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Armenien

Information about Armenien

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Geographie und Geschichte Armenien

Armenien liegt eingebettet in die eindrucksvolle Kulisse des nordöstlichen armenischen Hochlands. Die geografische Lage zwischen dem Kaukasus und Kleinasien macht das Land zu einer Brücke zwischen verschiedenen Welten. Es teilt sich seine Grenzen mit den Nachbarstaaten Aserbaidschan, dem Iran, der Türkei und Georgien.

Der Großteil des Landes ist von einer rauen, bergigen Landschaft geprägt, während weite Ebenen das Bild ergänzen. Wälder findet man hier eher selten, was der Natur ein ganz eigenes, fast schon monumentales Gesicht verleiht. Im Durchschnitt befindet sich das gesamte Territorium auf einer beachtlichen Höhe von etwa 1800 Metern über dem Meeresspiegel.

Der absolute König der armenischen Gipfel ist der Berg Aragaz, der mit seinen 4090 Metern stolz in den Himmel ragt. Neben den massiven Felsformationen prägen auch Gewässer das Land, allen voran der Sewansee. Dieser riesige Süßwassersee liegt auf einer Höhe von rund 1900 Metern und ist das Herzstück der Region.

Die Vielfalt der armenischen Geographie ist wirklich erstaunlich und reicht von dichten Wäldern bis hin zu trockenen Steppen. Wanderer und Naturliebhaber stoßen hier auf Halbwüsten, alpine Bergwiesen und faszinierende Basaltsäulen. Tiefe Schluchten und tosende Wasserfälle wechseln sich mit mineralhaltigen Quellen und erloschenen Vulkanen ab.

Eriwan ist nicht nur die Hauptstadt, sondern auch die größte Metropole des Landes und zählt zu den ältesten bewohnten Städten der Welt. Sie erstreckt sich malerisch entlang des Flusses Rasdan und bildet den Dreh- und Angelpunkt für Kultur und Industrie. Die Geschichte dieses Ortes reicht unglaublich weit in die Vergangenheit zurück.

Schon um 800 vor Christus war das heutige Staatsgebiet ein zentraler Teil des mächtigen Königreichs Urartu. Dieses Reich blühte über Jahrhunderte auf, bevor es von der armenischen Dynastie der Orontiden abgelöst wurde. Unter der Herrschaft von Tigran dem Großen erreichte Armenien zwischen 95 und 66 vor Christus schließlich seine absolute Blütezeit.

In dieser Ära entwickelte sich das Land zu einer der einflussreichsten Mächte der Region. Ein entscheidender Wendepunkt in der Identität des Volkes war das Jahr 301 nach Christus. Zu diesem Zeitpunkt nahm Armenien als weltweit erster Staat das Christentum als offizielle Religion an.

Die darauffolgenden Jahrhunderte waren geprägt von wechselnden Herrschaften verschiedener Imperien und Großmächte. Erst im Jahr 1918 gelang es dem Land, für eine kurze Zeit die Unabhängigkeit zu erlangen. Doch schon 1922 wurde Armenien ein Teil der Sowjetunion, was das Schicksal des Landes für Jahrzehnte besiegelte.

Mit dem Zusammenbruch des sowjetischen Systems eröffnete sich schließlich der Weg in eine neue Freiheit. Am 21. September 1991 erklärte Armenien erneut seine staatliche Unabhängigkeit. Seitdem geht das Land seinen eigenen Weg und besinnt sich stolz auf seine jahrtausendealte Geschichte und seine einzigartige geografische Lage.

Regionen und Resorts Armenien

Natur Armenien

Die Natur in Armenien ist von einer beeindruckenden Vielfalt geprägt, was vor allem an dem zerklüfteten Relief und den unterschiedlichen Klimazonen liegt. Botaniker und Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten, da es etwa 3500 verschiedene Pflanzen- und Kräuterarten zu entdecken gibt. Besonders spannend ist, dass über hundert dieser Arten ausschließlich in dieser Region vorkommen.

Die armenische Flora lässt sich grob in vier große Gruppen unterteilen, zu denen Pilze, Gefäßpflanzen, Flechten und Algen gehören. Das Land ist zudem reich an natürlichen Schätzen wie heilenden Mineralquellen und glasklaren Gebirgsbächen. Diese Wasserressourcen speisen die Flora und schaffen Lebensräume für unzählige Lebewesen in den Tälern und Bergen.

Obwohl Wälder nur etwa 12 Prozent der Landesfläche bedecken, beherbergen sie eine bemerkenswerte Vielfalt an Bäumen. In diesen grünen Oasen wachsen vor allem robuste Eichen, Ahornbäume und Eschen, zwischen denen sich oft wilde Obstbäume mischen. In den weiten Ebenen dominieren hingegen Gräser wie das Federgras oder die typische Keleleria das Landschaftsbild.

Wer in den felsigen Regionen unterwegs ist, wird auf ganz andere Gewächse stoßen, die sich an die harten Bedingungen angepasst haben. Hier findet man häufig Mandelbäume oder den widerstandsfähigen Sanddorn, der in den steinigen Hängen gedeiht. Auch aromatische Kräuter wie Thymian, Salbei und verschiedene Stachys-Arten verbreiten dort ihren charakteristischen Duft.

In den tieferen Wäldern des Transkaukasus verbergen sich botanische Besonderheiten wie die Araks-Eiche oder die kaukasische Kiefer. Auch der seltene Eibenbaum ist hier zu Hause und zeugt von der Unberührtheit mancher Landstriche. Armenien gilt zudem als die ursprüngliche Heimat von Früchten, die wir heute weltweit lieben, wie etwa der Aprikose und dem Pfirsich.

Das Angebot an heimischem Obst ist generell überwältigend und reicht von saftigen Birnen und Äpfeln bis hin zu süßen Feigen und Granatäpfeln. Besonders der Weinbau hat eine lange Tradition, was sich in der unglaublichen Vielfalt an verschiedenen Traubensorten widerspiegelt. Überall auf dem Land und sogar in den Städten begegnet man farbenfrohen Blumenteppichen.

Die Tierwelt Armeniens steht der Pflanzenwelt in Sachen Vielfalt in nichts nach, da das Land zahlreiche unterschiedliche Lebensräume bietet. In den abgelegenen Regionen streifen Wildschweine, kaukasische Luchse und sogar der seltene persische Leopard durch die Reviere. Auch Wildziegen und verschiedene Berglöwen haben in den zerklüfteten Felsen ihre Heimat gefunden.

Für Vogelliebhaber ist Armenien ein wahres Paradies, da hier rund 350 verschiedene Vogelarten nachgewiesen wurden. Viele von ihnen nutzen das Land als wichtigen Rastplatz auf ihren langen Wanderungen in den Süden. Man kann hier unter anderem das Singen von Nachtigallen hören oder Falken und majestätische Adler am Himmel beobachten.

In den nördlichen Waldgebieten leben Braunbären und Hirsche, während in den Steppen eher Füchse, Wölfe und Dachse anzutreffen sind. Auch das Mufflon, ein Symbol der Bergwelt, ist hier noch in freier Wildbahn zu finden. Die Gewässer des Landes, besonders der Sewansee, sind bekannt für ihre Fischvorkommen wie die berühmte Ischchan-Forelle oder den Felchen.

Entlang der Ufer des Flusses Araks herrscht ein reges Treiben zwischen Schilf und Gebüschen. Hier leben Sumpfluchse, Schakale und eine Vielzahl von Wasservögeln wie Störche, Kraniche und verschiedene Entenarten. In den trockeneren Halbwüsten haben sich vor allem Nagetiere und Reptilien wie Schildkröten oder die giftige Levanteotter perfekt eingerichtet.

Klima Armenien

Armenien wird von Einheimischen und Reisenden oft als das Land der Sonne bezeichnet, was seinen ganz besonderen Charme ausmacht. Das Klima ist insgesamt als hochgelegen und kontinental zu beschreiben, was trockene Bedingungen und vier deutlich voneinander unterscheidbare Jahreszeiten bedeutet. Zwischen den einzelnen Saisons können die Temperaturen massiv schwanken.

Die Sommermonate sind meist sehr angenehm und erreichen oft Durchschnittswerte von etwa 25 Grad Celsius. Im Ararattal kann es jedoch deutlich heißer werden, wobei das Thermometer gelegentlich bis auf 40 Grad klettert. Interessant ist, dass die Wärme sehr stark von der jeweiligen Höhenlage abhängt, in der man sich gerade befindet.

Selbst innerhalb einer einzigen Stadt wie Eriwan kann es vorkommen, dass die Temperatur in verschiedenen Vierteln um einige Grad variiert. Der Sommer erstreckt sich offiziell von Juni bis August und zeigt sich anfangs noch in einem saftigen Grün. Im Juni liegen die Temperaturen meist in einem sehr wohligen Bereich zwischen 23 und 26 Grad.

Im Juli zieht die Hitze dann merklich an und erreicht oft Spitzenwerte von über 35 Grad Celsius. Der August gilt meist als der trockenste und heißeste Monat des ganzen Jahres, bevor die Natur langsam zur Ruhe kommt. Der Beginn des Herbstes wird von vielen als die ideale Reisezeit für Armenien empfunden.

Ab September sinken die Temperaturen ganz allmählich von sommerlichen 29 Grad auf etwa 21 Grad im Oktober. Im November wird es dann spürbar kühler, und man muss sich auf Werte um die 13 Grad einstellen. Der Winter beginnt im Dezember und dauert bis zum Ende des Februars an.

Obwohl die kalte Jahreszeit vergleichsweise kurz ist, kann es in Armenien richtig frostig werden. In der Hauptstadt Eriwan fallen die Werte oft auf minus 5 Grad, während es im Ararattal bis zu minus 30 Grad kalt werden kann. Richtig extrem wird es in der Gegend um den Arpi-See, wo Rekordwerte von bis zu minus 46 Grad gemessen wurden.

In den Bergregionen schwanken die winterlichen Temperaturen meist zwischen leichtem Plus und deutlichen Minusgraden. Sobald der März beginnt, hält der Frühling Einzug und verwandelt das Land in ein blühendes Kunstwerk. In dieser Zeit klettert das Quecksilber wieder auf etwa 13 Grad und die Luftfeuchtigkeit ist moderat.

Wie viel es im Jahr regnet, hängt ganz massiv davon ab, wie hoch man in den Bergen unterwegs ist. Die erste große Regenzeit setzt im Frühjahr ein und zieht sich oft bis in den frühen Sommer hinein. Eine zweite Phase mit häufigeren Niederschlägen folgt dann meist in den späten Herbstmonaten Oktober und November.

In den Bergen fällt im Winter sehr viel Schnee, der auf den Hängen oft bis in den April hinein liegen bleibt. Auf den höchsten Gipfeln des Landes glänzt der Schnee sogar das ganze Jahr über in der Sonne. Wenn man die beste Zeit für einen Besuch sucht, sollte man den späten Frühling oder den frühen Herbst wählen.

Ende Mai und Anfang Juni sowie der Zeitraum von Ende September bis Anfang Oktober bieten das angenehmste Wetter. In diesen Wochen ist die Hitze nicht zu drückend und die Wahrscheinlichkeit für Regen ist eher gering. Zudem leuchten im Herbst die Bäume in den herrlichsten Farben und die Natur zeigt sich von ihrer spektakulärsten Seite.

Transport in Armenien

Wenn man in Armenien unterwegs ist, fällt sofort auf, dass das Land über ein sehr vielseitiges Verkehrssystem verfügt. Man findet hier fast jede Form der Fortbewegung, mit der einzigen Ausnahme, dass es keine Straßenbahnen mehr gibt. Die U-Bahn in der Hauptstadt ist überschaubar, aber effizient und verfügt über eine Linie mit insgesamt zehn Stationen.

Für längere Strecken oder Fahrten innerhalb der Stadt nutzen viele Menschen die großen und mittelgroßen Busse. Diese sind nicht nur sehr preiswert, sondern bieten auch die Möglichkeit, während der Fahrt viel von der Umgebung zu sehen. Wichtig zu wissen ist, dass diese Busse ausschließlich an den offiziell gekennzeichneten Haltestellen stoppen.

Wesentlich schneller und flexibler sind die vielen Minibusse, die von den Einheimischen liebevoll Marschrutkas genannt werden. Sie kosten zwar ein kleines bisschen mehr als die normalen Busse, bringen einen dafür aber deutlich zügiger ans Ziel. Wer besonders auf sein Budget achten möchte, kann auch auf die Trolleybusse zurückgreifen.

Obwohl das Netz der Trolleybusse in den letzten Jahren auf fünf Linien reduziert wurde, ist diese umweltfreundliche Form des Reisens immer noch beliebt. Das Eisenbahnnetz des Landes ist gut ausgebaut und verbindet die Hauptstadt Eriwan mit den wichtigsten Regionen und Städten. Im Inland verkehren verschiedene elektrische Züge sowie Vorortbahnen, die eine entspannte Reise ermöglichen.

Internationale Zugverbindungen gibt es derzeit allerdings nur in das Nachbarland Georgien. Ein echtes Wahrzeichen der Hauptstadt ist die Metro, die nach Karen Demirtschjan benannt wurde und ein schnelles Vorankommen im dichten Stadtverkehr erlaubt. Die Fahrt unter der Erde gilt als besonders sicher, sauber und sehr komfortabel.

Taxis sind in Armenien überall präsent und im Vergleich zu europäischen Preisen ausgesprochen günstig. Wenn man es eilig hat oder an einen abgelegenen Ort möchte, ist das Taxi oft die komfortabelste Lösung. Neben den klassischen Taxis am Straßenrand gibt es auch moderne Vermittlungsdienste, die über Apps funktionieren.

Besonders beliebt ist die armenische App GG, die ähnlich wie bekannte internationale Dienste arbeitet, aber lokal verwurzelt ist. Diese App ist sowohl für iPhones als auch für Android-Geräte verfügbar und lässt sich problemlos auf Englisch bedienen. Die Auswahl an Fahrzeugen ist groß, sodass für jeden Komfortwunsch das passende Auto dabei ist.

Für Reisende, die lieber selbst am Steuer sitzen und unabhängig von Fahrplänen sein wollen, gibt es zahlreiche Autovermietungen. Mit einem eigenen Mietwagen kann man die entlegenen Klöster und Bergregionen in seinem ganz eigenen Tempo erkunden. Man sollte sich jedoch auf die teilweise abenteuerlichen Straßenverhältnisse in den Bergen einstellen.

Der internationale Luftverkehr wird in Armenien primär über zwei große Flughäfen abgewickelt, die regelmäßige Linienflüge anbieten. Der mit Abstand wichtigste Flughafen ist der Zvartnots International Airport in der Nähe von Eriwan. Von hier aus gibt es Verbindungen zu über 40 Zielen in fast 20 verschiedenen Ländern weltweit.

Geld und Einkaufen in Armenien

Die offizielle Währung, mit der man in Armenien bezahlt, ist der Dram. Überall in den größeren Städten und auch in kleineren Ortschaften findet man zahlreiche Banken und Wechselstuben für den Geldumtausch. Besonders praktisch ist, dass sich diese Wechselstuben oft direkt in großen Supermärkten, Einkaufszentren oder sogar in kleinen Geschäften befinden.

In den gehobenen Hotels, schicken Restaurants und größeren Boutiquen der Hauptstadt kann man problemlos mit Kreditkarte bezahlen. Auch Geldautomaten sind mittlerweile weit verbreitet, sodass die Bargeldbeschaffung in den urbanen Gebieten kein Problem darstellt. Wer jedoch tief in die ländlichen Regionen reist, sollte immer genügend Bargeld in der Tasche haben.

Das Einkaufserlebnis in Armenien ist eine faszinierende Mischung aus Tradition und Moderne. Wenn man auf der Suche nach handgemachten Kunstwerken oder antiken Schätzen ist, wird man in den Gassen der Altstädte fündig. Auf der anderen Seite gibt es moderne Malls und Kaufhäuser, die alle internationalen Marken und Trends abdecken.

Ein absolutes Muss für jeden Besucher sind die lebhaften Flohmärkte, wo man zwischen Kitsch und echter Kunst wunderbar stöbern kann. Hier findet man alles von kleinen Galerien bis hin zu riesigen Verkaufsständen unter freiem Himmel. Besonders beliebt als Mitbringsel sind lokale Lebensmittel, die den Geschmack des Landes widerspiegeln.

Dazu gehören würziger Käse, frisches Obst, traditionelle armenische Süßigkeiten und natürlich der aromatische Kaffee. Auch handgeknüpfte Teppiche sind ein fester Bestandteil der armenischen Kultur und werden oft als wertvolle Souvenirs gekauft. Wer etwas Haltbares sucht, greift gerne zu getrockneten Früchten oder den berühmten Walnuss-Marmeladen.

Ein weiteres Highlight für Shopping-Fans ist der armenische Schmuck, der oft mit traditionellen Symbolen verziert ist. Diese Schmuckstücke sind meist handgefertigt und stellen eine wunderbare Verbindung zum kulturellen Erbe des Landes dar. Das wohl bekannteste Symbol Armeniens ist jedoch der Granatapfel, den man in fast jedem Souvenirladen findet.

Ob als kunstvolle Keramik für das Regal, als Magnet für den Kühlschrank oder als filigraner Anhänger für eine Halskette – der Granatapfel ist überall. Sogar echter, getrockneter Granatapfel wird manchmal in Schmuckstücke eingearbeitet. Die Teppiche des Landes gibt es in allen erdenklichen Farben und Mustern, wobei jedes Stück oft eine eigene kleine Geschichte erzählt.

Armenien hat sich zudem einen Namen für seine außergewöhnlichen Fruchtweine gemacht, die eine spannende Alternative zum klassischen Traubenwein bieten. Besonders der Granatapfelwein hat es vielen Touristen angetan und landet oft als Geschenk im Koffer. Er überrascht mit einem ganz eigenen, fruchtigen Aroma, das man so schnell nicht vergisst.

Worauf die Armenier aber ganz besonders stolz sind, ist ihr legendärer Cognac. Die Herstellung dieses edlen Tropfens hat eine lange Tradition und die Qualität wird weltweit von Experten geschätzt. Wer also ein wirklich hochwertiges und typisch armenisches Produkt sucht, kommt an einer Flasche des lokalen Weinbrands kaum vorbei.

Hauptattraktionen Armenien

Wer heute nach Armenien reist, landet in einer Welt, die sich wie eine Mischung aus einem alten Märchenbuch und einer gewaltigen Naturkulisse anfühlt. Überall im Land findet man diese ganz besonderen Orte, an denen man das Gefühl hat, die Zeit sei einfach stehen geblieben. Es sind vor allem die uralten Klöster, die mittelalterlichen Bauwerke und diese ganz verträumten Dörfer, die dem Land seinen unverwechselbaren Charme verleihen. Wenn man sich auf den Weg durch die Landschaften macht, merkt man schnell, dass hier fast hinter jeder Kurve ein Stück Geschichte wartet, das darauf brennt, entdeckt zu werden.

Besonders beeindruckend sind die vielen Klöster, die oft an Orten gebaut wurden, die einem den Atem rauben. Da wäre zum Beispiel Noravank aus dem 13. Jahrhundert, das in einer tiefen Schlucht liegt und durch seine rötlichen Felsen fast wie ein Teil der Natur wirkt. Es gilt völlig zurecht als eines der spektakulärsten Bauwerke des Landes. Wer es noch etwas geschichtsträchtiger mag, kommt am Kloster Tatev nicht vorbei, das zu den ältesten und bekanntesten Anlagen in ganz Armenien zählt. Und dann gibt es da noch das Kloster Geghard, das teilweise direkt in den massiven Fels gehauen wurde. Wenn man dort zwischen den hohen Klippen steht, versteht man sofort, warum dieses Meisterwerk der mittelalterlichen Architektur so berühmt ist.

Ein absolutes Muss für jeden, der das echte Armenien kennenlernen will, ist das historische Dorf Garni. Hier scheint der Boden förmlich mit alten Geheimnissen getränkt zu sein. Man findet dort eine unglaubliche Sammlung an Denkmälern, die bis in die Zeit des Hellenismus und des frühen Christentums zurückreichen. Das Herzstück ist natürlich der berühmte Tempel von Garni, der wie ein stolzer Wächter über der Gegend thront. Es ist einer dieser Orte, an denen man die Verbindung zu einer längst vergangenen Epoche fast körperlich spüren kann.

Wenn man der Straße weiter durch tiefe Schluchten folgt, landet man irgendwann in Jermuk, einem Kurort, der wie gemalt in den Bergen liegt. Überall gibt es hier dichte Wälder, die die Stadt einrahmen und für eine wunderbare Ruhe sorgen. Die Stadt ist vor allem deshalb so beliebt, weil sie über einzigartige Thermalquellen und Geysere verfügt, die für ihre heilende Wirkung bekannt sind. Es ist der perfekte Ort, um mal so richtig abzuschalten und die Kraft der Natur auf sich wirken zu lassen.

Ein weiteres Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte, ist die Festung Amberd. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie Festung in den Wolken, und wenn man erst einmal oben ist, weiß man auch genau, warum. Der Ausblick von dort oben ist einfach phänomenal und man fühlt sich fast wie ein Entdecker aus einer anderen Zeit. Es ist definitiv einer der faszinierendsten Orte, um tief in die armenische Verteidigungsgeschichte einzutauchen.

Nicht weniger imposant ist der Berg Aragats, der höchste Gipfel des Landes. Für Wanderer und Naturliebhaber ist das ein wahres Paradies, in dem man nicht nur die frische Bergluft genießen, sondern auch uralte Felszeichnungen entdecken kann. Aber Armenien hat noch so viel mehr zu bieten, sei es der Platz der Republik im Herzen von Eriwan, der beeindruckende Mamrot Kar Wasserfall oder das Shikahogh-Reservat. Auch der Sevan-See, der Dilidschan-Nationalpark und das obere Asat-Tal gehören zu den Schätzen, die dieses Land so unglaublich vielfältig machen.

Besonders im Debed-Canyon wird deutlich, wie tief Kultur und Geschichte hier verwurzelt sind. Man sagt oft, dass man in diesem Canyon mehr über die Vergangenheit Armeniens lernen kann als im Rest des Landes zusammen. Überall am Wegesrand entdeckt man kleine Kapellen, alte Kirchen und verlassene Festungen. Das Schöne an Armenien ist, dass man das Land eigentlich zu jeder Jahreszeit besuchen kann, egal wie das Wetter ist. Ob Skifahren im Winter, Strandurlaub im Sommer oder Wandern und Paragliding für die Abenteurer – hier findet wirklich jeder genau das, was er sucht.

Tourismus in Armenien

Wenn man an Armenien denkt, kommen einem oft zuerst die alten Steine und die Geschichte in den Sinn, aber das Land ist auch ein echtes Paradies für alle, die gerne draußen aktiv sind. Das Tolle ist, dass man hier eigentlich das ganze Jahr über etwas erleben kann. Egal ob man im Winter die verschneiten Hänge hinabdüsen will oder im Sommer an einem kühlen See entspannt, die Möglichkeiten sind fast grenzenlos. Man kann wandern, klettern oder sich sogar beim Paragliding die Welt von oben anschauen.

In den letzten Jahren hat sich vor allem der Wintersport zu einem echten Geheimtipp entwickelt. Immer mehr Leute, die gerne auf Skiern oder dem Snowboard stehen, entdecken Armenien für sich. Es gibt drei große Resorts, die man dabei auf dem Schirm haben sollte: Jermuk, Sevan und natürlich Tsaghkadzor. Besonders in Tsaghkadzor ist die Seilbahn das ganze Jahr über in Betrieb, sodass man auch im Sommer bequem nach oben kommt, um die Aussicht zu genießen. Es herrscht dort eine ganz entspannte Atmosphäre, die sowohl Profis als auch Anfänger begeistert.

Für alle, die es lieber etwas ruhiger angehen lassen und die unberührte Natur suchen, ist das Angebot im Bereich Ökotourismus riesig. Es gibt in Armenien noch so viele Ecken, die von der modernen Zivilisation fast völlig unberührt geblieben sind. Das macht das Land für Naturfreunde natürlich extrem attraktiv. Man kann in verschiedenen Nationalparks und Naturschutzgebieten auf speziell angelegten ökologischen Routen wandern. Dabei lernt man die Flora und Fauna des Kaukasus auf eine ganz authentische Weise kennen, ohne dass man das Gefühl hat, in einem Touristen-Hotspot gelandet zu sein.

Ein riesiger Schatz des Landes sind auch die vielen Heilquellen, die tief in den Bergen entspringen. Armenien ist bekannt für sein mineralreiches Wasser, und ein Urlaub in einem der Sanatorien ist für viele Besucher ein fester Bestandteil der Reise. Man kann aber auch einfach so die vielen erschlossenen oder sogar wilden Quellen besuchen. Das Wasser in Dilidschan zum Beispiel steht den berühmten Quellen in Frankreich oder Georgien in nichts nach. Und nur ein kleines Stück nördlich von Eriwan liegt Arzni, wo das Wasser schon seit der Antike für seine heilende Kraft geschätzt wird.

Wer nach einem echten Adrenalinkick sucht, wird in Armenien ebenfalls fündig. Die raue Landschaft mit ihren tiefen Tälern und hohen Bergen scheint wie gemacht für Extremsportarten. Eine der coolsten Sachen ist sicherlich die Zipline, die mit 750 Metern zu den längsten der Welt gehört. Man gleitet dort an einem Seil von einem Berghang zum nächsten und spürt die Geschwindigkeit und die Höhe auf eine Weise, die man so schnell nicht vergisst. Das ist Abenteuer pur mitten im grünen Herzen des Landes.

Aber auch das Element Wasser kommt in Armenien nicht zu kurz, obwohl das Land keinen Zugang zum Meer hat. Durch die vielen Flüsse, Bergseen und Wasserfälle gibt es jede Menge Platz für Wassersport. Am Sevan-See kann man schwimmen, tauchen oder sogar mit dem Segelboot rausfahren. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, in dieser Höhe auf einem See zu stehen und die umliegenden Gipfel zu betrachten. Wer es sportlicher mag, kann sich ein Kajak schnappen oder mit dem Motorboot über das Wasser flitzen, während Angler an den ruhigen Ufern ihr Glück versuchen.

Am Ende ist es genau diese Mischung, die den Reiz ausmacht. Man kann morgens noch durch eine uralte Klosterruine laufen und nachmittags mit dem Gleitschirm über die Täler segeln oder in einer heißen Quelle entspannen. Armenien bietet für jeden Geschmack genau die richtige Portion Aktivität, ohne dabei jemals künstlich oder überlaufen zu wirken. Es fühlt sich alles sehr echt und ehrlich an, was die Erlebnisse dort nur noch wertvoller macht.

Unterkunft in Armenien

Wer sich für die Lüfte begeistern kann, wird Armenien lieben. Da das Land fast nur aus Bergen besteht, ist es ein absoluter Traum für Gleitschirmflieger. Egal ob man schon jahrelange Erfahrung hat oder zum ersten Mal abheben möchte, die Bedingungen sind hier oft ideal. Es gibt ein paar Orte, die unter Fliegern fast schon Kultstatus genießen, wie etwa die Gegend um den Berg Hatis oder die Weiten bei Aparan. Auch über dem Sevan-See oder am Teghenis kann man wunderbar in die Thermik einsteigen. Es ist schon ein irres Gefühl, diese weite, zerklüftete Landschaft aus der Vogelperspektive zu sehen.

Aber nicht nur oben in der Luft, sondern auch tief unter der Erde gibt es in Armenien eine Menge zu entdecken. Es gibt im ganzen Land weit über tausend Höhlen, von denen manche nur ein paar Meter kurz sind, während andere kilometerweit in den Fels führen. Viele davon sind natürliche Karsthöhlen, die über Jahrtausende durch Wasser entstanden sind. Das Faszinierende an diesen Orten ist oft der Kontrast zwischen riesigen, hallenartigen Räumen und winzigen, schmalen Durchgängen. Neben diesen wassergeformten Höhlen findet man aber auch Lavahöhlen, die durch vulkanische Aktivitäten entstanden sind und eine ganz eigene, fast schon mystische Aura haben.

Wenn man eher der Typ für entspannte Tage am Wasser ist, muss man in Armenien trotzdem nicht auf Strandfeeling verzichten. Der Sevan-See liegt zwar hoch in den Bergen, bietet aber wunderschöne Strände, die im Sommer ein beliebter Treffpunkt sind. Das Wasser ist herrlich klar und die hohen Gipfel drumherum bilden eine Kulisse, die man an keinem Meer der Welt so findet. Besonders am Nordufer gibt es zudem einige Spa-Resorts, wo man sich mal so richtig verwöhnen lassen kann. Es ist die perfekte Kombination aus Höhenluft und Urlaubsstimmung am Wasser.

Was die Übernachtungen angeht, hat sich in den letzten Jahren unglaublich viel getan. Die alten Hotels aus der Sowjetzeit wurden vielerorts modernisiert und auf Vordermann gebracht. Gleichzeitig sind überall im Land sogenannte Heritage-Hotels entstanden, die viel Wert auf Tradition und Stil legen. Man muss also auf keinen Fall auf Komfort verzichten, wenn man durch das Land reist. Es gibt heute eine bunte Mischung aus gemütlichen Pensionen, modernen Motels, Hostels für jüngere Reisende und schicken Boutique-Hotels.

Es ist eigentlich ganz leicht, die passende Bleibe zu finden, egal wie groß das Budget ist. In den Städten und auch in den touristischen Regionen gibt es mittlerweile eine sehr gute Infrastruktur. Was auffällt, ist die hohe Zahl an Drei-Sterne-Hotels, weil die bei internationalen Gästen besonders gefragt sind. Vor allem in der Hauptstadt Eriwan, rund um den Sevan-See und im Skigebiet Tsaghkadzor ist die Auswahl groß. Aber auch wer Luxus sucht, wird fündig, denn es gibt mittlerweile etliche Vier- und Fünf-Sterne-Häuser, die internationalen Standards in nichts nachstehen.

Egal ob man in einem kleinen Dorf unterkommt oder mitten im Trubel der Stadt wohnt, man merkt schnell, dass die Gastgeber sich wirklich Mühe geben. In fast jeder größeren Stadt in Armenien findet man heute neben klassischen Hotels auch Hostels, was das Reisen gerade für Individualurlauber sehr angenehm macht. Es ist diese Mischung aus alter Gastfreundschaft und modernem Service, die den Aufenthalt so angenehm macht. Man fühlt sich oft weniger wie ein zahlender Gast, sondern eher wie ein willkommener Besucher, dem man stolz sein Land zeigt.

Küche und Geschirr Armenien

In Armenien gibt es schätzungsweise über 170 Hotels, was die Suche nach der perfekten Unterkunft eigentlich ziemlich entspannt macht. Besonders die Kategorie der Drei-Sterne-Häuser ist weit verbreitet, da sie bei den meisten Reisenden am beliebtesten ist. Viele dieser Unterkünfte verteilen sich auf die Hotspots wie Eriwan, die Gegend um den Sevan-See oder den Wintersportort Tsaghkadzor. Wer es etwas exklusiver mag, findet natürlich auch Hotels im gehobenen Segment, die genau den Service bieten, den man von internationalen Ketten gewohnt ist. Aber auch für das schmale Budget gibt es in fast jeder Ecke des Landes Hostels oder kleine Herbergen.

Eine sehr beliebte Option, gerade wenn man etwas länger bleiben möchte oder mit der Familie reist, sind Apartments. Viele Besucher entscheiden sich dafür, eine eigene Wohnung zu mieten, weil man so viel flexibler ist und sich ein bisschen mehr wie ein Einheimischer fühlt. Das Angebot ist groß und die Abwicklung meistens unkompliziert, egal ob man nur für ein paar Tage oder gleich für mehrere Wochen bleibt. Es gibt einem einfach dieses Stückchen Freiheit, das man in einem Hotelzimmer manchmal vermisst.

Sollte man mal in einer Gegend landen, in der es kein klassisches Hostel gibt, findet man eigentlich immer ein günstiges Gästehaus. In diesen Häusern hat man meistens sein eigenes Zimmer, teilt sich aber vielleicht das Bad mit anderen Gästen. Das ist oft die beste Möglichkeit, um wirklich günstig unterzukommen, ohne auf ein ordentliches Bett verzichten zu müssen. Manchmal sind es genau diese einfachen Unterkünfte, die am meisten in Erinnerung bleiben, weil sie so authentisch sind.

Besonders hervorzuheben ist das Netzwerk an Bed-and-Breakfast-Unterkünften, das als eines der besten im ganzen Kaukasus gilt. Oft bekommt man ein Zimmer direkt im Haus einer einheimischen Familie. Das ist wohl der direkteste Weg, um die legendäre armenische Gastfreundschaft hautnah zu erleben. Man isst zusammen, unterhält sich und bekommt Tipps, die in keinem Reiseführer stehen. Es ist eine tolle Erfahrung, auf diese Weise einen Einblick in das echte Alltagsleben der Menschen zu bekommen.

Für die Abenteurer unter uns ist Camping in Armenien eine fantastische Sache, vor allem in den warmen Sommermonaten. Es gibt im ganzen Land Plätze, die sich perfekt dafür eignen, sein Zelt aufzuschlagen. Ob oben in den Bergen, an einem Flussufer oder am Rande eines tiefen Waldes – die Natur ist hier so gewaltig, dass eine Nacht unter freiem Himmel zu einem echten Erlebnis wird. Man wacht morgens mit Blick auf ein weites Tal auf und hat die Stille der Natur um sich herum, was heutzutage ja ein echter Luxus ist.

Und wenn wir schon beim Wohlfühlen sind, müssen wir natürlich über das Essen reden. Die armenische Küche ist uralt und so vielseitig wie das Land selbst. Hier vermischen sich Aromen aus dem Orient mit mediterranen Einflüssen. Frische Kräuter, viel Gemüse, Fisch aus den heimischen Gewässern und regionales Obst spielen eine riesige Rolle. Die Rezepte werden oft von Generation zu Generation weitergegeben und sind wohlgehütete Familiengeheimnisse. Dazu ein Glas einheimischer Wein oder der berühmte Brandy, und der Abend ist perfekt.

Traditionell wird in Armenien viel in Tongeschirr gekocht und in einem speziellen Ofen gebacken, den man Tonir nennt. Ein ganz wichtiger Bestandteil jeder Mahlzeit ist das Lavash-Brot. Es wird nach einer uralten Methode aus Mehl und Wasser hergestellt und dann an die heißen Wände des Tonirs geklatscht. Wer gerne mit einer warmen Suppe in das Essen startet, sollte unbedingt Sorten wie Spas oder Khash probieren. Für Fleischliebhaber ist die armenische Küche sowieso ein Traum, denn Fleisch gehört hier fast zu jeder ordentlichen Mahlzeit dazu.

Kultur und Traditionen Armenien

Wer Fleisch mag, wird die armenische Küche lieben, denn sie ist berühmt für ihre herzhaften Gerichte. Ganz oben auf der Liste steht der Khorovats, die armenische Variante des Schaschliks. Es gibt davon über zwanzig verschiedene Arten, und das Geheimnis liegt oft in der Marinade, in der das Fleisch stundenlang ruht, bevor es über dem Feuer gegrillt wird. Ein weiterer Klassiker ist die Dolma. Dabei wird Hackfleisch würzig abgeschmeckt und in frische Weinblätter eingewickelt. Serviert wird das Ganze meistens mit Matzun, einem traditionellen Joghurt, der ordentlich Knoblauch enthält. Auch Tjvjik, ein traditionelles Fleischgericht, sollte man mal probiert haben.

Aber auch Fischliebhaber kommen nicht zu kurz. Im Sevan-See wird seit jeher gefischt, und die Forelle dort, die man Ishkhan nennt, gilt als der königliche Fisch. Man bereitet sie auf alle möglichen Arten zu: gekocht, gedünstet, gebraten oder direkt über der Kohle gegrillt. Jede Zubereitungsart kitzelt den feinen Geschmack des Fisches anders heraus. Wer es ganz traditionell mag, probiert Gerichte wie Kchuch oder Kutap, bei denen der Fisch oft zusammen mit anderen regionalen Zutaten im Ofen landet.

Zum Abschluss eines Essens darf natürlich etwas Süßes nicht fehlen. Armenische Desserts sind ein fester Teil der Kultur. Ganz besonders beliebt ist die Gata, eine Art weicher Kuchen, den man eigentlich überall im Land findet und der zu jedem Fest dazugehört. Eine weitere Spezialität ist die süße Sudshukh, die man oft auf den Märkten an Schnüren hängen sieht. Sie besteht aus Nüssen und eingekochtem Traubensaft und ist ein toller Snack für zwischendurch. Auch der armenische Muskatkuchen ist mit seinem intensiven Aroma ein echtes Highlight für alle Naschkatzen.

Hinter all diesem guten Essen steht eine Kultur, die unglaublich reich und farbenfroh ist. Armenien ist ein Land, in dem Einflüsse aus vielen Richtungen zusammengekommen sind, um etwas völlig Eigenes zu schaffen. Das sieht man an der Architektur, am Kunsthandwerk und natürlich an der Literatur. Die Mehrheit der Menschen gehört der armenisch-apostolischen Kirche an, die eine ganz zentrale Rolle im Leben und in der Geschichte des Volkes spielt. Aber es gibt auch Platz für viele andere Glaubensrichtungen, was das soziale Gefüge sehr interessant macht.

Handwerk hat in Armenien eine lange Tradition. Ob es das Weben von Teppichen ist, die Töpferei oder die Herstellung von feiner Spitze und Schmuck – viele dieser alten Techniken werden auch heute noch gepflegt. Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Liebe zum Detail diese Gegenstände oft in Heimarbeit hergestellt werden. Auch der armenische Folklore-Schatz ist riesig. Viele der alten Mythen und Legenden reichen bis in die hellenistische Zeit zurück und erzählen von Göttern und Helden.

Musik und Kunst gehören in Armenien einfach zum Alltag dazu. Ob man nun klassische Konzerte im Opernhaus von Eriwan besucht oder im Sommer den Jazzklängen in den Parks lauscht, die Auswahl ist groß. In der Malerei gibt es berühmte Namen wie Iwan Aiwasowski, dessen Werke international geschätzt werden. Und die Architektur des Landes mit ihren charakteristischen Kirchen und Klöstern zeigt eine faszinierende Entwicklung von einfachen Formen hin zu komplexen Meisterwerken.

Wer das Land wirklich in all seiner Lebendigkeit erleben will, sollte versuchen, eines der vielen Festivals zu besuchen. Es gibt eigentlich das ganze Jahr über Anlässe zum Feiern, sei es das Jazz-Festival in Eriwan, das Honig- und Beerenfestival oder das berühmte Dolma-Festival. Bei diesen Festen geht es immer bunt zu, mit viel Musik, Tanz und natürlich jeder Menge gutem Essen. Man taucht sofort in die fröhliche Atmosphäre ein und lernt die armenischen Traditionen auf die wohl schönste Art und Weise kennen – nämlich indem man einfach mitmacht.

Wetter in Armenien

Wetter pro Monat

Januar

-4° С +4° С
-4
+4
Januar

Februar

-1° С +2° С
-1
+2
Februar

Marsch

+4° С +3° С
+4
+3
Marsch

April

+9° С +5° С
+9
+5
April

Mai

+14° С +10° С
+14
+10
Mai

Juni

+19° С +16° С
+19
+16
Juni

Juli

+23° С +19° С
+23
+19
Juli

August

+22° С +20° С
+22
+20
August

September

+17° С +18° С
+17
+18
September

Oktober

+11° С +14° С
+11
+14
Oktober

November

+3° С +10° С
+3
+10
November

Dezember

-2° С +7° С
-2
+7
Dezember

Um eine Reise zu organisieren Armenien Du wirst brauchen

Flüge
Unterkunft
Honig. Versicherung
Ausflüge
Visa-Unterstützung
Bahntickets
Überweisen
Bustickets
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