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Deutschland

Information about Deutschland

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Geographie und Geschichte Deutschland

Deutschland liegt wirklich mitten im Herzen von Europa und hat eine ziemlich spannende Lage zwischen der Nord- und Ostsee im Norden sowie den Alpen im Süden. Wenn man sich die Karte anschaut, sieht man, dass es direkt zwischen den Niederlanden und Polen liegt und sich südlich von Dänemark erstreckt. Diese zentrale Position hat das Land über Jahrhunderte geprägt und zu dem gemacht, was es heute ist. Es ist ein Land, das durch seine Vielfalt besticht und für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.

Im mittleren und südlichen Teil Deutschlands findet man eine wunderschöne Hügellandschaft, die oft dicht bewaldet ist. Dort ragen auch beeindruckende Berge auf, die von den weiten Tälern großer Flüsse wie der Donau, dem Main und dem Rhein unterbrochen werden. Der Rhein ist dabei nicht nur ein wichtiger Transportweg, sondern auch der längste Fluss des Landes. Diese Regionen wirken oft wie aus einem Bilderbuch mit ihren grünen Hängen und tiefen Flusstälern.

Wenn man sich dann weiter nach Norden bewegt, verändert sich das Bild komplett und die Landschaft wird flacher. Schließlich landet man in der weiten norddeutschen Tiefebene, die sich bis an die Küsten der Nordsee und Ostsee zieht. Diese Gegend ist geprägt von vielen Seen, geheimnisvollen Mooren und weiten Heideflächen. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich das Land von den hohen Bergen im Süden bis zur flachen Küste im Norden wandelt.

Zwischen diesen beiden Extremen zeigt Deutschland ein unglaubliches Gesicht voller Abwechslung. Es gibt sanfte Hügelketten, die von unzähligen Bächen und Flüssen durchzogen werden, bevor sie in hohe Plateaus und dichte Wälder übergehen. Diese führen dann schließlich zu den malerischen Gebirgsketten, die Wanderer und Naturliebhaber magisch anziehen. Tatsächlich bestehen über zwei Prozent der gesamten Landesfläche aus Wasser, was die Bedeutung der Seen und Flüsse unterstreicht.

Der bekannteste Wald des Landes liegt ganz im Südwesten, direkt an der Grenze zur Schweiz. Die Rede ist vom Schwarzwald, einem Gebirge, das berühmt für seine dunklen Tannen und Fichten ist. Genau hier entspringt auch die Donau, einer der längsten und wichtigsten Flüsse in ganz Europa. Wer es noch höher mag, muss zur Zugspitze, die mit stolzen 2963 Metern der höchste Punkt Deutschlands ist.

Mitten in der norddeutschen Tiefebene liegt Berlin, die Hauptstadt und das pulsierende Herz des Landes. Die Stadt befindet sich an einem strategisch wichtigen Punkt, wo sich alte Handelswege von Ost nach West kreuzen. Berlin ist nicht nur politisch wichtig, sondern auch ein geografischer Knotenpunkt für das ganze Land. Es ist eine Metropole, die Geschichte und Moderne auf einzigartige Weise verbindet.

Die Geschichte dieses Landes ist lang und wurde über viele Jahrhunderte von germanischen Stämmen geprägt. Zum ersten Mal so richtig vereint wurde das Gebiet unter Karl dem Großen im Fränkischen Reich, der heute oft als Vater der deutschen Monarchie bezeichnet wird. Später war ein Großteil des Gebiets Teil des Heiligen Römischen Reiches. Zwischen 1700 und 1918 stieg dann das Königreich Preußen zu einer bedeutenden Macht auf, bevor 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach.

Nach schwierigen Zeiten kam Adolf Hitler an die Macht, wurde zum Diktator und wollte das Reich gewaltsam vergrößern. Das führte direkt in den Zweiten Weltkrieg, in dem Deutschland zunächst große Teile Europas besetzte. Doch am Ende konnten die Sowjetunion und die Alliierten Hitler besiegen, was zur Teilung des Landes führte. So entstanden die Bundesrepublik Deutschland im Westen und die DDR im Osten.

Während der Osten unter dem Einfluss der Sowjetunion stand und kommunistisch geprägt war, entwickelte sich der Westen zu einer freien Marktwirtschaft. Diese Trennung dauerte Jahrzehnte an, bis am 3. Oktober 1990 endlich die Wiedervereinigung gefeiert werden konnte. Seitdem ist Deutschland wieder ein gemeinsames Land, das seine vielfältige Natur und bewegte Geschichte schätzt und pflegt. Heute ist es eine Heimat für unzählige Pflanzen und Tiere in all seinen Wäldern und Bergen.

Regionen und Resorts Deutschland

Natur Deutschland

Die Natur in Deutschland ist wirklich beeindruckend vielfältig und bietet einen Lebensraum für eine riesige Anzahl an Pflanzen und Tieren. Das liegt vor allem an der abwechslungsreichen Landschaft, die von den Küsten im Norden bis zu den Alpen im Süden reicht. Ungefähr 30 Prozent des gesamten Landes sind von Wäldern bedeckt, was Deutschland zu einem der waldreichsten Länder Europas macht. In diesen grünen Lungen wachsen allein 48 verschiedene Baumarten, die das ganze Jahr über das Bild prägen.

Im flacheren Norden findet man vor allem Laubbäume wie stolze Eichen, Ahorne und Ulmen, die sich im Wind wiegen. Je weiter man nach Süden und in die höheren Lagen kommt, desto mehr verändern sich die Wälder hin zu Buchen, Kiefern und Tannen. Aber das ist noch längst nicht alles, denn man entdeckt auch Kastanien, Walnussbäume und sogar exotisch anmutende Ginkgos oder Zedern. Obstbäume wie Äpfel, Pflaumen und in milderen Lagen sogar Zitronen ergänzen diese bunte Mischung.

Wenn man im Frühling oder Sommer durch Deutschland reist, fallen einem sofort die vielen Wildblumen auf den Feldern ins Auge. Die Landschaft leuchtet dann in kräftigen Farben wie Pink, Rot, Violett und Gelb, was einfach herrlich aussieht. Sogar in den kleinsten Felsspalten der Alpen findet man Moose und spezialisierte Pflanzen, die der Kälte trotzen. Es ist eine wahre Pracht, wie sich die Natur zu jeder Jahreszeit neu erfindet.

Entlang der Autobahnen und auf den weiten Wiesen blühen oft tiefrote Mohnblumen mit ihren zarten Blütenblättern. Dazwischen sieht man fröhliche gelbe und weiße Gänseblümchen, leuchtende Butterblumen und im Schatten versteckte violette Veilchen. Auch wenn es keine offizielle Nationalblume gibt, sind die Gärten im Land voll von Rosen, Dahlien und Rhododendren. Die Kornblume gilt jedoch als ein besonderes Symbol und wächst an vielen Stellen noch ganz wild in der Natur.

In den dichten Wäldern Deutschlands sind Wildschweine, Rehe und Hasen absolut keine Seltenheit und gehören fest zum Ökosystem. Auch Fasane lassen sich oft auf den Feldern beobachten, während in den Alpenregionen eher exotischere Tiere wie Gämsen zu Hause sind. Es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn man beim Wandern plötzlich einem dieser Tiere begegnet. Man merkt schnell, wie lebendig die Natur hier eigentlich ist.

Zu den typischen Säugetieren, die man überall in Europa und eben auch hier findet, gehören der Steinmarder, die Wasserfledermaus und das Eichhörnchen. An der nördlichen Küste wird es dann richtig maritim, denn dort leben im Meer sogar Orcas, Delfine und Schweinswale. Es ist für viele überraschend, dass man solche Meeresbewohner direkt vor der deutschen Haustür finden kann. Die Küstenregionen sind also genauso spannend wie die tiefen Wälder im Landesinneren.

Auch Vogelliebhaber kommen voll auf ihre Kosten, denn es gibt eine riesige Auswahl an heimischen Vogelarten. Von der Wachtel über die Saatgans bis hin zum geheimnisvollen Waldkauz ist alles dabei. Man kann Säbelschnäbler an den Küsten beobachten oder Amseln und Misteldrosseln in den heimischen Gärten singen hören. Diese Vielfalt an Vögeln macht jeden Spaziergang in der Natur zu einem kleinen Konzert.

Wer genauer hinsieht, entdeckt am Boden oder in den Hecken auch viele verschiedene Spinnenarten wie die Zebraspringspinne oder die Krabbenspinne. Diese kleinen Jäger sind in ganz Nordwesteuropa verbreitet und nützliche Helfer in der Natur. Auch wunderschöne Schmetterlinge flattern durch die Luft, wobei Arten wie der Admiral oder der Apollo-Falter direkt hier heimisch sind. Es sind oft diese kleinen Details, die die deutsche Natur so besonders und lebenswert machen.

Klima Deutschland

Das Wetter in Deutschland ist eigentlich ziemlich ausgeglichen und gehört zur gemäßigten Klimazone. Man muss hier normalerweise keine Angst vor extrem langen Hitzeperioden oder endlosem Frost haben, auch wenn es natürlich Ausnahmen gibt. Obwohl das Land geografisch gesehen eher näher am Nordpol als am Äquator liegt, sorgt die Lage für ein angenehmes Klima. Das macht das Leben und Reisen hier das ganze Jahr über recht unkompliziert.

Im Nordwesten und in den Küstenregionen spürt man deutlich den Einfluss der Nordsee, was man als maritimes Klima bezeichnet. Warme Westwinde sorgen dafür, dass die Winter meist mild und oft bewölkt sind, während die Sommer nicht zu heiß werden. Es regnet dort zwar etwas häufiger, aber dafür sind die Temperaturen selten extrem. Für Leute, die keine große Hitze mögen, ist das Küstenklima genau das Richtige.

Je weiter man sich von der Küste ins Landesinnere bewegt, desto mehr verändert sich das Wetter hin zu einem kontinentalen Klima. Hier sind die Unterschiede zwischen Tag und Nacht sowie zwischen den Jahreszeiten deutlich stärker spürbar. Die Sommer können hier richtig schön warm werden, während die Winter oft knackig kalt sind. Es ist die klassische Aufteilung, die man sich unter vier ausgeprägten Jahreszeiten vorstellt.

Ganz im Süden, in den Alpen und teilweise in den Mittelgebirgen, herrscht ein spezielles Gebirgsklima. Da es dort viel höher liegt, sind die Temperaturen automatisch niedriger als im Flachland. Außerdem regnet oder schneit es dort öfter, weil die Wolken an den Bergen hängen bleiben und sich abregnen müssen. In diesen Regionen kann man im Winter oft mit viel Schnee rechnen, was die Gegend ideal für Wintersport macht.

Ein besonderes Phänomen in den Bergen ist der sogenannte Föhn, ein warmer Fallwind, der manchmal sogar Orkanstärke erreichen kann. Dieser Wind entsteht, wenn feuchte Luft über die Alpen zieht und auf der anderen Seite als warme, trockene Luft nach unten rauscht. Besonders im späten Herbst oder im Winter kann das für plötzliche Temperaturanstiege sorgen. Allerdings können diese Winde auch Schäden anrichten, wenn sie zu heftig über das Land fegen.

Wenn man sich die Zahlen anschaut, liegt die Durchschnittstemperatur im Januar bei etwa plus drei Grad, während es im Juli um die 22 Grad sind. Natürlich kann es im Winter auch mal bis auf minus zehn Grad runtergehen oder im Sommer die 35-Grad-Marke knacken. Der Januar ist statistisch gesehen der kälteste Monat, wobei es im Süden meist noch ein Stück kühler ist als im Norden. Im Sommer dreht sich das Ganze dann oft um.

Im Juli, wenn es am wärmsten ist, herrscht im Norden an der Küste eine angenehme Frische mit etwa 16 bis 18 Grad. Im Süden hingegen kann es deutlich wärmer werden, mit Durchschnittswerten von fast 20 Grad oder sogar mehr. Diese regionalen Unterschiede machen das Wetter in Deutschland so abwechslungsreich. Man kann also innerhalb weniger hundert Kilometer völlig unterschiedliche Wetterbedingungen erleben.

Durch die vielen Hügel und Berge kann sich das Wetter sogar in einem kleinen Umkreis von 100 Kilometern massiv unterscheiden. Während es in einem Tal sonnig ist, kann es ein paar Kilometer weiter im Gebirge schon regnen oder schneien. Im Sommer ist die Tendenz Richtung Süden meist sonniger und wärmer, während es im Winter dort oft kälter ist. Eigentlich gibt es keinen schlechten Monat für einen Besuch, da jede Zeit ihren ganz eigenen Charme hat.

Transport in Deutschland

In Deutschland von A nach B zu kommen, ist dank des wirklich gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehrs ziemlich einfach. Das System ist bekannt für seine Effizienz und bietet alles von modernen U-Bahnen bis hin zu blitzschnellen Hochgeschwindigkeitszügen. Egal, ob man in einer Großstadt oder in einer kleineren Stadt ist, es gibt eigentlich immer eine Lösung. Man muss sich also keine Sorgen machen, wie man seine Ziele erreicht.

Jede Stadt hat ein gut strukturiertes Busnetz, das dafür sorgt, dass man regelmäßig und zuverlässig ans Ziel kommt. Die Busse fahren meistens in festen Zeitabständen, sodass man nie lange warten muss. In vielen Orten gibt es zusätzlich noch Straßenbahnen, die oft einen großen Vorteil haben. Da sie auf ihren eigenen Schienen fahren, kommen sie meistens schneller durch den Verkehr als Autos oder Busse.

Wenn man es in den großen Städten besonders eilig hat, ist die U-Bahn die beste Wahl. Sie ist das schnellste Transportmittel und man muss sich keine Gedanken über Staus machen. An jeder Station hängen übersichtliche Karten, auf denen man genau sieht, wo man gerade ist und wo man umsteigen muss. Das macht die Orientierung selbst für Leute, die zum ersten Mal dort sind, sehr einfach.

In Metropolen wie Berlin oder München gibt es außerdem noch die S-Bahn, die eher für die längeren Strecken in die Vororte gedacht ist. Die S-Bahnen sind schneller als Busse und decken ein viel größeres Gebiet ab, fahren dafür aber manchmal etwas seltener. Oft sind die S-Bahn-Linien direkt an den regionalen oder nationalen Zugverkehr angeschlossen, was das Reisen zwischen Städten super praktisch macht. Man kann so ganz bequem vom Stadtzentrum weit ins Umland fahren.

Taxis erkennt man in Deutschland sofort an ihrer typischen hellbeigen Farbe und dem gelb-schwarzen Schild auf dem Dach. Man kann zwar versuchen, eines auf der Straße heranzuwinken, aber es ist meistens besser, sie telefonisch vorzubestellen. Alternativ gibt es an zentralen Orten wie Bahnhöfen oder Marktplätzen feste Taxistände, wo eigentlich immer Wagen warten. Wer moderne Apps bevorzugt, kann Uber nutzen, allerdings gibt es diesen Dienst momentan nur in Berlin, München, Düsseldorf und Frankfurt.

Für alle, die lieber selbst am Steuer sitzen, ist ein Mietwagen eine gute Option, besonders wenn man in einer Gruppe reist. Die Preise für Mietautos sind im Vergleich zu anderen europäischen Ländern meistens völlig in Ordnung und nicht überteuert. Wichtig ist natürlich, dass man einen gültigen Führerschein dabei hat, wenn man die deutschen Straßen unsicher machen möchte. So bleibt man zeitlich absolut flexibel und kann auch abgelegene Orte leichter erreichen.

Deutschland hat zudem über dreißig größere Verkehrsflughäfen und viele kleine Flugplätze für Privatjets oder Geschäftsreisen. Wenn man von einem Ende des Landes zum anderen will, zum Beispiel von Hamburg ganz im Norden nach München im Süden, ist Fliegen oft eine gute Alternative. Die Entfernungen betragen da schnell mal 600 bis 800 Kilometer, was mit dem Flugzeug natürlich am schnellsten geht. Trotzdem ist die Bahn oft die entspanntere und umweltfreundlichere Wahl für solche Inlandsreisen.

Geld und Einkaufen in Deutschland

Seit 2002 bezahlt man in Deutschland überall mit dem Euro, was das Reisen innerhalb Europas ja sehr vereinfacht hat. Geldautomaten findet man wirklich an jeder Ecke, egal ob in der Innenstadt, in Supermärkten oder an Bahnhöfen. Sie sind rund um die Uhr zugänglich, sodass man eigentlich nie ohne Bargeld dasteht. Selbst in U-Bahn-Stationen oder Einkaufszentren kann man schnell mal Geld abheben, wenn der Geldbeutel leer ist.

Wer noch ausländische Währungen dabei hat, kann diese ganz unkompliziert in Banken oder speziellen Wechselstuben umtauschen. Auch wenn das heute nicht mehr so oft gemacht wird wie früher, gibt es an Flughäfen und großen Bahnhöfen immer noch diese Möglichkeiten. In den meisten Geschäften und Restaurants kann man problemlos mit Visa oder MasterCard bezahlen. Trotzdem sollte man immer ein bisschen Bargeld dabeihaben, da kleinere Läden manchmal keine Karten nehmen.

Wenn man gerne shoppen geht, sollte man am besten mit einem halben leeren Koffer anreisen, um Platz für die ganzen Fundstücke zu haben. In Deutschland gibt es alles, von historischen Märkten mit handgemachten Dingen bis hin zu riesigen Outlets mit Designer-Klamotten. Besonders beliebt sind Spielzeuge aus Holz, leckere Süßigkeiten oder auch traditionelle Weihnachtsdekorationen, die man hier überall findet. Auch Kosmetik aus Deutschland hat einen super Ruf, weil sie oft von Hautärzten entwickelt wurde und sehr natürlich ist.

Es gibt eine riesige Auswahl an Souvenirs, die man als Erinnerung mit nach Hause nehmen kann. Ein echtes Stück der Berliner Mauer ist natürlich ein Klassiker, aber auch Kleidung wie ein Dirndl oder eine Lederhose sind sehr beliebt. Wer es moderner mag, greift vielleicht zu einem T-Shirt mit dem berühmten Berliner Ampelmännchen. Man findet eigentlich für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel das passende Andenken an die Reise.

Naschkatzen werden Deutschland lieben, denn die Auswahl an Schokolade ist einfach fantastisch und ein tolles Mitbringsel. Marken wie Milka, Ritter Sport oder Toffifee kennt fast jeder, und natürlich darf auch Kinder-Schokolade nicht fehlen. Es macht Spaß, sich durch die verschiedenen Sorten zu probieren und die Liebsten zu Hause damit zu überraschen. Schokolade geht schließlich immer und ist ein Mitbringsel, das jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Ein weiteres Highlight sind die typischen Lebkuchenherzen, die man oft auf Weihnachtsmärkten oder Volksfesten sieht. Sie sind meistens bunt verziert und halten sich sehr lange, was sie zu einem idealen Souvenir macht. Auch das Thema Bier wird in Deutschland sehr großgeschrieben, und die passenden Krüge sind ein echter Renner. Es gibt sie aus Stein, Glas, Porzellan oder sogar Zinn, oft mit sehr aufwendigen Verzierungen.

Wer es etwas filigraner mag, sollte nach den berühmten Buddelschiffen Ausschau halten, die es hier in allen Größen gibt. Es ist faszinierend zu sehen, wie die kleinen Schiffe in die Flaschen kommen, und sie sind ein tolles Deko-Stück. Auch die kuscheligen Stofftiere der Marke Steiff sind weltberühmt und werden oft sogar gesammelt. Sie sind zwar etwas teurer, aber dafür qualitativ extrem hochwertig und halten ein Leben lang.

Auch wenn Deutschland nicht so bekannt für Käse ist wie die Schweiz, gibt es hier hervorragende Sorten direkt vom Bauernhof. Da vieles in kleineren Betrieben hergestellt wird, schmeckt der Käse oft sehr individuell und richtig lecker. Dazu passt ein lokaler Wein, von denen es hier eine beachtliche Auswahl gibt. Egal ob man es eher fruchtig, süß oder trocken mag, die deutsche Weinkultur hat für Kenner wirklich viel zu bieten.

Hauptattraktionen Deutschland

In Deutschland gibt es eigentlich an jeder Ecke etwas zu entdecken, egal ob man nun auf alte Steine, moderne Kunst oder einfach nur auf eine schöne Aussicht steht. Jede Stadt hat ihren ganz eigenen Charme und bietet eine Mischung aus historischen Gebäuden, prachtvoller Architektur und Museen, die selbst Leute beeindrucken, die sonst nicht so viel mit Kultur am Hut haben. Es ist diese Vielfalt, die das Reisen hier so spannend macht, weil man nie genau weiß, welches Denkmal oder welche kleine Gasse einen als nächstes völlig umhauen wird.

Wenn man an die Hauptstadt denkt, kommt einem natürlich sofort das Brandenburger Tor in den Sinn, das als das Wahrzeichen schlechthin gilt. Erbaut wurde dieses beeindruckende Bauwerk zwischen 1788 und 1791 und es hat seitdem so einiges miterlebt, was die deutsche Geschichte geprägt hat. Heute ist es nicht nur ein beliebtes Fotomotiv für Touristen aus aller Welt, sondern auch ein echtes Symbol für die Einheit und die bewegte Vergangenheit des Landes.

Ein ganz anderes Kaliber ist der Harz, eines der höchsten Gebirge, das wir hierzulande haben, und eine Region, die wie aus der Zeit gefallen wirkt. Dort findet man noch diese typischen, bunten Fachwerkhäuser, tief verschneite Berggipfel im Winter und Flüsse, die ganz ruhig durch die Landschaft fließen. Kein Wunder, dass die Brüder Grimm genau hier die Inspiration für viele ihrer weltbekannten Märchen fanden, denn die Wälder dort haben wirklich etwas Magisches an sich.

Ganz im Westen, fast schon bei den Nachbarn in Belgien und den Niederlanden, steht der Aachener Dom, der als die älteste Kathedrale in ganz Nordeuropa gilt. Mit dem Bau wurde schon im achten Jahrhundert begonnen, was man sich heute kaum noch vorstellen kann, wenn man vor den gewaltigen Mauern steht. Der Mix aus karolingischem und gotischem Stil macht die Kirche zu einem architektonischen Meisterwerk, das man mindestens einmal im Leben gesehen haben sollte.

Wer eher das Meer liebt, den zieht es meistens ganz in den Norden zu den Nordfriesischen Inseln, wo die Natur noch den Ton angibt. Sylt ist dabei wohl der bekannteste Ort und punktet vor allem mit seinen schier endlosen Sandstränden, die zum stundenlangen Spazieren einladen. Zwischen den riesigen Dünen und den klassischen Leuchttürmen kann man dort oben so richtig die Seele baumeln lassen und den Alltag komplett vergessen.

Nicht weit von Dresden entfernt wartet mit der Sächsischen Schweiz ein Nationalpark, der durch seine bizarren Felsformationen im Elbsandsteingebirge weltweit bekannt ist. Die Aussichten dort oben sind einfach atemberaubend und bieten eine Kulisse, die man eher in einem Fantasyfilm als in Deutschland vermuten würde. Es ist ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde, die die raue Schönheit der Felsen und die tiefen Wälder schätzen.

Einer der bekanntesten Wege, um das Land kennenzulernen, ist die Romantische Straße, die Reisende durch malerische Landschaften und mittelalterliche Städtchen führt. Die Route erstreckt sich von Würzburg bis nach Füssen und zeigt einem das Beste, was Bayern an Kultur und Geschichte zu bieten hat. Man kommt an prachtvollen Schlössern wie Neuschwanstein vorbei, besucht das barocke Würzburg oder verliert sich in den Gassen von Rothenburg ob der Tauber, einer Stadt, die ihren mittelalterlichen Kern fast perfekt bewahrt hat.

Dann gibt es da noch das Moseltal, wo sich die Weinhänge steil an den Hängen hochziehen und kleine Dörfer mit alten Fachwerkhäusern das Ufer säumen. Überall thronen märchenhafte Burgen auf den Gipfeln der Hügel und bewachen die Gegend, was die ganze Region unglaublich fotogen macht. Es ist der ideale Ort, um bei einem Glas Wein die Aussicht zu genießen und einfach mal einen Gang zurückzuschalten.

Viele halten Görlitz für die vielleicht schönste Stadt in ganz Deutschland, und wenn man durch die kopfsteingepflasterten Gassen läuft, versteht man auch sofort, warum das so ist. Die Architektur dort reicht von der Gotik über die Renaissance bis hin zum Barock und zeigt eine Vielfalt, die man selten an einem einzigen Ort findet. Es ist ein stiller, aber unglaublich beeindruckender Ort, der einen mit seinen prächtigen Plätzen und der besonderen Atmosphäre sofort in seinen Bann zieht.

Tourismus in Deutschland

Deutschland ist ein echtes Paradies für alle, die gerne draußen unterwegs sind und sich im Urlaub nicht nur auf die faule Haut legen wollen. Die Landschaft ist so abwechslungsreich, dass man heute auf einen Gipfel in den Bayerischen Alpen steigen und morgen schon durch ein sanftes Mittelgebirge wandern kann. Viele nutzen die gut ausgebauten Radwege entlang der Flüsse oder schnallen sich im Winter die Skier unter, um die verschneite Natur in vollen Zügen zu genießen.

Vor allem das Wandern und Radfahren steht bei den meisten Reisenden ganz oben auf der Liste, weil man so die schönsten Ecken am besten entdeckt. Man kommt an Orten vorbei, die man mit dem Auto gar nicht erreichen würde, und kann dabei ganz entspannt historische Denkmäler und tolle Aussichtspunkte besichtigen. Es gibt eigentlich überall im Land gut beschilderte Wege, egal ob man nur einen kurzen Spaziergang machen oder eine mehrtägige Fernwanderung planen möchte.

In den letzten Jahren hat sich auch das Nordic Walking zu einem echten Volkssport entwickelt, bei dem man mit speziellen Stöcken zügig durch die Gegend marschiert. Wer es etwas einsamer mag, findet in den über 150 Naturparks und Reservaten genug Platz, um die Ruhe der Wildnis zu spüren. Die richtig erfahrenen Abenteurer zieht es natürlich meistens direkt in die Alpen, wo die Berge höher und die Wege ein bisschen anspruchsvoller sind.

Auch Wasserratten kommen hier voll auf ihre Kosten, denn die vielen Seen und Wasserwege bieten jede Menge Möglichkeiten für Sport und Spaß. Selbst in den großen Städten kann man sich oft ganz unkompliziert ein Boot mieten und ein paar Runden auf dem Wasser drehen. Ob man nun gemütlich mit dem Kajak paddelt, sich beim Wasserski ausprobiert oder einfach nur eine Runde schwimmen geht, das kühle Nass ist nie weit weg.

An den Küsten im Norden sieht das Ganze natürlich nochmal etwas wilder aus, da dort der Wind für ordentlich Action sorgt. Segler, Windsurfer und Kitesurfer finden an der Ost- und Nordsee ideale Bedingungen vor, um sich so richtig auszutoben. Wer es lieber etwas rasanter mag, kann sich an vielen Orten beim Wakeboarden oder Wasserski-Fahren versuchen und den Speed auf den Wellen genießen.

Für diejenigen, die es etwas ruhiger angehen lassen möchten, ist eine Tour mit dem Kanu oder einem kleinen Segelboot genau das Richtige. Man kann sich einfach treiben lassen, die Vögel beobachten und die Natur aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Es hat fast schon etwas Meditatives, wenn man lautlos über das Wasser gleitet und die Welt um sich herum für einen Moment vergisst.

Sogar für Taucher gibt es in Deutschland ein paar echt überraschende Spots, die man vielleicht nicht sofort auf dem Schirm hat. Die klaren Bergseen in den Alpen bieten eine Sichtweite, die man sonst nur aus dem Urlaub im Süden kennt, aber auch die Ostsee hat ihren ganz eigenen Reiz unter Wasser. Man wird staunen, was man alles entdecken kann, wenn man erst einmal den Kopf unter die Wasseroberfläche steckt.

Wenn es draußen kälter wird und der erste Schnee fällt, verwandelt sich das Land in eine riesige Spielwiese für Wintersportler aller Art. Vom Harz im Norden bis zur Zugspitze im Süden gibt es unzählige Pisten zum Skifahren, Rodeln oder Snowboarden für die ganze Familie. Auch Schneeschuhwandern oder Paragliding über verschneiten Gipfeln wird immer beliebter und bietet Nervenkitzel pur in der kalten Jahreszeit.

Angler finden hier ebenfalls ihr Glück, denn fast überall in den deutschen Gewässern darf man die Rute auswerfen, sofern man die nötigen Papiere hat. Die Reviere sind extrem vielfältig und reichen von klaren Bächen im Süden, in denen Forellen und Lachse schwimmen, bis hin zum Hochseeangeln auf Dorsch im Norden. Es ist ein toller Weg, um die Natur ganz intensiv zu erleben und am Ende vielleicht sogar den eigenen Fang zu verspeisen.

Nicht zuletzt wird in Deutschland auch sehr viel dafür getan, dass Kinder eine tolle Zeit haben und sich richtig austoben können. Überall gibt es moderne Wasserparks mit riesigen Rutschen, spannende Mitmach-Museen und Freizeitparks, die keine Wünsche offen lassen. Die Auswahl ist so groß, dass es eigentlich egal ist, in welche Region man reist, denn für die Kleinen wird immer ein riesiges Programm geboten.

Unterkunft in Deutschland

Wer nach einer Unterkunft in Deutschland sucht, wird schnell feststellen, dass es hier wirklich für jeden Geldbeutel und jeden Geschmack das passende Dach über dem Kopf gibt. Die Auswahl reicht vom gemütlichen Fachwerk-Hostel in einer kleinen Altstadt bis hin zum supermodernen Designer-Hotel in den Metropolen. Ob man nun lieber in einer einfachen Pension unterkommt oder sich den Luxus eines echten Schlosses gönnen möchte, man wird garantiert fündig.

In Deutschland wird für Hotels das internationale Sternesystem verwendet, damit man schon vorher weiß, was einen in etwa erwartet. In den einfachen Häusern mit ein oder zwei Sternen sind die Zimmer meist funktional und eher klein, wobei man sich manchmal auch das Bad mit anderen teilt. Ab drei Sternen wird es dann schon komfortabler mit eigenem Restaurant im Haus, einer Gepäckaufbewahrung und einer Rezeption, die fast den ganzen Tag besetzt ist.

Wenn man sich für vier oder fünf Sterne entscheidet, kann man sich auf einen richtig guten Service und jede Menge Annehmlichkeiten freuen, die den Aufenthalt angenehm machen. Aber Sterne sind eben nicht alles, denn sie sagen wenig über den eigentlichen Charme eines Hauses aus, den viele alte Gebäude versprühen. Gerade die inhabergeführten, romantischen Hotels in historischen Mauern haben oft eine ganz besondere Atmosphäre, die man in großen Ketten vergeblich sucht.

Ein richtig cooles Erlebnis ist es, in einem alten Schloss zu übernachten, das zu einem Luxushotel umgebaut wurde und in dem man sich wie ein kleiner König fühlen kann. Für Leute, die es eher ungewöhnlich mögen, gibt es mittlerweile auch richtig verrückte Orte zum Schlafen, wie zum Beispiel Baumhäuser mitten im Wald. Man kann sogar in einem alten Linienbus übernachten oder eine Nacht in einer ehemaligen Gefängniszelle verbringen, was definitiv eine Geschichte ist, die man gerne erzählt.

Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, sollte sich nach den sogenannten Pensionen umschauen, die oft von Privatpersonen geführt werden. Das sind meistens kleine Häuser, in denen man direkt bei den Gastgebern wohnt und so oft noch ein paar echte Geheimtipps für die Umgebung bekommt. Es ist eine sehr persönliche Art zu reisen, bei der man sich schnell wie zu Hause fühlt und nicht nur wie eine Nummer im System.

Auch die Hostels in Deutschland haben sich in den letzten Jahren extrem gewandelt und gehören heute zu den modernsten in ganz Europa. Es gibt mittlerweile über 500 davon, und sie bieten oft ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis, bei dem das Frühstück meistens schon im Preis enthalten ist. Dort trifft man Leute aus der ganzen Welt und kommt in den Gemeinschaftsbereichen schnell ins Gespräch, was gerade für Alleinreisende super ist.

Für Familien oder größere Gruppen ist es oft viel entspannter, sich eine eigene Wohnung oder ein ganzes Haus zu mieten, anstatt mehrere Hotelzimmer zu buchen. Man hat einfach mehr Platz, kann sich selbst verpflegen und ist nicht an feste Frühstückszeiten gebunden, was den Urlaub deutlich flexibler macht. Es gibt Portale, auf denen man alles findet, von der schicken Einzimmerwohnung im Stadtzentrum bis hin zur prachtvollen Villa auf dem Land.

Natürlich darf man auch das Campen nicht vergessen, denn Deutschland bietet dafür in den unterschiedlichsten Regionen traumhafte Plätze an. Die Kontraste könnten kaum größer sein, wenn man sich überlegt, ob man lieber im Watt an der Nordsee campiert oder sein Zelt im Schatten der mächtigen Alpen aufschlägt. Es ist die perfekte Art, um der Natur ganz nah zu sein und morgens schon mit dem Duft von frischem Gras oder Seeluft aufzuwachen.

Am Ende ist es völlig egal, für welche Art der Unterkunft man sich entscheidet, denn die Gastfreundschaft wird hier großgeschrieben. Überall bemüht man sich, den Gästen eine schöne Zeit zu bereiten, egal ob in der luxuriösen Suite oder auf der einfachen Isomatte im Zelt. Deutschland ist einfach ein Land, das es einem leicht macht, sich wohlzufühlen und den Urlaub in vollen Zügen zu genießen, ganz egal wie man wohnt.

Küche und Geschirr Deutschland

Die deutsche Küche hat eine ziemlich lange Geschichte, die tief in der bäuerlichen Tradition und der jeweiligen Region verwurzelt ist. Über die Jahrhunderte hat sie sich durch gesellschaftliche und politische Veränderungen immer weiterentwickelt und ist heute vielseitiger, als viele vielleicht denken. Jede Ecke des Landes hat ihre ganz eigenen Spezialitäten und Rezepte, die oft von Generation zu Generation weitergegeben wurden und für einen unverwechselbaren Geschmack sorgen.

Obwohl es regional große Unterschiede gibt, dreht sich in der klassischen deutschen Küche doch sehr viel um Brot, Kartoffeln und natürlich Fleisch. Besonders Schweinefleisch ist extrem beliebt, aber auch verschiedene Kohlsorten spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, was auf den Tisch kommt. Es sind oft ehrliche, herzhafte Gerichte, die einen nach einem langen Tag an der frischen Luft so richtig satt und glücklich machen.

Wurstspezialitäten sind ohne Zweifel eines der Aushängeschilder der deutschen Esskultur, und man findet hier wohl eine Vielfalt, die weltweit ihresgleichen sucht. Berühmt sind vor allem die Rostbratwürste oder die klassischen Bratwürste, die aus fein gehacktem Fleisch bestehen und am besten direkt vom Grill schmecken. Oft werden sie ganz schlicht mit einer ordentlichen Portion Senf oder Meerrettich serviert, was den würzigen Geschmack perfekt abrundet.

Aber es gibt natürlich noch viel mehr als nur Wurst, denn die Deutschen lieben auch Braten aus Lamm, Ente oder Wild, die oft stundenlang geschmort werden. Auch Fischgerichte stehen hoch im Kurs, und oft werden verschiedene Fleischsorten in einem Gericht kombiniert, um ein ganz besonderes Aroma zu erzeugen. Es ist diese Liebe zum Detail und zur Qualität der Zutaten, die man in jedem Bissen schmecken kann, wenn das Essen mit Leidenschaft zubereitet wurde.

Ein absoluter Klassiker und das vielleicht bekannteste Nationalgericht überhaupt ist das Sauerkraut, das eigentlich zu fast allem gereicht wird. Es dient entweder als Beilage oder wird direkt in Eintöpfe gemischt und gibt den Gerichten eine feine, säuerliche Note. Daneben werden aber auch Unmengen an anderem Gemüse wie Karotten, Erbsen, Bohnen oder Spinat gegessen, und auch frische Salate mit Tomaten und Gurken dürfen bei fast keiner Mahlzeit fehlen.

Im Nordwesten des Landes, wo das Meer nicht weit ist, spielen Fisch und Meeresfrüchte natürlich eine viel größere Rolle als im tiefen Süden. Da wird dann gerne mal ein marinierter Hering gegessen, ein frischer Fisch direkt vom Grill serviert oder man lässt sich Krabbengerichte in allen Variationen schmecken. Es ist toll zu sehen, wie die geografische Lage die Speisekarte bestimmt und so für eine ständige Abwechslung sorgt, je nachdem, wo man gerade unterwegs ist.

Wer eine Schwäche für Süßes hat, wird sich in Deutschland wie im Himmel fühlen, denn die Auswahl an Desserts und Gebäck ist riesig. Besonders zur Weihnachtszeit sind Marzipan und Lebkuchen gar nicht wegzudenken, aber auch das restliche Jahr über gibt es tolle Leckereien. Die Schwarzwälder Kirschtorte mit ihren vielen Schichten aus Schokolade, Sahne und Kirschen ist ein echter Welterfolg und schmeckt nirgendwo so gut wie in ihrer Heimat.

Ein weiterer Favorit für zwischendurch sind die Krapfen, kleine runde Hefeteilchen, die meistens mit Marmelade gefüllt und dick mit Zucker bestäubt sind. Es sind diese kleinen Sünden, die das Leben versüßen und bei keinem Kaffeeklatsch am Nachmittag fehlen dürfen. Man merkt einfach, dass hier viel Wert auf Tradition gelegt wird, egal ob es nun um die Hauptspeise oder den Nachtisch geht.

Zum Essen gehört in Deutschland natürlich auch oft ein gutes Getränk, und da stehen Bier und Wein ganz klar an erster Stelle. Mit über 1200 Brauereien gibt es eine unglaubliche Auswahl an Biersorten, auf die die Einheimischen mächtig stolz sind, weil sie oft noch nach alten Reinheitsgeboten gebraut werden. Aber auch die deutschen Weine haben weltweit einen exzellenten Ruf und passen hervorragend zu den regionalen Gerichten, die man überall im Land entdecken kann.

Kultur und Traditionen Deutschland

Die deutsche Kultur ist über viele Jahrhunderte hinweg gewachsen und wurde stark durch die bewegte Geschichte des Landes geprägt. Einst war die Region ein zentraler Teil des Heiligen Römischen Reiches und hat sich heute zu einer der stabilsten und einflussreichsten Wirtschaftsnationen der ganzen Welt entwickelt. Dieser Weg hat Spuren hinterlassen, die man heute noch in der Sprache, der Architektur und vor allem in der Art der Menschen spüren kann.

Fast alle Einwohner sprechen hier Deutsch, wobei es viele verschiedene Dialekte gibt, die manchmal so unterschiedlich klingen, dass man kaum glaubt, es sei die gleiche Sprache. Neben dem Hochdeutschen sind aber auch Sprachen von Minderheiten wie Sorbisch, Dänisch oder Friesisch offiziell anerkannt, was die kulturelle Vielfalt des Landes zeigt. Es ist faszinierend zu hören, wie sich die Sprache verändert, wenn man nur ein paar hundert Kilometer von Norden nach Süden reist.

Was den Glauben angeht, bezeichnen sich weit über die Hälfte der Menschen als Christen, wobei Katholiken und Protestanten etwa gleich stark vertreten sind. Es gibt aber auch eine wachsende Zahl von Menschen, die keiner Religion angehören, sowie eine bedeutende muslimische Minderheit, die das religiöse Bild mitprägt. Diese Mischung aus Tradition und Moderne sorgt für ein gesellschaftliches Miteinander, das auf gegenseitigem Respekt und Offenheit basiert.

Man sagt den Deutschen ja oft nach, dass sie sehr viel Wert auf Ordnung, Pünktlichkeit und ihre Privatsphäre legen, und da ist auch heute noch ein Kern Wahrheit dran. Fleiß und Sparsamkeit gelten als wichtige Tugenden, die tief in der Mentalität verwurzelt sind und oft als Grund für den wirtschaftlichen Erfolg genannt werden. Aber hinter der manchmal etwas ernsten Fassade steckt oft ein sehr herzlicher Kern, den man besonders bei Festen und in privater Runde kennenlernt.

Nicht umsonst wird Deutschland oft als das Land der Dichter und Denker bezeichnet, denn hier wurden einige der größten Köpfe der Weltgeschichte geboren. Denken wir nur an Philosophen wie Immanuel Kant oder später Schopenhauer und Nietzsche, die das menschliche Denken für immer verändert haben. Auch die Begründer der kommunistischen Theorie, Marx und Engels, stammten von hier und haben von Deutschland aus die politische Weltbühne beeinflusst.

Auch was das Lesen angeht, sind die Leute hier ganz vorne mit dabei, denn jedes Jahr kommen Unmengen an neuen Büchern auf den Markt. Die Frankfurter Buchmesse ist das wichtigste Ereignis der Branche weltweit und zieht Besucher aus allen Kontinenten an, um über die neuesten Werke zu diskutieren. Es ist eine lange Tradition, die bis zur Erfindung des Buchdrucks zurückreicht, denn auch die erste Zeitung der Welt wurde hier gedruckt.

In der Musik haben deutsche Komponisten wie Bach und Beethoven Maßstäbe gesetzt, die bis heute in jedem Konzertsaal der Welt nachklingen. Sie haben den Übergang von der Klassik zur Romantik geprägt und Werke geschaffen, die zeitlos schön sind und Menschen überall auf dem Globus berühren. Neben diesen Schwergewichten gibt es noch viele weitere berühmte Namen wie Brahms oder Schubert, die das musikalische Erbe des Landes so reich machen.

Wenn man durch die Städte wandert, erzählt die Architektur oft die ganze Geschichte des Landes, von alten römischen Brücken bis hin zu modernsten Glasbauten. Man findet prachtvolle Schlösser, gewaltige Kathedralen und sogar antike Amphitheater, die alle von verschiedenen Epochen und Herrschern zeugen. Es ist wie ein riesiges Freilichtmuseum, in dem man an jeder Ecke etwas über die Vergangenheit erfahren kann, wenn man nur genau hinsieht.

Sport spielt im Alltag eine riesige Rolle, wobei Fußball ganz klar die unangefochtene Nummer eins ist und das ganze Land bei großen Turnieren in Atem hält. Aber auch in vielen anderen Disziplinen wie Tennis, Radsport oder Leichtathletik ist man hier sehr erfolgreich und leidenschaftlich dabei. Es ist ein wichtiger Teil der Freizeitgestaltung, egal ob man nun selbst aktiv ist oder lieber im Stadion mitfiebert.

Die Feste in Deutschland sind weltberühmt, allen voran natürlich das Oktoberfest, bei dem Millionen von Menschen zusammenkommen, um gemeinsam zu feiern. Aber auch die kulturellen Highlights wie die Berlinale für Filmfans oder das Beethovenfest in Bonn ziehen jedes Jahr ein riesiges Publikum an. Diese Mischung aus traditionellen Volksfesten und hochkarätigen Kulturereignissen macht das Leben hier so bunt und lebenswert für alle, die gerne unter Menschen sind.

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