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Aruba

Information about Aruba

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Geographie und Geschichte Aruba

Aruba ist dieser winzige Fleck Erde im Karibischen Meer, der mit seinen weißen Stränden und dem unglaublich klaren Wasser direkt vor der Küste Venezuelas liegt. Man kann sich die Insel als ein kleines Paradies vorstellen, das gerade mal 185 Quadratkilometer groß ist. Es ist dort eigentlich alles recht überschaubar, denn die Insel erstreckt sich über etwa 30 Kilometer in der Länge und misst an der breitesten Stelle nur 10 Kilometer. Wer Lust auf Sonne, Sand und ein bisschen Luxus beim Shoppen hat, wird sich hier sofort wohlfühlen.

In der Hauptstadt Oranjestad fällt sofort die Architektur ins Auge, die stark an die Niederlande erinnert. Das ist kein Wunder, denn Niederländisch ist hier die offizielle Amtssprache, auch wenn die meisten Leute im Alltag fließend Englisch oder Spanisch sprechen. Aber das Spannendste ist eigentlich Papiamento. Das ist eine ganz eigene Sprache, die auf der Insel entstanden ist. Sie klingt wie ein bunter Mix aus Niederländisch, Portugiesisch und Englisch und wird von den Einheimischen mit Stolz gesprochen.

Durch den ständigen Wind, der über die Insel fegt, ist Aruba ein echter Hotspot für Segler und Windsurfer geworden. Überall findet man schicke Hotels, edle Casinos und richtig gute Restaurants. Das Wetter spielt eigentlich das ganze Jahr über mit, was die Insel zu einem perfekten Ziel für Urlauber macht. Bevor die Touristen kamen, lebten hier aber schon vor langer Zeit Indianer. Forscher haben in den Kalksteinhöhlen uralte Zeichen und Schriften entdeckt, die wohl schon tausend Jahre alt sind.

Dort in den Höhlen hat man auch Tongefäße gefunden, die man sich heute im archäologischen Museum ansehen kann. Christoph Kolumbus war der erste Europäer, der 1493 hier landete. Danach ging es auf der Insel ziemlich turbulent zu, weil ständig jemand anderes die Macht haben wollte. Zuerst waren es die Spanier im Jahr 1499, dann trieben sich Piraten herum, und schließlich übernahmen 1636 die Niederländer das Ruder.

Im 19. Jahrhundert wurde dann sogar Gold gefunden, und später im 20. Jahrhundert entdeckte man Öl. Das Öl hat der Wirtschaft der Insel einen riesigen Schub gegeben. Der Name Aruba kommt übrigens aus der Sprache der Ureinwohner. Die Wörter ORA und OUBAO bedeuten so viel wie Muschel und Insel. Wenn man sich die Landschaft anschaut, sieht man trotz des wenigen Regens eine faszinierende Pflanzenwelt.

Das Wahrzeichen der Insel ist der Divi-Divi-Baum. Diese Bäume sehen aus, als würden sie sich ständig im Wind verbeugen, weshalb die Einheimischen sie auch Windbäume nennen. Es ist wirklich ein Bild, das man so schnell nicht vergisst, wenn man die tropische Flora auf der Insel erkundet.

Regionen und Resorts Aruba

Natur Aruba

Wenn man über Aruba spaziert, merkt man schnell, dass die Natur hier ganz anders ist, als man es von einer typischen Tropeninsel erwarten würde. Überall wachsen Kakteen, Aloe Vera und Kokospalmen. Man findet aber auch leckere Früchte wie Mangos, Papayas und Zitronen, die direkt auf der Insel gedeihen. Eine spannende Geschichte ist die Sache mit der Aloe Vera. Im 19. Jahrhundert wurde daraus der sogenannte Curaçao-Gummi hergestellt.

Dieser Gummi galt damals als extrem hochwertig und war lange Zeit die wichtigste Einnahmequelle der Insel, noch bevor man überhaupt an Öl dachte. Heute ist die Pflanze immer noch ein wichtiger Teil der Identität von Aruba. Aber nicht nur die Pflanzenwelt ist beeindruckend, auch die Tiere haben einiges zu bieten. In der trockenen Landschaft leben viele Schlangen, Schildkröten und unzählige Eidechsen, während am Himmel dutzende Vogelarten ihre Kreise ziehen.

Ein ganz besonderer Bewohner der Gewässer rund um die Insel ist die Echte Karettschildkröte. Diese Meeresbewohner können bis zu 45 Kilo wiegen und fast einen Meter lang werden. Mit ihren scharfen Kiefern sind sie echte Jäger und knacken problemlos die harten Schalen von Muscheln. Meistens fressen sie aber Algen, Quallen oder kleine Fische. Sie sind erstaunlich flink im Wasser und können sogar richtig schnelle Fische fangen, was man ihnen an Land gar nicht zutrauen würde.

Leider sind diese Schildkröten vom Aussterben bedroht, weil sie früher wegen ihrer wunderschönen Panzer gejagt wurden. Aus dem Material hat man teuren Schmuck oder kleine Dosen gemacht. Heute stehen sie unter Schutz. Wenn man Glück hat, sieht man auch Pelikane, Reiher oder Möwen, die auf ihrem Weg von Nord- nach Südamerika hier eine Pause einlegen. Die Unterwasserwelt ist sowieso ein Kapitel für sich, denn dort wimmelt es nur so von Leben.

Man begegnet beim Schnorcheln oft Papageienfischen, Aalen oder dem seltenen Meerengel. Der Meerengel ist ein ganz friedliches Wesen und es ist ein echtes Highlight, wenn man einem begegnet. Der Papageienfisch ist hingegen für sein lustiges Aussehen bekannt. Er hat einen kräftigen Kopf und ein Maul, das tatsächlich an den Schnabel eines Papageis erinnert. Diese Fische bringen unglaublich viel Farbe in die Riffe vor der Küste.

Manche dieser Fischarten wurden früher sogar gezielt gezüchtet, um die Vielfalt unter Wasser zu erhöhen. Die Kombination aus der kargen Landschaft an Land und dem bunten Leben unter Wasser macht den besonderen Reiz Arubas aus. Wer die Natur liebt, wird hier an jeder Ecke etwas Neues entdecken, egal ob im Kakteenwald oder beim Tauchen an den Korallenriffen.

Klima Aruba

Das Klima auf Aruba ist perfekt für alle, die keine Lust auf graue Tage haben. Es wird als trocken-tropisch eingestuft, was bedeutet, dass es eigentlich immer warm ist. Die Lufttemperaturen bewegen sich das ganze Jahr über zwischen 27 und 30 Grad. Auch das Wasser ist mit 25 bis 28 Grad so angenehm, dass man eigentlich jeden Tag im Meer baden gehen kann. Das ist wohl einer der Hauptgründe, warum die Insel bei Urlaubern so beliebt ist.

Regen gibt es auf Aruba eher selten. Wenn es mal nass wird, dann meistens zwischen Oktober und Dezember. Aber das sind dann oft nur kurze, heftige Schauer, nach denen schnell wieder die Sonne rauskommt. Insgesamt fallen im Jahr kaum mehr als 440 Millimeter Regen. Ein großer Vorteil der Lage ist auch, dass Aruba fast nie von Hurrikanen getroffen wird. Stattdessen weht fast immer ein angenehmer Passatwind, der die tropische Hitze viel erträglicher macht.

Echte Jahreszeiten, wie wir sie kennen, gibt es hier eigentlich nicht. Alles geht fließend ineinander über. Was viele Besucher überrascht, ist die trockene Luft. In den Tropen ist es ja oft sehr schwül, aber auf Aruba fühlt es sich viel frischer an. Selbst im sogenannten Winter sinken die Temperaturen fast nie unter 24 Grad. Die heißeste Zeit des Jahres ist von Ende Juli bis Anfang Oktober, wobei der September oft der absolute Spitzenreiter mit über 30 Grad ist.

Wenn man es ein kleines bisschen kühler mag, sollte man zwischen Dezember und März kommen. Da liegen die Werte meistens so um die 25 Grad, was sich bei der leichten Brise einfach herrlich anfühlt. Im Sommer kann das Thermometer tagsüber auch mal auf 33 Grad klettern, während es nachts bei etwa 28 Grad bleibt. Der Juni ist besonders sonnig mit fast 18 vollen Sonnentagen und kaum Regen, was ideal für Strandtage ist.

Der trockenste Monat ist aber der Juli. Da regnet es so gut wie gar nicht, und die Tagestemperaturen liegen bei stabilen 31 Grad. Im August bekommt man fast 10 Stunden Sonne am Tag geliefert. Wer am liebsten im richtig warmen Meer badet, sollte die Zeit von Ende August bis November wählen. Da hat das Wasser seine Höchsttemperaturen und fällt kaum unter 27 Grad. Das ist fast wie in einer Badewanne.

Am kühlsten ist das Meer im Februar, aber selbst dann sind 25 Grad immer noch wärmer als in den meisten Schwimmbädern zu Hause. Durch die konstanten Bedingungen muss man sich eigentlich keine Sorgen um das Wetter machen, wenn man seinen Urlaub plant. Aruba liefert fast eine Garantie für Sonnenschein und angenehme Brisen, die den Aufenthalt im Freien zu jeder Tageszeit zu einem echten Genuss machen.

Transport in Aruba

Wenn man am Flughafen ankommt, möchte man natürlich möglichst stressfrei zum Hotel kommen. Dafür gibt es auf Aruba wirklich gute Möglichkeiten. Viele Leute buchen sich vorab einen Transfer, bei dem der Preis feststeht und man sich keine Sorgen um versteckte Kosten machen muss. Man kann ganz entspannt bar oder mit Karte zahlen. Je nachdem, wie man reisen möchte, gibt es alles vom normalen Auto bis hin zur luxuriösen Limousine.

Für größere Gruppen oder Familien sind die geräumigen Minivans super praktisch. Wer es etwas exklusiver mag, kann sich natürlich auch ein Fahrzeug der Oberklasse gönnen. Das Gute bei diesen festen Buchungen ist, dass das Gepäck und eventuelle Straßengebühren schon im Preis drin sind. Da jedes Auto eine Klimaanlage hat, fängt der Urlaub schon bei der Fahrt zum Hotel richtig gut an. Meistens wird man direkt mit einem Namensschild am Flughafen oder Hafen empfangen.

Wer lieber auf eigene Faust unterwegs ist, kann die Busse oder Taxis nutzen. Die Straßen auf der Insel sind gut ausgebaut und ziehen sich über fast 800 Kilometer. Man fährt hier übrigens auf der rechten Seite, was für die meisten Urlauber keine Umstellung ist. Der zentrale Busbahnhof ist in Oranjestad. Von dort aus kommt man mit den öffentlichen Bussen eigentlich in jeden Winkel der Insel. Es gibt auch private Kleinbusse, die an der gleichen Station abfahren.

Die Preise für den Bus sind absolut fair. Eine Hin- und Rückfahrt kostet etwa 5 Dollar. Wenn man von der Hauptstadt zu den Stränden ganz im Süden will, zahlt man für das Ticket hin und zurück etwa 8 Dollar. Es gibt auch eine Tageskarte für 10 Dollar, mit der man so oft fahren kann, wie man will. Das ist eine tolle Sache, um die ganze Insel günstig zu erkunden, ohne ständig nach Kleingeld suchen zu müssen.

Ein echtes Highlight ist die Straßenbahn, die seit 2013 durch die Stadt rollt. Sie verbindet den Hafen mit dem Stadtzentrum und ist vor allem bei Kreuzfahrtgästen beliebt. Die Wagen sehen total schick im Retro-Stil aus. Sie haben kein Oberleitungsnetz und sind offen gebaut, sodass man während der Fahrt die Aussicht und den Fahrtwind genießen kann. Man kommt so ganz bequem zu den wichtigsten Punkten in der Innenstadt.

Wer noch flexibler sein will, mietet sich ein Auto. Man braucht dafür einen internationalen Führerschein und meistens mindestens zwei Jahre Fahrpraxis. Das Alter für die Miete liegt oft zwischen 21 und 70 Jahren. Bezahlen kann man den Mietwagen ganz einfach in Dollar, mit Kreditkarte oder sogar mit Reiseschecks. So steht der Erkundung der versteckten Buchten und entlegenen Nationalparks auf eigene Faust nichts mehr im Weg.

Geld und Einkaufen in Aruba

Die offizielle Währung auf Aruba ist der Arubanische Florin, den manche Leute auch Gulden nennen. Diese Währung gibt es in ihrer jetzigen Form seit 1986. Früher wurde das Geld sogar in Kanada hergestellt, und dort ist auch das Design der Münzen entstanden. Interessant ist, dass ausländische Währungen früher mal streng verboten waren, aber heute sieht das natürlich ganz anders aus. Die Banknoten haben alle die gleiche Größe und sind in rötlichen Tönen gehalten.

Auf den Geldscheinen sieht man oft bekannte Persönlichkeiten der Insel oder wunderschöne Naturmotive, was sie zu einem kleinen Kunstwerk macht. Es gibt Scheine im Wert von 5 bis 100 Florin, die aus robusten Materialien gefertigt sind. Bei den Münzen gibt es eine echte Besonderheit: Das 50-Cent-Stück ist quadratisch. Die Einheimischen nennen diese Münze liebevoll Yotin. Ein Florin ist heute ungefähr 35 russische Rubel wert.

Heutzutage kann man aber fast überall problemlos mit US-Dollar bezahlen. Auch Kreditkarten wie Visa oder Mastercard werden fast überall akzeptiert, egal ob im Taxi, im Restaurant oder an der Strandbar. Über die Insel verteilt gibt es genug Geldautomaten, an denen man sich Bargeld holen kann. Wenn man direkt nach der Landung Geld wechseln möchte, findet man am Flughafen direkt mehrere Schalter, die oft sehr gute Kurse anbieten.

Die Banken auf Aruba haben kundenfreundliche Öffnungszeiten. Unter der Woche sind sie meist von 8 bis 16 Uhr da, und am Wochenende gibt es oft spezielle Zeiten am Vormittag. Aruba ist aber nicht nur wegen der Währung interessant, sondern vor allem wegen der Einkaufsmöglichkeiten. Die Insel ist nämlich eine Freihandelszone, was bedeutet, dass man hier viele Luxusgüter ohne die üblichen Steuern kaufen kann.

Man findet hier alles von edlem Schmuck und Parfüm bis hin zu echten kubanischen Zigarren und lokalem Käse. Es ist ein echtes Paradies für Leute, die gerne bummeln gehen. Viele Weltmarken haben hier eigene Boutiquen, in denen die Preise oft deutlich unter denen in Europa liegen. Besonders beliebt ist auch die hochwertige Elektronik, da man hier oft die neuesten Modelle zu sehr attraktiven Preisen bekommt.

Natürlich darf man die lokalen Produkte nicht vergessen. Besonders beliebt sind Artikel aus Aloe Vera, die direkt auf der Insel produziert werden. Ein gutes Gel kostet etwa 15 bis 18 Dollar, während man Handcremes schon für unter 10 Dollar bekommt. Es gibt auch tolle Geschenksets für etwa 30 Dollar, die ein perfektes Mitbringsel für Freunde und Familie sind. So nimmt man ein Stück der Insel mit nach Hause.

Hauptattraktionen Aruba

Wer sich für eine Reise nach Aruba entscheidet, bekommt weit mehr als nur Postkartenmotive mit weißen Stränden und sanften Palmen zu sehen. Klar, das türkisfarbene Wasser ist absolut traumhaft, aber das Innere der Insel verbirgt Schätze, die man erst beim genaueren Hinsehen entdeckt. Ein absolutes Muss für jeden Besucher ist der Nationalpark Arikok, der fast ein Fünftel der gesamten Inselfläche einnimmt und sich entlang der wilden Nordküste erstreckt. Hier trifft unberührte Natur auf spannende Geschichte, denn neben der Flora findet man dort auch alte Zeichnungen der Arawak-Indianer und Ruinen ehemaliger Goldminen.

Inmitten dieses Parks ragt der Berg Jamanota empor, der mit seinen fast einhundertneunzig Metern der höchste Punkt der ganzen Insel ist. Von dort oben hat man einen Ausblick, den man so schnell nicht vergisst, umgeben von Pflanzen, die tatsächlich nur auf Aruba wachsen. Ein weiterer magischer Ort ist der Tunnel der Liebe, den viele auch unter dem Namen Huliba-Höhle kennen. Seinen charmanten Namen verdankt der Ort dem Eingang, der fast perfekt wie ein Herz geformt ist. Es ist kein Wunder, dass sich hier besonders viele Paare fotografieren lassen und dabei auf ein bisschen Liebesglück hoffen.

Nicht weit davon entfernt liegen die Guadirikiri-Höhlen, die früher angeblich als Versteck für Piraten dienten. Heute sind sie eher für ihr faszinierendes Lichtspiel bekannt, wenn die Sonnenstrahlen durch Löcher in der Decke in die dunklen Kammern fallen. In den unterirdischen Gängen, die sich weit in den Fels ziehen, haben hunderte von Fledermäusen ihr Zuhause gefunden. Wer es lieber etwas klassischer mag, sollte den kalifornischen Leuchtturm besuchen, der majestätisch über der Gegend von Tierra del Sol thront. Diese Ecke der Insel ist für ihre zerklüfteten Felsen bekannt und bietet eine ganz eigene, fast schon raue Atmosphäre.

Richtig geheimnisvoll wird es in der Gegend von Ayo Rock, wo riesige Felsformationen aus Diorit und Quarzit die Landschaft prägen. Forscher vermuten, dass hier einst eine völlig unbekannte Zivilisation lebte, die ihre Spuren in Form von seltsamen Hieroglyphen auf den Steinen hinterlassen hat. Auch die massiven Felsbrocken nördlich von Hooiberg geben Rätsel auf, da sie tonnenschwer sind und einfach so in der Landschaft liegen. Die örtlichen Behörden haben dort schöne Wanderwege angelegt, die einen bis auf eine Höhe von einhundertfünfundsechzig Metern führen.

Ein Stück lebendige Geschichte findet man in San Nicolas, der ältesten Stadt der Insel, in der die berühmte Charlie’s Bar steht. In den vierziger Jahren wurde sie zum Kultort, weil Gäste anfingen, ihre Fundstücke aus dem Meer einfach an die Wände zu hängen. Wer den Nervenkitzel sucht, sollte die natürliche Brücke an der Nordküste besuchen, die beeindruckende dreißig Meter misst. Der Zugang dort ist völlig unkompliziert und kostenlos, sodass man jederzeit vorbeischauen kann. Für einen Moment der Ruhe sorgt die Kapelle der Grotte von Lourdes, die komplett aus Stein gebaut wurde und an eine Marienerscheinung aus dem Jahr achtzehnhundertacht erinnert.

Tourismus in Aruba

Ein Urlaub auf dieser Insel fühlt sich oft an wie ein Traum in Blau und Weiß, besonders wenn man die Zeit an den vielen Korallenriffen verbringt. Die Insel ist ein wahres Paradies für alle, die das Wasser lieben, egal ob man nun tief tauchen oder nur ein bisschen schnorcheln möchte. Man findet hier einsame Buchten, in denen man völlig zur Ruhe kommen kann, aber auch bunte Häuser im typischen Inselstil, die sofort gute Laune verbreiten. Die Einheimischen sind unglaublich herzlich und sorgen dafür, dass man sich vom ersten Moment an willkommen fühlt.

Die meisten Leute kommen natürlich wegen der fantastischen Strände hierher, die zu den besten der Welt gehören. Das glasklare Wasser ist wie geschaffen für Sportarten wie Windsurfen oder gemütliche Segeltörns in den Sonnenuntergang. Besonders Familien fühlen sich am Arashi Beach wohl, da man dort hervorragend schnorcheln kann und das Wasser sehr ruhig ist. Wer es etwas lebhafter mag, ist am Palm Beach richtig, wo es von Sonnenstühlen über bunte Schirme bis hin zu kleinen Strandbars alles gibt, was das Herz begehrt.

Für Reisende mit Kindern oder Leute, die es ganz entspannt angehen wollen, ist der Baby Beach eine hervorragende Wahl. Hier ist das Wasser so flach und ruhig, dass man sich fast wie in einem riesigen Swimmingpool fühlt. Wer dagegen die Unterwasserwelt in ihrer ganzen Pracht erleben will, sollte zum De Palm Beach fahren. Dort gibt es Korallenriffe, die so farbenfroh und belebt sind, dass man beim Schnorcheln gar nicht mehr aus dem Staunen herauskommt.

Neben der Natur gibt es aber auch kulturell einiges zu entdecken, wie zum Beispiel die Hauptstadt Oranjestad mit ihrer charmanten Architektur. Die Stadt San Nicolas bietet ebenfalls einen tollen Einblick in das echte Inselleben abseits der großen Touristenströme. Wenn man mit Kindern unterwegs ist, lohnt sich ein Abstecher zur Schmetterlingsfarm oder zum Eselreservat in der Nähe von Santa Cruz. Diese kleinen Ausflüge sind oft die Highlights für die jüngeren Besucher, aber auch Erwachsene haben dort ihren Spaß.

Wer die Insel mal aus einer anderen Perspektive sehen will, kann sich ein Pferd leihen und durch die Dünen reiten. Alternativ gibt es wilde Jeeptouren, bei denen es auch mal holprig zugehen kann, was aber gerade den Reiz ausmacht. Abends verwandelt sich die Insel in eine lebendige Partymeile mit unzähligen Cafés, Restaurants und auch Casinos für diejenigen, die ihr Glück versuchen wollen. Besonders in der Karnevalszeit geht es hier richtig rund, wenn Paraden wie der Fackelzug durch die Straßen ziehen.

Sogar der Geburtstag des niederländischen Königs wird hier mit einer riesigen Begeisterung gefeiert, die man einfach miterlebt haben muss. Wer es nach all der Action lieber ruhig angehen lassen möchte, findet ein riesiges Angebot an Massagen und Wellnessanwendungen. Es gibt kaum etwas Entspannenderes, als sich bei einer professionellen Behandlung verwöhnen zu lassen, während man die Meeresbrise spürt. Sogar Ausflüge mit einem echten U-Boot werden angeboten, bei denen man die Tiefen der Karibik trocken und sicher erkunden kann.

Unterkunft in Aruba

Jedes Jahr machen sich tausende Menschen auf den Weg zu diesem kleinen Fleckchen Erde in der Karibik, um den Alltag hinter sich zu lassen. Bei der Wahl der Unterkunft hat man hier wirklich die Qual der Wahl, denn die Insel bietet für jeden Geschmack etwas. Ob man nun lieber ganz exklusiv in einem der luxuriösen Resorts wohnt oder sich eine gemütliche Bleibe in der Nähe der anderen niederländischen Antillen sucht, bleibt jedem selbst überlassen. Die Hotellandschaft auf Aruba ist extrem modern und lässt eigentlich keine Wünsche offen.

Die meisten Hotels sind so gebaut, dass man fast direkt vom Zimmer aus in den Sand fallen kann. Viele Anlagen verfügen über eigene kleine Parks und bieten ihren Gästen eine Menge kostenloser Aktivitäten an, von Wassersport bis hin zu abendlichen Shows. Die Zimmer sind in der Regel im europäischen Stil eingerichtet, was bedeutet, dass man auf Komfort wie Klimaanlagen und bequeme, große Betten nicht verzichten muss. Oft sind es weitläufige Anlagen mit mehreren Pools, die sowohl für Profischwimmer als auch für kleine Kinder geeignet sind.

Ein großer Pluspunkt ist der oft traumhafte Ausblick auf das tiefblaue Meer, den man von vielen Balkonen aus genießen kann. Auch das Internet ist fast überall kostenlos verfügbar, sodass man seine Urlaubsfotos direkt mit den Liebsten zu Hause teilen kann. Kulinarisch wird man morgens meist mit einem riesigen Buffet begrüßt, das vor allem durch frische Meeresfrüchte und lokale Spezialitäten besticht. Viele Urlauber entscheiden sich jedoch dafür, nur das Frühstück im Hotel zu nehmen, um die vielen Restaurants der Insel zu testen.

Es gibt auf Aruba alles, von der einfachen Drei-Sterne-Unterkunft bis hin zum prunkvollen Fünf-Sterne-Palast. Der Service ist dabei durchweg auf einem sehr hohen Niveau, da die Menschen hier sehr viel Wert auf Gastfreundschaft legen. Preislich geht es in den einfacheren Hotels oft bei etwa vierzig bis fünfzig Dollar pro Nacht los. Wer mehr Luxus möchte und in einem der bekannteren Resorts absteigt, muss mit Kosten zwischen einhundert und dreihundert Dollar rechnen. In der absoluten Spitzenklasse kann der Preis pro Person auch mal über fünfhundert Dollar steigen.

Für jüngere Reisende oder Leute mit einem kleineren Budget gibt es auf der Insel zudem eine ganze Reihe von Hostels. Dort bekommt man ein Bett oft schon für fünfzehn bis dreißig Dollar, wobei man sich das Bad und die Küche meistens mit anderen teilt. Ein einfacher Frühstücksservice ist in diesen Unterkünften oft schon im Preis enthalten. Auch wenn es dort keine großen Casinos oder Wellnessbereiche gibt, sind diese Häuser sehr sauber und bieten eine tolle Atmosphäre.

Solche kleinen Pensionen und Hostels sind perfekt für alle, die ohnehin den ganzen Tag draußen unterwegs sein wollen. Man nutzt das Zimmer dann eigentlich nur zum Schlafen und verbringt die restliche Zeit damit, die Insel zu erkunden oder am Strand zu liegen. Es ist eine tolle Möglichkeit, Geld zu sparen und trotzdem die volle Schönheit Arubas zu erleben. Letztlich findet hier jeder genau den Ort, an dem er sich für ein paar Tage oder Wochen wie zu Hause fühlen kann.

Küche und Geschirr Aruba

Die Küche auf Aruba ist ein wahres Spiegelbild der Geschichte der Insel, auf der mittlerweile über neunzig verschiedene Nationalitäten zusammenleben. Wer hier essen geht, merkt sofort, dass hier Einflüsse aus Europa, dem arabischen Raum und Asien aufeinandertreffen. Es ist eine spannende Mischung, die man so an kaum einem anderen Ort findet. Zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Einheimischen gehören Käse, Ziegenfleisch, viel frischer Fisch, Geflügel und natürlich Reis sowie verschiedene Bohnensorten.

Ein absolutes Highlight der lokalen Küche ist das Gericht namens Keshi Yena. Dabei handelt es sich um eine Art gefüllten Käse, der im Ofen gebacken wird und eine Füllung aus Fleisch, Pflaumen und Kastanien enthält. Wer es etwas kräftiger mag, sollte das geschmorte Ziegenfleisch probieren, das mit einer speziellen Gewürzmischung verfeinert und meist mit Kartoffeln serviert wird. Eine echte Besonderheit ist auch Zult, bei dem Schweineohren in Salzwasser gekocht, fein geschnitten und in einer Essigmarinade mit scharfem Pfeffer eingelegt werden.

Bei Urlaubern stehen vor allem die Kokos-Garnelen ganz hoch im Kurs, die nach einem besonderen Rezept zubereitet werden. Die Garnelen werden zuerst in würzigem Mehl gewendet, dann in Kokosraspeln gewälzt und schließlich goldbraun in der Pfanne gebraten. Serviert mit frischem Gemüse und einem Spritzer Zitronensaft schmecken sie einfach unvergleichlich gut. Die Bewohner der Insel lieben zudem ihre lokale Kirschsorte, die Shimaruku genannt wird und dank der vielen Sonne das ganze Jahr über wächst.

Oft bekommt man als Beilage Funchi serviert, eine Art Maisbrei, der entweder cremig oder fest und angebraten gegessen wird. Auch bei den Desserts zeigt sich der exotische Charakter der Insel von seiner besten Seite. Gerne werden Pflaumen in Teig gebacken und dazu ein Tee aus frischen Kräutern gereicht. Eine weitere süße Spezialität sind die in Zucker und Öl gebratenen Früchte des Purpur-Mombinbaums. Sehr beliebt sind auch das saftige Bananenbrot und die süßen Brötchen, die oft mit einer feinen Mandelnote verfeinert werden.

Da auf Aruba fast überall Kokospalmen stehen, findet man diese Zutat auch in vielen Nachtischen wieder, wie etwa im Schokoladenkuchen mit Kokosstreuseln. Auch der Kesio, eine Art Pudding mit Karamell, sowie Gebäck mit einem Schuss Rum gehören zu den Favoriten. Rum ist ohnehin das Nationalgetränk der Insel und wird für fast alles verwendet, vom Cocktail bis zum Kuchenteig. Eine Besonderheit für Bierliebhaber ist das Balashi-Bier, das unter Verwendung von Korallen gefiltert wird und fast überall eiskalt serviert wird.

Die Auswahl an Getränken ist riesig und reicht von Klassikern wie Pina Colada bis hin zu speziellen Likören aus Bananen oder Kokosnüssen. Auf lokalen Festen werden oft kleine Häppchen wie Käsebällchen oder gefüllte Eier mit Oliven und Senf gereicht, die perfekt zu einem kühlen Drink passen. Auch wenn man Lust auf internationale Küche hat, wird man auf der Insel fündig. Von asiatischen und italienischen Restaurants bis hin zu niederländischer oder sogar deutscher Küche ist auf der ganzen Insel alles vertreten.

Kultur und Traditionen Aruba

Aruba hat eine lange Geschichte der Einwanderung hinter sich, was man heute an der bunten Bevölkerung von rund einhunderttausend Menschen sieht. Besonders im zwanzigsten Jahrhundert gab es einen wirtschaftlichen Aufschwung, der viele Leute aus unterschiedlichen Regionen angelockt hat. Das hat die Insel nachhaltig geprägt, was man nicht nur am Essen, sondern auch an der Sprache und den Gebäuden bemerken kann. Sogar moderne Feste wie Halloween haben mittlerweile ihren festen Platz im Kalender der Inselbewohner gefunden.

Die Mehrheit der Menschen hier ist katholisch, was einen großen Einfluss auf das soziale Leben und die vielen kirchlichen Feiertage hat. Es gibt aber auch protestantische Gemeinden sowie Anhänger des orthodoxen Glaubens oder des Hinduismus, die alle friedlich zusammenleben. Die Kultur auf Aruba ist sehr lebendig und wird durch viele traditionelle Feste gepflegt. Eines der bekanntesten Ereignisse ist das San-Juan-Fest, das bei uns als Johannistag bekannt ist und mit viel Musik und Tanz gefeiert wird.

Bei diesem Fest tragen die Einheimischen oft leuchtend rote oder gelbe Hemden kombiniert mit schwarzen Hosen, was ein sehr farbenfrohes Bild ergibt. Ein weiteres spannendes Ereignis ist der Karneval namens Bacchanalia, der seine Wurzeln in der griechischen und römischen Antike hat. Es ist ein Fest der Lebensfreude, das früher dazu diente, den Körper von Sünden zu reinigen und sich auf die Fastenzeit vorzubereiten. Heute ist es vor allem ein Spektakel aus bunten Kostümen und mitreißenden Rhythmen, das die ganze Insel erfasst.

Zum Jahreswechsel gibt es eine ganz besondere Tradition, die man Dande nennt. Dieser Brauch ist nach der Abschaffung der Sklaverei entstanden und steht heute für das Beisammensein mit der Familie und das gegenseitige Schenken von Glück. Kleine Gruppen von Sängern und Musikern ziehen dabei von Haus zu Haus, um den Bewohnern ein frohes neues Jahr zu wünschen. Sie singen Lieder über Gesundheit und Wohlstand und sind überall willkommene Gäste, die oft mit kleinen Leckereien belohnt werden.

Direkt nach den Neujahrsfeiern folgt im Januar schon das nächste wichtige Fest zu Ehren der Heiligen Maria. Eine Sache, die Urlaubern sofort auffällt, ist die extreme Höflichkeit der Menschen auf Aruba. Es gehört hier einfach zum guten Ton, sich freundlich zu grüßen und einen schönen Tag oder Abend zu wünschen. Diese Gastfreundschaft ist tief in der Kultur verankert, und die Bewohner freuen sich, wenn Besucher diese kleinen Gesten erwidern.

Die Familie steht für die Menschen auf Aruba an allererster Stelle und bildet das Zentrum ihres Lebens. Auch wenn die offizielle Ehe einen hohen Stellenwert hat, geht man mit anderen Beziehungsformen und Kindern sehr entspannt um. Interessanterweise nehmen Frauen oft eine sehr starke Rolle in der Familie ein und sind meistens diejenigen, die alles organisieren. Sie kümmern sich nicht nur um die Erziehung der Kinder, sondern sind oft auch berufstätig und tragen zum Familieneinkommen bei.

Besonderen Wert legen die Eltern auf eine gute Ausbildung für ihre Kinder, weshalb viel Geld und Zeit in die Schule investiert wird. Man merkt an jeder Ecke, dass die Menschen stolz auf ihre Insel und ihre Herkunft sind, was den Aufenthalt dort so angenehm macht. Es ist diese Mischung aus Tradition, familiärem Zusammenhalt und einer offenen Art gegenüber Fremden, die den Charakter der Insel ausmacht.

Wetter in Aruba

Wetter pro Monat

Januar

+28° С +26° С
+28
+26
Januar

Februar

+28° С +26° С
+28
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Februar

Marsch

+29° С +26° С
+29
+26
Marsch

April

+29° С +26° С
+29
+26
April

Mai

+29° С +27° С
+29
+27
Mai

Juni

+29° С +27° С
+29
+27
Juni

Juli

+30° С +27° С
+30
+27
Juli

August

+29° С +28° С
+29
+28
August

September

+30° С +29° С
+30
+29
September

Oktober

+30° С +29° С
+30
+29
Oktober

November

+30° С +29° С
+30
+29
November

Dezember

+29° С +28° С
+29
+28
Dezember

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