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Dänemark

Information about Dänemark

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Geographie und Geschichte Dänemark

Wer heute an Dänemark denkt, hat sofort ein Bild von einem modernen und wohlhabenden Land im Kopf. Das ist auch absolut berechtigt, denn die dänische Geschichte ist so reichhaltig wie faszinierend. Wenn man sich für eine Reise dorthin entscheidet, bekommt man ein volles Programm aus Unterhaltung und kulturellen Highlights geboten. Besonders die Touren zu den alten Siedlungsgebieten der Wikinger ziehen jedes Jahr unzählige Besucher magisch an. Es ist einfach ein Erlebnis, dort zu stehen, wo früher die Nordmänner lebten.

Das Land selbst breitet sich auf der Halbinsel Jütland aus, besteht aber eigentlich aus einem riesigen Flickenteppich von 409 Inseln. Dazu gehören auch die weit entfernten Gebiete Grönland und die Färöer, was dem Ganzen eine fast schon exotische Note verleiht. Das Meer ist hier niemals weit weg, denn Dänemark wird sowohl von der wilden Nordsee als auch von der etwas ruhigeren Ostsee umspült. Man spürt das maritime Flair an fast jeder Ecke.

Über die Jahrzehnte hinweg hat sich Dänemark den Ruf einer sehr stabilen und gefragten Nation erarbeitet. In Sachen Lebensqualität und Entwicklung der Bevölkerung belegt das Land regelmäßig Spitzenplätze in weltweiten Rankings. Trotz dieses modernen Fortschritts halten die Dänen an ihren Traditionen fest. Das Land ist bis heute ein Königreich und die Regeln der Monarchie sind fest im gesellschaftlichen Gefüge verankert, was der Nation einen ganz eigenen Charme verleiht.

Mit einer Fläche von rund 42.394 Quadratkilometern ist das Land eher überschaubar. Das Relief ist geprägt von weiten Ebenen und sanften Hügeln, die die Landschaft sanft wellen lassen. Es gibt unglaublich viele Seen, die wie blaue Augen in der Landschaft liegen. Wer allerdings nach riesigen, reißenden Strömen sucht, wird hier kaum fündig werden. Große Flüsse sucht man vergebens, was der Ruhe der Natur aber keinen Abbruch tut.

Etwa 15 Prozent der Fläche sind bewaldet, was einen schönen Kontrast zu den restlichen Wiesen und Feldern bildet. Interessant ist, dass die meisten dieser Wiesen eigentlich künstlich angelegt wurden. Durch Landgewinnung und gezielte Bebauung wurde die Natur hier Stück für Stück vom Menschen mitgestaltet. Das Klima ist typisch maritim geprägt, was bedeutet, dass die Winter zwar schneereich, aber meist nicht extrem frostig sind. Die Sommer hingegen sind angenehm, ohne dass man unter einer sengenden Hitze leiden muss.

Die ganz frühe Geschichte Dänemarks liegt teilweise noch im Dunkeln, da es aus dieser Zeit nicht allzu viele schriftliche Zeugnisse gibt. Man weiß jedoch, dass Jütland schon sehr früh von verschiedenen Stämmen besiedelt war. Später drängten dann die Jüten und Angeln in diese Gebiete vor und prägten die Region nachhaltig. Im 18. Jahrhundert war Dänemark dann das Land der Wikinger schlechthin. Die Wikingerzeit war geprägt von weiten Seereisen, kühnen Entdeckungen und natürlich auch von kriegerischen Auseinandersetzungen.

Im Mittelalter festigte sich die Monarchie und das Land dehnte seinen Einflussbereich immer weiter aus. Allerdings gab es intern oft Reibereien zwischen der Krone und dem einfachen Volk. Niemand wollte die gesamte Macht einer einzigen Person überlassen, da viele am liebsten selbst mitbestimmen wollten. Dieser Prozess führte schließlich dazu, dass Dänemark einen recht einzigartigen Weg in der Entwicklung seiner Monarchie einschlug.

Das 20. Jahrhundert brachte dann den großen wirtschaftlichen Aufschwung und zahlreiche soziale Reformen mit sich. Dänemark schaffte es, sich aus den direkten Wirren der Weltkriege weitgehend herauszuhalten und seine finanzielle Lage massiv zu verbessern. Der Beitritt zur NATO und zur UN war ein entscheidender Schritt für das Land der Wikinger, um sich international fest zu positionieren und Sicherheit sowie Wohlstand für die Zukunft zu garantieren.

Regionen und Resorts Dänemark

Natur Dänemark

Im Norden Dänemarks findet man Wälder, die wie aus einem Märchenbuch wirken. Schon zur Zeit der Wikinger begannen die Menschen damit, hier gezielt Kiefern, Fichten und Tannen zu pflanzen. Es ist eine sehr ursprüngliche Atmosphäre, die einen dort empfängt. Eine Besonderheit sind die sogenannten Watten, wie die Dänen die flachen Untiefen nennen. Diese entstehen jedes Jahr dort, wo der Wald direkt an das Meer grenzt und die Gezeiten den Sand immer wieder neu anspülen.

Überhaupt spielt das Wasser in Dänemark eine Hauptrolle, die man nicht unterschätzen darf. Tatsächlich nehmen die Wasserflächen im Land fast doppelt so viel Raum ein wie das eigentliche Festland. Dieser Umstand macht Dänemark zu einem der landschaftlich reizvollsten Gebiete in ganz Europa. Es ist diese ständige Nähe zum kühlen Nass, die das Lebensgefühl der Menschen hier so stark prägt und die Natur so lebendig wirken lässt.

Der längste Fluss des Landes hört auf den Namen Gudenå und schlängelt sich über eine Länge von etwa 176 Kilometern durch die Landschaft. Bei den Seen hat der Arresø mit seinen etwa 40 Quadratkilometern die Nase vorn. Trotz dieser beeindruckenden Zahlen würde man Dänemark nicht unbedingt als typisches Seenland bezeichnen. Das liegt vor allem daran, dass es außer dem Arresø kaum weitere Gewässer dieser Größenordnung gibt, was die Verteilung etwas ungleichmäßig macht.

Wer nach Bergen sucht, muss in Dänemark seine Erwartungen ein wenig anpassen. Die höchste Erhebung ist der Møllehøj, der gerade einmal 170 Meter in den Himmel ragt. Das ist für Bergsteiger sicher keine Herausforderung, aber der Ort hat seine ganz eigene Geschichte. Eine alte Mühle, die dort oben steht, gilt als echte Sehenswürdigkeit. Sie war zuletzt im Jahr 1838 in Betrieb und erinnert heute als stummer Zeuge an vergangene Zeiten der Landwirtschaft.

Die Pflanzenwelt wird in weiten Teilen vom Heidekraut dominiert, das man besonders häufig in den lichten Wäldern antrifft. Ein großer Teil der weiten Wiesenflächen wird heutzutage landwirtschaftlich genutzt, was zeigt, wie eng die Dänen mit ihrem Boden verbunden sind. In der Nähe der Hügel wachsen zudem verschiedenste Wildkräuter, die im Sommer ihren Duft verströmen. Man kann Dänemark ohne schlechtes Gewissen als ein Land der üppigen Vegetation bezeichnen.

In den Wäldern und auf den Fluren kann man mit etwas Glück Wildschweine und Hirsche beobachten. Die Artenvielfalt ist erstaunlich groß, denn es gibt über 209 verschiedene Vogelarten und rund 50 Säugetierarten, die hier heimisch sind. Sogar Schlangen kann man in manchen Regionen entdecken, wenn man die Augen offen hält. Es ist ein Paradies für Naturbeobachter, die die Ruhe der skandinavischen Landschaft suchen.

Die vielen Seen des Landes sind natürlich auch bei Anglern extrem beliebt, da der Fischreichtum dort wirklich beachtlich ist. Ein kleiner Vorteil der dänischen Natur ist, dass die meisten hier lebenden Säugetiere eher klein sind. Füchse, Eichhörnchen und Hasen begegnen einem ständig auf den Wanderwegen. Wenn man doch mal ein größeres Tier sieht, handelt es sich meist um einen tierischen Besucher, der aus einem der Nachbarländer über die Grenze gekommen ist.

Klima Dänemark

Das dänische Klima lässt sich eigentlich in vier markante Einflüsse unterteilen, die das Wettergeschehen bestimmen. Da das Land recht weit im Norden liegt, gibt es im Sommer oft Phasen mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Gleichzeitig sorgt die direkte Nachbarschaft zu den Meeren für eine recht hohe Luftfeuchtigkeit und diese typisch frische Meeresbrise. Man hat das Gefühl, die salzige Luft ständig schmecken zu können, was besonders für die Atemwege eine Wohltat ist.

Da der höchste Punkt des Landes lediglich 170 Meter misst, herrscht in ganz Dänemark ein klassisches Flachlandklima. Es gibt keine Gebirgszüge, die den Wind oder die Wolken aufhalten könnten. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Nähe zu einer warmen Meeresströmung, die dafür sorgt, dass die Temperaturen hier insgesamt milder ausfallen, als man es für diese nördliche Breite vermuten würde. Das macht das Leben im Norden deutlich angenehmer.

Allerdings ist das Wetter in Dänemark auch für seine Sprunghaftigkeit bekannt. Die Einheimischen haben fast immer einen Regenschirm dabei, da man nie so genau weiß, wann der nächste Schauer um die Ecke kommt. Besonders im Herbst und Winter fällt eine Menge Niederschlag, was diese Jahreszeiten für klassische Touristen eher unattraktiv macht. Niemand möchte im Urlaub schließlich ständig nass werden oder in der Kälte zittern, wenn der Wind über das flache Land fegt.

Aber auch der Sommer und der Frühling sind nicht unbedingt mit einer Garantie für heiße Tage gesegnet. Wer einen reinen Badeurlaub am Strand plant, könnte in Dänemark eventuell enttäuscht werden. Die Meere bleiben meistens ziemlich kühl und sind nur für abgehärtete Schwimmer wirklich zum Baden geeignet. Dänemark ist einfach kein klassisches Ziel für Sonnenanbeter, die den ganzen Tag im warmen Wasser liegen wollen.

Wenn man mich nach der besten Reisezeit fragt, würde ich immer den Juli oder den August empfehlen. In diesen Monaten zeigt sich das Wetter oft von seiner besten Seite, die Luft ist angenehm warm und die Regenwahrscheinlichkeit ist am geringsten. Das ist die ideale Zeit, um das Land und seine Natur in vollen Zügen zu genießen, ohne dass man ständig in Regenkleidung herumlaufen muss. Die Tage sind lang und man kann die Abende herrlich draußen verbringen.

Aber selbst wenn es einen im Herbst nach Dänemark verschlägt, wird es garantiert nicht langweilig. Das Land bietet so viele kulturelle Schätze, die man bei schlechtem Wetter erkunden kann. Die Museen sind erstklassig und die Theaterlandschaft braucht sich vor niemandem zu verstecken. Das Königliche Opernhaus ist zum Beispiel eine der Adressen in Europa, die man einmal im Leben besucht haben sollte. Dort kann man Weltklasse-Aufführungen in einem beeindruckenden Ambiente erleben.

Man merkt schnell, dass Dänemark ein Land ist, das man zu jeder Jahreszeit entdecken kann, wenn man die richtige Einstellung mitbringt. Es geht weniger um das perfekte Badewetter als vielmehr um das Gesamterlebnis aus Natur, Kultur und dieser ganz speziellen nordischen Gelassenheit. Wer sich darauf einlässt, wird auch an einem regnerischen Tag in Kopenhagen oder in den Dünen der Nordsee eine wundervolle Zeit verbringen können.

Transport in Dänemark

In Dänemark gibt es viele Möglichkeiten, von A nach B zu kommen. Besonders der Wasserweg spielt eine riesige Rolle, was bei so vielen Seen und der langen Küstenlinie auch kein Wunder ist. Man kann eigentlich fünf Hauptarten des Transports unterscheiden, die im ganzen Land sehr beliebt und gut ausgebaut sind. Es ist fast egal, wo man sich gerade befindet, man kommt eigentlich immer unkompliziert an sein Ziel.

Wenn man mit dem Flugzeug anreist, landet man meistens auf dem Flughafen Kastrup. Das ist nicht nur der wichtigste Flughafen Dänemarks, sondern auch der größte in ganz Skandinavien. Insgesamt gibt es im Land etwa zwölf Flughäfen, die auch für Inlandsflüge genutzt werden. Das ist besonders praktisch, wenn man schnell zwischen den verschiedenen Regionen wechseln möchte, ohne stundenlang unterwegs zu sein. Die Verbindungen sind gut getaktet und sehr zuverlässig.

Das Schienennetz in Dänemark ist ebenfalls hervorragend ausgebaut. Fast das gesamte Land ist mit Gleisen durchzogen, auf denen moderne und wirklich komfortable Züge verkehren. Die wichtigsten Routen verbinden die großen Städte miteinander und machen das Reisen stressfrei. Man kann sich einfach zurücklehnen und die vorbeiziehende Landschaft durch die großen Fenster genießen, während man entspannt seinem Ziel entgegenfährt.

Trotz der guten Bahnverbindungen ist der Bus das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel im Land. Jeden Tag nutzen Tausende von Menschen die Buslinien, um zur Arbeit zu kommen oder Ausflüge zu machen. Mit dem Bus erreicht man wirklich jeden noch so kleinen Winkel in den Regionen. Ein echter Vorteil ist, dass die Busse sowohl am Tag als auch in der Nacht fahren. Das macht einen als Reisenden extrem flexibel und unabhängig von festen Zeiten.

Ein besonderes Highlight im dänischen System ist die Ticket-Regelung. Mit einem gültigen Busfahrschein kann man oft ganz legal auch den Zug benutzen. Man muss sich also nicht für jedes Verkehrsmittel ein neues Ticket kaufen, was die ganze Sache sehr unkompliziert macht. Das spart Zeit und schont die Nerven, da man sich nicht mit komplizierten Tarifsystemen herumschlagen muss. Es ist einfach alles auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten.

Der Seeverkehr ist die Lebensader für internationale Verbindungen. Von Dänemark aus kommt man problemlos mit der Fähre nach Schweden, Norwegen, Polen oder Deutschland. Obwohl es mittlerweile viele Brücken gibt, bleibt die Fahrt mit dem Schiff bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Wegen der großen Nachfrage ist es allerdings ratsam, die Tickets für die großen Fähren schon rechtzeitig im Voraus zu buchen, damit man auch sicher einen Platz bekommt.

Ein kleiner Geheimtipp für Reisende sind die kurzen Fährverbindungen zwischen den Küsten der verschiedenen Meerengen. Diese sind oft völlig kostenlos, was den Geldbeutel schont und ein tolles Erlebnis bietet. Beim Autoverkehr sieht es so aus, dass die Straßen zwar kostenlos und in einem super Zustand sind, aber das Auto gar nicht mal so beliebt ist. Viele Dänen lassen ihren Wagen lieber stehen und nutzen stattdessen die Fähre, den Bus oder nehmen sich ganz unkompliziert ein Taxi.

Taxis kann man in Dänemark ganz einfach direkt am Straßenrand heranwinken. Was man aber überall sieht, sind Fahrräder. Das Fahrrad ist für die Dänen oft das Fortbewegungsmittel Nummer eins. Die Städte sind perfekt darauf vorbereitet, es gibt überall breite Radwege und spezielle Trassen. Es ist oft viel entspannter und schneller, sich mit dem Rad durch den Verkehr zu schlängeln, als mit dem Auto im Stau zu stehen.

Geld und Einkaufen in Dänemark

Wenn man in Dänemark unterwegs ist und in einem Restaurant essen gehen oder Souvenirs kaufen möchte, sollte man eines wissen: Mit Rubeln kommt man hier absolut nicht weiter. Man braucht entweder dänische Kronen oder Euro in der Tasche. Da nicht jeder die Möglichkeit hat, direkt Kronen zu besorgen, weichen viele auf den Euro aus. Man sollte aber im Hinterkopf behalten, dass man laut Zollvorschriften nicht mehr als 10.000 Euro in bar mit über die Grenze nehmen darf.

Natürlich kann man auch US-Dollar mitbringen und diese vor Ort in Kronen umtauschen. Allerdings ist der Wechselkurs für den Dollar in Dänemark oft ziemlich mies, sodass man als Tourist dabei ordentlich draufzahlt. Direkt mit Dollar bezahlen kann man ohnehin fast nirgendwo. Selbst beim Euro ist ein Umtausch in die Landeswährung meistens notwendig, um im Alltag keine Probleme zu bekommen. Wer doch versucht, mit Rubeln zu bezahlen, wird enttäuscht werden, da diese weder in Hotels noch in Restaurants akzeptiert werden.

Wenn man Geld wechseln möchte, geht man am besten zur Bank, zur Post oder in eine der offiziellen Wechselstuben. Dabei sollte man beachten, dass fast überall eine feste Gebühr oder eine Kommission fällig wird. Die genauen Kosten stehen meistens auf einer Tafel direkt im Kassenbereich. Die Erfahrung zeigt, dass man bei der Post oft die niedrigsten Gebühren bezahlt, was ein nützlicher Hinweis für die Reisekasse sein kann. Solche Wechselstellen findet man eigentlich immer an Flughäfen, Bahnhöfen oder in den Haupteinkaufsstraßen.

Manche Hotels bieten ihren Gästen ebenfalls einen Geldwechselservice an. Das ist zwar bequem, aber der Kurs ist dort meistens so schlecht, dass man lieber den Weg zum nächsten offiziellen Umtauschpunkt auf sich nehmen sollte. Ein paar Minuten Fußweg können hier schon einen spürbaren Unterschied im Portemonnaie machen. Es lohnt sich also, die Preise ein wenig zu vergleichen, bevor man seine Scheine auf den Tresen legt.

In Geschäften, Cafés und Hotels werden Kreditkarten fast überall problemlos akzeptiert. Es gibt jedoch einen kleinen Haken: Bei Zahlungen mit Karte wird oft eine zusätzliche Gebühr von etwa 4 Prozent fällig. Das läppert sich über den Urlaub hinweg natürlich ganz schön zusammen. Deshalb ist es oft geschickter, Bargeld dabei zu haben. Geldautomaten findet man an fast jeder Ecke, sodass man sich immer unkompliziert mit frischen Kronen versorgen kann.

Sobald man das Geld gewechselt hat, fließen die Kronen meistens in leckeres Essen oder Geschenke für die Lieben zu Hause. Die Einheimischen empfehlen oft, Dinge zu kaufen, die typisch für die dänische Lebensart sind. Alkoholische Spezialitäten oder regionale Lebensmittel stehen da ganz hoch im Kurs. Ein kräftiger Käse oder ein lokal brautes Bier sind tolle Mitbringsel, die ein Stück dänische Kultur direkt in die heimische Küche bringen.

Für alle, die keinen Alkohol trinken oder gerade auf ihre Linie achten, gibt es andere tolle Optionen. Dänemark ist bekannt für seine hochwertige Kleidung und wirklich gute Schuhe, die es in allen erdenklichen Größen gibt. Die Qualität ist oft überragend und man hat lange Freude an den Stücken. Und natürlich darf man den Klassiker nicht vergessen: LEGO. Da das berühmte Spielzeug aus Dänemark stammt, ist ein Set für die Kinder fast schon ein Muss.

Wer sich eher für Küchenkultur begeistert, findet auf den Märkten oft wunderschönes altes Geschirr oder Stücke aus echtem, hochwertigem Porzellan. Das sind Souvenirs, die einen bleibenden Wert haben. Und für die klassischen Sammler gibt es an jedem Stand Magnete oder kleine historische Figuren, die die Welt der Wikinger und die Geschichte des Volkes lebendig werden lassen. So nimmt man ein kleines Stück Dänemark mit nach Hause.

Hauptattraktionen Dänemark

Wenn man eine Reise nach Dänemark plant, sollte man sich am besten direkt zu Beginn ein Paket mit verschiedenen Ausflügen sichern. Das ist der einfachste Weg, um wirklich alle bekannten Ecken des Landes ohne Stress zu sehen. Besonders wer ein Herz für Geschichte hat und gerne durch Museen oder Ausstellungen bummelt, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Die dänische Architektur hat so einige Schätze zu bieten, die man einfach mal live gesehen haben muss.

Ein absolutes Muss ist natürlich die kleine Meerjungfrau im Hafen von Kopenhagen, die dort auf ihrem Stein sitzt und die Besucher begrüßt. Die Skulptur basiert auf dem berühmten Märchen von Hans Christian Andersen und erzählt eine wirklich bewegende Liebesgeschichte. In der Geschichte rettet sie einen jungen Mann und verliebt sich so sehr, dass sie sogar zu einer Hexe geht, um Beine zu bekommen und an Land leben zu können. Ein großer Fan namens Carl Jacobsen war von dieser Erzählung so berührt, dass er die Statue als Symbol für ganz Dänemark erschaffen ließ.

Wer Lust auf ein bisschen Trubel hat, sollte unbedingt den Tivoli-Park besuchen, der Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Auch wenn der Park schon recht alt ist, kann er es immer noch locker mit den modernen Freizeitparks von heute aufnehmen. Es gibt dort vielleicht keine High-Tech-Achterbahnen aus Stahl, aber dafür einen ganz besonderen, historischen Charme. Man findet dort nostalgische Karussells, kann Straßenkonzerten lauschen oder Aufführungen im Freilichttheater genießen, während man sich durch die vielen Restaurants probiert.

Ein echtes technisches Wunderwerk ist die Öresundbrücke, die Dänemark auf beeindruckende Weise mit Schweden verbindet. Der Bau begann Mitte der Neunzigerjahre mit dem Ziel, das Reisen zwischen den beiden Ländern deutlich einfacher zu machen. Die Arbeiter hatten es allerdings nicht leicht und mussten mit so einigen Hindernissen kämpfen. Zuerst fand man alte Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Meeresgrund, und später gab es sogar Probleme mit einem schiefen Tunnelabschnitt. Am Ende hat aber alles geklappt und die fast acht Kilometer lange Verbindung wurde pünktlich im Jahr 1999 eröffnet.

Für Fans moderner Kunst ist das entsprechende Museum der Stadt ein perfektes Ziel, das sowohl Einheimische als auch Urlauber anzieht. Das Highlight dort ist eine riesige Skulptur eines Jungen, die an die Geschichte von Gulliver erinnert. Wenn man direkt daneben steht, kommt man sich selbst wie ein winziger Winzling vor, weil alles so unglaublich realistisch gestaltet ist. Seit der Eröffnung im Jahr 2004 hat das Museum eine treue Fangemeinde gewonnen, die vor allem die kreativen Ideen hinter den Werken schätzt.

Dänemark ist zudem ein Land, das seine Wurzeln pflegt, was man besonders gut an den alten Runensteinen sehen kann. Die Einheimischen betrachten diese Steine als stumme Zeugen ihrer langen und bewegten Geschichte. Die bedeutendsten Exemplare findet man in einem kleinen Dorf direkt neben der Kirche auf dem Friedhof. Auf den zwei großen Steinen wird der Übergang vom alten Glauben zum Christentum thematisiert, was historisch gesehen extrem spannend ist. Wer sich die Originale nicht im Freien ansehen will, kann auch Kopien im Museum finden.

Mitten in der Stadt steht das Schloss Rosenborg, ein prachtvoller Bau, der von idyllischen Wassergräben umgeben ist. Lange Zeit diente das Gebäude als Denkmal für den König, bevor es schließlich in ein Museum umgewandelt wurde. Heute kann man dort die prunkvollen Kronen, Möbel und persönlichen Gegenstände der verstorbenen Herrscher bestaunen. Die Museumsführer erzählen gerne, dass bei der Eröffnung streng darauf geachtet wurde, nichts zu verändern. Alles steht noch genau dort, wo es früher war, um das Andenken an die Monarchen zu bewahren.

Der bunteste Ort der ganzen Stadt ist sicherlich Nyhavn, wo sich historische Gebäude an gemütliche Bars und Restaurants reihen. Der Stadtteil ist vor allem für seinen Kanal bekannt, der schon im 17. Jahrhundert gegraben wurde, um eine Verbindung zum Meer zu schaffen. Man kann dort wunderbar auf eines der Boote steigen, die jede Stunde zu einer Rundfahrt ablegen. Während man gemütlich durch die Kanäle schippert, kann man sich oft ein kühles Bier und ein paar dänische Häppchen gönnen.

Es gibt in Kopenhagen auch ein Erotikmuseum, bei dem es aber keineswegs um etwas Anstößiges oder Billiges geht. Es wurde Anfang der Neunziger gegründet, um Erotik als eine Form der Kunst darzustellen und ihre Geschichte über die Jahrhunderte hinweg zu beleuchten. In den Räumen wird man Schritt für Schritt durch die Entwicklung geführt und sieht dabei Skulpturen, alte Fotografien und kunstvolle Gemälde. Viele Besucher ändern nach einem Rundgang ihre Sichtweise auf das Thema komplett und sehen es danach viel differenzierter.

Wer Märchen liebt oder mit Kindern unterwegs ist, sollte das Andersen-Museum auf keinen Fall verpassen. Das Museum ist dem weltberühmten Schriftsteller gewidmet und in einem charmanten gelben Häuschen im alten Stil untergebracht. Es heißt, dass seine Familie dort in sehr einfachen Verhältnissen, aber mit viel Liebe gelebt hat, was seine Geschichten so warmherzig machte. Heute ist das Haus Teil eines hübschen Viertels, in dem die Menschen stolz darauf sind, in der Nachbarschaft eines so berühmten Ortes zu wohnen.

Zum Abschluss lohnt sich ein Abstecher in den Freizeitpark Dyrehavsbakken, um den sich eine ganz zauberhafte Legende rankt. Man erzählt sich, dass ein kleines Mädchen dort im Mittelalter eine magische Quelle entdeckte, deren Wasser alle Krankheiten heilen konnte. Diese Nachricht verbreitete sich damals wie ein Lauffeuer, weshalb die Menschen den Ort schützen wollten und einen Park drumherum bauten. Heute gibt es dort zwar moderne Fahrgeschäfte und Buden, aber die berühmte Quelle sprudelt immer noch und man kann sogar davon trinken.

Tourismus in Dänemark

In Dänemark trifft man vor allem Urlauber aus den direkten Nachbarländern wie Schweden, Norwegen oder Deutschland. Auch wenn die Besucherzahlen in den letzten Jahren ein wenig schwankend waren, bleibt das Land ein Magnet für alle, die das nordische Lebensgefühl schätzen. Viele Reisende kommen wegen der weiten und sauberen Strände hierher, die ideal für eine Auszeit am Meer sind. Die Norweger zum Beispiel zieht es meistens direkt in die Hauptstadt Kopenhagen, um dort ein bisschen Großstadtluft zu schnuppern.

Ein großer Pluspunkt für viele ist das kulinarische Angebot, wobei vor allem das süffige Bier und die guten Weine immer wieder gelobt werden. Dänemark ist einfach bekannt dafür, dass man hier gut essen und trinken kann, ohne dass es kompliziert sein muss. Der Hauptgrund für eine Reise sind aber oft die unzähligen historischen Denkmäler, die überall im Land verstreut sind. Sie erzählen die spannende Geschichte des Staates und der gesamten nordeuropäischen Region auf sehr lebendige Weise.

Besonders beliebt sind in Dänemark Fahrradtouren, da das flache Land quasi wie gemacht dafür ist. Man kann sich in fast jedem noch so kleinen Ort ein Rad ausleihen und die Gegend auf eigene Faust erkunden. Manche planen sogar ganze Routen von Stadt zu Stadt und übernachten dann ganz urig bei Einheimischen. Diese bieten oft spezielle Pakete an, bei denen man nicht nur ein gemütliches Bett, sondern auch ein echtes dänisches Frühstück bekommt.

Neben dem Radfahren spielt das Wasser natürlich die Hauptrolle bei der Freizeitgestaltung in diesem Land. Es gibt zwar Leute, die einfach nur an den vielen Stränden in der Sonne liegen wollen, was auch wunderbar funktioniert. Aber die meisten zieht es dann doch eher aktiv aufs Wasser, um die Küste von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Das kühle Nass bietet einfach unendlich viele Möglichkeiten für einen gelungenen Urlaubstag.

Eine der coolsten Arten, die Natur zu genießen, ist das Kajakfahren in den ruhigen Gewässern oder entlang der Küste. Man gleitet in leichten Kunststoffbooten über das Wasser und kann die Stille der Natur so richtig aufsaugen. Überall im Land findet man Verleihstationen, sodass man auch ohne eigene Ausrüstung jederzeit loslegen kann. Es ist ein Riesenspaß für die ganze Familie und man nimmt garantiert tolle Erinnerungen mit nach Hause.

Das Land ist extrem gut organisiert, was die Unterbringung von Gästen angeht, egal ob man auf einem Bauernhof oder in einem kleinen Gasthof schlafen möchte. Fast jeder private Vermieter oder kleine Betrieb ist in den gängigen Systemen zu finden, was die Planung sehr einfach macht. Reisebüros, die sich gut auskennen, finden deshalb eigentlich für jeden Geschmack und jedes Budget das passende Angebot. So bekommt man genau das Paket aus Unterkunft und Verpflegung, das man sich für seine Ferien vorgestellt hat.

Auch für Familien mit Kindern ist Dänemark ein echtes Paradies, weil es an jeder Ecke etwas zu entdecken gibt. Von großen Freizeitparks über kleine Theater bis hin zu Wagen mit leckerem Essen ist alles dabei, was Kinderherzen höherschlagen lässt. Man kann aus einer Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten wählen, sei es ein schickes Hotel oder eine rustikale Farm auf dem Land. So wird der Urlaub für die Kleinen zu einem großen Abenteuer, an das sie sich noch lange erinnern werden.

Unterkunft in Dänemark

Wenn man nach Dänemark reist, hat man bei der Unterkunft wirklich die Qual der Wahl zwischen ganz unterschiedlichen Stilen. Die meisten Leute entscheiden sich klassischerweise für ein Hotel, und da gibt es von urigen Zimmern in echten Schlössern bis hin zu modernem Design alles. Hotels sind im Land zwar nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber dafür bekommt man meistens einen top Service und ein klasse Frühstück. Oft hat man aus dem Fenster auch einen fantastischen Ausblick, der den Preis dann wieder wettmacht.

Eine günstigere Alternative sind die kleinen Häuschen auf Bauernhöfen, die vor allem bei Naturfreunden sehr beliebt sind. Hier muss man sich zwar meistens selbst um das Essen kümmern und hat keinen Zimmerservice, aber dafür ist es herrlich ruhig. Der größte Unterschied zur Stadt ist eigentlich nur die Aussicht, die hier über weite Felder und grüne Wiesen reicht. Wer dem Trubel entfliehen will, findet auf dem Land genau die Entspannung, die er sucht.

Die Preise für Wohnraum hängen natürlich stark davon ab, wo man sich gerade befindet und wie die Bude ausgestattet ist. Eine Wohnung mit drei Zimmern in der Stadt oder im direkten Umland kostet monatlich meistens zwischen elfhundert und dreizehnhundert Euro. Wenn man etwas Kleineres sucht, kommt man bei zwei Zimmern mit etwa fünfhundert bis siebenhundert Euro weg. Ein ganzes Haus zu mieten ist natürlich teurer und liegt preislich oft irgendwo zwischen achthundert und siebzehnhundert Euro.

Wer lieber im Grünen wohnen will, muss vor allem darauf achten, wie weit es bis zur Stadt ist und ob die Verkehrsanbindung passt. Ein modernes und geräumiges Haus, das etwa zwanzig Kilometer von Kopenhagen entfernt ist, kostet gerne mal sechzehnhundert Euro im Monat. Dafür bekommt man aber meistens auch eine komplette Ausstattung mit allen Geräten, die man im Alltag so braucht. Normalerweise werden solche Mietverträge für mindestens drei Monate abgeschlossen, aber man findet auch Unterkünfte für nur ein paar Tage.

Eine Wohnung direkt im Zentrum der Stadt zu mieten, kann für kurze Zeit richtig ins Geld gehen und bis zu vierhundert Euro pro Nacht kosten. In den Randbezirken wird es dann schon deutlich freundlicher für den Geldbeutel, da liegen die Preise meist zwischen einhundertfünfzig und zweihundertfünfzig Euro. Wenn man sich für ein Objekt entschieden hat, wird ein offizieller Vertrag aufgesetzt und man muss eine Anzahlung leisten. Bei langfristigen Mieten ist es üblich, direkt drei Monatsmieten im Voraus als Sicherheit zu hinterlegen.

Bei einer kurzzeitigen Miete für den Urlaub zahlt man normalerweise den kompletten Betrag sofort für den gesamten Zeitraum. Das Ganze lässt sich heutzutage ganz bequem online abwickeln, was die Sache für beide Seiten sehr sicher macht. Man sollte sich vorab genau überlegen, was einem wichtiger ist: der Komfort der Stadt oder die Ruhe auf dem Land. Am Ende findet in Dänemark jeder ein Plätzchen, an dem er sich für die Zeit seines Aufenthalts wie zu Hause fühlen kann.

Küche und Geschirr Dänemark

Die Küche in Dänemark ist eigentlich recht bodenständig, aber trotzdem richtig lecker und vor allem sättigend. Ein Klassiker, an dem kein Urlauber vorbeikommt, sind die riesigen, üppig belegten Sandwiches, die es an fast jeder Ecke gibt. Aber das ist natürlich nur der Anfang einer kulinarischen Entdeckungsreise durch den Norden. Man merkt schnell, dass die Dänen großen Wert auf gute Zutaten und traditionelle Rezepte legen.

Nehmen wir zum Beispiel die Kartoffel, die in Dänemark eine ganz andere Rolle spielt als anderswo. Man glaubt es kaum, aber es gibt dort wohl an die fünfzig verschiedenen Arten, sie zuzubereiten. In fast jedem Restaurant steht eine Schüssel mit Kartoffeln auf dem Tisch, egal was man sonst bestellt hat. Jede Variante schmeckt ein bisschen anders und zeigt, wie vielseitig diese einfache Knolle eigentlich sein kann.

Da Dänemark fast überall vom Meer umgeben ist, spielen Fisch und Meeresfrüchte natürlich eine riesige Rolle auf dem Speiseplan. Für die Einheimischen gehört ein Fischgericht fast zu jedem guten Mittagessen dazu. Besonders der Lachs ist sehr beliebt und wird in unzähligen Variationen, vom Räucherlachs bis zum gebratenen Filet, serviert. Aber auch wer Lust auf frische Krabben, Miesmuscheln oder edlen Hummer hat, wird hier garantiert nicht enttäuscht werden.

Ein echtes Traditionsgericht, das man auf fast jeder Speisekarte findet, ist gebratener Schweinebauch mit Kohl. Das Essen ist ziemlich deftig und gibt einem genau die Energie, die man nach einem langen Tag an der frischen Luft braucht. Die Kombination aus knusprigem Fleisch und dem Gemüse ist einfach ein zeitloser Favorit. Es ist genau das Richtige, wenn man mal so richtig herzhaft essen möchte.

Auch Schweineleber wird in Dänemark sehr gerne gegessen und oft auf ganz unterschiedliche Weise zubereitet. Man sollte das Gericht allein schon wegen der speziellen dänischen Gewürzmischungen probieren, die einen ganz eigenen Geschmack haben. Die Leber wird entweder in Stücken gebraten oder als feine Pastete serviert, die wunderbar auf frischem Brot schmeckt. Die Dänen wissen einfach, wie man Fleischgerichte mit den richtigen Kräutern perfekt verfeinert.

Klingt erst mal schräg, ist aber total lecker: gesalzenes Hähnchen mit Ananas. Auch wenn man kein großer Fan von Obst im herzhaften Essen ist, sollte man diesem Gericht unbedingt eine Chance geben. Hier werden Gegensätze kombiniert, die zusammen mit den passenden Gewürzen ein richtig rundes und sättigendes Bild ergeben. Es ist eine dieser Überraschungen, die zeigen, dass die dänische Küche doch kreativer ist, als man im ersten Moment vielleicht denkt.

Was die Getränke angeht, so sind Bier und kräftiger Schnaps die absoluten Spitzenreiter im Land. Diese Getränke haben hier oft einen ganz eigenen Charakter und schmecken deutlich anders als das, was man von zu Hause kennt. Da die Sachen oft einen recht hohen Alkoholgehalt haben, kommt man in viele Bars erst rein, wenn man mindestens fünfundzwanzig Jahre alt ist. Tagsüber trinken die Leute lieber Kaffee, und im Winter ist der würzige Glühwein ein absolutes Highlight auf jedem Markt.

Kultur und Traditionen Dänemark

In Dänemark legen die Leute extrem viel Wert darauf, ihre alten Traditionen und Bräuche am Leben zu erhalten. Schon den Kindern wird beigebracht, wie wichtig die eigene Geschichte ist, und man spürt überall einen großen Respekt vor der Vergangenheit. Das merkt man auch am Verhalten im Alltag, denn Gesetze werden hier sehr ernst genommen und die Kriminalität ist niedrig. Wenn doch mal jemand auf die schiefe Bahn gerät, sehen die Dänen das eher als Zeichen für ein gesundheitliches Problem und raten zum Arztbesuch.

Die Freiheit ist für die Menschen hier eines der höchsten Güter und absolut unverzichtbar für ein glückliches Leben. Gleichzeitig schätzen viele Dänen ihre Privatsphäre und ziehen sich auch gerne mal zurück, ohne dass man das persönlich nehmen sollte. Sie stürzen sich nicht unbedingt sofort auf jeden Fremden, um neue Freundschaften zu schließen, sind aber trotzdem höflich. Man braucht ein bisschen Zeit, um ihr Vertrauen zu gewinnen, aber dann sind es sehr loyale Zeitgenossen.

Wenn man als Tourist in das Land kommt, sollte man ein paar einfache Regeln im Hinterkopf behalten, um nicht anzuecken. Das Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, Hotels und sogar an vielen Parkplätzen streng verboten. Auch auf die Kleidung achten die Dänen mehr, als man vielleicht denkt, da sie ein gepflegtes Auftreten sehr schätzen. Wer sich ordentlich anzieht, zeigt damit ganz einfach seinen Respekt gegenüber den Gastgebern und der Kultur des Landes.

Trotz ihrer eher zurückhaltenden Art sind die Dänen sehr hilfsbereit, wenn man sie mal anspricht. Gerade Reisenden gegenüber zeigen sie sich oft von ihrer besten Seite und geben gerne Tipps oder erklären den Weg. Es herrscht eine grundlegende Freundlichkeit vor, die den Aufenthalt im Land sehr angenehm und unkompliziert macht. Man fühlt sich eigentlich überall gut aufgehoben und willkommen.

Sport ist ein riesiges Thema im Land und fast jeder geht in seiner Freizeit irgendeiner körperlichen Aktivität nach. Da das Fahrrad das wichtigste Fortbewegungsmittel überhaupt ist, dreht sich natürlich auch im Sport vieles um zwei Räder. Aber nicht nur das Radfahren ist beliebt, auch auf Inlineskates sieht man erstaunlich viele Leute durch die Gegend flitzen. Dabei spielt das Alter keine Rolle, man sieht sowohl junge Hüpfer als auch Senioren, die sich fit halten wollen.

Was die Arbeit angeht, haben die Dänen eine ganz eigene Einstellung, die nichts mit blindem Übereifer zu tun hat. Der Job wird oft eher als Mittel zum Zweck gesehen, um das Leben zu finanzieren, während die Freizeit und die Familie klar vorgehen. Viele entscheiden sich deshalb auch für eine Selbstständigkeit oder arbeiten als Freelancer, um ihr eigener Herr zu sein. Feste Arbeitszeiten und starre Hierarchien sind bei vielen nicht besonders beliebt.

Manche Traditionen erinnern noch heute stark an die wilden Zeiten der Wikinger, was für Außenstehende manchmal etwas gewöhnungsbedürftig ist. So ist es in einigen Regionen üblich, dass junge Männer mit sechzehn Jahren ihre Männlichkeit beweisen, indem sie an der Jagd teilnehmen. Es ist ein alter Ritus, der den Übergang vom Jungen zum Mann markieren soll. Solche Bräuche zeigen, wie tief verwurzelt das Erbe der Vorfahren noch immer in der Gesellschaft ist.

Hochzeiten werden in Dänemark oft ganz groß gefeiert, besonders wenn man auf dem Land lebt, wo dann das ganze Dorf zusammenkommt. Es ist Tradition, so viele Freunde und Bekannte wie möglich einzuladen und dafür zu sorgen, dass es an nichts fehlt. Für das Brautpaar kann das manchmal ganz schön stressig sein, weil sie sich um jeden einzelnen Gast kümmern wollen. Aber am Ende zählt nur, dass alle gemeinsam einen tollen Tag verbringen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Dänemark ein Land mit ganz eigenem Charme und einer besonderen Atmosphäre ist. Von der wunderschönen Natur bis hin zu den lebendigen Städten gibt es für jeden Geschmack etwas zu entdecken. Egal ob man wegen des guten Essens kommt oder sich für die Geschichte interessiert, man wird hier sicher fündig. Und wenn man mal nicht weiterweiß, ist garantiert jemand in der Nähe, der einem mit einem Lächeln weiterhilft.

Wetter in Dänemark

Wetter pro Monat

Januar

+3° С +3° С
+3
+3
Januar

Februar

+3° С +2° С
+3
+2
Februar

Marsch

+6° С +2° С
+6
+2
Marsch

April

+10° С +4° С
+10
+4
April

Mai

+15° С +9° С
+15
+9
Mai

Juni

+18° С +14° С
+18
+14
Juni

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