vergisst.

In der Vergangenheit war die Kathedrale Notre-Dame in Paris eines der am meisten besuchten Ziele in ganz Europa. Doch auch außerhalb der Hauptstadt gibt es architektonische Wunder im Überfluss, wie die über dreihundert Schlösser im Loire-Tal beweisen. Davon gehören sage und schreibe zweiundvierzig zum Weltkulturerbe der UNESCO, was die Bedeutung dieser Region unterstreicht. Es ist fast unmöglich, all diese Prachtbauten bei nur einer einzigen Reise zu besichtigen.

Der Mont-Saint-Michel wirkt oft wie eine Stadt aus einer anderen Welt, die mitten im Meer auf einem Felsen thront. Das mittelalterliche Kloster auf der Spitze ist ein Anblick, der sich tief in das Gedächtnis einbrennt. An der Südküste sollte man unbedingt einen Stopp in Antibes einlegen, das für sein sternförmiges Fort Carré bekannt ist. Die Altstadt dort ist von massiven Mauern aus dem sechzehnten Jahrhundert umgeben und lädt zu langen Spaziergängen ein.

Ganz anders, aber ebenso spektakulär, zeigen sich die weißen Kreidefelsen von Étretat in der Normandie. Diese Klippen sind ein fast schon ikonisches Bild für die raue Schönheit der französischen Küste. Wer Pflanzen liebt, wird von den botanischen Gärten wie Val Rahmeh-Menton oder Serre de la Madone begeistert sein. Es gibt so viele versteckte Schätze wie die Basilika Saint-Michel-Archange oder die dramatische Verdonschlucht, die man einfach gesehen haben muss.

Frankreich zeigt sich landschaftlich so abwechslungsreich, dass man es kaum in Worte fassen kann. Es reicht von den warmen Mittelmeerstränden im Süden bis hin zur stürmischen Küste am Ärmelkanal im Norden. Das Beste daran ist, dass man hier zu jeder Jahreszeit einen tollen Urlaub verbringen kann. Im Sommer ziehen die kilometerlangen Sandstrände am Atlantik und die Buchten am Mittelmeer alle Sonnenanbeter magisch an.

Wenn es dann kälter wird, verwandeln sich die Pyrenäen und die Alpen in ein Paradies für Wintersportler aus ganz Europa. Die erstklassigen Skigebiete bieten alles, was man sich als Skifahrer oder Snowboarder nur wünschen kann. Es ist dieses Zusammenspiel aus Meer und Bergen, das Frankreich zu einem so vielseitigen Ziel macht. Man findet hier wirklich für jeden Geschmack genau das richtige Fleckchen Erde.

Tourismus in Frankreich

Wer gerne draußen unterwegs ist, wird von der fantastischen Küstenlinie Frankreichs begeistert sein. Das Spektrum reicht von den schroffen und wilden Klippen der Bretagne bis hin zu den historisch bedeutsamen Stränden in der Normandie. Auch die Atlantikküste hat ihren ganz eigenen Charme und bietet viel Platz für Entdecker. Es ist ein Vergnügen, diese unterschiedlichen Küstenabschnitte zu erkunden und die frische Meeresluft zu genießen.

Fahrradfahren und Wandern gehören in Frankreich zu den absoluten Lieblingsbeschäftigungen, wenn es um die Freizeit geht. Im ganzen Land gibt es ein dichtes Netz aus Wegen, die einen oft durch geschichtsträchtige Orte und berühmte Weinregionen führen. Man kann so in seinem eigenen Tempo die Natur genießen und immer mal wieder bei einem Winzer einkehren. Es ist eine sehr entspannte Art, das Land und seine Leute wirklich kennenzulernen.

Wenn man es etwas ausgefallener mag, kann man Frankreich auch wunderbar auf dem Rücken eines Pferdes erkunden. Es hat etwas ganz Besonderes, durch die blühenden Weinberge der Provence zu reiten oder den Blick über den weiten Atlantik schweifen zu lassen. Auch die Tour entlang der prächtigen Schlösser im Loire-Tal hoch zu Ross ist ein unvergessliches Erlebnis. Es gibt kaum eine Region, in der man nicht die passende Gelegenheit für einen Ausritt findet.

Für alle, die die Natur noch intensiver erleben wollen, ist Klettern eine großartige Option. Die französischen Alpen sind dabei deutlich steiler und anspruchsvoller als die Pyrenäen, was Bergsteigern viele spannende Herausforderungen bietet. Es gibt dort unzählige Routen in allen Schwierigkeitsgraden, die nur darauf warten, erklommen zu werden. Von oben wird man dann meist mit einer Aussicht belohnt, die jede Anstrengung sofort vergessen lässt.

Auch im Winter bleibt Frankreich ein Magnet für alle, die gerne sportlich aktiv sind. Hier findet man einige der weltweit besten Skipisten, die sowohl für Anfänger als auch für echte Profis geeignet sind. Besonders reizvoll sind die vielen Möglichkeiten für Touren abseits der markierten Strecken im tiefen Schnee. Man kann unmöglich alle Abfahrten und Gipfel aufzählen, denn die Auswahl in den verschiedenen Bergregionen ist einfach riesig.

In den letzten Jahren ist Canyoning in den französischen Schluchten immer beliebter geworden und bietet echten Nervenkitzel. Man gleitet durch natürliche Wasserrutschen, erkundet versteckte Höhlen und folgt Flüssen, die tief in den Bergen verborgen liegen. Das ist ein echtes Abenteuer für alle, die keine Angst vor dem nassen Element haben. Es erfordert zwar etwas Mut, aber der Spaßfaktor in dieser wilden Umgebung ist einfach unbeschreiblich hoch.

Wer es lieber etwas ruhiger angehen möchte, für den ist Kanufahren eine ideale Alternative zum Canyoning. Über das ganze Land verteilt gibt es wunderschöne Seen und sanfte Flüsse, die perfekt dafür geeignet sind. Man kann gemütlich über das Wasser gleiten und die Landschaft aus einer ganz neuen Perspektive betrachten. Es ist die perfekte Art, um mal so richtig abzuschalten und die Stille der Natur zu genießen.

In den Hochalpen der Provence, in den Pyrenäen und auf der Insel Korsika sieht man oft bunte Drachen und Gleitschirme am Himmel. Paragliding ist dort ein Volkssport, weil die thermischen Bedingungen einfach ideal sind. Man bekommt ein Gefühl von Freiheit, während man lautlos über die Täler schwebt. Die Aussicht von dort oben ist atemberaubend und gibt einem einen völlig neuen Blick auf die Schönheit der französischen Bergwelt.

An der Küste des Mittelmeers kommt natürlich auch der klassische Wassersport nicht zu kurz. In den vielen Urlaubsorten am Meer kann man so ziemlich alles machen, was mit Wasser zu tun hat. Das Angebot reicht vom Segeln und Bootfahren bis hin zum Hochseefischen oder Tauchen in den klaren Buchten. Auch Surfer und Windsurfer finden hier oft die passenden Bedingungen, um sich in die Wellen zu stürzen und sich richtig auszupowern.

Unterkunft in Frankreich

Wenn es um die Suche nach einer Unterkunft in Frankreich geht, hat man wirklich die Qual der Wahl. Das Angebot ist riesig und reicht von extrem luxuriösen und teuren Häusern bis hin zu sehr günstigen Varianten. Ob man nun ein Hotel sucht, ein gemütliches Zimmer bei Privatleuten oder lieber campen möchte, für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Manchmal ist es gar nicht so einfach, sich bei dieser Vielfalt für das Richtige zu entscheiden.

Die Hotels in Frankreich werden offiziell in verschiedene Kategorien eingeteilt, damit man weiß, was einen erwartet. Das Ganze beginnt bei null Sternen für sehr einfache Unterkünfte und geht hoch bis zu fünf Sternen für gehobene Ansprüche. Eine ganz besondere Gruppe bilden die sogenannten Palace-Hotels, von denen es im ganzen Land nur sechzehn gibt. Diese Häuser bieten einen Service und einen Luxus, den man sich kaum vorstellen kann.

Es gibt aber auch noch viele andere tolle Möglichkeiten, wie man seinen Urlaub verbringen kann. Man findet überall wunderschöne Villen direkt am Meer oder charmante alte Cottages auf dem Land. Diese Ferienhäuser sind ideal für alle, die sich gerne selbst versorgen und ihre Ruhe haben wollen. Man hat dort viel Platz und kann den Tag ganz nach den eigenen Vorstellungen gestalten, ohne auf feste Zeiten achten zu müssen.

In den größeren Städten oder oft auch etwas außerhalb findet man immer häufiger sogenannte Aparthotels. Das sind im Grunde Hotels, in denen man kleine Studios oder ganze Wohnungen mieten kann, die alle eine eigene Kochgelegenheit haben. Oft gibt es dort auch Schlafsofas, sodass man bequem mit der ganzen Familie oder einer Gruppe von Freunden unterkommen kann. Es ist eine praktische Lösung, wenn man den Service eines Hotels mit der Freiheit einer Wohnung verbinden möchte.

Ein französisches Bed and Breakfast ist eine der schönsten Arten, um wirklich mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen. Man wohnt oft in sehr individuellen Häusern und bekommt ein Frühstück serviert, das meistens mit viel Liebe zubereitet wird. Zudem ist es oft eine der preiswertesten Methoden, um die verschiedenen Regionen des Landes zu erkunden. Man bekommt Tipps aus erster Hand und fühlt sich oft eher als Gast denn als zahlender Kunde.

Hostels sind in Frankreich zwar nicht ganz so weit verbreitet wie in manchen anderen Ländern, aber es gibt sie trotzdem in ausreichender Zahl. Die Ausstattung ist meist eher schlicht, und man schläft oft in Schlafsälen mit zwei bis acht Betten. Es ist eine gute Option für junge Leute oder Reisende mit kleinem Budget, die einfach nur einen Platz zum Schlafen brauchen. Oft lernt man dort auch schnell andere Leute aus der ganzen Welt kennen.

Eine Wohnung oder ein ganzes Haus zu mieten, ist ebenfalls ein hervorragender Weg, um tiefer in das französische Leben einzutauchen. Man geht morgens zum Bäcker um die Ecke und fühlt sich nach ein paar Tagen fast schon wie ein kleiner Teil der Nachbarschaft. Es gibt einem die Möglichkeit, die lokalen Märkte zu nutzen und selbst mit den frischen Zutaten aus der Region zu kochen. So lernt man das Land von einer sehr authentischen Seite kennen.

Für Campingfreunde ist Frankreich ein wahres Eldorado mit über neuntausend Campingplätzen im ganzen Land. Es gibt die klassischen Plätze für Wohnwagen, Zelte und Wohnmobile, auf denen man oft auch kleine Hütten oder Mobilheime mieten kann. Wer es lieber ländlich mag, findet Plätze auf Bauernhöfen oder einfache Wiesen, auf denen nur wenige Familien gleichzeitig stehen dürfen. Das ist Natur pur und oft sehr familiär und entspannt.

Ein moderner Trend, der auch in Frankreich immer mehr Anhänger findet, ist das sogenannte Glamping. Hier verbindet man das Erlebnis in der freien Natur mit dem Komfort eines Luxushotels. Man übernachtet zum Beispiel in schicken Safarizelt, in traditionellen Jurten oder sogar in bunten Zigeunerwagen. Viele dieser Campingplätze sind ebenfalls mit Sternen von eins bis vier bewertet, damit man die Qualität und das Angebot besser einschätzen kann.

Küche und Geschirr Frankreich

Die französische Küche genießt weltweit einen Ruf, der seinesgleichen sucht, und das völlig zu Recht. Für die Menschen hier ist Essen nicht einfach nur Nahrungsaufnahme, sondern echte Leidenschaft und Lebensqualität. Überall findet man gemütliche Bistros, kleine Bars, Cafés an der Straßenecke und natürlich exzellente Restaurants. Es gibt unzählige traditionelle Gerichte, die je nach Region ganz unterschiedlich schmecken und zubereitet werden.

In Frankreich gibt es keinen kulinarischen Einheitsbrei, sondern eine wunderbare Vielfalt an lokalen Spezialitäten. Im sonnigen Süden in der Provence dominieren Oliven und frische Meeresfrüchte den Speiseplan. Weiter oben im Norden oder in der Gegend um Tours setzt man eher auf gute Butter und kräftige Braten. Die Palette reicht von der ganz einfachen, ehrlichen Hausmannskost im Bistro bis hin zu den kunstvoll verzierten Törtchen in den Konditoreien.

Ein absolutes Muss für jeden Käseliebhaber ist Frankreich natürlich auch, denn es gibt hier mehr als dreihundertfünfzig verschiedene Sorten. Käse gehört hier einfach zu fast jeder Mahlzeit dazu und wird in riesigen Mengen genossen. Besonders beliebt sind die Weichkäsesorten, die innen oft wunderbar cremig oder fast schon flüssig sind. Namen wie Camembert, Brie oder der kräftige Münster-Käse sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt.

Wer es etwas intensiver mag, sollte die vielen verschiedenen Blauschimmelkäse probieren, die einen ganz eigenen Charakter haben. Die blauen Adern im Käse sind völlig harmlos und sorgen für ein würziges und unverwechselbares Aroma. Der berühmteste Vertreter dieser Sorte ist ohne Zweifel der Roquefort, der in speziellen Felsenkellern reift. Es ist faszinierend zu sehen, wie viel Handarbeit und Tradition auch heute noch in der Käseherstellung steckt.

Durch die Nähe zum Atlantik bekommt man in Frankreich einige der frischesten und leckersten Garnelen, die man sich vorstellen kann. Auch rohe Austern sind ein Klassiker der französischen Küche und stehen in fast jedem guten Restaurant auf der Karte. Hummer, Krabben und verschiedene Fischarten findet man in unzähligen Rezepten wieder. Meistens werden diese Schätze des Meeres entweder als feine Vorspeise oder als opulenter Hauptgang serviert.

Ein weiteres Symbol für die feine französische Lebensart ist die Foie Gras, die besonders im Südwesten des Landes hergestellt wird. Diese Spezialität aus Gänse- oder Entenleber wird oft als feine Terrine serviert und gilt als echter Luxusartikel. Man genießt sie meist zu besonderen Anlässen oder bei einem festlichen Abendessen. Es ist ein Geschmack, der sehr intensiv und besonders ist und für viele einfach zum kulinarischen Erbe Frankreichs gehört.

Das wohl bekannteste Symbol für das tägliche Essen in Frankreich ist jedoch das frische Baguette. Es schmeckt pur genauso gut wie in Kombination mit einem Stück herzhaftem Käse wie Gruyère oder Brie. In fast jedem Gericht findet man immer wieder ähnliche Grundzutaten, die für den typischen Geschmack sorgen. Dazu gehören neben dem Käse und dem Brot vor allem gute Butter, frische Kräuter und hochwertiges Olivenöl.

In den französischen Bäckereien geht es aber nicht nur um Brot, sondern auch um himmlische Desserts. Man kann kaum an einer Vitrine vorbeigehen, ohne die Crème Brûlée, die bunten Macarons oder die gefüllten Eclairs zu bewundern. Auch die klassischen Hauptgerichte wie Cassoulet, ein deftiger Bohneneintopf mit Fleisch, sind sehr beliebt. Oder das berühmte Boeuf Bourguignon, ein in Rotwein geschmortes Rindfleisch mit Zwiebeln und Pilzen, das die Seele wärmt.

Weitere Klassiker, die man unbedingt mal probieren sollte, sind das Confit de Canard, also eingelegte Entenkeulen, oder ein frischer Salat Niçoise. Auch das Ratatouille, ein bunter Gemüseeintopf aus dem Süden, darf auf dieser Liste natürlich nicht fehlen. Man merkt schnell, dass in Frankreich das Kochen eine Kunstform ist, die mit viel Geduld und Liebe zum Detail betrieben wird. Es macht einfach Spaß, sich durch die verschiedenen Regionen und ihre Spezialitäten zu probieren.

Kultur und Traditionen Frankreich

Frankreich hat eine unglaublich tiefe und vielschichtige Kultur, die weit über das hinausgeht, was man in Reiseführern liest. Sie ist bekannt für ihre Leistungen in der Kunst, der Architektur, der Musik und natürlich der Mode. Dieses kulturelle Erbe ist über Jahrtausende gewachsen und hat die Geschichte des ganzen Landes von Anfang an geprägt. Die Menschen, die heute hier leben, haben ganz unterschiedliche Wurzeln, was zu einer sehr offenen und modernen Gesellschaft führt.

Man findet in der französischen Bevölkerung Einflüsse von Kelten, Römern und Germanen, aber auch von Menschen aus Asien, Afrika und Amerika. All diese Einflüsse fließen zusammen und machen die Kultur so lebendig und interessant. Die offizielle Sprache ist natürlich Französisch, was fast überall gesprochen wird. Aber es gibt auch noch einige regionale Sprachen wie Bretonisch, Elsässisch oder Baskisch, die von den Menschen in ihrer Heimat stolz gepflegt werden.

Was die Religion angeht, so ist der Katholizismus immer noch am stärksten im Land verwurzelt. Aber natürlich gibt es durch die Einwanderung auch viele Menschen, die dem Islam, dem Buddhismus oder dem Judentum angehören. Im Alltag legen die Franzosen viel Wert auf Höflichkeit, und ein Händeschütteln zur Begrüßung gehört einfach zum guten Ton dazu. Man merkt schnell, dass den Menschen ein gewisser Respekt im Umgang miteinander sehr wichtig ist.

Die Kunst begegnet einem in Frankreich an fast jeder Straßenecke, vor allem in Paris und den anderen großen Städten. An den Gebäuden kann man oft sehen, wie Gotik, Romanik oder der prunkvolle Rokoko die Architektur beeinflusst haben. Frankreich hat im Laufe der Jahrhunderte einige der bedeutendsten Künstler der Welt hervorgebracht. Namen wie Claude Monet, Edgar Degas oder Pierre-Auguste Renoir haben die Art und Weise, wie wir die Welt sehen, für immer verändert.

Paris gilt nicht umsonst als die Welthauptstadt der Mode, in der viele der ganz großen Modehäuser ihren Sitz haben. Die Stadt zieht mit ihren Modeschauen regelmäßig Promis und Modebegeisterte aus der ganzen Welt an. Mode ist hier nicht nur Kleidung, sondern eine Form des Ausdrucks und ein Teil des täglichen Lebens. Man sieht es den Menschen oft an, dass sie einen ganz eigenen Blick für Stil und Eleganz haben.

Auch in Sachen Musik und Film hat Frankreich eine lange und sehr erfolgreiche Tradition vorzuweisen. Das Land gilt schon seit ewigen Zeiten als ein ganz wichtiges Zentrum für die europäische Kunstszene. Berühmte Komponisten wie Maurice Ravel oder Claude Debussy haben hier ihre Meisterwerke geschaffen und die klassische Musik geprägt. Aber auch moderne Klänge, Jazz, Ballett und Oper sind bei den Menschen heute noch sehr beliebt und fest im Alltag verankert.

Sport spielt im Leben vieler Franzosen ebenfalls eine riesige Rolle, wobei Fußball ganz klar die Nummer eins ist. Wenn die Nationalmannschaft spielt, fiebert fast das ganze Land mit, und die Begeisterung ist überall zu spüren. Aber auch andere Sportarten haben ihre treuen Fans, und man sieht oft Leute, die in ihrer Freizeit aktiv sind. Es gehört einfach zum Lebensgefühl dazu, sich zu bewegen und gemeinsam mit anderen mitzufiebern.

Über das ganze Jahr verteilt gibt es in Frankreich fantastische Festivals, die mal historisch und mal völlig abgedreht sind. Ein echtes Highlight ist zum Beispiel das Drachenfestival in Berck-sur-Mer oder das Zitronenfest in Menton. Weltbekannt sind natürlich die Filmfestspiele in Cannes, wo sich jedes Jahr die Stars auf dem roten Teppich zeigen. Auch der Nationalfeiertag am vierzehnten Juli ist ein Ereignis, das man mit Paraden und Feuerwerken überall groß feiert.

Wer es etwas traditioneller mag, sollte sich das Mittelalterfest in Sedan oder den bunten Karneval in Dünkirchen nicht entgehen lassen. Diese Feste sind eine tolle Gelegenheit, um die Lebensfreude der Franzosen hautnah mitzuerleben. Man merkt bei diesen Gelegenheiten immer wieder, wie stolz die Menschen auf ihre Geschichte und ihre Traditionen sind. Es ist diese Mischung aus Alt und Neu, die Frankreich als kulturelles Ziel so unheimlich spannend macht.

Wetter in Frankreich

Wetter pro Monat

Januar

+13° С +12° С
+13
+12
Januar

Februar

+13° С +15° С
+13
+15
Februar

Marsch

+15° С +14° С
+15
+14
Marsch

April

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